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Fee der magischen Energie

von Seilix
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
OC (Own Character) Palladium
18.08.2017
23.02.2021
94
415.867
41
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Dieses Kapitel
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27.11.2020 5.195
 
Die Krieger gingen in die Offensive.
Der Eisfee lief es eiskalt den Rücken herunter. Ihre Kehle fühlte sich mit einem Mal staubtrocken an.
Um sie herum schossen all die Paladine Callistos zum Angriff los deren Einheit auch sie selbst angehörte.
Bis zum letzten hatte sie nicht glauben können, dass es wirklich so weit käme, doch nun war es soweit.
Wie erstarrt flog sie auf der Stelle über sämtlichen Köpfen und betrachtete das furchtbare Geschehen.
Sarcas König hatte den vollen Befehl zum Angriff gegeben, nachdem sich ihm lediglich ein kleiner Junge in den Weg gestellt hatte… der Kerl musste vollkommen wahnsinnig sein.
Er suchte diesen Krieg förmlich, dadurch war ihm wohl jeder Auslöser recht… insbesondere wenn seine Feinde ihn ihm gaben und wenn er noch so absurd war.
Finn hatte ihn nicht einmal angegriffen, kaum das Schwert gegen ihn erhoben, schützte lediglich die Kronprinzessin wie es ein wahrer Schutzherr tat.
Teiz hatte ihn wirklich voll nach seinem Vorbild unterrichtet… und nun wurde ihnen das zum Verhängnis.
Am liebsten wollte sie schreien, in Tränen ausbrechen vor all der Bitterkeit in der sie glaubte zu ertrinken. Ein solches Unheil… dass sich magische Wesen bis aufs Blut bekämpften.
Es wollte einfach nicht in ihren Verstand. Gewalt war doch keine Lösung des Problems, so tief es auch liegen mochte.
Zwar hatte die blau-haarige Fee selbst schon mehrere Kriege in Alfea bestritten, doch hatten sie jedes Mal nur gegen Kreaturen der Finsternis gekämpft… Wesen ohne eigenes Leben oder Emotion. Kaltblütige Monster… doch das hier war etwas vollkommen anderes.
Alice atmete tief durch.
Als letztes Mittel zur Verteidigung durfte sie jetzt nicht die Nerven verlieren.
„Ein harter Anblick, nicht wahr?“ kam es plötzlich auf ihrer linken Seite.
Mit Blick auf den geflügelten Offizier, dessen Einheit sie sich angeschlossen hatte versuchte sie sich einer neutralen Antwort „Es ist ein Krieg…“ dabei schaffte sie es nicht den Unmut in ihrer Stimme zu verstecken.
Lord Mathis war wie alle anderen der Offiziere, ein Paladin und führte wie besprochen den westlichen Teil gegen die Feinde an.
Seine Truppen verteidigten tapfer gegen die fremde Kriegsmacht und hielten sie zunehmend nach der ersten Front in Schach durch die sich immer wieder einige Soldaten hindurch kämpften.
Er selbst wirkte ernst, doch nicht sonderlich gerührt des Geschehens.
Mit vor der Brust verschränkten Armen sah es auch nicht danach aus, als wolle er im Kampfgeschehen mitmischen. Er überwachte lediglich und koordinierte.
Wenn sie dabei an ihre Jungs dachte die sich im Gegensatz dazu irgendwo an vorderster Front befanden wurde ihr schlecht.
Seit sie auf dem Plateau angekommen waren hatte sie weder zu David, noch zu Jared Blickkontakt herstellen können. Sie waren irgendwo in den Massen von hunderten an Kriegern verschwunden.
Inzwischen konnte sie absolut niemanden mehr ausmachen, so hatte sie zu Beginn versucht Amaryl und Katy nicht aus den Augen zu lassen, so waren inzwischen auch sie in den anderen Einheiten vollstens verschwunden.
„Mit der Zeit gewöhnt man sich an all das...“ begann ihr Neber erneut, dabei war sie in dieser Situation absolut nicht darauf aus eine Unterhaltung zu führen.
Alice wollte lediglich weiter angespannt das Geschehen verfolgen und auf ihren möglichen Einsatz warten… von dem sie noch immer nicht glaubte auch nur annähernd etwas ausrichten zu können… nur war das das Einzige was sie überhaupt tun konnte.
Als nicht einmal absolvierte Schutzfee war sie in dieser Situation doch zu absolut nichts fähig! Wieso war sie überhaupt hier?
Sie hätte auch im Schloss bleiben sollen und auf das Ende dieses unaushaltbaren Konfliktes warten, aber… ihre Freundinnen brauchten sie… und sie würde keine von ihnen im Stich lassen.
Der Höflichkeit halber antwortete sie dann doch abwesend, nachdem sie bemerkte Mathis noch immer eine Regung schuldig zu sein „…wie kann man sich an so etwas gewöhnen?“  
„Nach dem dritten Krieg realisiert man irgendwann, dass es immer gleich abläuft“ antwortete er ihr monoton, worauf Alice ihm doch einen Blick zuwarf und bemerkte wie konzentriert er einen speziellen Punkt zwischen seinen Leuten am Boden fixierte „Nur eines ist dieses Mal anders…“.
