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Ms. Perfekt und Mr. Absolut {Akashi Seijuro FF}

von Silla-s-n
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16
Akashi Seijūro OC (Own Character)
15.08.2017
23.11.2020
38
56.939
21
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Dieses Kapitel
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18.08.2018 2.577
 
POV Hikari
Sie ging hinein, machte sich schnell frisch, zog sich ein hübsches schlichtes Abendkleid an und ging auch schon die Treppen runter ins Esszimmer. Als sie durch die Tür trat, stockte sie. Besuch? Davon hatte man sie aber nicht in Kenntnis gesetzt... Sie sah nochmal kurz in den Spiegel, welcher an der Wand hing, strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr und ihr Kleid glatt. Sie strafft wieder ihren Rücken und trat gehobenen Hauptes durch die Tür. Vor ihr sah sie drei Männer am Esstisch sitzen. Ihr Vater sah zu ihr, und die beiden anderen Männer saßen mit dem Rücken in ihre Richtung. Doch, aus unerklärlichen Gründen kam ihr einer der beiden Männer bekannt vor. Von der Schule? Okay, sie sah nur seinen Hinterkopf, aber etwas in ihrem Inneren bereitete ihr Gänsehaut, als sie diesen analysierte.
>>Ah, Hikari, da bist du ja. Schön, dass du da bist. Wir haben uns gerade über die Firmen Geschäfte unterhalten, und Hr. Nishimoto war so nett, und hat seinen Sohn mitgebracht. Ihr werdet in Zukunft viel miteinander zu tun haben. Ihr Vater stellte sich hin, und ging auf seine Tochter zu. Hr. Nishimoto und sein Sohn taten es ihm gleich, und als sich der Junge Mann umdrehte, erkannte sie ihn. Ach du heilige scheiße!!! Mit dem Kerl?! Echt jetzt?! Vor ihr stand ein ein Kopf größerer Junge, welcher Haselnussbraunes Haar hätte und sie mit einem lüsternen Grinsen ansah. Hr. Nishimoto kam auf sie zu, und reichte ihr die Hand. Hikari verbeugte sich erst, und schüttelte dann die Hand, so wie es sich in diesem Fall gehörte. Vor seinem Sohn tat sie es gleich, welcher ihr als Yota Nishimoto vorgestellt wurde. Sie tat so, wie als würde sie ihn nicht kennen. Naja, kennen tat sie ihn ja auch nicht wirklich. Sie hatte ihm nur schon so ein paar mal Schmerzen zugefügt, und Akashi hatte sie einmal vor ihm gerettet. Okay, retten wollte Hikari es nicht nennen. Dazu war ihr Stolz zu groß.   Sie behielt ihre leicht lächelnde Manske auf, aber ihre Augen lächelten nicht. Ihre Augen waren der Inbegriff von Kälte. Verdammte Kälte, die auch dem Jungen Yota Kishimoto Angst einjagen sollten. Und die saphierblauäugige  merkte, dass es funktionierte. Innerlich gab sie sich gerade selbst ein High five, doch der Kampf war noch nicht zu Ende. Ihre Mutter hatte ihr von Anfang an beigebracht, dass man sich als Frau in so einer Gesellschaft, eigentlich in jeder Gesellschaft als Frau beweisen muss. Stärke muss man dann sowieso besitzen, aber Selbstbewusstsein ist das wichtigste. Sie sollte wissen, wie sie gegen Männer vorgehen muss, vor allem wenn Hikari später eine Führungsposition haben wird. Das Mädchen folgte ihrem Vater zurück zum Tisch und setzte sich neben ihn. Leider Gottes musste sie auch gegenüber von diesem Schnösel sitzen, aber das ließ sich ja nicht ändern. Nach einer Zeit des Redens, wo sie eigentlich nicht wirklich viel sagte, kam die Vorspeise und Hr. Kishimoto richtete das Wort an sie.
>>Fräulein Hikari, was machen Sie eigentlich so?<<
>>In dem Unternehmen, oder in meiner Freizeit?<<
>>Beides.<<
Der etwas pummelige Mann schob sich eine Gabel in den Mund und lächelte sie leicht an.
>>Ich bin bei wichtigen Meetings dabei, und laufe bei meinem Vater oft mit. In meiner Freizeit treibe ich Sport und lerne viel. Sowohl für die Schule, als auch für das Unternehmen.<<
Sie sollte ja schließlich gut rüber kommen. Klar es stimmte alles, aber keiner musste zwingend wissen, was für Sport sie ausübte. Auch, wenn ziemlich viele ihr Gesicht kannten, so war sie doch bei dem Karate Training und den Wettbewerben immer die Chītā. Sie wollte aus bestimmten Gründen nicht ihren echten Namen auf ihrem Gi (der Trainingsanzug) stehen haben. Wenn Sie Sport ausübt, ist sie der Meinung, sollte nicht auf Namen, Stand, Familie und Geld geachtet werden, was sie damit verdeutlichen wollte. Sie sollte nicht bevorzugt werden. Jedenfalls schien das dem alten Mann zu reichen und er wendete sich wieder seinem Geschäftspartner zu.
>>Hikari Yamamoto, so sieht man sich wieder.<<
Sie sah erst auf ihren Teller, schloss ihre Augen, hob ihren Kopf, öffnete ihre Augen wieder und sah dem Jungen gegenüber genau in seine Seelenspiegel. Doch diese spiegelten rein garnichts wieder. Komplette leere. Also, nach Hikaris Meinung war komplette Kälte immer noch besser als nichts. Es war immerhin etwas.
>>Scheint so.<<
War ihre schnelle Antwort. Sie hatte allerdings keinesfalls schnell gesprochen, sondern ruhig und gewissenhaft.
>>Hikari, möchtest du Yota nicht zu deinem nächsten Wettkampf einladen?<<
Bitte was?! Vateeeeer!!! Innerlich verfluchte das Mädchen ihren Vater gerade. Hach, aber was soll sie schon dagegen machen? Absagen währe schlecht... also kann sie nur Zusagen.
>>Gerne. Hättest du Lust Morgen um 10 Uhr in das Dojo Hirakata zu kommen? Es wird einen Wettkampf zwischen Dojos geben.<<
>>Klar, gerne. Ich werde kommen.<<
Warum sagt er denn nur zu? Also Hikari währe es wirklich lieber gewesen, wenn er nicht erscheinen würde. Und sehr wahrscheinlich wird auch sein kleiner Freund dabei sein. Na ob das was wird?

