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Fee der magischen Energie

von Seilix
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
OC (Own Character) Palladium
18.08.2017
23.02.2021
94
415.867
41
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Dieses Kapitel
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07.01.2021 5.007
 
„Die Kammer der Könige!“.

Mathis hielt den Finger auf einen ganz speziellen Punkt auf der Karte die vor uns im Tagungsraum ausgebreitet lag. Lia und Espen, sowie Zillah und Pluma hatten den runden Tisch von der einen Seite umstellt.
Palladium und Athmos hielten ein wenig Abstand als wollten sie sich nicht zu weit in die Angelegenheit einmischen. Anders Tine und Cinder die kein Detail dieser Besprechung verpassen wollten. David und Jared standen nicht unweit von mir entfernt, die wohl beide noch versuchten dem vorliegenden Plan zu folgen.
Es war Katy, die die alles entscheidende Frage stellte „Die Kammer der Könige? Was soll das sein?“.
An ihrer Seite befanden sich Alice, der ebenfalls ein paar imaginäre Fragezeichen über dem Kopf schwebten und Amaryl. Auch sie hatte sich mit vergangener Nacht wieder etwas gefangen, wenn sie auch noch immer sehr fertig und in Trauer wirkte.
Beinahe resigniert und bislang ohne ein Wort stand sie mit vor der Brust verschränkten Armen da.
Enzo, der sich nun vor den Lords platzierte ließ per Knopfdruck das Hologramm des Planeten vor uns erscheinen „Ein von den Menschen unberührter, magischer Ort innerhalb der Berge. Tyrians Schrein befindet sich dort. Der Schrein zur Erbittung des Segens für die Thronesnachfolge. Erkennt er einen Nachfolger an, wird diesem die wahre Macht der goldenen Flügel zuteil“.
David fasste sich entnervt ins Gesicht „Wie viele Traditionen kann ein einzelnes Volk noch haben?“.
Sofort und mit tadelndem Blick trat Athmos vor, mit seinem Gehstock stieß er dem blonden Spezialisten nicht ganz sanft in die Seite „Das hat viel weniger mit Tradition zu tun als mit der Wiedererweckung und Weitergabe von Magie, Kraft und Willen. Die drei wichtigsten Bestandteile eines magischen Wesens. Natürlich könnten wir alle Formalitäten überspringen und die Kronprinzessin sofort krönen, doch damit wäre keines unserer Probleme gelöst. Ihre magischen Kräfte bleiben blockiert und ich denke, dass nur Tyrians Segen ihr helfen kann“.
Der Schlosspriester fixierte mich mit seiner mitfühlenden Miene. Er wusste was all das für mich und meine Zukunft bedeutete.
David rieb sich noch einen Moment die schmerzende Seite.
„Aber würde das nicht bedeuten, dass ihre magische Verwandlung versiegt ist, weil sie bereit ist?“ sprach Tine plötzlich ihre Gedanken aus „Könnte das nicht der Grund dafür sein? Ihr magischer Kern sammelt Energie und blockiert sich selbst um diese zu halten“.
Vorsichtig sah man Athmos nicken „Diesen Gedanken hatte ich auch bereits. Eine Raupe die sich zum Schmetterling entpuppen will und nur auf den richtigen Moment dazu wartet. Wenn dem so ist wird Tyrian den letzten Stoß dazu geben“.
Sämtliche Augenpaare flogen in meine Richtung. Von ausdruckslos bis zu hellauf begeistert war alles dabei.
„Alles klar, dann müssen wir ganz einfach Vara zu diesem Schrein kriegen, richtig?“ schlussfolgerte Katy, worauf Alice nickte „Wie weit ist das?“.
„Und hier kommen wir zum Haken“ ergriff Mathis erneut das Wort und zoomte zu dem Berg heran der sich in der Nähe des Schlosses befand „Der Weg zur Kammer wird auch der königliche Pilgerpfad genannt und führt durch die Berghänge hindurch. Es existiert nur ein bekannter Weg hinein und wieder hinaus. Der Weg ist geradezu prädestiniert für Überfälle und Überraschungen“.
„Wäre ja auch zu leicht gewesen“ strich sich Pluma durch das Gesicht, worauf Zillah das Wort ergriff „Das heißt, selbst wenn sie unbeschadet durch den Schneesturm hindurch kommt ohne irgendwo abzustürzen, Sarcas könnte immer noch hinter jeder Ecke lauern“.
Zustimmendes Nicken sämtlicher Ratsmitglieder, bevor Lady Lia ihre Augen durch ihre Mitte schweifen ließ „Aus diesem Grund haben wir beschlossen Prinzessin Varanda Geleitschutz zu geben“ dann wendete sie sich direkt an mich „Der gesamte Rat wird Euch zu Eurem Schutz bis zum Ziel begleiten“.
Ich erkannte dieses drastische Mittel. Sie wollten mich in Watte einpacken, weil sie das als letzte mögliche Option sahen. Die letzte Möglichkeit das Ruder noch einmal herum zu reißen waren die goldenen Flügel selbst…
Ich musste meine Kräfte zurück erlangen!

