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Das Leben - Do you know this feeling… ?

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Het
Herobrine Notch OC (Own Character)
15.08.2017
10.11.2018
17
52.653
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15.08.2017 3.233
 
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Hinweis: Das L. steht für Lemon im Kapitel.
Punkte bedeuten neue Sichtweise/Sicht Wechsel.

Ich entschuldige mich für die vielen Rechtschreib-/Grammatikfehler. Ich bemühe mich das es einiger maßen ordentlich und leserlich wird und hoffe das du, der Leser oder die Leserin, viel Freude an der Geschichte hast.

Solltest du Verbesserungen haben, dann kannst du mir das sehr gerne mitteilen und mir somit helfen, das ich mich verbessern kann.
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Do you know this feeling… ?

Eine Abenteuer Romanze aus Minecraft
Die Geschichte fängt 1029 Jahre nach dem Krieg an.


Oberwelt - Mohstaau - Jahr 2149

Kapitel 1. Tussis, Blicke und Charmeure



Hier in Mohstaau, in der Oberwelt, ist endlich, nach tausend Jahren, wieder Frieden eingekehrt und das zum wohle aller. Dank Notch, dem neuen Lord von Mohstaau und seinen beiden zehn Jahre jüngeren Brüdern, Vallentin und Herobrine. Die beiden Zwillinge gleichen sich bis auf das Haar genau, nur die Statur, Charakter und Augen sind anders. Herobrine mit seinen Weißen Augen, die wohl jedem bekannt sein dürften. Mit seinen 1,75 cm ist er kleiner als sein Bruder, Vallentin. Sein Charakter ist nicht so wie das der anderen beiden, er ist listig, halsbrecherischen und willensstark. Vallentin hält sich meist aus Streitereien raus und ist mit seinen 1,86 cm genauso groß wie sein Bruder Notch. Er besitzt Smaragd grüne Augen, die eine seltsame Wirkung auf andere haben können. Sein Charakter, ähnlich wie das von Notch, charmant, freundlich, einfühlsam und hilfsbereit.
Alle drei haben besondere Waffen, die sie ihm falle eines Kampfes, herbeirufen können. Notch hat seinen Manns großen Hammer, aus Aether Gold. Herobrine hat seine Diaspitzhacke, das ist, aber keine gewöhnliche, sie ist genauso groß wie er selbst und besitzt auf der einen Seite eine lange Hacke und auf der anderen Seite eine Schneide, wie bei einer Axt. Vallentin hat ein Langschwert aus Obsidian, das im Licht der Sonne grün und lila leuchtet.
Alle drei sind sie in der Lage Magie anzuwenden, genannt wird sie auch die Weiße Magie, aber ich finde das Magie, das ist, was man aus ihr macht. Weiß ist wie schwarz keine Farbe und mit der Magie ist das, dasselbe, sie ist das, was man aus ihr macht.
Es gibt vier Reiche, Midgard so wird die Oberwelt bezeichnet. Der Aether, ist das reich im Himmel, auf fliegenden Insel. Der Nether, das reich aus Lava, auch als Hölle bezeichnet und das Ende, reich der unendlichen leere. All diese Reiche haben sich noch vor ein paar hundert Jahren gegenseitig bekriegt. Inzwischen gibt es eine Allianz zwischen ihnen. Dann gibt es, aber noch das reich der Unabhängigen, geführt von Null. Niemand weiß, wer er ist und wo er herkommt, es wird gesagt, dass er aus der Spiegelwelt kommt, ein reich irgendwo im Ende. Denn Unabhängigen ist es egal wo sie leben, sie haben nur ein Ziel, die Herrschaft über die vier Reiche.

Und ich bin Chahur, ein seltsamer Name für eine Einundzwanzig Jahre junge Frau. Mit meinen 1,70 cm bin ich etwas größer als die gewöhnlichen Frauen aus Mohstaau. Meine Haare sind tiefschwarz und gehen mir bis über die Schultern, meist trage ich sie zu einem Pferdeschwanz oder aufgesteckt zum Dutt. Meine Augen haben zwei Farben, tiefes Smaragd grün auf der rechten Seite und tiefes dunkelblau auf der linken Seite. Ich bin ziemlich schlank, fast schon dürr, könnte, aber an der harten Arbeit liegen, die ich jeden Tag vollbringen muss. Wer meine Eltern sind, das weiß ich nicht, mich hat die Schmidts Familie damals aufgezogen und immer behandelt, als wenn ich ihre eigene Tochter bin. Selbst hatten sie zwei Söhne, die jetzt die Schmiede führen. Ich hätte bei ihnen bleiben können, aber die Dorfbewohner sind gegenüber mir nicht gerade freundlich. Die einzigen beiden aus dem Dorf, die freundlich zu mir sind, sind Alex und Steve. Beide habe ich in der Schule kennengelernt. Sie gehen beide total gerne auf Höhlentouren und sammeln die Schätze der Erde. Mich wollten sie auch schon mehrfach mitnehmen, aber ich habe immer den Kopf geschüttelt. Zu viel Angst habe ich, dass mich ein Creeper in den Tod reißt.