Nach weiteren zwei Stunden reden, gingen die Gäste schließlich, und Hikari wollte sich schnell unter die Dusche verziehen, als ihr Vater ihr etwas sagte, bevor er ins Wohnzimmer ging.
>>Sei nett zu ihm. Er wird noch viel mit dir zu tun haben.<<
Dann war er weg. //Okay?! Hah, das wird ein bisschen schwierig, wenn dieser Idiot nicht aufhört mich zu provozieren... Vielleicht gibt dann doch noch bald einen Toten...// Hikari ging schnell die Treppen hoch und den Gang entlang zu ihrem Zimmer mit Bad.

Frisch geduscht und in ihren Schlafanzug gehüllt legte sich das Mädchen in ihr geliebtes Bett. Die Uhrzeit wollte sie überhaupt nicht wissen. Sie müsste schon um 5:30 Uhr aufstehen, um um 7:30 Uhr am Dojo zu sein. //Das wird noch ein Tag...//

***

Samstag, 9:46 Uhr. Hikari steht im Gang mit ihrer Wasserflasche in der einen Hand und der Trainingsjacke in der anderen Hand, sieht sich den Plan an. Ihr Dan (Rang) währe um 11 Uhr dran. Na dann noch Prost Mahlzeit. Hikari trank einen Schluck und verschluckte sich, als sich ein Arm um ihre Schulter legte. Kurz bevor sie demjenigen die Schulter ausgekugelt hätte, hörte sie ein kurzes lachen.
>>Mibuchi-sempai! Erschreck mich doch nicht so!<<
>>Haha, jaja, du und erschrecken Hikari-chan.<<
Er nahm seinen Arm runter, und Hikari drehte sich um. Sie sah die komplette Stammmanschaft vor sich stehen. Sogar Kotaro, und selbstverständlich den Mr. Absolut.
>>Warum seid ihr hier? Ich hatte euch nie etwas von heute erzählt, geschweige denn davon, dass ich Karate mache.<<
>>Sei-chan hat uns gefragt, ob wir mit wollen.<<
Ach echt? Sowas hätte sie ihm garnicht zugetraut. Sie sah Akashi an. Er drehte seinen Kopf leicht nach rechts und dann wieder nach links. Also nein. Okay, die drei waren wohl neugierig gewesen, und sind ihm einfach hinterher oder sonst was. Naja, und sie konnte sich schon denken, wie die fünf rein gekommen sind. Denn ohne, dass man auf der Gästeliste steht, kommt man nicht rein. Und der Kerl hat Geld und Einfluss, also ist es nicht schwer für ihn. Sie wollte gerade wieder gehen, als sie einen ruf vernehm.
>>Chītā!<<
Och neeeee, der Kerl ist tatsächlich gekommen... toll. Echt toll.