Gesagt, getan. Die Vorbereitungen liefen sofort auf Hochtouren.
Tine und Cinder packten mich so besorgt wie sie waren in die wärmsten Mäntel ein, die sie im Schloss auftreiben konnten. Als sei es die furchtbarste Tatsache an dem Vorhaben, dass ich mir einen Schnupfen zuziehen konnte.
„Palladium stellt dir gerade noch einen kleinen Vorrat zusammen, immerhin weiß keiner wie lange ihr weg seid“ informierte Cinder, während sie mir einen letzten Umhang umlegte.
„Nicht allzu lange“ beruhigte ich sie „Es wird keine Tagesreise“.
„Das sagst du jetzt, allerdings ist noch kein Thronesnachfolger während eines Schneesturms losgezogen“ betonte Tine.
Ich stellte fest, dass sie sich doch wieder sehr gut auf den Beinen halten konnte.
Als sei nie etwas gewesen stolzierte sie angespannt vor mir hin und her „Hat Calum dir den Weg jemals gezeigt“.
„Nein, wieso hätte er das tun sollen? Er hat mich ja nicht einmal den Umgang mit dem Wetterzepter gelehrt“ entgegnete ich und beobachtete dabei wie sich Lady Lia Zillah zu einem ernsten Gespräch zur Seite zog. Was heckte die Frau nun schon wieder aus?
Tine zog mich jedoch sofort zu ihr zurück „Das nimmst du doch hoffentlich mit?“.
„Was?“
„Na, das Zepter! Wir würden uns sicherer fühlen, vor allem nachdem…“.
Ich schluckte tief, als sie mich wieder daran erinnerte und nickte nur leicht.
Ich konnte ihnen ihre Sorge schließlich nicht verübeln. Cinder fiel mir plötzlich in die Arme „Tu mir nur einen Gefallen und komm wieder zurück… egal ob mit oder ohne die goldenen Flügel…“.
Ich erwiderte ihre Umarmung „Du hast doch gehört. Ich bin rundum sicher“.
Tine schnaubte „Das will ich ihnen auch geraten haben. Immerhin geht es hier um die Prinzessin von Callisto“.
„Das seit auch ihr“ korrigierte ich sie und zog sie ebenfalls hinzu um ein letztes Mal diesen Moment mit ihnen zu teilen „Nach allem was passiert ist müsst in erster Linie ihr auf euch aufpassen“.
„Richtig…“ entsinnte sich Cinder „Niemand weiß wo Nora steckt und wo sie überhaupt her kam… keine Garantie dass sie nicht wieder kommt“.
„Die soll sich nur trauen! Nächstes Mal verarbeite ich das Miststück höchstpersönlich zu Kleinholz“ knurrte Tine… was war denn los mit ihr? Mal abgesehen davon, dass Nora sie beinahe umgebracht hätte…
Zumindest entlockte es mir ein Schmunzeln.
„Ich geh mal nachsehen wo Palladium so lange steckt“ entfernte sich meine Schwester einen Moment um ein wenig Druck zu machen.
Indessen sah ich meine Mädchen auf uns zukommen.
Amaryl seufzte noch immer recht bedrückt „Alles scheint bereit zu sein“.
Ich nickte, worauf uns ein kaum sichtbarer Impuls überfiel und wir einander ebenfalls noch einmal in die Arme fielen.
Beinahe kamen mir wieder die Tränen „Es tut mir… so leid…“.
Ich spürte wie sie den Kopf schüttelte und sich ebenfalls erneut ihre Tränen verdrückte „Nein, mir sollte es leid tun… er hat einfach… seine Pflicht voll und ganz erfüllt, würde er jetzt sagen…“.
Ich konnte ihr nur zustimmen.
Aus keinem ersichtlichen Grund sahen wir uns mit einem leichten Lächeln durch die glasigen Augen an. Wir teilten ein und denselben Schmerz… das machte es etwas erträglicher.
„Vara… wehe du kommst auch nicht zurück…“ es hätte nach einer Warnung klingen sollen, dabei war es nur die pure Angst die aus ihr sprach.
„Das meinen wir auch“ Katy und Alice schlossen sich unserer Umarmung an „Wir bleiben zusammen, egal was passiert“.
„Für immer“ fügte die Eisfee hinzu.