Sie folgte dem Blick und entdeckte eine kleine Gruppe an Sarcas-Kriegern die sich durch die Mauer aus Soldaten Callistos kämpften.
„Und was?“ fragte Alice weiter, nachdem sie feststellte, dass ihre Feinde damit Erfolg hatten.
Jedoch hielten sie sich mit keinem von ihnen lange auf, schlugen sie lediglich zu Boden oder zur Seite.
Es wirkte beinahe als wollten die Sarcas nur so schnell wie möglich ihre Barriere durchbrechen.
Mathis beäugte alles mit Adleraugen „Niemals zuvor wollte ein König selbst die Leben unserer Feinde retten und setzte das Menschenleben über Macht oder sein eigenes. Ich würde sagen, wir folgen Prinzessin Varandas Vorbild. Du bist doch eine Eisfee, richtig?“.
Schnell nickte Alice.
„Dann komm!“ wies er sie plötzlich an „Ich glaube, ich habe soeben deine Berufung hier gefunden“.
Mit einem Mal stürzte er hinab und rief noch nach „Frier sie ein!“
Alice Augen weiteten sich. Sie verstand sofort!
Während die Fee dem Paladin ebenfalls in einem Impuls schnell zu Boden folgte, schlug dieser aus dem Flug mit einem Schlag der bloßen Faust gegen die Erde.
Die Aufschlagskraft war so gewaltig, dass seine Energie um sich schlug und ein jeder der Soldaten zu Boden fiel.
Diesen Angriff hatten sie nicht einmal kommen sehen, genauso wenig den von Alice, als die Fee noch vor den Kriegern landete und bereits ihre gesammelte Magie auf sie zuhielt „Eisgefängnis!“.
Das Eis erhob sich nur so aus ihrem Zauber der ihre Feinde in einem ganzen Sturm umhüllte.
In geradezu perfekt geschliffener Kunst lagen sie nun vor ihren Füßen.
Sie alle eingefroren und gefangen in einem einzigen Eisblock, waren sie nicht mehr fähig sich zu rühren, geschweige denn einen Laut von sich zu geben.
Keiner würde es schaffen diese Eisschicht ohne Magie zu brechen.
Sie waren kampfunfähig, doch lebten. Das war es was Mathis ihr sagen wollte.
Sie drehte sich zu dem Lord um, der zufrieden nickte.
Er hatte die Denkweise von Varanda erkannt und unterstützte sie.
Möglicherweise konnte Alice doch mehr tun als sie zuvor geglaubt hatte.
Gerade wollte sie die Stimme erheben, ihrem Mitstreiter den Dank aussprechen, als ein gewaltiger Schatten in Sekundenschnelle über sie hinweg zog.
Auch Mathis ging in allarmierte Kampfbereitschaft als er wie sie den gewaltigen Luftstrom spürte der sie nur eine ebenso kurze Zeit umgab.
Alice hörte das laute Brüllen des Tieres und realisierte, dass es Vara war.
Auf Daros Rücken schoss sie wieder über das Kampffeld hinweg. Ein weiterer Drachenschatten folgte dessen Schwingen ebenfalls einen solchen Luftstrom aussendeten, dass es sie in der Luft glatt vom Himmel hätte fegen können.
Die Prinzessin Callistos hatte den Kampf gegen den König von Sarcas wieder aufgenommen.
Auch Mathis beobachtete das Schauspiel der sich verfolgenden einen Moment „Sie gibt ihr Bestes, obwohl es noch so aussichtslos erscheint… folgen wir ihrem Beispiel und halten die Feinde so lange auf wie wir können“.
Alice ballte triumphierend die Fäuste „Ja!“

*

Amaryl verfolgte noch immer mit den Augen, wie ihre Freundin über ihren Köpfen weiterhin fluchtartig auf Daros Rücken stand und den Drachen navigierte.
Die Sternenstaubfee flog unbeirrt weiter so schnell sie ihre Flügel tragen konnten, dabei kam sie jedoch nicht daran vorbei von den, der Drachenschwingen ausgelösten Windböen, die immer wieder in einem enormen Tempo über sie hinweg schossen, wieder und wieder auf die Situation aufmerksam gemacht zu werden.
Daro war unheimlich schnell und geschickt, doch Convers Drache schaffte es mit Leichtigkeit mitzuhalten. Seine Stärke war durch den Windstoß deutlich zu spüren, dem Amaryl doch mit etwas mehr Mühe als gedacht standhalten musste.
Dabei entdeckte sie jedoch auch das ein oder andere Mal das Gesicht ihrer Freundin die sich auf dem Drachen hielt und jeden nur erdenklichen Trick versuchte der ihr einfiel, dabei immer bedacht genügend Abstand zu dem König Sarcas zu halten.
