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Die Seele des Engels

von Liaya
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16
Chiaki Nagoya Hijiri Shikaido Marron Kusakabe Miyako Toudaiji OC (Own Character) Yamato Minazuki
11.08.2017
22.08.2017
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11.08.2017 2.852
 
Hallo liebe Leser und Leserinnen )))
Ich freue mich sehr, dass ihr euch hierher verirrt habt. Ich bin ein großer Maron - Chiaki Fan und wollte eigentlich schon lange diese Geschichte schreiben, hatte aber aus beruflichen Gründen nie Zeit gefunden.
Jetzt hab ich es aber geschafft - und sie bis zum Schluss fertig geschrieben. Ich habe sie in erster Linie für mich selbst geschrieben aber ich hoffe sehr, dass sie auch euch gefallen wird.
Ihr müsst  nicht unbedingt Kommentare hinterlassen, entscheidet ihr euch aber doch dazu, würde es mich sehr freuen.
So und nun zwei Sätze zum Umfang und Laderhytmus der einzelnen Kapitel. Sie besteht aus insgesamt 10 Kapiteln, die schon fertig sind und ich lade jeden Tag einen Kapitel hoch )))
Viel Spass beim Lesen und Danke für euer Interesse ))))


Liaya
____________________******_______________________

                                          Eine Vision ?

Es war Mittwoch Mittag. Die Sonne prallte,das Thermometer meldete 32Grad. Er saß im Raum 232 und schwitzte arg. Die Atmosphäre im Raum war ziemlich angespannt. Jeder arbeitete intensiv an seinen Aufgaben. Von jeder Seite hörte man eilige Geräusche von Kugelschreibern, die über die Blätter rasten.
Er ließ seinen Blick suchend im Raum wandern und traf auf den lächelnden Blick seines Kumpels. Mit einer Geste fragte er ihn, ob dieser zur Abgabe bereit war und sein Kumpel bestätigte nickend. Zur gleichen Zeit standen Chiaki und Taiki von ihren Plätzen auf und gingen zum Pult des Professors, um ihre Klausuren abzugeben.
Prof. Dr. Yanashiba registrierte die beiden Studenten, legte seine Brille sowie die Zeitung, die er heute schon zum dritten Mal laß, zur Seite und nahm die Arbeiten der beiden seufzend entgegen. Kommentarlos überblickte er alle Seiten der Arbeiten und legte sie zur Seite auf seinem Pult.
"Erklären Sie mir eins, Herr Nagoya und Herr Takaya", begann er. "Wie schaffen Sie es immer wieder als Erste Ihre Arbeiten abzugeben? Es sind keine 60 Minuten vergangen und Sie sind schon durch. Das ist mir wahrlich ein Rätsel". er schüttelte fassungslos mit dem Kopf. "Sind die Klausuren etwa unter Ihrem Niveau? Sagen Sie es nur. Dann lass ich mir was spezielles für Sie einfallen".
Die beiden Studenten blickten sich kurz an und fuchtelten im nächsten Moment lächelnd mit den Händen.
"Nein, nein Professor, schon gut. Alles Bestens. Wir interessieren uns halt sehr für Medizin und paucken jeden Tag für unsere Klausuren" erwiderte Chiaki.
Der Professor verdrehte die Augen. "Paucken", wiederholte er fassungslos. "Sie beide sind Medizinstudenten, vergessen Sie das nicht! Eine ordentliche Ausdrucksweise ist das A und O in Ihrem Beruf! Und jetzt gehen Sie".
"Jawohl, Doktor Yanashiba!"
Als die beiden schließlich den Raum verließen, hörten Sie noch zwei Mal den Professor flüsternd wiederholen "paucken - tz was für eine Jugend heute! Was für eine unmögliche Sprache!!"
Taiki und Chiaki grinsten und gingen gut gelaunt zum Parkplatz der Uni.
Taiki warf einen Blick auf seine Uhr. "Hm der Prof hat echt recht gehabt. Heute haben wir unsere Klausuren echt zu früh abgegeben. Wir sollten nächstes Mal besser aufpassen"
Chiaki machte daraufhin mit der Hand eine Geste, die bedeuten sollte, dass er sich nichts draus macht. Es war ihm auch egal wie der Prof reagierte. Zum Glück wusste er ja nicht, dass sein Vater die Fragen des Tests im Vorfeld gut kannte und sich bis dato fast nichts verändert hatte. Sein Vater war zwar streng mit Chiaki, was die ganze Lernerei betraf und hatte jedes Mal darauf bestanden, dass sein Sohn gefälligst selber lernen sollte - aber Chiaki wäre nicht Chiaki, wenn er nicht wüsste, wie er seinen Vater überlisten konnte. Von diesem Wissen profitierte natürlich auch sein langjähriger Freund und Kommilitone Taiki.
Taiki seufzte. Den Rest des Weges zu den Pkw's gingen sie stumm nebenher.
"In ner Stunde im Sunshine?", erkundigte sich Taiki bevor er in seinen Wagen stieg.
Chiaki überlegte kurz, schweifte sich mit einer Coolness seine Sonnenbrille über und grinste seinen Kumpel kurz an. Er entgegnete nichts, setzte sich in seinen Porsche und fuhr mit einem lauten Hupen davon.
"Tz! Typisch Nagoya! Das passt mal wieder zu ihm!", bemerkte Taiki genervt und stieg ebenfalls in seinen Wagen und fuhr weg.

