Enemy →Rival → Friend

KurzgeschichteFreundschaft / P6
Conan Edogawa Kaito Kid / Kaito Kuroba Shinichi Kudo Toru Amuro / Bourbon
13.08.2017
14.08.2017
2
8137
4
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Der Wind wehte in kleinen Böen über das Dach und Conan fragte sich, ob selbst das Wetter heute auf seitens von Kaito KID stand. Eigentlich hätte es heute stürmen sollen, viel zu stark also für den Gleiter, aber jetzt gab es keine Anzeichen dafür. Stattdessen war der Wind geradezu perfekt für so eine Aktion.

Es war einfach verdammt unfair dachte der Junge zähneknirschend während er die Eisentreppe nach oben stieg. Eine zum himmelschreiende Ungerechtigkeit.

Der geschrumpfte Meisterdetektiv stieß die Tür zur Dachterrasse auf, die Hand griffbereit um einen Ball aus seinem Gürtel zu produzieren. Obwohl es ziemlich unwahrscheinlich war, dass er auch nur einen Zipfel von diesem Möchtegern Hudini zu sehen bekommen würde.

Er war zu langsam gewesen. Der ganze Raubzug war einen Aneinanderreihung von nervenzehrenden Auseinandersetzungen gewesen. Conan war müde, fast hätte er einfach auf dem Treppenabsatz kehrt gemacht und wäre wieder in den Ausstellungsraum gegangen. Um ehrlich zu sein, er hatte im Moment wenige Nerven für den Dieb übrig.

Oder seine Spielchen.

Nicht wenn es bald 2 Jahre sein würden und er immer noch auf Stelle zu laufen schien. Diese Tatsache hatte ihn schon die ganze Woche in eine wenig vorteilhafte Laune versetzt. KID’s Coup war Haibaras Idee gewesen, es solle ihn „aufmuntern“ wie sie es ausgedrückt hatte.

„Du kannst nicht den lieben langen Tag mit dieser Grabesmiene herumlaufen. Geh, jag ihm hinterher, und komm um Himmels willen auf andere Gedanken. Du fängst an den Kindern Angst zu machen.“ Dabei hatte sie bedeutungsvoll hinter sich gedeutet wo Conan die besorgten Mienen der Detektive Boys sehen konnte. Es war manchmal ein ziemliches Kreuz ein Kind zu sein.

Aber er hatte sich geschlagen gegeben, ein großes Lächeln aufgesetzt und das Rätsel aus der Zeitung ausgeschnitten. Es hatte etwas mit griechischer Mythologie zu tun gehabt. Mit Hades und Persephone. Der Edelstein, blutrot mit dem Spitznahmen „Granatapfel“, hatte inzwischen den Besitzer gewechselt und Conan, trotz dem kurzen Stimmungshoch, an dem das Adrenalin schuld war, weil man sich nicht auf ein Verbrechen freut! war verpufft. Seine Laune war so düster wie eh und je.

„Du hast länger gebraucht als sonst!“ rief eine Stimme.

Conan schüttelte kurz den Kopf um jeglichen Gedanken daran, was gewesen war und was doch nicht war, zu vertreiben. Er konnte später wieder im Nachdenken versinken, allein. Jetzt richtete er vielmehr seine volle Aufmerksamkeit auf den Jungen vor sich. KID saß im Schneidersitz auf dem Dach, mit dem Rücken zu Tokio. Das natürliche Licht des Mondes und das künstliche der Stadt verfingen sich in seinem Monokel. Er grinste. Von dem Diamanten keine Spur. Conan spürte, wie sich ein Grinsen auf seine eigenen Lippen legte.

„Wirst du langsam alt Tantei-kun?“ zog KID ihn auf.

Conan schnaubte und streckte die Hand aus. „Den Diamanten KID.“

KID verdrehte die Augen. Conan zog eine Augenbraue hoch. Seine Fingerspitzen kribbelten mit dem Verlangen, KID einen Fußball entgegenzudonnern. Der Dieb hatte sich immer noch nicht vom Fleck gerührt.

„Was?“ fragte Conan.

Es kam ihm so vor, als hätte er etwas verpasst, fast so, wie jemand der einen Witz nicht verstanden hat und verzweifelt in lachende Gesichter schaut.

„Ich mein ja nur“ KID warf die Arme in die Luft und Conan zog den Kopf ein, vorbereitet auf irgendeinen Trick oder Tauben, Konfetti und Gas. Nichts passierte. KID hatte tatsächlich einfach eine Handgeste gemacht um seine Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen.

„Findest du das nicht ein bisschen lächerlich? Ich sage ganz höflich Hallo und du so, her mit dem Diamanten.“

Conan blies einen Fußball auf und ließ ihn ein paar Mal auf dem Beton aufprallen. KID zuckte nicht einmal mit der Wimper. Stattdessen lehnte er sich zurück und stützte die Arme ab.