Die Sternenstaubfee kannte diesen beinahe gequälten und geradezu versteiften Blick der Fee nur zu gut.
Es war ein Funken desselben Ausdrucks, als sie mit Vara die Wetterzauber hatten üben wollen, als sie noch geglaubt hatte, dass es ihr nicht gelingen könnte.
Varanda wusste auch in dieser Situation nicht mehr was sie tun sollte, das sah Amaryl selbst mit dem schnellen Vorbeiflug, der ihr nur Sekunden einen Einblick ihres Ausdrucks gab.
„Wird sie es schaffen?“ kam es plötzlich hinter ihr von Finn, der ihr noch immer zurück zur Dracheneinheit folgte die in nicht mehr allzu weiter Entfernung die Stellung hielt.
„Sie muss!“ versetzte Amaryl ihren Worten so viel Standhaftigkeit wie sie aufbringen konnte.
Irgendwie musste sie Vara verständlich machen, dass sie es schaffen konnte. Dass sie an sie glaubte, genau wie all die anderen.
Etwas das ihre beste Freundin immer noch nicht begriffen hatte…
„Wir müssen ihr helfen!“ rief Finn aus, der ebenfalls den Blick nicht von dem halben Drachentanz abwenden konnte der dort entstand.
Der eine Drache jagte den anderen bis zu einem verhängnisvollen bitteren Ende, wenn nichts geschah. Es hatte sich nichts zu dem vorigen Kräftemessen verändert, das spürte auch Finn.
Aus Angst der junge Paladin könnte erneut unbedacht handeln, packte sie schnellen Griffs seine Schulter „Du hilfst ihr nicht wenn du dich da einmischst!“.
„Ich weiß dass ich Mist gebaut hab, aber irgendjemand muss doch etwas tun!“ er klang beinahe verzweifelt.
Amaryl erschrak ein wenig, als sie glaubte Teiz vor sich zu haben. Dieser Junge glich mit diesem Auftreten ihrem Freund immer mehr.
„Und das werden wir im richtigen Moment“ versuchte sie es daher auf die mitfühlende Art.
Conver jagte Vara über das gesamte Plateau und noch über das Schlachtfeld hinaus und kehrte so schnell mit ihr zurück, dass auch Amaryl nicht leugnen konnte, dass es schlecht aussah.
Conver dominierte diesen Kampf haushoch und er wusste, dass sie ihm nicht viel entgegen zu setzen hatte.
Trotz des Wetterzepters, welches sie schließlich begann wie einen Sturm an Angriffen gegen ihn einzusetzen und Daro selbst die weitere Führung zu überlassen, wirkte es nur einen kleinen Moment als schaffe sie damit die Wende.
Convers Drache wich dem ebenfalls spielend leicht aus und selbst als einer von Varas Donnerangriffen traf, verlangsamte es den Drachen nur bedingt, ehe sich dieser schüttelte und nun noch vollends in Rage seinem Artgenossen hinterher schoss.
Auch den König hatte das wenig beeindruckt, der sich lediglich von seiner geduckten Position zurück in den festen Stand erhob.
Der Kerl wirkte auf Amaryl mehr und mehr wie ein Übermensch. Wie konnte man nur eine solche Stärke und Perfektion aufbringen… natürlich, er war groß und ein gestandener Mann, zudem der Nachkomme eines Königshauses, doch beinahe war seine Kraft und Magie unmenschlich.
Nach einer gefühlten Ewigkeit diesen Kampf zu beobachten kamen Amaryl und Finn bei ihrer Einheit an.
Die Sternenstaubfee konnte Lady Lia sofort zwischen all den Drachen ausmachen.
Die Gräfin hielt sich angespannt auf ihrem eigenen Tier und ließ die Augen angestrengt über das Geschehen schweifen.
Wie all die anderen Offiziere von Callistos Kolonien bewegte sie sich kein Stück auf den Kampf zu.
„Lady Lia!“ kam Amaryl schließlich bei ihr, gefolgt von Finn, an.
Die schöne, anmutige Frau wandte sich ihnen zu „Sieh an, eine der Feen. Gehörst du meiner Einheit an?“, dabei huschte ihr ein leichtes Lächeln über die kirschroten, bemalten Lippen.
Amaryl bestätigte sogleich und erklärte „Teiz hat jede von uns einer der Einheiten zugewiesen. Ich hoffe, dass ich mit meiner Sternenstaubkraft etwas ausrichten kann“.
Lia nickte nur und ließ den Blick weiter an ihr vorbei wandern „Und der kleine Paladin der einen ganzen Krieg mit nur einer Tat auslöst…“ einen Moment klang sie hart, nur erschraken ihre weiteren Worte Amaryl nur umso mehr: „Gut gemacht“.
„Was?“ die Fee war schockiert. Jetzt ermutigte sie ihn auch noch!
„Danke my Lady“ entgegnete Finn nur verneigend, sowie überraschend ein Lob dafür ausgesprochen zu bekommen.