POV Seijuro
Die Stimme kannte er doch. Was suchte der Typ denn hier? Also, ursprünglich hatte er vor ihr alleine aus dem Schatten raus zu zusehen. Aber da. Hatte er nicht mit Kotaro gerechnet. Dieser blonde Junge stand doch tatsächlich vor seiner Tür, hatte die anderen beiden m Schlepptau und wollte wissen ob Akashi Zeit hätte mit ihm zu trainieren. Er wolle unbedingt beim nächsten one on one gegen Hikari haushoch gegen sie gewinnen. Als der rothaarige dann ablehnte und an ihm vorbei ging um in das Auto mit Chauffeur einzusteigen, setzten sich die anderen einfach dazu. Und ja, dann gab es noch einen kleinen Anruf, dass jetzt drei Personen mehr auf der Gästeliste stehen müssen. Aber wenn er mal genauer drüber nachdachte, fand er es doch nicht so schlecht, dass die drei Hikari mal kämpfen sahen. Natürlich nur damit die ihre stärken besser kannten... und, damit sie sich von ihr fern hielten.
Aber jetzt? Der Haselnussbraun haarige Junge kam um die Ecke, und blieb genau vor Hikari stehen. Mit den Händen in der Hosentasche blieb er vor ihr stehen, und sah auf sie herab. Seijuro konnte Hikari wohl als einziger ansehen, dass es ihr unangenehm wurde, das der Junge so Nähe ist ihr stand. Ihre Augen blieben standhaft, und sonst konnte man eigentlich auch an nicht ausmachen, dass es ihr unangenehm war, aber er bemerkte den kleinen Blickkontakt mit ihm selbst. Die Augen des Mädchens huschten kurz zu seinen rüber, und das schien ihm schon zu reichen, damit er kurzerhand auf die beiden zu ging, Hikaris Hand nahm und sagte:
>>Yota, entschuldige uns bitte, aber wir haben noch etwas zu besprechen. Kotaro, Mibuchi, Nebuya, kommt mit.<<
Er zog sie mit, und ging mit allen auf die Zuschauertribüne. Über diesen Kerl namens Yota, hatte er sich genauestens informiert. Oben angekommen ließ er sofort ihre Hand los, und setzte sich hin. Hikari zog sich ihre schwarze Trainingsjacke an, auf welcher das Logo der Karate Schule war, und setzte sich dazu.
Sie unterhielten sich noch etwas, über dies und das, obwohl die drei Jungs das Mädchen fast die ganze Zeit nur mit Fragen löcherten und Akashi nichts sagte, als das Mädchen auf einmal aufstand.
>>Ich muss los. Meine erste Runde von drei geht in zehn Minuten los, und ich muss mich noch aufwärmen. Bis später.<<
>>Bis später Hikari-chan!<<
Mibuchi konnte es nicht lassen.

POV Hikari
Sie ging schnell runter und in die Halle hinein. Dabei musste sie daran denken, das sie es schon fast schade fand, als er ihre Hand losgelassen hatte. Dort war ein kleines Feld abgegrenzt, damit sich die Sportler dort aufwärmen konnten. Sie legte ihre Jacke und die Wasserflasche auf die Bank ihrer Mannschaft und fing an sich aufzuwärmen. Dabei musste sie an die Fragen von vorhin denken. Weshalb auf ihrem Gi denn nicht ihr echter Name stand, was genau sie jetzt machen müsste und sonst was. Ja, sie war nur für das Kumitee (Freikampf) angemeldet, und würde dort auch wieder wie die letzten Jahre den Pokal holen. Es gab nicht viel Leute, die den gleichen Rang wie sie hatten, und am Kumitee teilnahmen, aber genug, damit es Viertelfinale, ein Halbfinale und ein Finale gab. Also drei Kämpfe. Nicht viel. Sie war in der gemischten Gruppe drin. Also insgesamt gab es zwei Mädchen und sechs Jungs. Mal sehen, wer ihr erstes Opfer wird.