Die Lords machten sich bereit. In wenigen Augenblicken würde es losgehen.
Die Tränen waren wieder getrocknet und ich wartete lediglich. Cinder war noch immer nicht mit Palladium zurückgekommen und Glimm war auch wie vom Erdboden verschluckt, also nutzte ich die Chance und legte Alice eine Hand auf die Schulter „Übrigens… ich bin sehr stolz auf dich. Du bist eine unglaubliche Fee“.
„Hey, und was ist mit mir?! Immerhin hab ich auch mein Enchantix erreicht“ stieß Katy mich erbost an.
„Ihr seit beide der Wahnsinn“ drückte ich meine ehrliche Bewunderung aus und entdeckte im selben Moment, wie sich Enzo noch einmal mit Espen von den anderen zurück zog. Dabei fiel mir auf, dass der Lord nicht ein Wort während der Planzusammenstellung gesagt hatte… sehr untypisch für diesen Mann…

„So! Da sind wir!“ wurde ich kurzerhand wieder aus diesem Gedanken gerissen, als Palladium und Cinder den Weg zu uns gehastet kamen.
Der Elf stellte eine Tasche vor meinen Füßen ab und begann hastig zu erklären „Da hast du alles drin was du irgendwie brauchen könntest. Warmhaltetränke, Nährstoffe, Heilmittel und ich hab dir eine Kanne Tee gemacht. Der den du so magst: Melisse und Lavendel. Wenn er nicht reicht sind noch Kräuter zum Aufbrühen dabei und…“.
Während er so hastig vor sich hin faselte als müsse er auf Biegen und Brechen seinen Unterrichtsstoff herunter rattern, wirkte er unglaublich nervös und verunsichert.
Und ich kannte ihn inzwischen gut genug um zu wissen, dass es nur eine Art und Weise gab diesen Redefluss zu stoppen.
Ohne Vorwarnung packte ich ihn am Kragen und streckte mich zu ihm hinauf.
Der Kuss war sanft und vorsichtig, doch reichte um ihn augenblicklich zum Schweigen zu bringen und mich zu Wort kommen zu lassen „Danke“.
Er schien glatt rot zu werden, doch ich merkte ihm an, dass etwas nicht stimmte.
Er wich meinem Blick aus.
Zu gerne hätte ich ihn danach befragt, doch die Möglichkeit hatte ich nicht mehr.

„Prinzessin Varanda, wir sind abreisebereit“ ertönte Sir Mathis Stimme zu uns herüber.
Ich nickte lediglich und schenkte Palladium einen letzten Blick, ehe ich an ihm und den anderen vorbei trat.
Auch Zillah und Pluma beäugten mich mit Toleranz und leichtem Kopf senken, als würden selbst sie mir alles Glück wünschen.
Mit dem Wetterzepter fest in der Hand, kam ich erst vor meiner Schutzgarde zum Stehen.
Schon am Tor war mir klar, dass das kein einfaches Unterfangen sein würde.  
Lady Lia, Sir Mathis, Sir Espen und Obergeneral Enzo… von nun an waren sie für meine Sicherheit verantwortlich.
Dabei hätte es in diesem Moment nur einen geben können, bei dem ich mich wirklich sicher gefühlt hätte. Es gab nur einen wahren Schutzherren… Teiz.

*

Er wusste nicht wo er war, kaum noch wusste er wer er war…
In seinem Kopf schienen Nebelschwaden zu hängen die sein Gehirn geradezu verpesteten.
Was war geschehen? Die Augen zwar geöffnet, schlug ihm nur pure Schwärze entgegen.
Was war das für ein Ort? Und wie war er dorthin gelangt? Ihm war schummrig, als sei er durch einen Strudel geraten.
Ein Teil seiner Erinnerungen mussten fehlen.
Der junge Mann stand auf und sah sich genauer um.
Das war doch nicht mehr die Welt in der er hätte sein sollen, nur wusste er auch nicht welche es sein könnte.
Er sah auf den Untergrund unter seinen Füßen. Er war glatt und spiegelte sich selbst darin. Sein grünes Haar war noch immer kurz und an den Seiten ausrasiert.
Er zog das Zopfgummi heraus und schüttelte den Kopf eine Sekunde.
Die Schwerkraft funktionierte auf jeden Fall wie gewohnt, dann sollte er lieber nicht ins Leere treten.
Der spiegelglatte Untergrund erstreckte sich wie eine Brücke vor ihm die durch das große Nichts führte. Wie weit es hinab gehen könnte? Besser war es nicht herauszufinden.
Einen Moment zögerte er, doch viele Möglichkeiten waren ihm sowieso nicht gegeben…
Vorsichtig und mit Bedacht trat er daher den ihm geebneten Pfad entlang und hoffte dabei, dass sich sein Kopf bald wieder lichten würde.