Es ist ein wunderschöner Tag, es ist still, ruhig und angenehm warm. Einer der wenigen Tage, an denen man am liebsten nur herumliegen könnte, aber leider ist das nicht möglich. Die Felder müssen abgeerntet und neu bepflanzt werden, eine Arbeit, die den kompletten Tag verschlingen kann. In meinen Gedanken versunken, arbeite ich an dem Feld der Karotten, sie gehen nur mühsam heraus. Manchmal muss ich den Spaten nehmen, um die Karotte heraus zu bekommen. Die Karotten sind mickrig, dafür werde ich wieder nur etwas Brot bekommen und dafür verschwende ich zwei Tage, nur für ein einziges Leib Brot. Betrübt über diese Aussage, wische ich mir den Schweiß von der Stirn, dabei schmiere ich mir auch noch Dreck ins Gesicht, arbeite, aber weiter.

Es ist früher Abend und ich bin endlich fertig mit dem Feld, Freude steigt in mir auf, aber als ich in die Kiste sehe, verschwindet sie so schnell wieder, wie sie gekommen ist. Frustriert lasse ich mich auf den Boden sinken und es steigt Wut in mir hoch.
“Das ist doch nicht dein Ernst?” Ich nehme den Spaten und schlage auf den Boden ein, bis der Spaten kaputtgeht. Noch mehr Wut steigt in mir auf und ich schreie meine Wut mit voller Kraft raus. Lange ist das Echo noch zu hören, aber die Wut ist weg und mir geht es etwas besser.
Jetzt liege ich auf den Rücken und sehe in den leichten Orange gefärbten Himmel. Warum kann ich nicht mal auch Glück haben?
Plötzlich knallt es ein paar Mal und es wird still, es sind keine Tiere mehr zu hören. Sofort stehe ich auf und schnappe mir meine Kiste und renne in meine kleine Hütte. Sie ist klein, hat, aber ein Schlafzimmer im oberen Stockwerk und ein kleines Badezimmer und Wohnbereich, was auch gleichzeitig als Küche dient.
Ich renne die kleine Treppe hoch und verstecke mich hinter meinem Doppelbett, was mitten im Raum stand und lugte vorsichtig hervor. Vorsichtig schlich ich mich in die hinterste Ecke des Raumes zu meinen Kisten und suchte nach meinem Pfeil und Bogen. Wieder sah ich zu der Treppe und dann zum Fenster, da war Rauch. Nicht viel, aber ein wenig.
Da muss etwas passiert sein!
Sofort renne ich runter und aus der Türe heraus. Bleibe, aber kurz stehen und mache auf den Absatz, kehrt und renne wieder ins sichere Haus.
Was mache ich denn, ich bin doch nicht lebensmüde und das geht mich doch nichts an! Andererseits, könnte es etwas Nützliches geben.
Vorsichtig lugte ich aus der Türe und schleiche über die Felder in Richtung des Qualms. Ich versteckte mich hinter einem Baum und betrachtete die Umgebung, alles war zerstört und ein paar Stellen brannten. Die einst so schöne Wiese war jetzt ein Schlachtfeld. Mein Blick blieb an etwas glitzernden hängen, vorsichtig und bedacht nicht in eins der Löcher zu fallen, ging ich darauf zu und ich konnte meinen Augen nicht trauen! Da lag, im verkohltem Gras, eine Diamantspitzhacke!
Als ich meine Hand danach ausstrecken wollte, zuckte ich plötzlich zusammen. Da war ein Geräusch, leise, aber unverkennbar!
Vorsichtig sah ich mich um und sah etwas weiter weg liegen. Ich nahm die Spitzhacke, als ich sie berührte, bekam ich eine Gänsehaut, es kribbelte mich am ganzen Körper und eine angenehme wohlige Wärme steigt in mir auf.
Um so näher ich kam um so besser, konnte ich es erkennen. Im hohen, leicht verbrannten Gras, lag ein Mann. Er sah ziemlich ramponiert aus und hatte überall Wunden. Seine Kleidung war an manchen stellen kaputt oder verbrannt. Er hatte dunkelbraunes verstrubbeltes Haar, was seine Augen verdeckte. Seine Haut war leicht gebräunt, hatte, aber einen leichten Grauton. Allgemeinen sah er sehr gepflegt aus, zu gepflegt für jemanden aus einem Dorf. Kam er denn Überhaupt aus einem Dorf oder doch eher von woanders?
So viele fragen schossen mir durch den Kopf. Ich sah zum Himmel auf und erschrak. Es wurde dunkel, Zeit um sich nach Hause zu begeben. Aber ich kann ihn nicht einfach hier lassen oder doch? Innerlich diskutierte ich mit mir selbst und entschied ihn mit zunehmen.
Kopfschüttelnd nahm ich ihn über meine Schulter und machte mich auf den Weg nach Hause, er war ziemlich schwer.