Die Gräfin stemmte die Hände in die Hüften und überblickte erneut ihre Einheit „Finn hat vollkommen richtig gehandelt. Wir bräuchten mehr solcher Leute. Mit ihnen verändert sich die Welt“.
Amaryl stand der Mund offen. Irgendwo hatte sie ja recht, aber dennoch…
Kurz sah die Fee zu Finn, welcher noch immer den Kopf gesenkt hielt, jedoch entging ihr sein leichtes Lächeln über die Worte der Gräfin nicht.
Für ihn musste es die größte Ehre sein ihre Bewunderung zu erfahren.
Amaryl versuchte es schnell zu ignorieren und fragte „Was passiert jetzt?“.
Ihr war nicht entgangen, dass sich die gesamte Einheit vor ihr bislang nur in „hab Acht-Stellung“ befand. Sie mischten noch nicht im Krieg mit, warteten lediglich ab.
Eben das erklärte ihr auch Lia „Noch gar nichts. Die vordersten Fronten halten die Bodentruppen in Schach, also warten wir auf Anweisungen solange nichts geschieht. Östlich und westlich haben Mathis und Espen den Kampf aufgenommen. Die Feinde sind bereits zu ihnen durchgedrungen. Sie werden ein durchkommen in Richtung der Stadt weiter verhindern und genau dasselbe werden wir auch tun“.
Als würde ihr etwas einfallen, sah sie die Sternenstaubfee ein weiteres Mal mit einer leicht erhobenen Augenbraue an, als überlege sie „Bei den Offizieren sind doch auch deine Freundinnen, nicht?“.
Amaryl nickte. Wenn es Alice und Katy bloß gut ging… dabei machte ihr ein anderer noch größere Sorgen.
Mit erstmaligem Blick geradeaus, ebenfalls auf einen sogenannten „ersten Befehl“ entgegen zu harren, bemerkte die Fee zugleich selbst worauf die Gräfin wartete. Dort in weiter Ferne sah sie die Punkte am Horizont, beinahe so winzig wie Ameisen, aber viele von ihnen.
Auch Sarcas Paladine hielten sich zurück. Zwar als würden sie nur in Bereitschaft verweilen, doch noch in verhärteter Angriffsfront als warteten sie auf etwas bestimmtes.
Wie ein Schwarm Vögel hielten sie sich mit ihren gewaltigen gefederten Flügeln und den Kriegerrüstungen in der Luft und fixierten Lias Dracheneinheit lediglich an, als würde erneut keiner den ersten Schritt machen wollen.
Plötzlich erhob Lia wieder das Wort „Es muss ein unerträgliches Gefühl sein… zu wissen, dass jemand mit dem man eine tiefe Verbindung eingegangen ist sich in Lebensgefahr begibt“.
Amaryl war überrascht, dass sie ausgerechnet dieses Thema anschnitt.
Als sie nicht direkt darauf antwortete, führte die Frau es aus „Zumindest ist es mir in den letzten Tagen nicht entgangen wie Vertraut du und der Schutzherr miteinander umgehen“.
Amaryl seufzte „Es ist nie wirklich leicht“.
Lia schenkte ihr einen bemitleidenden Blick „Sich um seine Gunst mit der Kronprinzessin messen zu müssen?“.
Schmerzlich stellte die Fee fest, dass sie damit genau ins Schwarze traf.
Seit ihrer einstigen Auseinandersetzung vor zwei Jahren hatte Amaryl diesen Gedankengang nie wieder hinterfragt und verdrängt, doch es stimmte noch immer…
Lange Zeit hatte sie geglaubt ihrer besten Freundin in seinem Ansehen endlich das Wasser reichen zu können, sich auf eine Ebene mit ihr gekämpft zu haben, nur war das ein Kampf den sie niemals würde gewinnen können…
Sie stellte es doch immer wieder fest: Die beiden waren unzertrennlich und Teiz würde Vara ein Leben lang auf Händen tragen wie sie selbst diesen Status niemals erreichen könnte.
Zuletzt hatte sie dieser Schmerz in jenem Moment geplagt, als sie wusste, dass er seine Versprechen ihr gegenüber nie halten würde.
Jederzeit für sie erreichbar zu sein und ihre Anrufe dann doch ignorierte, weil ihm seine geliebte Prinzessin und ihre Probleme immer wichtiger sein würden…
Seine Freundin käme immer erst an zweiter Stelle…
Vielleicht hätte sie bei ihrem letzten Streit schon den Schlussstrich ziehen sollen… es für sie beide erleichtern sollen. Kurzzeitig war Amaryl dieser Gedanke in ihrer Auseinandersetzung auch gekommen, nur hatte sie nicht aus einem Impuls heraus handeln wollen.
Sie schob Teiz Abweisung auf seine Überarbeitung und die ständigen unvorhersehbaren Ereignisse der letzten Wochen, dabei war es doch immer so.
Er behandelte sie kaum anders als Alice oder Katy…
Auf diese Weise konnte es doch nicht noch 10 Jahre so weiter gehen.
Beinahe trauernd ihren Entschluss bereits gefasst zu haben, schloss sie die Augen.