*

Welch Ironie, ausgerechnet der Sturm der ganz Callisto zuvor gerettet hatte könnte nun der Untergang seiner Kronprinzessin werden.
Mit viel Kraft hatte sich Vara gegen die um sie schlagenden Böen zu halten.
Sie erkannte durch den umwehenden Schnee kaum ihre beiden Vordermänner.
Mathis und Espen vor ihr ebneten ihr den Weg und waren in ihren königsblauen Mänteln eigentlich gut sichtbar, aber eben nur eigentlich.
Obwohl sich diese Farbe gut von den gefrorenen Massen abhob, war der Sturm dennoch so massiv, dass er mit dem losen Auge kaum zu durchblicken war.
Lia und Enzo befanden sich in nahem Abstand hinter ihr. Sie trugen dieselben Mäntel um sich untereinander nicht zu verlieren.
Die Truppe bewegte sich immer schleppender durch die Kälte und Vara spürte wie sie zunehmend langsamer wurde.
Immer wieder blickte Mathis zurück um sich ihrer Anwesenheit zu vergewissern.
Der Wind ging so peitschend, dass das Wort des Vorder- oder Hintermannes kaum zu verstehen war.
Wo sie sich genau auf dem königlichen Pfad befanden konnte Varanda nicht ausmachen.
Das Einzige was sie wusste war, das es nahe ihrer linken Seite tief in den Abgrund ging.
Eine Schlucht die die Prinzessin nur wenige Meter hinab sehen konnte, ehe auch in diese Richtung die Sicht vollkommen versagte.
Möglicherweise war es auch besser so. Ohne Drachen oder Feen-Flügel fühlte sie sich dieser Tatsache hilflos ausgeliefert, da war es glatt besser nicht zu sehen wie tief sie fallen könnte.
Der Weg führte sie immer weiter hinauf und der Aufstieg wurde mühsam.
Die Minustemperaturen zerrten nun selbst an ihren Beinen, zudem fühlten sich ihre Hände zunehmend taub vor Kälte an.
Die eisige Nord-Luft brannte ihr beinahe in den Lungen, sodass ihr Immunsystem auf Hochtouren arbeiten musste um nicht einer scheinbar unausweichlichen Lungenentzündung Platz zu machen.
Nur eine Sekunde nahm sie sich die Zeit ihre schmerzenden Füße kurz zu entlasten und zu halten, da wurde ihr bereits von Lia eine Hand auf die Schulter gelegt, die durch die Winde hindurch brüllte „Wir müssen weiter Varanda! Oder wir verlieren den Anschluss!“.
Kaum gesagt, stellte Vara fest, dass sie recht hatte.
Nur einen Moment hatte sie nicht hingesehen und schon waren Mathis und Espen in dem Sturm verschwunden.
Sofort setzte sie sich wieder in Bewegung und zum Glück, nach ein paar schnellen Schritten, hatte sie den Sichtkontakt wieder hergestellt.
Beide warteten ebenfalls die das Verschwinden ihrer Anhänger wohl sofort bemerkt hatten.
Sobald sie wieder nah genug aufgeschlossen hatten, richtete sich Enzo an ihre Vordermänner „Wie weit ist es noch?“.
„Laut Aufzeichnungen müssen wir uns kurz vor einer Schutzhöhle befinden. Dort können wir einen Moment rasten“ antwortete Mathis.

Gesagt, getan.
So erreichten sie bereits nach kurzer Zeit einen kleinen, im Berg freigelegten Unterschlupf. Als Höhle hätte Vara es zwar nicht bezeichnet, doch es war eine größere Felsnische die Schutz und Überblick über die umliegenden Abhänge und Wege, von denen sie überrascht werden könnten, bot.
Es war geradezu beeindruckend wie gut sich die Lords ihren Weg einprägen und in einem solchen Sturm auch noch zurecht finden konnten.
Natürlich wusste Vara, dass sie in den weit entfernten Dörfern und Kolonien häufiger mit solchen Naturverhältnissen konfrontiert waren und sie sich mit der Zeit ihre Tricks angeeignet hatten, dennoch war das für sie nicht selbstverständlich.
Sofort nahmen Sir Mathis und Lady Lia ihre Positionen ein die umliegende Gegend zu überwachen. Sie wollten auf alles vorbereitet sein.
Sir Espen begann indessen ein Feuer anzufachen um eine Möglichkeit zu schaffen die Körpertemperaturen der halb erfrorenen wieder etwas regulieren zu können.
Vollkommen erschöpft ließ sich Varanda an einem nahe gelegenen Felsen nieder.
Die kleine Wärmequelle war bereits nach kürzester Zeit wie Balsam für ihren Körper.
Langsam aber sicher tauten ihre Glieder auf, dennoch blieb die Bergluft auch hier eisig.
Espen ließ sich auf der anderen Seite des Feuers nieder, während Enzo etwas in ihren Vorräten herum kramte.
Lia und Mathis schienen keine Anstalten zu machen sich zu ihnen zu gesellen. Natürlich gingen ihnen ihre Pflichten über alles, so hielten sie weiter nach möglichen Gefahren Ausschau, obwohl es in dem dichten Schneesturm kaum möglich sein durfte auch nur ansatzweise etwas zu erkennen.

