MonsterHunter: Kleiner  Bruder, großer Ärger  [Oneshot]

OneshotFamilie, Schmerz/Trost / P12
20.08.2017
20.08.2017
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*Zum genaueren Verständnis empfehle ich vorher meine andere Geschichte zu lesen, MonsterHunter: Verbotene  Freundschaft*

-MonsterHunter: Kleiner Bruder, großer Ärger-

Noch einmal blinzelte Der junge Helix, wischte sich mit seinem Ärmel den Rest der Tränen aus seinem Gesicht. Trotz  der Mühe konnte man noch recht deutlich die Rötungen an seinen Augen sehen, Schniefend und geschlagen gab er es auf, und beließ es so wie es war. Mit Mühe schaffte er es nicht zu Wimmern,  auch wenn er es gern getan hätte,  wenn er gern Alles raus gelassen hätte. Aber man hatte ihm beigebracht ruhig zu sein. Dem Verkäufer vor ihm würde es wahrscheinlich  eh egal sein. So wie er guckte. Helix gab ihm die Goldmünzen etwas unsicher. Es War allgemein bekannt das die Kaufleute einen gerne mal übers Ohr hauen. Mit einem zahnlosen Grinsen bedankte sich der Verkäufer bei ihm,, und entließ ihn mit der Ware. Mit dem Beutel in der Hand machte er sich  auf den Weg zurück  nach Hause. Unterwegs konnte er hören wie ein paar Gleichaltrige scheinbar ziemlich viel Spaß am Spiel hatten. Neid machte sich in ihm breit,  und Eifersucht. Er War nicht so jemand der einfach auf jemanden zugehen konnte und sich sofort anfreunden würde.  Er War eher der Stille unauffällige Typ der sich hinter seinen Bruder verkroch  und hoffte das ihn niemand ansprach. So War es auch diesmal, missmutig setzte der neun jährige seinen Weg fort.
Nach einigen Metern hörte er plötzlich Schritte hinter ihm, mit mulmigen Gefühl und einer sich langsam bemerkbar machenden Angst setzte er so schnell wie ihm möglich einen Fuß vor den anderen. Auch die Schritte nahmen an Fahrt auf, und blieben wie ein Schatten bei ihm. Dann,  ehe er reagieren konnte stieß ihn jemand um. Unsanft landeten er auf seinen 4 Buchstaben. Die Tüte hatte er noch immer fest in der Hand, verwirrt und verängstigt sah er auf, direkt in das Gesicht desjenigen der ihn umgestoßen hatte. Dieser jemand War ungefähr einen Meter größer als er, War in schwarzen Klamotten geholt und hatte wohl auch schon etwas mehr getrunken. Die langen Haare gingen ihm ins Gesicht, er strich sie sich lässig aus dem Antlitz. Langsam drehte Helix den Kopf und begann zu zittern. Die Gestalt hinter ihm War nicht weniger einschüchternd als die vor ihm. Die 2 könnten 16, oder vielleicht 17 sein. Als derjenige vor ihm sprach klang es als wäre die Stimme offenbar nicht die richtige für ihn gewesen. ,,Ach tut mir leid, ich muss wohl unachtsam gewesen sein.“ Es klang nicht besonders glaubwürdig.  Helix hielt es für besser nichts zu sagen. Der Typ War die Sorte  von Mensch die es für klug fanden kleinere zu bedrängen und fertig zu machen. Sein Kollege grinste nur breit. Ohne darauf zu achten wollte sich Helix mutiger Weise aus dem Staub machen, doch das ließen sie beiden nicht zu, sie hielten ihn zurück und ließen ihn nicht durch.  Sie wollen ein wenig reden, sagten sie. Helix War überhaupt nicht wohl dabei, aber welche Wahl hatte er denn?
,,Sag mal hätte der kleine nicht schon längst zurück  sein müssen? „ mit der Frage wandte sich Helix Vater an dessen  älteren Bruder Jakob. Nachdenklich sah er ihn an, und wartete, während er selbst am Tisch saß und seinem Sohn beim Kochen zu sah, auf eine Antwort. ,,Eigentlich ja.“ Kam Als Antwort. Seit dem Helix los gegangen War um ein paar Lebensmittel zu besorgen War schon zu viel Zeit vergangen als das es normal wäre. Klar trödeln Jungs in dem alter öfter mal rum.. Aber so lang? Bevor dessen Erzeuger überhaupt etwas erwidern konnte, überließ Jakob es eben diesen sich weiter um das Essen zu kümmern, schnappte sich seine Jacke und wollte sich auf den Weg machen. ,,Was soll das werden?“ Wunderte dessen Vater sich.  ,,Was wohl,  ich sehe nach was los ist.“ Kam prompt die Antwort auf die Frage. Das Wunderte ihn nun gar nicht, Er wusste wie viel Helix ihm bedeutete. So nickte er ihm nur zu und rief ihm noch nach das er vorsichtig sein solle. Das hörte Jakob schon gar nicht mehr, er ließ die Tür ins Schloss fallen und machte sich mit schnellen Schritten auf den Weg in die Stadtmitte  Es War wirklich nicht normal  das er so lange brauchte,  normalerweise War er flott wieder da. Außer es war etwas passiert. ,,Bitte, bitte las Alles gut sein.“ Flüsterte er. ES dauerte nicht allzu lange bis er an dem Ort War wo er seinen kleinen Bruder eigentlich hätte antreffen sollen. Dort waren aber nur ein paar Ältere Herren, Damen und Kinder. Aber keine Spur von seinem kleinen.