„Siehst du? Kein Hallo KID, wie geht es dir oder so. Nein, du wirst immer gleich gewalttätig. Das schmerzt meiner Seele Tantei-kun! Das sieht fast so aus, als wäre ich für dich nur ein weiterer, ganz gewöhnlicher Krimineller!“ KID hörte sich tatsächlich verletzt an, aber Conan fand, dass er ein klein wenig zu dramatisch war. Oh stimmt, er stand KID gegenüber, es sollte ihn eher überraschen, wenn sein Gegenüber mal nicht zu dick auftrug.

KID machte sich über ihn lustig, schoss es Conan durch den Kopf. Aber zwei konnten das Spiel spielen.

„Also KID“ flötete er und schenkte dem Dieb ein rasiermesserscharfes Lächeln, „wie geht es dir denn?“

KID schien nicht im Geringsten eingeschüchtert. Stattdessen sah er viel zu zufrieden für den Geschmack des Detektivs aus. Der Junge sprang auf die Beine und klatschte in die Hände wie ein Kind.

„Na geht doch! Ihr Detektive seit schon ein ziemlich unsozialer Haufen, aber immerhin kann man mit dir noch vernünftig reden.“

Conan erinnerte sich dunkel daran, dass Sonoko mal etwas Ähnliches zu ihm gesagt hatte. Damals, fast schien es ihm jetzt wie ein anderes Leben.

„Da wir jetzt den Small Talk hinter uns haben“ Conan dribbelte den Ball hin und her und schob jeglichen Gedanken an früher an den Rand seines Bewusstseins. KID schien noch immer unzufrieden.

„Was?“ brummte er und versuchte nicht allzu verständnislos zu klingen.

„Sag mal Tantei-kun, bist du zu all deinen Freunden so kurz angebunden?“

Conan fühlte den Anfang von Kopfschmerzen, konnte fast sehen wie sich die Irritation hinter seiner Stirn aufstaute und anfinge, dagegen zu hämmern. Sein Geduldsfaden fing an sich aufzudröseln, jede einzelne Faser zeriss mit einem leisen „Zapp“.

Er hätte einfach zu Hause bleiben sollen.

„Was hast du gesagt?“ fragte er stattdessen und Widerstand der Versuchung sich die Schläfen zu reiben.

„Ich habe mich nur gefragt, wie dein Sozialleben das hier alles aushält.“ KID machte eine ausladende Handbewegung. „Wie soll das nur unsere Freundschaft überstehen?“

Vielleicht war es die Tatsache, das Conan in letzter Zeit nicht gut oder viel geschlafen hatte. Oder die offene Wunde, die die Tatsache darstellte, dass er noch nie gut im Freundschaften bilden gewesen war, und ja, er dachte gerade an Sonoko und Ran und daran, dass sie wohl alle recht hatten, wenn sogar KID das auffiel. Oder aber vielleicht auch die Gewissheit, dass er im Moment nicht einmal die Möglichkeit hatte, sich mit irgendjemanden anzufreunden. Shinichi war aus fehlenden sozialen Kompetenzen dazu verdammt, von Sonoko aufgezogen zu werden. Conan hatte einen ganzen Haufen guter und vor allem neuer Gründe bekommen, wieso es im Moment wirklich undenkbar war, sich auch nur mit irgendjemandem fremdes anzufreunden. Geschweige denn mit einem Dieb.

KID hatte, ohne es zu beabsichtigen, Salz in eine Wunde gestreute. Und so gern der Gauner auch die Knöpfe seiner Rivalen drückte und sie rasend machte, so war es in diesem Fall unwahrscheinlich, dass er auch nur die leiseste Ahnung hatte, was er da gerade gereizt hatte.

Was auch immer es war, was KID angestoßen hatte, ob es nur einer oder alle Gründe zusammen waren, Conan spürte auf einmal eine unfassbare Wut in seinem Bauch. Der Dieb machte sich über ihn lustig! Mal wieder.

Die Situation war absurd, selbst für die Messlatte des Gentlemen Diebs.

„Wir sind keine Freunde“ knurrte der Kleiner und verpasste dem Fußball einen harten Tritt.

Das Leder verfehlte den Dieb, Conan hätte am liebsten geschnaubt über das verdammte Glück das doch manchen Menschen zuteil werden schien, und im nächsten Moment hatte sich KID auch schon in die Lüfte erhoben.

„Das war nicht nett“ glaubte Conan zu hören, aber da hatte er sich auch schon umgedreht und hatte begonnen, die Treppen wieder nach unten zu steigen. Er ließ sich Zeit, wollte verhindern, dass er Nakamori oder sonst jemandem aus der Taskforce über den Weg lief. Der Diamant war immer noch in KIDs Besitz. Der Abend war ein einziges Desaster gewesen.