„Wie fühlt Ihr Euch Prinzessin?“ fragte Enzo schließlich und zog damit ihre Aufmerksamkeit auf sich, der im selben Atemzug einen auf dem kleinen Feuer frisch zubereiteten Tee reichte.
„Soweit ganz gut“ antwortete Varanda, die den Becher entgegen nahm „Nur etwas durchgefroren“.
„Dagegen wird der hier helfen“ deutete er auf das Gebräu.
Die Prinzessin nickte und umschlang die angenehm erhitzte Tasse mit allen Fingern.
Kurz dachte sie daran, dass Palladium ihr auch etwas ihres Lieblingstees beigelegt hatte.
Möglicherweise konnte sie ihn Enzo beim nächsten Mal Rasten zur Zubereitung geben.
Sie betrachtete kurz ihr Spiegelbild in dem sanft rötlichen Gebräu, ehe sie ansetzte einen Schluck zu nehmen, jedoch kurzerhand stoppte.
„Wollt Ihr ihn nicht trinken?“ fragte Enzo leicht irritiert an die Adelige, nachdem er ihr nachdenkliches Gesicht bemerkte.
Kurz wandte sie sich in seine Richtung und musterte ihn ausgiebig, ehe sie antwortete „Nein… ich werde mir noch einen Moment die Hände wärmen. Sag, welchen Tee hast du genau zubereitet?“ und schenkte ihm ein leichtes Lächeln.
Der Obergeneral nickte freundlich „Minze mit einem Hauch Rosmarin, aber Ihr wisst, dass ein heißer Tee am besten von innen wirkt“.
„Ein Grüntee, natürlich, was auch sonst. Keine Sorge, ich trinke ihn gleich, wenn er nicht mehr ganz so heiß ist“ war die liebliche Antwort, worauf Enzo sich wieder entfernte.
Einen weiteren Moment sah sie in ihren Becher, als würde sie ihr Spiegelbild betrachten.
Als Vara wieder aufsah bemerkte sie die durchbohrenden Blicke ihres Gegenübers.
Sir. Espen starrte sie durch das Feuer hindurch an und trank, als sei er in tiefen Gedanken versunken, nur nebenbei seinen Tee. Es wirkte glatt wie eine Aufforderung.
Es war ein Blick den die Prinzessin bislang niemals an ihm gesehen hatte.
Normalerweise kannte sie diesen Mann als Aufreißer mit einem dennoch guten Herzen. Als entspannte Seele, dessen loyales Kämpferherz nicht unter zu kriegen war.
Möglicherweise spannte ihn diese Situation ebenso an wie sie… oder da war noch etwas anderes. Etwas das ihr bislang entgangen war.
Unmerklich verengte sie die Augen, als sich ihr Gedankenkonstrukt langsam aber sicher zusammen spinnte.
Sie kamen hier viel zu gut durch.
Mit einem flüchtigen Blick zu Lia und Mathis, blieb auch weiterhin alles ruhig. Kein Sarcas weit und breit. Keine Nora. Es war merkwürdig…
Conver kannte Callisto und das Königshaus viel zu gut um sich nur durch einen Schneesturm seinen Triumph stehlen zu lassen.
Er hätte längst versuchen müssen in das Schloss einzudringen, Erfrierungen hin oder her, doch dieser Mann war unberechenbar… außer, er hielt etwas in der Hinterhand.
Wieder ließ sie den Blick von Espen, der sich inzwischen entspannt zurückgelegt hatte, zu Enzo gleiten, welcher sie aus den Augenwinkeln glatt beobachtete.
Der Obergeneral wartete auf etwas…
Er ließ sie nicht aus den Augen und beobachtete eine jede ihrer Bewegungen, das konnte Vara sofort sehen.
Er wartete… sah sie einfach an und wartete.