Es War nicht sonderlich klug von Helix gewesen, aber was hätte er sonst tun sollen als sich zu wehren? Als sie ihn nicht gehen lassen wollten hatte Helix all seinen Mut zusammen genommen und der Gestalt vor ihm gegen das Schienbein getreten, in der Hoffnung  etwas zu bewirken. Bewirkt hatte er etwas,, Nämlich das er in noch größerer  Gefahr  als eh schon Schwebte. Kalt und ohne Jede Emotion sah der Ältere auf den jungen Helix herab, dieser zitterte vor Angst. Er kam gefährlich nahe, so nahe das der kleine schon den Atem des anderen riechen konnte. ,,Bist du eigentlich immer so vorlaut und unhöflich.“ Es War mehr eine Rhetorische Frage als eine ernst gemeinte gewesen. Helix brachte kein Wort heraus sondern verneinte nur zitternd. Daraufhin lachte sein Gegenüber laut auf, so das es Helix kalt den Rücken herunter lief. Jakob wusste einfach nicht wo er suchen sollte,, ein wenig ziellos ging er den Weg den normalerweise Helix immer ging nach. Er dachte nach als Als er etwas hörte, was nach einem verzweifelten Gewinsel  klang. Er hörte genauer hin und erkannte Das es von weiter vorne zu kommen schien. Panik und Angst machte sich in Jakob breit als er merkte das es in der Tat die Stimme seines kleinen Bruders War.  Er begann zu laufen, immer schneller und panischer. Mit seinen 17 Jahren War er noch jung und würde es schaffen.. hoffentlich.