Dort angekommen, legte ich ihn auf den Boden und sah ihn mir genauer an, er hatte viele schlimme Verletzungen, blaue Flecken und Schnittwunden. Vorsichtig zog ich ihm das leichte T-Shirt aus und warf es achtlos zur Seite. Unterhalb seiner Brust klaffte eine große Wunde, die stark Blutete. Aus einer Kiste nahm ich Verbandszeug und eine Schüssel warmes Wasser und reinigte vorsichtig die Wunden.
Jedes Mal, wenn ich sie berührte, zuckte er zusammen und wimmerte leise. Als ich fertig war, zog ich ihn einen meiner zu groß geratenen Hoodies an und ging nach oben um das Zimmer aufzuräumen. Vorsichtig schob ich die beiden Betten auseinander und legte dort ein Kissen und zwei Decken darauf.
Jetzt ging ich nach unten und trug ihn vorsichtig nach oben auf das Bett, das war ziemlich schwer. Darauf zu achten, nicht die Wunden zu berühren und wickelte ihn in die beiden Decken ein. Seine Spitzhacke lehnte ich an das Geländer der Treppe und ging nach unten um mich zu Waschen.
Nach einer Weile war ich fertig und ging in mein eigenes Bett.

Die Nacht schreckte ich ein paar mal auf, als ich ihn leise wimmern hörte, aber ich habe sehr gut geschlafen. Das Gefühl von Sicherheit hatte mich im schlaf umhüllt. Kenne ich das Gefühl von Sicherheit überhaupt noch? Es ist lange her, das, ich es fühlen durfte.
Als ich am Morgen aufwachte und auf die Uhr sah, saß ich kerzengerade, es war schon Nachmittag. Ich stand sofort auf und rannte nach unten um mich umzuziehen. Plötzlich bleib ich, aber stehen. Mir fiel auf dass, es ziemlich Dunkel war und auch draußen war es nicht besonders hell, es regnete stark.
Ich drehte mich um und zuckte zusammen, als ich vor mir jemand stehen sah, mir fiel wieder ein, was gestern passiert war. Er war an der Treppe angelehnt und hatte die Augen geschlossen, jetzt öffnete er sie und ich bekam eine heftigen schrecken.
Ich fing an zu zittern, große Angst war mir ins Gesicht geschrieben und ich konnte nichts Sagen oder tun.
“Warum so schüchtern, kleine?” seine Stimme war sanft und bedrohlich zugleich. Seine weißen Augen musterten mich, aber sie waren nicht komplett weiß, etwas blau gräuliches war dort zu sehen. War das seine Pupille?
Irgendwie faszinierte mich seine Augen und zogen mich in seinen Bann. Als ich bemerkte, dass ich ihn anstarrte, schüttelte ich den Kopf und sah auf den Boden.
Langsam kam er auf mich zu, leise knarrte es unter seinen Füßen. Jetzt standen wir eine Kopfbreite voneinander entfernt. “Wer bist du?” die Frage klang nicht besonders ernst, sondern eher schüchtern. Er sah überrascht aus und musterte mich von Kopf bis Fuß. Seine Augen bleiben bei meinen Augen hängen. Es herrschte stille zwischen uns, sie war nicht unangenehm. Er lachte leise, er fand es amüsant, aber warum?
“Es wundert mich, das du meinen Namen nicht kennst, obwohl ihn jeder kennt.. hm.. Fast jeder.” Was meinte er damit, ihn jeder kennt?
“Nein, ich kenne ihn nicht, warum, sollte ich ihn kennen?” wieder lachte er. Erst jetzt sah ich dass, er seine Spitzhacke in der Hand hielt, aber das betrachtete ich nicht weiter. Vorsichtig hob ich meine Hand, um sein Gesicht zu berühren, erstaunlicherweise ließ er es zu, was ich bei einem Fremden jetzt nicht erwartet hätte. Seine Haut war weich und angenehm warm.
“Ich bin Herobrine.” flüsterte er leise und hielt meine Hand fest. Es tat nicht weh, es war leicht, sanft und seine Hand war warm. Ich schüttelte leicht meinen Kopf, fragend hob er eine Augenbraue und musterte mich weiter hin. Das letzte was ich mitbekommen hatte, wie er mit seiner Hand eine Bewegung machte.