Conan beschloss, nach Hause zu gehen, sich die Decke über den Kopf zu ziehen und nie wieder auch nur ein Wort mit der Außenwelt zu wechseln.

Er schob sich zwischen dem Gewusel von Beinen und Stimmen hindurch, bis er schließlich auf der Straße stand. Die jubelnde Menge war immer noch da, aber sie hatte sich etwas aufgelöst und die übrigen, vor allem weiblichen, Personen redeten mehr über den Abend miteinander anstatt laut kreischend den Himmel abzusuchen. Er winkte einem leicht frustrierten Polizisten zu, der mit der undankbaren Aufgabe versehen worden war, den ganzen Abend an der gelben Markierung zu stehen, und machte sich auf den Nachhauseweg.

Eigentlich hätte er sich von der Polizei fahren lassen sollen, darauf hatte Ran bestanden, da sie ihn eigentlich nicht allein hatte gehen lassen wollen, aber es war egal wie er nach Hause kam. Ran war verreist und ihr Vater hatte eine Einladung zu irgendeinem Kongress bekommen. Es ging um seine Agentur und er hatte sich fast überschlagen vor Freude, es gab gute Aussichten auf kostenlose Werbung, freien Alkohol und die Moderatorin sah gut aus.

Conan hoffte inständig, dass niemand ermordet wurde. Er würde wahrscheinlich nie darüber hinwegkommen, dass er die arme Seele allein mit diesem Trottel gelassen hatte. Auf das der Kerl hoffentlich niemanden ins Gefängnis brachte, der unschuldig war, und keinen Mörder davonkommen lies.

Conan seufzte während er den Gehweg hinunterging. Niemand kam ihm wirklich entgegen, immerhin war es schon spät, aber ab und an sah er den ein oder anderen Nachschwärmer, auch den ein oder anderen Schaulustigen, den er an den Plakaten und T-Shirts wiedererkannte, die so typisch für die Menge der Fans bei KID’s Raubzügen waren.

Es war ein eigentlich recht schöner Abend, die Luft war noch warm von der Hitze des Mittags und im großen und ganzen war es eine Sommernacht wie aus dem Bilderbuch. Conan hasste sie trotzdem wie die Pest. Genau so wie er die Schritt hinter sich hasste. Und die Kälte in seinem Magen, die sie verursachten.

„Musst du denn nie schlafen?“ murmelte er ohne sich umzudrehen.

„Ich bin keine 8 mehr, es gibt gewisse Freiheiten, die sich Erwachsene leisten können“ antwortete KID und Conan fühlte wie ihm ein Stein vom Herzen fiel. Von jemandem verfolgt zu werden war immer seltsam, aber KID war harmlos. Meistens jedenfalls.

Wortlos ging er weiter. Sollte der Dieb ihm doch durch die ganze vermaledeite Stadt nachlaufen, ihm doch egal.

Auch KID blieb stumm, was normalerweise Grund zur Besorgnis sein sollte, da es andeutete, dass er etwas ausheckte, aber im Moment war Conan zu dankbar dafür, dass es einfach nur still war.

„Heute ist nicht so dein Tag oder?“ zerstörte KID die Illusion von Ruhe mit seiner Feststellung. „Ich meine, du hast mir nicht mal die Lösung des Rätsels unter die Nase gerieben. Bist du krank? Geht an der Grundschule mal wieder die Grippe rum?“

Wäre Conan größer, älter und etwas energiegeladener gewesen, dann hätte er dem Jungen hinter sich vielleicht geschlagen. Aber er war ein 7 jähriger Junge, der müde war und dem anderen gerade mal bis zum Bauch ging. Sein Leben war unfair und das Universum bestrafte ihn mit einer quasselnden Nervensäge.

„Was geht dich das an?“ zischte er zurück, aber ihm fehlte die Lust, den Worten irgendwie Biss oder Gift zu verleihen, weshalb sie viel zu kläglich über seine Lippen kamen.

„Was mich das angeht? Was mich das …“ oh gott, der redete sich aber ganz schön in was rein, schoss es Conan durch den Kopf. Fehlte nur noch, dass KID genauso rot würde wie Nakamori. Der Gedanke entlockte dem Grundschüler ein leises Lachen bevor er es stoppen konnte.

Er konnte KID’s irritierten Blick im Nacken spüren, weigerte sich jedoch hartnäckig sich umzudrehen und den Gauner zur Kenntnis zu nehmen. Der hatte entschieden ihm hinterzulaufen wie ein Welpen, niemand hatte Conan nach seiner Meinung gefragt und deshalb musste der Typ jetzt mit den Konsequenzen leben.

Mit der kalten Schulter eines Grundschülers.