Es passierte urplötzlich, als der Halunke vor ihm ein Messer zog, und begann den jungen Helix zu bedrohen.  Es schien als wolle er ausholen und zustechen, Helix riss panisch ich die Hände hoch und versuchte sich zu schützen. Gerade Als der ältere zustecken wollte, riss ihn jemand an dessen Schulter von Hinten herum. Bevor er etwas erwidern konnte drückte ihn Jakob mit Gewalt nach unten, verrenkte dabei dessen Arme auf den Rücken.  Vor Schmerzen stöhnte er und versuchte frei zu kommen, das brachte ihn nur zusätzliche Schmerzen ein. Also blieb er einfach liegen, seinem Kumpel erging es nicht besser. Kurze Zeit später lag er genau wie sein Freund auf den Boden. ,,Verdammt was soll der Scheiß, hä?!“ Jakob verzog keine Miene, antwortete nur knapp. ,,Ich denke das weißt du genau, Mistkerl.“ Der zweite am Boden liegenden Schnaubte nur. ,,Nicht nur das er Viel Jünger als ihr ist, noch dazu habt ihr ihn mit Einen Messer bedroht.“ ,,Beweise!“ Forderte er wütend und ertappt. Jakob verstärkte den Druck auf deren Gliedmaßen noch ein wenig, damit herrschte Ruhe. ,,Ihr könnt froh sein das ich euch laufen lasse, eigentlich hätte ich das Text dazu die Straßen  Hüter zu informieren, was dann mit euch passieren würde brauche ich glaube nicht zu erklären. Aber lasst euch das eine Warnung sein, das nächste mal werde ich nicht so freundlich zu euch sein.“ Er zog die beiden hoch. ,,Jetzt verzieht euch und kommt mir nicht noch mal unter die Augen.“ Mit Druck verlieh er seinen Worten Nachdruck , schließlich entließ er beide, welche sich schleunigst aus dem Staub machten und sich unter die Menschen mischten.
Helix hatte währenddessen nicht gewagt etwas von sich zu geben, sondern hatte nur stumm und zitternd zu gesehen. Erst als sich Jakob schließlich ihn zuwandte, kam das Leben zurück in seinen Körper. Bitter schluchzend und winselnd  wusste Helix nicht so recht was er tun sollte. Jakob nahm ihn diese Entscheidung ab in dem er sich zu ihm hinkniete und ihm deutlich sagte wie sehr er sich um ihn gesorgt hatte. Jakob nahm Helix bei den Händen, und schaute ihm dabei in die Augen. ,,Wie ist das passiert?“ Die Frage War nicht fordernd gewesen, trotzdem  hörte es sich für den kleinen Helix so an. Stottern die versuchte er einen Ton heraus zu bringen. Sanft strich er Helix über die gerötete Wange, und wischte ihm die Tränen aus den Augenwinkeln. Ein Schluckauf machte sich bei Helix bemerkbar. Jakob seufzte, und setzte sich nahe der Wand, und nahm den kleinen auf seinen Schoß. Sanft strich er seinen kleinen Bruder über den Rücken,  und flüsterte ihn beruhigend zu. Langsam aber sicher beruhigte er sich. Sein Gesicht an die Warme Jacke seines älteren Bruders gelegt und die Hände in den warmen Händen seines Bruders gelegt, atmete er aus und ein, Schniefte dabei ein paar mal, bis er sich wirklich beruhigte. ,,Magst du mir sagen was los war, kleiner?“ Versuchte Jakob noch einmal mit sanfter Stimme. Helix schluckte leicht,  ehe er antwortete. ,,Ich hab mich gewehrt..“ ,,Kann ich mir denken.“ Antwortete Jakob mit einem Lächeln. ,,Was ich meine ist weshalb.  Was wollten die überhaupt  von dir. Hast du Stress oder Probleme?“ hackte Jakob nach. Helix verneinte. Warum auch, er tat niemanden was, weshalb sollte er also Probleme haben.  Aber warum dann.. wahrscheinlich einfach nur ein Streit, dachte Jakob sich. ,,Danke..“ murmelte Helix. Jakob lächelte als er antwortete. ,,Das ist doch selbstverständlich das ich mich um dich Sorge kleiner. Das macht man so im der Familie und dafür hat man doch seinen großen Bruder, meinst du nicht?“ Das sich Helix enger an ihn kuschelte War  für  Jakob  Antwort  genug .
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Die Tür fiel ins Schloss,  und Schritte ertönten. Vater horchte auf und drehte sich zur Tür.  Ihm fiel ein Stein vom Herzen, als er sah wen Jakob  im Schlepptau hatte. ,,Mensch Helix was War los? Wir haben uns Sorgen gemacht!“ Vorwurfsvoll sah er den kleinen an, welcher sich hinter seinen Großen Bruder verkroch. ,,Er War nicht schuld daran, schuld waren ein paar Möchtegern Gangster, die meinten es wäre witzig jüngere zu ärgern und zu bedrohen.“ Erklärte Jakob mit Monotoner  Stimme. Vater verstand nicht, aber nickte trotzdem. Er War einfach froh darüber das nichts schlimmeres passiert war. Auch er drückte Helix noch mal, und versicherte sich ob bei ihm alles in Ordnung War.  Später als die Sonne sich bereits hinter den Wolken verzog und das Feuer im Kamin nur noch eine leichte Glut War,  hatte Jakob es sich auf dem Sessel bequem gemacht.  Sein kleiner Bruder wollte nicht ins Bett,  viel lieber bei Jakob bleiben. Nach allem was War konnte Jakob es gut verstehen,  auch wenn er der Meinung War das der kleine seinen Schlaf brauchen würde. Helix hatte da gestanden, völlig fertig und müde. Etwas verlegen hatte er Jakob gefragt ob er noch zu ihm dürfe. Und auch wenn Helix mit seinen 9 Jahren mittlerweile zu alt dafür War,  hatte sein großer Bruder doch zugestimmt. Kurze Zeit später saß Jakob mit Helix auf seinen Schoß auf der Sitzgelegenheit,  eine warme Decke über sie geschoben und ruhig atmend. Sanft strich Jakob Helix über dessen Stirn  und Wange. Als Jakob schon dachte das der kleine eingeschlafen sei, fragte Helix leise ob er ihm nicht eine Geschichte erzählen könnte. Mit einem Lächeln begann Jakob…
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*So hier ist der Oneshot der eigentlich  schon früher kommen sollte. Ich wollte diese Story unbedingt erzählt haben, Ursprünglich sollte mehr in diesem Oneshot behandelt werden, praktisch als OVA. Geplant War das hier Jakobs Denken und Handlungen  etwas genauer erläutert werden, aber es ist wie es ist.*
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