Möglicherweise war es doch besser diese gemeinsame Reise mit diesem, letzten Abenteuer ein für alle Mal zu beenden.
„Hör auf deine innere Stimme“ vernahm sie schließlich den Rat der Gräfin.
Diese ließ, als könnte sie Amaryls Gedanken hören ein mitfühlendes Lächeln sehen, ehe sie sich auch Finn zudrehte der sich noch immer hinter den Frauen befand, um sie wohl beide anzusprechen „Kein Weg dieser Welt wird euch ohne Stolpersteine begegnen, aber ihr werdet es immer schaffen sie zu überwinden. Tut das auf eure Weise und ihr könnt nur gewinnen. Natürlich, manchmal tut es weh und manchmal braucht man eine Menge Mut, aber am Ende wird es sich auszahlen“.
„Sind Sie etwa ein Orakel?“ versuchte Finn die noch immer angespannte Stimmung etwas aufzulockern, bereute seine so sorgenlose und glatt unhöfliche Art jedoch ein weiteres Mal zutiefst.
Die Gräfin nahm das zu seinem Glück mit Humor und grinste neckisch über beide hinweg „Nein, nur eine Frau mit Erfahrung und Weisheit“.
Auch Amaryl fasste dadurch wieder einen ruhigeren Gedanken. Lia hatte recht. Im Moment ging es nur um das hier und jetzt. Alles andere würde sich dann schon ergeben. Für den kommenden Kampf brauchte sie einen klaren Kopf und Konzentration.
Nie wieder würde sie sich von fiesen Gedanken so beeinflussen lassen wie einst.
Kein Hirngespinst würde sie jemals wieder so von ihren Freundinnen trennen!

*

„Magischer Tierkäfig!“
Katys Zauber hielt auf die beiden Sarcas zu und bugsierte sie kurzerhand in ihr kleines Gefängnis aus Magie.
Zufrieden landete die Fee vor ihren Füßen und zwinkerte zum Abschied „Tut mir ja leid, aber da müsst ihr gerade leider drin bleiben, tschüssi“.
Die beiden Soldaten protestierten lautstark und brüsteten sich wild sie sofort wieder hinaus zu lassen, doch Katy befand sich bereits wieder in der Luft und fixierte ihr nächstes Ziel.
Mitten im Kampf dachte sie nicht einmal daran sich heraus zu halten oder zu verstecken.
Beinahe entschlossener als ein jeder Paladin der östlichen Truppe, diesen Planeten zu beschützen, kämpfte sie für das Recht eines jeden Bürgers Callistos.
Espen verfolgte nur mit den Augen wie diese junge, übermotivierte Fee einen Feind nach dem anderen ausschaltete, die versuchten durch ihre Verteidigung zu brechen.
Verständnislos, sowie beeindruckt schüttelte er den Kopf. Ihm war nie zuvor ein solches Durchsetzungsvermögen untergekommen und dann auch noch bei einer Fee aus Magix! Sie blamierte ihn und seine Männer ja fast. Das konnte und wollte der Offizier nicht auf sich sitzen lassen und flog auf das Mädchen zu, die den Fuß voraus einen Paladin gerade aus der Luft schickte.
Schließlich fanden sich die beiden Rücken an Rücken wieder, während er versuchte zu drosseln „Nur mit der Ruhe, wir wollen sie nicht auslöschen. Glatt wie ein wild gewordenes Pferd im Rodeo“.
Katy schnaubte lediglich und fixierte ein paar weitere Opfer an „Der Vergleich mit einer Wildkatze wäre mir lieber“.
Espen ließ ein Auflachen hören „Natürlich, auch noch eine Fee mit Temperament, gefällt mir. Da wäre es glatt wert sich seine Chancen auszurechnen“.
„Tut mir leid, schon vergeben, die Chancen stehen also bei 0“ konterte Katy, die diesen haltlosen Anbaggerungsversuch nicht annähernd als solchen wertete.
„Wäre auch zu schön gewesen“ stieß Espen belustigt aus und entdeckte sogleich die nächsten Krieger die auch Katy anvisiert hatte.
Gerade wollte die Fee einen weiteren Anlauf starten auch diese Paladine gefangen zu nehmen, als sie bereits eine ihr bislang fremde Magie vorbei schießen sah.
Die Partikel wandelten sich in Windeseile zu einer Blase die wirkte als sei sie aus sich sofort verhärtendem Harz. Ebenso schalldicht wie undurchdringbar stürzte sie mit ihren Insassen in Richtung Boden.
Die Fee schob leicht beleidigt eine Augenbraue nach oben und begegnete Espen „Das waren meine“.
„Wie würde ich denn dastehen wenn ich mir von einer Fee die Show stehlen lasse“ grinste der Offizier über seine Schulter hinweg.
Beinahe beleidigt verschränkte Katy die Arme vor der Brust „Was soll das denn heißen?“.