*

„Seht, der Schneesturm lässt langsam nach“ kam plötzlich Lady Lias weibliche Stimme, die sich zu uns am Feuer sitzenden umwandte „Ich denke wir sollten weiter gehen“.
Sie hatte recht. Mit einem Blick nach draußen war der Sturm in ein ledigliches herab rieseln des Schnees gewechselt.
Der Obergeneral nickte „Auf jeden Fall, oder es wird eng für Callisto“.
„Nicht auszumalen was geschieht, wenn Sarcas den weiteren Schritt plant ohne dass wir vor Ort sind“ bestätigte selbst Espen.
Enzo erhob sich strengen Blickes wie man ihn kannte und verlangte „Trinkt aus Prinzessin, wir müssen weiter“.
Ich fixierte ihn, während ich mich erhob.
Ich hatte seine Kreation bislang noch nicht angerührt und ich sah wie es ihn ungeduldig machte. Ich wusste genau worauf er wartete.
Den Tee noch immer in Händen haltend wusste ich jedoch auch, dass es dieses Mal anders laufen würde.
Meine Finger verkrallten sich beinahe an dem Becher, während ich ausholte „Nicht dieses Mal Enzo!“.
Ich begegnete seinen geweiteten Augen, die mir durch die aufschlagenden Flammen entgegen sahen.
Der vergiftete Tee wirkte auf das Feuer wie Öl.
Es schoss eine Stichflamme bis zur Decke der Felsnische.
„Was für ein Spiel spielst du?!“ brüllte ich ihm entgegen „Wie lange führst du bereits seine Befehle aus?!“.
Enzos anfängliches Entsetzen wandelte sich in kürzester Zeit in Resignation „Ihr habt mich also durchschaut. Das ist… ärgerlich“.
Meine Wut setzte ein „Ärgerlich? Nein, ärgerlich ist, dass ich beinahe zum zweiten Mal auf dich hereingefallen wäre! Es ist sogar beschämend. Ein rötlich verfärbter Tee… ich werde in meinem Leben nie wieder so etwas übersehen“.
„Was?“ vernahm ich Mathis überraschten Ausruf „Ihr wart das Enzo?“.
Die Lords nahmen Stellung ein, vorbereitet auf alles was kommen konnte, überstürzten jedoch nichts.
Kurz herrschte Stille. Dann seufzte Enzo „Es macht wohl keinen Sinn die Maske aufrecht zu erhalten. Zu schade. Mir gefiel das Leben auf Callisto recht gut".
Die Flammen wichen der lediglich erlöschenden Glut.
Ich ballte die Hände zu Fäusten „Was ist wirklich mit Sr. Teiz geschehen? Was hast du meinem Bruder angetan?!“.
Plötzlich gewann seine Stimme an Intensität „Ihr wollt das wirklich wissen? Na gut, aber macht Euch keine Hoffnungen. Er ist an einem Ort von dem er ganz sicher nie wieder zurückkehren wird. Ich habe ihn verbannt, in die Dimension des großen Nichts. Dem Limbo!“.
Ich weitete die Augen. Er hatte Teiz in eine andere Dimension geschickt? In eine schwarze Dimension?! Zu so etwas war er fähig?
Kurzerhand sprangen die Lords vor mich. Mathis, Lia und Espen zogen ihre Waffen, worauf die Lady rief „Keinen Schritt näher, Verräter!!!“.
Dabei machte Enzo überhaupt keine Anstalten einen ersten Schritt oder Angriff zu unternehmen. So meinte er nur ruhig und gelassen „Oh keine Sorge, das muss ich auch überhaupt nicht. Ich werde meine Aufgabe dennoch erfüllen“.
Es war lediglich ein Blick den er Espen zu warf.
Ein Blick der den nötigen Befehl aussprach.
Der sich rechts vor mir befindliche Lord handelte blitzschnell.
Mit sich ausholender Waffe drehte er sich um und schlug mir sein Schwert entgegen.
Vollkommen unvorbereitet war es mir nicht möglich den Schlag irgendwie abzufangen, so warf mich der Angriff bis ins Freie des Unterschlupfs, wo ich am Boden aufschlug und erst nach dem dritten Überschlag zum Liegen kam, nachdem ich meine Nägel zwanghaft in den Stein schlug. Gerade so schaffte ich es mich vor dem Abgrund zu bewahren den ich ungebremst herab gestürzt wäre.
Leicht benommen des plötzlichen Angriffs auf mich, hatte Espen mich glücklicherweise durch meine Rüstung nicht übler Erwischt als einen Kratzer.
„Varanda! Bist du verletzt?!“ sofort rutschte Lia an meine Seite und half mir mich aufzusetzen „Nein“.
Schnell bemerkte ich wie Mathis gegen Espen antrat, welcher mit seinem gewaltigen Breitschwert und seiner Schnelligkeit es kurzzeitig mit beiden aufnahm.
Enzo, der natürlich immer wieder versuchte zu uns durchzudringen, versagte.
„Schnell!“ herrschte Lia mich an „Du musst sofort weiter! Du musst es zu Tyrians Schrein schaffen! Mit oder ohne uns!“.