Derweil im Café Sunshine...
"Maron, Tisch 6 will eine Bestellung machen. Wärst du so lieb und gehst du bitte? Ich kann dieses Ehepaar nicht ausstehen. Außerdem sind die beiden geizig und geben so gut wie kein Trinkgeld", beschwerte sich Miyako.
"Das war ja klar", seufzte Maron lächelnd zu ihrer Freundin und griff nach Ihrem Notizblock. "Aber dafür bekomme ich heute Abend eine große Portion gesunden, leckeren Obstsalat", grinste Maron ihre Freundin im Gehen an.
Miyako seufzte. "Oh man muss es denn immer was Gesundes sein??? Wieso kann man sich nicht ab und an  eine große Portion Eis gönnen?!", stöhnte sie.
"Ich hab dich gehört, Miyako" antwortete Maron ihrer Freundin im Gehen.
"Ist ja gut...", kam es von Miyako genervt.
Als Maron schließlich die Bestellung aufnahm und zur Theke zurückkehrte, erkundigte sich Miyako nach ihren Abendplänen an diesem Tag. Maron winkte mit der Hand ab und meinte dass sie keine Zeit habe, heute Abend auszugehen. Sie müsse noch etwas üben für die nächste Tanzprobe in zwei Tagen.
Miyako verdrehte die Augen und machte einen Schmollmund.
Das war mal wieder nichts Neues. Miyako war in Feierlaune und ihre Freundin spielte wie immer die Langweilige. "Nichts - aber auch nichts ändert sich in diesem Leben..." seufzte sie und trommelte geistesabwesend mit den Fingern auf der frisch polierten Theke herum.
"Hey Miyako-  nicht schlafen! Zwei Lemon on Ice und zwei Strawberry Cakes für die beiden - aber dali!", kommandierte die Braunhaarige Miyako und schnippste mit den Fingern vor Miyakos verträumten Gesicht.
"Ja ja, Chef, ich mach ja schon", entgegnete die Schwarzhaarige gelangweilt. "Ich sagte doch, in diesem Leben ändert sich nichts mehr.....Die beiden Geizkragen bestellen jeden Tag das Gleiche, Marron hat nie Lust auszugehen und das Gehalt ändert sich wohl auch nicht mehr.... Und attraktive Jungs kommen hier auch nie rein..." Sie machte einen tiefen Seufzer und blickte zur Decke. "Was für ein Leben. Und ausgerechnet ich - hübsche, schlanke, mutige, angehende Polizistin vergeude meine wertvolle Lebenszeit in diesem Café und all das wofür?!" Sie holte tief Luft, stellte die bestellten Sachen auf die Theke, drückte auf die kleine goldene Klingel und starrte erneut an die Decke. "Gott wenn es dich wirklich gibt, dann erlöse mich bitte bitte von meinen täglichen Qualen, schick mir eine Freundin, die wenigstens ab und zu mit mir ausgeht und schick mir einen tollen Kerl hier rein, der sich nur für mich interessiert".