Der Paladin, der damit wieder etwas an Abstand gewann sah nicht einmal annähernd so aus als würde er sie ernst nehmen „Na, ein Grünschnabel wie du sollte eigentlich noch die Schulbank drücken als mir ins Gehege zu kommen“.
„Grünschnabel?!“ bereit sich so richtig in Rage zu reden, wurde die Tierfee allerdings von ihm unterbrochen „Vorsicht!“.
Gerade im letzten Moment streckte Espen seinen Arm aus und ließ einen Energiestrahl in ihre Richtung fliegen.
Gerade rechtzeitig, bevor das Geschoss purer Magie Katy von der Seite erwischte, rettete der Offizier sie mit dem Gegenangriff in letzter Sekunde.
Augenblicklich wandte sie sich um und schickte ihren Tierkäfig zu den Angreifern.
Erfolgreich mit der Barrierekunst ließ sie den Käfig leicht angesäuert in die Richtung davonfliegen aus der sie gekommen waren.
„Wie feige einfach von hinten anzugreifen“ konnte sich auch Espen ein Knurren nicht verkneifen, als er den Paladinen hinterher sah die in Katys Tierkäfig wie ein paar eingepferchte Vögel wirkten.
Die Fee pustete sich nur gekonnt über die Nagelspitzen dem Offizier ihre Überlegenheit zu demonstrieren der er abermals nur belustigt Beachtung schenkte als sei sie nicht ernst zu nehmen.
Katy wusste natürlich, dass er sich auf diese Weise nur ihrer Aufmerksamkeit versichern wollte, dabei kam sie auch sehr gut ohne diesen aufgeblasenen möchtegern Casanova klar.
Vara hatte sie von Anfang an vor Espen gewarnt. Sie hatte ihn ihr als schwierigster Geselle im Rat und voll und ganz durchtrieben beschrieben.
Ihr hatte es sogar leidgetan sie ausgerechnet in seine Einheit zu stecken, dabei hatte Katy versichert, dass sie mit absolut jedem Aufreißer fertig wurde und so war es schließlich auch.
Mit ihrem David schwebte die Tierfee noch immer auf Wolke 7 und das konnte so ein dahergelaufener, aufgeblasener Offizier der unverdient die größten Stücke auf sich hielt, auch nicht ändern.
Gerade als sie losschnellen wollte sich ihre nächsten Gegner auszuerwählen, bemerkte sie die geradezu übergreifende Revolte die auf sie und einige Paladin-Kollegen zu stürmte.
Bereit sich zunächst in sicheren Abstand zu begeben setzte sie an den Rückzug anzutreten, als es plötzlich brüllte „Donnergeschosse!“.
Eine direkte Beschwörung die auch sogleich ihre Wirkung zeigte.
Der Blitzhagel der vom Himmel herab schoss war so gewaltig und hell, dass es Katy blendete.
Die Laute waren geradezu betäubend.
Erst als es ihr möglich war wieder hinzusehen stellte sie fest, dass diese 20 Mann Truppe der Geschichte angehörte, schlimmer noch, sie spürte die scharfen Blicke des Paladins im Nacken der mit nur einem Zauber diese Revolte in die Knie gezwungen hatte.
Mit Augenmerk zurück sah sie sofort in Espens Gesicht, der ohne mit der Wimper zu zucken mit breiten Flügelschlägen vor ihr schwebte, als habe ihn das nicht die geringste Anstrengung gekostet.
Mit beinahe zu strengem Ausdruck musterte er sie, als hätte sich in jenem Moment ein Schalter bei ihm umgelegt.
Leicht irritiert empfand die Fee das als faszinierend und als könnte der Lord ihre Gedanken lesen meinte er mit Blick über ihren Kopf hinweg „Wir befinden uns immer noch im Krieg. Da vorne kommen die nächsten“.
In Ordnung… Katy musste zugeben, dass er doch was drauf hatte.
Die Fee schluckte und atmete tief durch als sie die weiter anrauschenden Feinde sah.
Die Kämpfe nahmen allmählich an Fahrt auf. Espen hatte recht, es wurde ernst.
Je mehr sich durch die erste Front kämpften, desto mehr rauschten auf sie zu.
Nun lag es an der zweiten Verteidigung ihnen Stand zu halten.
Hier im östlichen Teil war es die Aufgabe von ihr und Espen.

*

Mit dem nächsten Schlag brachte er den Mann vor sich zu Fall, wirbelte den Stab einen Moment über seinem Kopf zur anderen Seite und rammte dem nächsten dabei das Ende in die Bauchgegend.
So zog Teiz von einem zum nächsten.
Inmitten der kämpfenden konnte er kaum ausmachen wo oben und unten lag.
Mit voranschreitenden Augenblicken entwickelte er einen Tunnelblick, ignorierte den Schweiß der ihm bereits am Hals herab lief, unterdrückte sein pochendes Herz, regulierte gezielt seine Atmung.
Um sich sah er nur Rüstungen. Sarcas und Callisto… er fixierte sich allein auf die Wappen.
Der Krieg war nun in vollem Gange.