Schweißgebadet wache ich auf und sah mich um. Ich war in meinem Schlafzimmer und saß im Bett.
“Was war das für ein seltsamer Traum?” vorsichtig rutschte ich zur Bettkante und schwang meine Füße drüber, der Boden war angenehm kühl. Jetzt sah ich zu meinem anderen Bett, es stand etwas weiter weg.
“Scheiße!” fluchte ich leise und stand auf. Langsam ging ich nach unten und sah mich weiter um. In einer Ecke lag noch das Shirt von ihm, ich hob es auf und betrachtete es lange. Ein lautes Klopfen holte mich aus mein rosa roten Traumwelt. Es war Alex. Ich warf das Shirt wieder achtlos auf meinen eigenen Wäschehaufen und ging zur Türe.
“Sag mal, wo warst du gestern, ich hab mir Sorgen gemacht?” fragte sie und legte beide Hände auf meine Schultern. Sollte ich ihr wirklich erzählen, was mir vorgestern passiert ist oder lieber nicht?
“Hallo, hörst du mir überhaupt noch zu?” ich zuckte leicht zusammen und sah sie mit großen Augen an und schüttelte den Kopf.
“Ich.. Habe mich ausgeruht.” meinte ich schnell, sie schien es nicht wirklich glauben zu wollen und stützte beide Hände auf ihrer Hüfte ab. Mit zusammengekniffenen Augen sah sie mich an, ihre hellgrünen Augen Blitzen dabei etwas bedrohlich.
Alex konnte man nichts vormachen, sie sah, wenn man lügt, aber ich hatte keine andere Wahl, wie würde sie wohl reagieren, wenn ich ihr erzähle. Ach weißt du, wenn ich vorgestern gefunden habe, er heißt Herobrine. Die würde mich ziemlich seltsam ansehen und vielleicht mit mir gar nicht mehr reden wollen. Nein, das kann und will ich nicht riskieren.
Während ich darüber nach gedachte zog ich mich um. Alex wartete derweil draußen und schien mich zu beobachten. Nachdem ich umgezogen war, sind wir zwei in Richtung Dorf, seit gestern Abend, ist das Frühjahrsfest offen und jeder, der die Gelegenheit hat, nutzt sie auch, um das Fest zu genießen. Am Anfang hatte ich noch etwas Angst, aber mit Alex ging das einigermaßen. Die misstrauischen Blicke der Dorfbewohner und anderen Leuten, machte mich ziemlich nervös. Ich hatte das Gefühl, das ich hier nicht erwünscht bin, bis ich schließlich stehen blieb. Sie bekam das nicht mit und ging weiter.
Ich drehte mich um und ging wieder in Richtung Ausgang. Dort angekommen setzte ich mich und beobachtet die Leute, die ein und aus gingen. Dort saß ich eine weile, bis ich das unverkennbare lachen hörte und sofort sah ich auch ihre hässliche Visage. Die Exfreundin meines gleichaltrigen Stiefbruders, lief gerade auf den Eingang zu und wackelte übertrieben mit ihrem Hinterteil und lies ihre Bronze farbigen Haare mit wackeln. Bis sie stehen blieb und mich sah, sofort kam sich auf mich zu und hatte ein fieses Grinsen im Gesicht.
“Na, wen haben wir denn da, los steh auf zwei Auge!” kreischte sie sofort, aber als ich sie keines Blickes würdigte, tritt sie mir in das Schienbein. Sofort stand ich auf und wollte an ihr vorbeigehen.
“Nix da, du bleibst hier!” kreischte sie wieder und griff nach meinem Haar und zog kräftig daran. Als ich vor Schmerzen aufschrie, lachte sie gehässig.