„Dafür ist es zu spät!“  

Mathis hatte Enzo während seines letzten Versuches verfehlt, welcher sofort mit erhobenem Schwert auf mich und Lia zu hielt.
Diese geistesgegenwärtig, wirkte einen Schutzzauber welchen der Obergeneral nicht durchdringen konnte. Zwei weitere Male versuchte er den Schild zu durchbrechen „Auch du kannst diese Taktik nicht ewig aufrecht erhalten Lia! Es ist nur eine Frage der Zeit, ob ich sie mir hole, oder ob Conver es tut!“.
„Was?!“ fragte ich erschrocken und begegnete nur Enzos verengtem Blick „Sie kommen und dieses Mal ist er nicht aufzuhalten. Hier und heute werdet Ihr sterben Prinzessin“.
Wie allarmiert sah ich hastig in die Ferne.
Der Schneesturm hatte sich verzogen. Es war lediglich die Kälte, die sich noch unter der verhangenen Wolkendecke auf Callisto hielt.
Dann entdeckte ich sie. Die Paladine in der Ferne, die mit ihren kräftigen Flügelschwingen auf uns zuhielten. Sie kamen und obwohl ich es nicht genau erkennen konnte wusste ich, dass es nicht die Krieger meines Volkes waren.
„Das ist ein Hinterhalt!“ entfuhr es mir wie erstickt.
„Ihr habt recht. Alles war von langer Hand geplant, ein jedes Detail“ er verhöhnte mich „Ihr hattet von Anfang an keine Chance Prinzessin, weil ich sämtliche Eurer Strippen gezogen habe und nun ist es an der Zeit, dass Ihr Euer Versagen eingesteht und Eure Schwester an Sarcas zurückgebt“.
Ich riss die Augen auf. Sie wollten Cinder!
Ich konnte ihm nur eine Antwort darauf geben „NUR ÜBER MEINE LEICHE!!!“
„Dann soll es so sein!“ erneut schlug er auf Lias Schild ein.
Doch je weiter diese Unterhaltung führte, desto mehr konnte ich auch ihren Hass gegenüber Enzo erkennen. Sie fletschte die Zähne, während sie alle Magie bündelte „Das wollen wir erstmal sehen!“.
Sie setzte einen gewaltigen magischen Kern frei der Enzo zurück warf und ihm sein Schwert aus den Händen schleuderte.
Sie hätte ihm sofort nachgehen können und verhindern, dass er seine Waffe ein weiteres Mal ergriff, doch stattdessen tat sie etwas anderes.
Sie wandte sich blitzschnell zum Himmel und schickte einen magischen Strahl zum Horizont.
Beinahe wie ein Lichtsignal, das so weit und hoch flog, dass man es bis zum Schloss sehen musste.
„Lia, was tust du?!“ fragte ich erschrocken.
Doch sie schenkte mir nur ihr entschlossenes Gesicht „Keine Sorge Varanda oder dachtest du wirklich ich würde unvorbereitet ein solches Risiko eingehen? Die werden dich nicht kriegen!“.
Was meinte sie damit?