Ihr erster Gegner war ein Junge. Sie hatte sich seinen Namen nicht gemerkt, aber das war auch unwichtig. Sie stellten sich an den Rand des Kreises gegenüber, tauschten die Gürtel jeweils durch einen roten (aka) und einen weißen (shiro) aus. Sie hatte ihn schon abgescannt und wusste so ungefähr, was er konnte und wie er sich bewegte. Sie verbeugte sich vor den Kampfrichtern und ihrem Gegner und trat in den Kampfkreis ein. Hikari fing an leicht von einem Fußballen auf den anderen zu hüpfen und sah ihrem Gegner auf den Hals. Das wirkte so, wie als würde sie durch ihn durchsehen. Sofort machte sich eine Veränderung in seinen Bewegungen bemerkbar. Er wurde zögerlicher. Ein schlag zum Kinn kam auf sie zu, sie blockte ab, indem sie den Arm nach außen schlug, den zweiten Arm nach dem nächsten Angriff ebenso nach außen beförderte und ihre Faust kurz vor seinem Kinn stehen blieb. Ein kurzer Schrei währenddessen, und der erste Punkt gehörte ihr. Sie brauchte entweder drei Punkte, oder müsste ihren Gegner auf den Boden befördern und einen Angriff drauf setzten, dann hatte sie gewonnen. Beide stellten sich wieder auf ihre Ausgangsposition und fingen wieder von vorne an. Jetzt griff Hikari an. Sie deutete eine dreierkombination von zwei Schlägen und einem Tritt an, als sie auch schon den Konter bekam. Ein Faustschlag mit dem linken Arm in Brustrichtung wehrte sie ab, indem sie sich mit dem rechten Bein in den Angriff rein stellte und ihre Flache Hand mit dem Handrücken auf die Innenseite seines Oberarmes schlug. Sie stellte ihr Bein nach außen, hielt seinen Arm fest und zog ihn näher zu sich. Ihr Ellenbogen blieb kurz vor seinem  Solaplexes stehen, denn sie durfte ihn ja immer noch nicht verletzen. Sie warf den armen Jungen mithilfe ihrer linken Hand schließlich über ihr Bein, ihr Griff rutschte zu seinem Handgelenk runter. Sie zog an seinem Arm und setzte ihren Fuß an seinen Rippen an. Wieder ein kurzer Schrei, und damit war die Runde erledigt. Ein K.O.
>>Shiro gewinnt!<<
Wurde gerufen und sie stellte sich wieder normal hin, und reichte dem Jungen die Hand. Er nahm sie dankend an, stellte sich auch hin und beide verbeugten sich voreinander und vor den Kampfrichtern. Sie trat rückwärts aus dem Ring raus, wechselte ihren Gürtel wieder und ging zu ihrer Wasserflasche. Auf dem Weg dahin, sah sie erst Yota, welcher sie ausdruckslos ansah, und dann die Stammmannschaft. Kotaro bekam das Staunen nicht mehr raus und sein Kiefer machte Bekanntschaft mit dem Boden. Dann sah sie Akashi, welcher genauso ausdruckslos auf sie sah, wie Yota. Sie drehte sich um und sah ihren Trainer auf sich zu kommen.
>>Chita, das hast du super gemacht. Dein nächster Kampf ist in drei Minuten. Da alle Kämpfe im Viertelfinale und im Halbfinale gleichzeitig ablaufen, wirst du auch ziemlich schnell im Finalkampf stehen. Also dann, viel Glück!<<
//Glück brauchen Anfänger.//
>>Danke.<<
Sie verbeugte sich leicht und machte sich auf den Weg zum nächsten Kampf. Diesmal war es das andere Mädchen. Doch Hikari gewann schnell. Beim ersten Angriff lag dass Mädchen auch schon auf dem Boden. Hakari hatte sich ihren linken Arm geschnappt, sie über ihr Bein geworfen und ihre Faust mit einem Schrei auf den Kopf des Mädchens sausen lassen. Selbstverständlich blieb sie knappe drei Millimeter bevor sie das Mädchen berührte stehen.

Das Mädchen mit den Saphierblau farbenden Augen war auf dem Weg zu ihrem nächsten Kampf. Ein kleines Schmunzeln zierte ihre Lippen, als sie daran denken musste, wie Kotaros Kiefer sich nicht mehr vom Boden löste, als sie ihren Gegner sah. Ein Typ, bestimmt an die 1,90 groß und muskulös ohne ende. Vom Körperbau her, hatte er Ähnlichkeiten mit Nebuya-sempai, das erkannte Hikari sofort. Sie analysierte ihn. Groß, lange Beine, kräftige Arme, breite Schultern. Also nicht ganz so flink wie sie. Sie musste nur darauf aufpassen, dass er sie nicht in die Finger bekam, und sie musste auf seine Beine achten. Das ganze Höflichkeitszeugs war nun zu ende, und Hikari stand vor dem großen Kerl. Jop, er war mindestens zwei Köpfe größer als sie. Beide fingen an leicht nach vorne und nach hinten zu hüpfen, und Hikari tastete sich langsam an ihn ran, mal hier einen Schlag, mal da. Sie wollte seine Fähigkeiten Testen. Sie griff an, er währte ab, er griff an, und sie wich aus. So lief es bestimmt ein bis zwei Minuten, als der groß Kerl zum Schlag auf den Kopf ausholte, Hikari auswich, und der muskulöse Typ sein Bein hob. Dann war es schwarz.
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