Ob es Minuten oder Stunden waren wusste er nicht mehr, alles was ihm klar war, war dass es hier um sein Überleben und das seiner Leute ging.
Mit umher wirbelndem Blick überwältigte er auf schnellem Weg seinen nächsten Feind, ehe er zum Laufen ansetzte.
Er musste einen Weg aus dieser Masse finden um sich zu orientieren.
Was war mit Vara? Wo war Enzo? Er musste Informationen an die anderen Einheiten weiter geben, ihnen verständlich machen, dass sie niemals alle Sarcas in vorderster Front aufhalten konnten. Wie viele mochten bereits davon gekommen sein? Er wusste es nicht.
Die Kämpfe waren so schnell ausgebrochen, dass Teiz nicht mehr die Möglichkeit gehabt hatte aus der Mitte seiner Soldaten heraus zu kommen.
Mit seinem nächsten Augenaufschlag stand er bereits mitten drin.
Der Schutzherr rannte, nicht um sein Leben, aber um das aller anderen.
Wenn er nicht navigierte waren sie alle dem Untergang geweiht, seine ganze Einheit!
Amaryl hatte er mit Finn schnell genug weg geschickt um diesen unmenschlichen Umständen nicht ausgesetzt zu sein.
Mit flüchtigem Blick entdeckte er seine Krieger für Sekundenbruchteile. Die mutigen Soldaten die bereit waren sich selbstlos dieser einen Sache zu opfern.
Sie hielten gewaltige Schilde sich vor den Schwertern ihrer Angreifer verteidigen zu können.
Die Lanzen dienten dazu den Gegner auf Abstand zu halten.
Sie schlugen sich wacker sofern Teiz das ohne einen Überblick des großen Ganzen sagen konnte.
Er betete nur, dass Enzo seinen Platz als Offizier nicht verlassen hatte.
Seine Gedanken kreisten einzig und allein darum endlich aus diesem nicht enden wollenden Pulk heraus zu kommen.
Er wich einer fehlgeleiteten Lanze aus, duckte sich unter einem Schwert weg und rannte.
Sprang über einen stürzenden Soldaten, hielt mit dem Stab gegen eine andere Waffe, die er so schnell gar nicht definieren konnte, handelte so nur aus Reflex.
Blitzschnell übte er den nötigen Druck aus den Soldaten zurück zu stoßen, konnte dabei nicht einmal ausmachen ob es sich dabei um Sarcas oder Callisto handelte.
Seine Sinne vertaubten allmählich.
Das hier war keine menschenwürdige Zumutung, für niemanden hier.
Die weiteren Schritte die er tat waren zu schnell, so stolperte Teiz über etwas das uneben am Boden lag, fiel und rutschte noch über den steinernen Untergrund zwischen einigen Männern hindurch.
Innerhalb eines Sekundenbruchteils stellte er fest, dass er seine Waffe aus den Händen verloren hatte. Das war sein Todesurteil, sah bereits die Klinge über sich.
Das Gesicht seines Angreifers verschwamm vor den Augen, so hob er bereits die Arme schützend vor das Gesicht. Mit einem schnellen Hieb hätte alles vorbei sein können, doch…  es geschah nichts.
„Na los! Komm hoch Junge!“ wurde er stattdessen ruhig angeherrscht.
Mit einem Pulsschlag bis zum Hals, sowie beinahe hyperventilierender Lunge sah er auf den zweiten Blick, dass es überhaupt kein Schwert war das sich über ihm erhob… sondern ein Arm der ihm entgegen gestreckt wurde.
Sein Unterbewusstsein spielte ihm bereits übel mit.
Mit weiterem Blinzeln ragte Enzos Gesicht über ihm auf.
Der erfahrene Oberoffizier sah ihn sorgenvoll an, ließ ihm jedoch keine weiteren Momente sich Klarheit zu verschaffen „Hoch mit dir!“.
Erneut mehr aus Reflex als seinem gestandenen Bewusstsein ergriff Teiz den Arm und ließ sich hoch ziehen.
Mit erstem Umsehen entdeckte er nur die Wappen Callistos auf den umliegenden Rüstungen.
Aus dem Gefahrengebiet waren sie noch lange nicht hinaus, doch Teiz hatte den Punkt erreicht an dem eine ruhige Übereinstimmung möglich war.
Er hatte es geschafft ihre Basis zu erreichen, war vermutlich durch die Hälfte blindlinks hindurch gerast…
Zwar wollte er es sich selbst niemals eingestehen, doch seine Psyche litt unter all dem… und zwar gewaltig.
Diese Umgebung weckte die übelsten seiner Erinnerungen, so verdrängte er alles bis auf den Keim zu ersticken was aus ihm heraus brechen wollte.
Am liebsten hätte sich der Spezialist übergeben, doch er zwang sich weiter seiner Standhaftigkeit „Enzo, wie sieht es aus?“.