„Ich mach mir Sorgen! Immerhin bist du Teil der Familie. Einer verrückten, dysfunktionalen und recht lauten Familie, aber immer noch ein Teil.“ Conan lächelte müde. Wann kam endlich das Büro in Sicht?

„Außerdem sind wir Freunde.“ KID sagte den letzten Satz etwas vorsichtiger, fast so, als befürchte er, dass Conan wieder die Pferde durchgehen würden.

Vielleicht war KID ja wirklich einer geschlossenen Anstalt entlaufen, überlegte Conan während sie schweigend ihren Weg fortsetzten. Verzerrte Wahrnehmung, suizidale Stunts, ein turmhohes Ego, kein normaler Mensch würde so den Alttag überstehen. KID musste ein ziemlich guter Schauspieler sein.

„Hey“ meldete sich der Betreffende zu Wort. „Ignoriere mich nicht.“

Außerdem musste er sehr viel Freizeit haben, knüpfte Conan weiter ohne seine Schritte zu verlangsamen. Die Zeit, die bei der Planung und Durchführung der Raubzüge draufging, musste unermesslich sein. Und dann hatte der Kerl auch noch Zeit einem Kind hinterherzulaufen und mit ihm ein einseitiges Gespräch zu führen. Was für ein Zeitmanagement!

Vor ihnen kam der Block in Sicht, in dem Conan heute sehr einsame Stunden damit verbringen würde, sich und die Welt zu hassen. Er seufzte bei dem Gedanken.

Und brach im nächsten Moment, vielleicht beflügelt durch die Tatsache, dass er KID gleich sehr demonstrativ die Tür vor der Nase zuknallen konnte, sein eisernes Schweigen.

„Warum läufst du mir eigentlich nach?“ fragte er die Luft vor sich.

„Na hör mal, weißt du wie gefährlich es für einen Schnüffler bei Nacht sein kann. Und dann noch so einem vorlauten und jungen wie dir?“ KID hörte sich empört an und Conan hoffte inständig, dass ihm das kurze Zucken des geschrumpften Jungens nicht aufgefallen war. Oh ja, er wusste wie gefährlich es war. Nur allzu gut.

Nicht das er es seiner unerwünschten Gesellschaft auf die Nase binden würde. Vorher würde die Hölle zufrieren. Und der Mond würde vom Himmel stürzen.

Er erklomm die Stufen, die zur Einganstür der Detektei führten. Im Café darunter war das Licht schon längst erloschen und im Allgemeinen machte der Gebäudekomplex keinen sehr einladenden Eindruck. Conan schnaubte in Gedanken. Ihm war nicht nach Behaglichkeit. Und wenn, dann würde er halt ein paar Kerzen anzünden und weiß der Geier noch was tun.

KID blieb am Ende der Treppe stehen aber Conan konnte seine Augen wie kleine Nadelstiche spüren, die ihm im Nacken klebten während er sich immer mehr der rettenden Tür näherte.

Als er die Klinge unter der Hand fühlte und das klicken des Türschlosses hörte, setzte er alles auf eine Karte um immerhin einen gewissen Triumph gegenüber dem Dieb einzuheimsen. Er drehte sich betont bedächtig um und sah auf ihn herab.

Das war nicht KID. Die Haarfarbe stimmte nicht, das Gesicht war zu kantig. Einzig und allein die Augenfarbe stimmte, sie schienen im Mondlicht unnatürlich zu leuchten, fast als würde die Nacht ein Teil ihres Schützlings sein, der für normale Augen verborgen war.

Conan spürte, wie sich ein bitteres Lächeln auf seine Lippen legte und sich sein Magen unangenehm zusammenzog. So sah KID nicht aus. Nie und nimmer.

„Weißt du, wenn du so verzweifelt nach Freunden suchst Kaito“ er benutzte den Vornamen nur um ein klein wenig gehässig zu sein „dann such dir doch solche, die in deinem Alter sind. Oder deine Hobbies teilen. Oder geh ins Internet, wenn du ganz am Ende deines Lateins bist. Da gibt es bestimmt genug seltsame Leute um dich bis ans Ende deines Lebens mit Freunden zu versorgen!“

Und schon war er über die Schwelle getreten und hatte die Tür zugeknallt und sich der Illusion hingegeben, dass er hier allein war. Als würde KID eine Einladung benötigen um hier einzubrechen. Aber der Gedanke war schön.

Sein Magen zog sich erneut zusammen. Von wegen Freunde sein.

Wie sollte ich denn mit so einem befreundet sein, dachte sich Conan während er sich durch die düsteren Zimmer des Apartments arbeitete. Ich kenn ja nicht einmal sein Gesicht.

__________________________________________________________________________________________________________________________________________
Reviews? Verbesserungsvorschläge? Kleine, positive Schwingungen für unseren deprimierten und asozialen Conan?

LG Anemonenfisch
Review schreiben
 
'