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5. Der Nebel des Grauens

OneshotMystery, Horror / P18
22.08.2017
22.08.2017
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Oh. Habt ihr geglaubt, dass es schon vorbei ist! Ne, ne. Nichts da! Noch habe ich was zu melden und noch habe ich eine Geschichte! Der Sommer ist noch nicht vorbei, also gibt es nochmal eine Spukgeschichte.
Ich zünde meine Kerze noch einmal an und hoffe euch gefällt die Geschichte.
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„Und was hast du heute noch für Gegenstände?“ „Zuerst Selbstverteidigung. Danach studiere ich noch etwas für mich selbst.“ „Über was denn?“ „Den Krieg um den heiligen Gral.“ Ihre Freundin wurde unruhig: „Hey lass das Thema lieber! Vor Jahre war hier ein junger Mann, der genauso darüber lernte und dann verschwand.“ „Mal sehen. Vielleicht such ich mir dann doch ein anderes Thema.“ Ihre Freundin nickte und lief dann los, da sie ansonsten zu spät zum Unterricht kommt.
4 Monate sind es schon, das Seline im Uhrenturm studiert. Ihre Familie ist nicht sehr bekannt, aber sie ist schon recht alt. Sie haben einiges hinter sich und sind Überlebenskünstler. Um ihre Magie zu verfeinern und um neue Bekanntschaften zu schließen, kam Seline zum Turm. Obwohl die Magierwelt hart ist, so kann man nicht immer alleine überleben.
Die Unterrichtsstunden sind zwar anstrengend und hart; manchmal auch lebensgefährlich aber nicht wirklich aufregend. Entgegen dem Ratschlag ihrer Freundin, liest sich Seline etwas über den Gralskrieg durch. „Tut mir Leid aber ich bin zu neugierig!“ murmelt sie vor sich hin. Vieles davon ist ihr bereits geläufig; die Zeremonie ist einmal alle 60 Jahre, sieben Servants werden gerufen, die drei Gründer haben sich dies ausgedacht, da sie einen Wunsch erfüllt haben wollten und die Regeln kamen dann immer zahlreicher dazu.
Doch dann blättert sie über ein paar Informationen, die bisher nicht sehr oft vorkamen. „Hm; was ist das? Wenn ein spezielles Ereignis ausgelöst wird, dann wird der Krieg vergrößert und es werden 15 Servants beschworen! Zweimal die bekannten Servants und ein Servant der ‚Ruler‘ Klasse; was auch immer dies für eine Klasse ist?“ Seline überfliegt ein paar Zeilen und bleibt an einer anderen Stelle stehen: „So sicher die Zeremonie ist, so fragil ist die Magie auch! Sollten andere Einflüsse im Krieg vorkommen, dann könnte die Möglichkeit bestehen, dass Geisterphänomene auftreten. Diese müssen nicht unbedingt in der Nähe der des Austragungsortes stattfinden.“ Bei diesen Worten muss Seline schlucken! Hastig stellt sie das Buch zurück und begibt sich nach draußen!
Es ist Dezember. Das kalte Wetter fährt ihr durch den ganzen Körper und wegen des warmen Meeresstroms gibt es sehr viel Nebel! Seline zieht ihren Mantel enger. Nach den letzten Zeilen ist ihr etwas unbehaglich zumute, da man nie weiß, was gerade im Krieg abgeht.
Als sie in eine Seitengasse abbiegt um schneller zu Hause zu sein, bekommt sie den Schreck ihres Lebens! „Hallo. Kannst du mir helfen?“ Ein kleines Mädchen steht plötzlich vor ihr; mit weißen Haaren und einem dürftigen Kleid. Nachdem der erste Schreck verflogen ist, geht Seline auf die Knie: „Ok. Was für eine Hilfe brauchst du denn?“ „Ich hab Hunger.“ Sofort kramt sie ein Sandwich aus ihrer Handtasche und gibt es ihr. Gierig verschlingt die Kleine das belegte Brot. Irgendetwas ist allerdings seltsam an ihr, findet Seline. Warum ist ein kleines Mädchen so spät noch alleine unterwegs.