War es purer Zufall oder hat Gott die flehende Miyako wirklich erhört?
Denn kaum hatte sie ihren Wunsch geäußert, öffnete sich die Tür des Cafés und ein ihr unbekannter, äußerst hinreißender Typ kam herein.  Sie blickte total von den Socken zu ihm auf.
Durch ihre zweijährige Arbeit kannte sie bereits viele Gäste hier. Aber diesen hatte sie noch nie zuvor gesehen. Er war blauhaarig, groß und trug ein enges schwarzes T-Shirt, welches seine Muskeln auffällig betonte. Seine Augen versteckte er hinter einer schwarzen Sonnenbrille. Miyako merkte gar nicht, dass sie ihn regelrecht anstarrte.
"Hallo?Jemand da?" Erst jetzt registrierte sie, dass dieser Typ vor ihren Augen mit der Hand winkte.
"Ja? Was... was darfs sein?", stotterte sie vor Aufregung.
Er nahm seine Sonnenbrille ab und lächelte sie an.
Natürlich verstärkte sein Lächeln ihre Nervosität und natürlich bekam sie im nächsten Moment weiche Knie und ihr Herz pochte ihr bis zum Hals.
"Oh man der ist so gutaussehend. Absolut irre!", dachte sie und konnte sich nicht zusammenreißen.
Nur zu Gut, dass Maron im nächsten Moment neben ihr auftauchte. Miyako bekam kein Wort heraus.
"Hallo. Was darf ich dir bringen?" fragte sie den Gast freundlich und übernahm das Wort.
Er wandte sich von Miyako ab und ließ seinen Blick musternd zu Maron schweifen.
"Ich warte hier auf meinen Kollegen. Wie wär's wenn ihr zwei Hübschen mir Gesellschaft leistet, bis er kommt? Ich würde mich sehr darüber freuen." Er setzte sein schönstes Lächeln auf. Sein Ton war ruhig und selbstsicher.
Schlagartig änderte sich Marons Miene. Soeben hatte sie ihn, wie jeden anderen Gast, höflich angelächelt. Doch das war jetzt mit einem Mal vorbei. "Wie bitte?! Du spinnst wohl! Wenn du weibliche Gesellschaft suchst dann bist du hier falsch. Wir sind ein Café und keine Bar und schon gar nicht ein Nachtclub!", patzte sie empört heraus und verschränkte eingebildet ihre Arme vor der Brust.
Marons freche Worte hatten keine Auswirkungen auf Chiaki gehabt. Er blieb gelassen auf der Stelle stehen und erwiderte "Schade, denn ihr beiden seid wirklich äußerst attraktiv. Ich wollte nur etwas plaudern mehr nicht. Vielleicht überlegt ihr es euch". Es entstand eine kurze Pause. Maron war immer noch fassungslos. "Ach ja - für mich einen Eistee bitte. Ich sitze da drüben", fügte er hinzu und ging zum hinteren Tisch direkt am Fenster.
"Pah der hat sie wohl nicht mehr alle! Den bediene ich auf gar keinen Fall! So arrogant!" fauchte Maron mit vor Wut hochrot abgelaufenem Gesicht.
Erst jetzt, als einige der Gäste sie anstarrten, bemerkte sie, dass sie diesen Satz ziemlich laut ausgesprochen hatte und entschuldigte sich bei den Gästen.
"Sag mal geht's noch? Maron, der Typ dahinten ist echt eine Bombe! Den hat der liebe Gott soeben für mich persönlich geschickt! Ich werde diese Gelegenheit bestimmt nicht verpatzen! Ich gehe zu ihm und plaudere ein wenig mit ihm. Mal sehen, vielleicht habe ich heute Abend ein Date", schwärmte sie und schaute mit ineinander verschränkten Händen verliebt an die Decke.
"Du spinnst wohl! Du bist echt verrückt! Gott hat ihn dir geschickt??? Wie kommst du denn auf so einen Blödsinn?! Hast du jetzt vollkommen den Verstand verloren???
Glaub mir, dieser Typ da ist nichts für dich. Ich wette, der greift bestimmt jeder unter den Rock. Hast du denn nicht bemerkt,wie er dich angegafft hatte soeben?! Das war kein normaler Blick. Der denkt nur an das Eine. Mehr hat er nicht im Kopf!"
Sie musste tief Luft holen, denn das eben Ausgesprochene hatte sie ohne Punkt und Komma herausgebracht und war selbst über ihre Worte erstaunt.
Doch Miyako überhörte die Warnungen ihrer Freundin und steuerte mit dem bestellten Glas Eistee direkt auf den Tisch des Blauhaarigen zu.
Maron konnte als Reaktion darauf nur fassungslos mit dem Kopf schütteln...
"Oh man die begreift es einfach nicht..."