„Gefährlich“ antwortete dieser „Unsere Truppen können der durchschlagenden Einheit kaum etwas entgegen setzen, aber sie metzeln uns nicht nieder wie erwartet. Sie versuchen durch uns hindurch zu gelangen. Sie wollen die Barrieren überwinden. Mathis und Espen haben sich auch schon in Bewegung gesetzt. Ihre Einheiten mischen mit. Der letzte Kontakt zu Lia zeigt keine Veränderungen. Ihre Einheit steht noch still“.
Ein erleichtertes Aufatmen konnte er sich nicht unterdrücken. Dann ging es Amaryl auf jeden Fall gut… nur wie lange noch…
„Was ist mit Prinzessin Varanda?“ wechselte er schnell das Thema.
„Ist hier, da und überall. Conver jagt sie über den halben Planeten. Nur Gott weiß wie lange sie das noch durchhält“ setzte Enzo ihn auf den neusten Stand.
„Hey!“ rief es plötzlich hinter dem grünhaarigen, worauf er sich allarmiert umdrehte.
Ohne abzuwarten warf der blonde Spezialist den Kampfstab in seine Richtung den Teiz mehr erschrocken als gezielt abfing.
„Den hast du verloren“ David kam vor seinem Kumpel zum Stehen.
Jared, der ihm folgte, musterte seinen einstigen Professor „Ist alles okay? Du siehst übel aus“.
Schnell strich Teiz sich über das Gesicht „Halb so wild… das waren nur ein paar zu viele der Sarcas auf einmal“.
Natürlich glaubten ihm beide kein Wort.
„Wie es aussieht werden sie uns bald erreichen“ wechselte David dennoch schnell das Thema seinen Freund nicht in eine für ihn unangenehme Situation zu drängen.
Er und Jared waren ebenfalls noch in der Basis statt im Gefecht, was sich in den nächsten Minuten sicher ändern würde.
„Ja, um einiges schneller als erwartet“ erklärte Enzo „Wir werden bald nachgeben müssen, deshalb frage ich mich, ob es ratsamer wäre sich zurück zu ziehen und uns den anderen Truppen anzuschließen. Möglicherweise können die Paladine eine weitere Barriere errichten“.
„Das wäre eine Idee“ äußerte sich Jared „Aber wäre es wirklich ratsam die vorderste Front einfach aufzugeben“.
„Das werden wir nicht tun!“ entgegnete Teiz streng.
„Aber…“ versuchte Enzo zu protestieren, doch der Schutzherr erlangte augenblicklich seine volle Größe zurück „Wenn wir das tun sind die anderen Einheiten der vollen Feuerkraft Sarcas ausgesetzt. Das können wir nicht riskieren! Damit würden wir sämtliches Vertrauen untergraben das uns die Kolonien durch die Versammlung seitdem zusichern, ebenso wie das der Estrella“.
Einen Moment schwieg Enzo als könne er dem nichts mehr entgegen setzen.
„Dann ist das ja beschlossene Sache“ nickte David „Dann werden jetzt auch wir alles geben“.
Ein leichter Schatten legte sich um Teiz Augen „Ich kann euch nur bitten das nicht zu tun. Keiner weiß wie lang das noch so weiter geht und ob ihr…“.
Seine beinahe heisere Stimme brach ab, doch die beiden Jungen waren fest entschlossen.
Selbst der sonst so zurückhaltende Jared „Was soll uns schon passieren? Wir hatten schließlich den besten Professor“.
„Wir tun was wir können um euch den Rücken frei zu halten“ klopfte ihm David zuletzt auf die Schulter „Und ihr werdet solange eurem Job als Offiziere gerecht“.
Der Schutzherr musste einen dicken Kloß hinunter schlucken, als er sie beide ziehen sah.
Mit einem weiteren Blick auf Enzo glaubte er einen leichten Anflug der Missgunst zu entdecken. Eine Unzufriedenheit… dabei konnte er es ihm nicht einmal verübeln, schließlich wollte Enzo auch nur das Beste für ihr Volk, doch Teiz war sich sicher:
Sich jetzt zurück zu ziehen wäre eine für sie alle fatale Entscheidung!




So, nachdem ich nun mit der Hausarbeit fertig bin dachte ich, dass es Zeit ist ein neues Kapitel hochzuladen. Ich muss sagen, dass es mir gar nicht so leicht fällt so viele Sichtweisen im logischen Überblick zu behalten. Insbesondere da so ein Krieg ganz schön viele beinhaltet und sich im Prinzip die nächsten Kapitel parallel abspielen werden. Da hätten wir einmal Varanda, die sich Conver stellt. Amaryl und Finn in Lias Einheit, Katy bei Espens Einheit, Alice bei Mathis Einheit, Teiz und Enzo an vorderster Front, Zillah und natürlich Palladium, Cinder und Tine im Schloss. Also weist mich gerne darauf hin wenn etwas unklar erscheint oder ich eine Instanz bei einer Sichtweise übersprungen haben sollte, dass es logisch ist. Ich bin bei diesen Kapiteln über Hilfe und Hinweise sehr dankbar. ^^

LG Seilix
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