*

Inzwischen waren fünf Stunden vergangen.
Langsam aber sicher lichtete sich der Schneesturm und die Anspannung unter den Anwesenden wuchs.
Cinder und Tine wichen sich gegenseitig nicht mehr von der Seite und versuchten nebenbei Glimm zu beruhigen, die ebenfalls klar spürte, dass etwas nicht stimmte.
Alice und Katy saßen Arm in Arm mit Amaryl die noch immer trauerte und sie alle drei ihre Ängste und Sorgen um ihre beste Freundin teilten.
David saß auf einem Stuhl und schärfte seine Krallen, während Jared dauerhaft die Wettereruptionen überprüfte.
Athmos hatte sich wieder zurückgezogen um seinen Pflichten nachzugehen und für die wohlbehaltene Rückkehr des Rates und der Prinzessin zu beten.
Palladium wollte diesem Elend nicht länger einhalten, so tat er einen Spaziergang und fand sich schließlich auf der Brücke über dem Trainingsgelände wieder die über den Ozean hinaus ragte.
Die kühle Luft tat ihm in diesem Moment gut.
Der Himmel war nur noch mit einer Wolkendecke verhangen, doch es kam keine einzige Schneeflocke mehr zu Boden.
Auch er wusste, dass Sarcas jederzeit wieder ihre Chance ergreifen konnten.
König Conver konnte jeden Moment wieder vor ihm stehen, doch der Elf war sich bewusst, dass er dieses Mal nicht zurückhalten würde.
So war dieser Mann während ihres Kampfes zuvor noch ein Gast der Königsfamilie gewesen, war er heute ihr direkter Feind.
Dieses Mal würde er ihn von Anfang an seine volle Kraft spüren lassen.
Nur nebenbei sah sich Palladium auf der Brücke um und entdeckte noch zwei weitere Personen.
Es waren die beiden Estrellas die ihre Bande führten. Zillah und Pluma.
Sie beide standen auf der anderen Seite der Brücke, vom Meer abgewandt und sahen zu dem gewaltigen Berg herüber.
Zudem ruhte ein gewaltiger Drache an ihrer Seite. Es war nicht Daro, soviel konnte er von dem Tier erkennen.
Standen sie etwa bereits die ganze Zeit dort? Zumindest erinnerte sich Palladium nicht daran die beiden nach der Abreise des Rates noch einmal gesehen zu haben.
Vorsichtig näherte er sich den beiden.
Sie hatten die Arme vor der Brust verschränkt und unterhielten sich.
„Glaubst du es könnte etwas schief gehen?“ hörte er Pluma fragen.
„Wer weiß. Lady Lia hätte mich nicht explizit darum gebeten wenn sie nichts befürchten würde“ antwortete Zillah.
Keiner von beiden wandte den Blick von der Richtung ab.
Dann wurde Palladium bewusst, dass sie die Bergkette überprüften die den Pilgerpfad darstellte.
„Sie hat dich um etwas gebeten?“ sprach Palladium sie direkt an.
Die Geschwister drehten ihm einen Moment die Köpfe zu.
Die Estrella schien ihn jedoch alles andere als ernst zu nehmen „Ich wüsste nicht wieso dich das etwas angehen sollte“.
Pluma allerdings seufzte „Nun sei doch nicht so. Wir stehen alle auf derselben Seite“.
Der Professor gesellte sich zu ihnen „Wenn ihr etwas wisst, solltet ihr es nicht für euch behalten“.
Zillah verdrehte sichtlich die Augen „Ich stehe nur auf Abruf bereit. Die Lady bat mich darum“.
„Was bedeutet auf Abruf?“ hinterfragte Palladium.
„Ganz einfach“ erklärte Pluma „Sollten wir ein Signal kriegen, ist Zillah weg“.
Der Elf musterte sie verwirrt „Wieso hat sie euch damit beauftragt?“.
„Das wissen wir auch nicht“ entgegnete die Frau monoton ohne den Blick von ihrem Ziel abzuwenden „Sie sagte nur, dass es sein kann, dass sie die Hilfe der Estrellas brauchen werden. Vielleicht wusste sie nicht mehr wem in euren Reihen sie trauen kann. Würde mich jedenfalls nicht verwundern nach all der Intrigen mit Dragomir und Nora“.
Erneut warf Pluma ihr bei diesem schnippischen Kommentar einen finsteren Blick zu.
„Das kann ich mir nicht vorstellen… das muss einen anderen Grund haben… möglicherweise hat sie etwas bemerkt…“ überlegte Palladium laut „Möglicherweise etwas das sie misstrauisch gemacht hat“.
Im selben Moment musste er daran denken, dass Dragomir noch immer festgesetzt in seinem Zimmer des Schlosses saß, keine Kenntnis von dem was hier vor sich ging.
Keiner hatte mehr die Möglichkeit gehabt zwischen der sich überschlagenden Ereignisse dem Fürsten anzunehmen oder ein Urteil zu fällen. Dabei war er sich dessen Schuld nicht mehr so sicher… und vielleicht war Lia es auch nicht mehr.
„Wenn du meinst“ Zillah wirkte zunehmend desinteressiert „Jedenfalls...“.
Sie brach ihren Satz ab, als aus der Ferne plötzlich etwas zu sehen war.
Eine Lichtsäule purer Magie.
„Das muss es sein!“ allarmierte Pluma sofort.
„Ja“ bestätigte Zillah, die das Tier neben sich bereits unsanft mit einem Befehl weckte „Hoch!“.
Der Drache gehorchte sofort und machte sich bereit.
Die Estrella fackelte nicht lange „Ich bin sofort wieder da, behaltet so lange das Schloss im Auge!“.
Palladium und Pluma konnten damit nur noch dabei zusehen wie sich die Kriegerin mit dem Drachen in die Tiefe warf und in Richtung des Signals davon flog.




Hallö,

ich lade dieses Kapitel ein paar stündchen früher hoch als geplant, aus dem einfachen Grund meinen Tag morgen ein wenig zu entspannen und nicht von A nach B hetzen zu müssen ^^

Damit ist Enzo endgültig entlarvt und Vara steckt in der Klemme. Wenn sie noch jemand retten kann, dann Zillah. Ob das aber auch so ohne Probleme gelingt kann ich leider erst nächste Woche zeigen... Außerdem muss ich auf diesem Weg noch eine kleine Ankündigung machen. Ich bin sowohl froh, als auch ein wenig wehmütig, aber wir befinden uns mit diesem Kapitel bei den TOP 10! Die letzten 10 Kapitel dieser Geschichte sind angebrochen und wir nähern uns immer weiter dem Finale und Ende der fanfiction.
(Wird nach 3 Jahren und über 90 Kapiteln vielleicht auch mal Zeit).

Auf jeden Fall möchte ich allen Lesern, die bis hierher durchgehalten haben ein großes Lob und riesiges Danke aussprechen. Ich will gar nicht wissen wie viel Lebenszeit ihr im Lesen bereits investiert habt (und ihr wollt nicht wissen wie viel Lebenszeit ich ins Schreiben investiert habe... puuh...) und dennoch bekomme ich fast nur positives feedback, das macht mich wirklich stolz und möchte mich bei allen Lesern herzlich dafür bedanken. Wir befinden uns auf der Zielgeraden, haltet also noch ein paar Wochen durch ^^

LG Seilix
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