“Hey Tussi, lass sie in ruhe” rief jemand, inzwischen hatte sie mir schon ein ganzes Stück an Haare ausgerissen. Ich war den Tränen nahe und hatte Lust ihr Mal ein rein zu hauen, aber ich hielt mich zurück, die Angst war größer als mein Mut, so wie jedes Mal. Jetzt konnte ich sehen, wer es war.
Gegenüber von uns beiden stand ein junger Enderschatten mit langen Haaren, die oben gehalten wurden von einem Zopf, er hatte roten Augen. Seine Kleidung bestand aus einem weißen Hoodie und dazu passenden Jens mit ein paar Löchern drinnen, nur die Schuhe waren schwarze Sneaker mit roten schnüren und nähten.
“Meinst du sie da?” fragte sie gespielt süß und sah mich noch fieser an. Jetzt kam er zu uns herüber und blieb vor uns stehen.
“Nein, mit Tussi meinte ich dich, lass sie in Ruhe und gehe jemand anderes ärgern.” meinte er und verschränkte die Arme vor der Brust.
Verärgert darüber, dass er sie gemeint hatte wackelte sie davon und meckerte noch etwas.
“Geht es dir gut, was wollte sie von dir?” fragte er und bot mir ein Taschentuch an, was ich auch dankend annahm. Vorsichtig betrachtete er den Schaden, den sie angerichtet hatte und behob in auch gleich. Er war genauso groß wie ich. Jetzt sahen wir uns gegenseitig in die Augen, er schien fasziniert von meinen Augen zu sein.
“Oh wow, zwei verschiedene Augenfarben, die sind wunderschön.” flüsterte er und betrachtete sie weiter. Von dieser Aussage wurden meine Wangen leicht rot und ich sah zur Seite.
“Das ist kein Grund gleich rot zu werden, wie ist dein Name, ich bin Manuell?”
“Chahur.. Ich heiße Chahur.” flüsterte ich leise und sah mich dabei nach Alex um, sie war nirgendwo zu finden und da waren wieder die verachtenden Blicke der Dorfbewohner, sie sahen uns beide mit diesem Blick an, ihm schien es aber nicht zu stören.
“Manuell wo bleibst du, wir müssen weiter!” rief jemand und Manuel sein Blick ging sofort in diese Richtung, ich folgte seinem Blick. Ziemlich weit von uns, standen zwei Typen, einer mit mittellanges Weißes Haar und der andere hatte dunkelbraunes kurzes mit einem Mini Zopf. Beide schien sie auf ihn zu warten, während der eine am Baum lehnte, schien der andere langsam ungeduldig zu werden. Er stöhnte genervt auf und sah wieder zu mir, er schien zu überlegen. Plötzlich kam er meinem Gesicht nahe und ehe ich mich versah, hatte er mir einen Kuss auf die Wange gehaucht, mit den Worten ‘wir sehen uns wieder’ und ist in Richtung seiner beiden Freunde gegangen.

Schockiert griff ich mir an die Wange und sah ihm noch lange nach. Was ist mit mir los? Erst das mit Herobrine und dann das mit diesen Manuell und diese roten Augen sind einfach nur wunderschön. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen ging ich in Richtung meines Hauses. Dort angekommen, stöhnte ich wieder genervt. Vor meiner Türe war ein Schild angebracht, mit der Aufschrift ‘verschwinde zwei Augen farbige Hexe!!’ ich riss es ab und warf es mit voller Wucht in Richtung Wald.
“Aua” Ich zuckte zusammen und sah in diese Richtung. Dort stand Steve und rieb sich die Schulter.
“Oh Steve, Entschuldigung, das wollte ich nicht!” rief ich und ging auf ihn zu. Er lächelt nur und winkte ab.
“Ich habe gefunden, um das du mich gebeten hast.” sagte er und holte eine Karte heraus.
“Ist nicht weit von Alex und meinem Haus entfernt, dort könntest du ein schönes Haus bauen!” meinte er und gab mir die Karte, dabei stieg er über den Zaun und fiel fast hin.
“Oh okay, komm mit rein, muss ja nicht jeder hören!” meinte ich und ging zur Türe, er folgte mir.
Lange hatten wir uns unterhalten, wie die Lage dort ist. Er meinte, dass es perfekt für ein Haus eigenen würde. Drum herum ein großer Schwarzfichtenwald und einer wunderschönen Aussicht auf den Palast. So wollte ich es haben, den ich bewundere die Baukunst der Architekten des alten Zeitalters vor dem Krieg.
“Wann ist der Umzug?” fragte ich und sah in zwei verwundete braune Augen, die mich überrascht musterten.
“Warum so schnell.. Ach das Schild?” meinte er und sah zum Fenster, dann lächelte er und stand auf.
“Morgen Mittag. Du hast ja nicht viel, während des Baus des neuen Hauses kannst du bei uns Wohnen.” ich fiel ihn um den Hals und bedanke mich bei ihm. Das einzige was ich mitnehmen werde ist nur eine Kiste voll und mehr nicht, denn Rest verbrenne ich einfach.


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