Als sie die letzten Brösel aus dem Gesicht wischt, fragt Seline sie: „Hat es geschmeckt? Wo sind deine Eltern?“ Das Mädchen sieht sie an: „Wir wissen nicht wo Mama ist. Es war gut, doch ich bin immer noch hungrig.“ Verwirrt fragt sie nochmal nach: „Was willst du denn Essen?“ Plötzlich leuchten ihre Augen bedrohlich: „Dein Herz.“ Sagt sie es mit einem Kichern und zückt sofort ein Messer!
Gerade noch rechtzeitig zuckt Seline zurück; wird allerdings an den Händen geschnitten! Sie schafft es trotz der Angriffe aufzustehen und zu fliehen; doch der Nebel ist sehr dicht. Sie läuft blind umher, da der Nebel immer dichter wird! Plötzlich spürt sie eine Berührung: „Wir sind Jack the Ripper.“ Hektisch dreht Seline sich um, doch da ist niemand! Blindlings stürmt sie weiter, aus Angst um ihr Leben! Sie kennt die Geschichten um Jack the Ripper; jedoch hätte sie nie erwartet, dass der Serienmörder ein kleines Mädchen ist!
Ohne Unterlass rennt sie durch den Nebel. Zu groß ist die Gefahr getötet zu werden, wenn sie stehen bleibt! Doch schon seit längerem hat sie das Gefühl im Kreis zu laufen! Erschöpft bleibt Seline stehen. Ihre Hand, an der sie die Wunde davongetragen hat, ist von der Kälte schon ganz taub!
„Hi, hi, hi. Gefunden. Hast du genug fangen gespielt?“ fragt das Mädchen sie. Völlig außer Puste lässt sie sich auf die Knie fallen. Es ist aus; ihr Ende naht. Die Kleine kommt ihr immer näher, das Fleischermesser in der Hand haltend: „Danke für das Spiel. Dein Herz schmeckt jetzt bestimmt lecker.“ Völlig fertig mit ihren Nerven fängt Seline an zu weinen. Sie will nicht sterben; doch wer sollte ihr helfen?
Gerade als das Mädchen zuschlagen will, hält sie jemand davon ab. „Na, na. Was machst du denn da?“ Das Mädchen dreht sich um. Nun erkennt auch Seline eine Person. Es ist eine Frau; mit langen dunkelvioletten Haaren und roten Augen. Sie trägt einen hüftlangen dunkelvioletten Mantel, schwarze Hosen und Stiefel. „Ich hab dich schon gesucht. Was machst du nur schon wieder?“ Mit einem Mal ändert sich der Ausdruck auf dem Gesicht des Mädchens: „Mama!!!“ Sofort lässt sie das Messer fallen und umarmt die Frau. Diese streicht ihr über den Kopf: „Komm gehen wir.“ Das Mädchen nickt und tut wie ihm geheißen.
Seline will wissen was los ist: „Was soll das hier? Wer bist du? Warum tust du das?“ Die Frau bleibt stehen, dreht sich aber nicht um: „Du hast es doch gelesen oder? Dann kennst du die Antwort. Ich bin hier, weil ich nicht will, dass jemand bestimmtes noch mehr leiden muss. Ich bedaure, dass ich nicht früher kommen konnte.“ Danach verschwanden beide im Nebel.
Seline hockt immer noch auf ihren Knien; unfähig sich zu rühren. Der Nebel lichtet sich nach und nach und auch sie kommt mehr und mehr zur Ruhe, als sie wieder den Nachthimmel sehen kann. Langsam erhebt sie sich wieder. Sie will nach Hause um ihre Wunde zu versorgen. Doch zuvor sollte sie nochmal den wahren Horror erblicken!
Als sie losging, marschiert sie an einer Gasse vorbei. Dort lagen 14 Frauen; Tot! Übel zugerichtet, mit offener Brust und fehlendem Herzen! Der Schrecken und das Grauen kommen in ihr wieder hoch. Doch nachdem sie die Leichen genauer betrachtete, erkannte sie, dass es ihre Freundin und andere Magierinnen aus dem Uhrenturm waren! Panisch rennt sie nach Hause!


Dieser Vorfall war einmalig und nur in London; dennoch erschütterte es die Magierwelt, da 14 vielversprechende Magier getötet wurden! Trotz einer detaillierten Beschreibung einer Zeugin, wurden die Frau und das Mädchen nie wieder gefunden.

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So dass war es. Nun kann das Event ausklingen. Ihr könnt allerdings gerne noch nachziehen Spooky, Bloodsoul und Zeref. Mal sehen ob von euch noch was kommt.
Für mich war es dies; ich lösche die Kerze.
Lg Aeric
 
 
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