Miyako war gerade mitten im Gespräch mit Chiaki, als plötzlich eine männliche Stimme von der Seite die beiden unterbrach.
"Hola, hola Chiaki, hat man dir denn nicht beigebracht, dass man mit den Herzen von Mädels nicht spielen darf?" grinste der Typ und begrüßte Miyako.
Der Blauhaarige grinste zurück. "Wer sagt denn dass ich spiele? Ich meine es sehr ernst" entgegnete er in einem tiefen, dunklen und ruhigem Ton und nahm einen Schluck seines Getränks.
Miyako starrte total verwirrt zu dem Fremden. "Entschuldige, kennt ihr euch?"
Sie musterte ihn von oben bis unten. Er war braunhaarig, trug ebenfalls eine Sonnenbrille in weiß, kurze Hose und ein marineblaues Shirt. Genauso wie Chiaki,war dieser von muskulöser Statur.
"Oh Pardon. Ich hab mich nicht vorgestellt", lächelte er. "Ich heiße Taiki". Er nahm seine Sonnenbrille ab und reichte ihr die Hand.
"Miyako" entgegnete sie immer noch etwas verunsichert und reichte ihm melancholisch ihre Hand.
Taiki setzte sich neben seinen Kommilitonen und fragte diesen,ob er ihm deswegen auf dem Parkplatz keine Antwort gab. Er hielt Miyako für Chiakis Verabredung. Das kam öfter vor, dass Chiaki sich irgendwo mit Mädels verabredete, mit diesen flirtete und nachher in sein Apartment mitnahm. Na ja - er war schließlich Single und konnte in seinem Leben tun und lassen, was er wollte. Er wusste, dass er  junge,hübsche Frauen sehr einfach um den Finger wickeln konnte und er wusste, wie er es anstellen konnte.
Taiki war ja selbst nicht viel anders. Er hatte auch keine feste Freundin und machte sich aus Beziehungen nichts. Die beiden genossen ihr Leben in vollen Zügen.
"Da liegst du völlig falsch", riss Chiaki seinen Freund aus den Gedanken.
"Ich habe sie eben erst kennengelernt, nicht wahr?", wandte er sich an Miyako nach einer Bestätigung suchend.
Diese war so vertieft, dass sie erst ein paar Sekunden später die Frage registrierte. Sie wusste nicht, wer von den beiden ihr besser gefiel. Beide waren einfach unwiderstehlich.
"Eh was? Hast du was gesagt?", blinzelte sie mehrmals mit den Augen und kam wieder in die Realität zurück.
Die beiden Gegenübersitzenden mussten laut loslachen.
"Du bist wirklich komisch, Miyako" stellte Taiki fest.
"Sie arbeitet hier" erklärte Chiaki, als er sich wieder beruhigt hatte.
"Ja, das stimmt. Ach apropos Arbeit, ich muss auch schon wieder", erinnerte sich Miyako plötzlich und verließ in Windeseile den Tisch.
Oh man, sie war nervöser als am Anfang. Zwei gutaussehende Typen auf einmal war einfach zu viel für sie.

Später wurde sie von Maron ausgequetscht, wie es denn war und warum diese so lange weg war. Miyako erklärte nur kurz, dass sie sich sammeln wollte und dass sie nicht wusste, welchen Typ ihr denn Gott nun geschickt  hatte.
"Oh Miyako.... schon wieder die Gottesnummer! Ich fasse es nicht. Werde erwachsen. Die zwei dahinten sind wirklich nicht für dich bestimmt".
Da war sich Maron sicher. Sie hatte zwar wenig Ahnung von Typen,da sie selbst noch nie eine Beziehung hatte, aber eines wusste sie  - und daran hielt sie fest. Normale Jungs verhalten sich anders. "Du solltest lieber mehr auf Yamato achten. Der hat nämlich wirklich nur Augen für dich und bemüht sich. Ich habe heute Morgen beim Verlassen der Wohnung zufällig gesehen, dass er für dich eine Schachtel Pralinen bei deiner Mama hinterlassen hat. Deine Mutter würde sich jedenfalls freuen, wenn ihr beide ein Paar wärt".
Miyako verdrehte die Augen."Jetzt auch du noch.... Marron, wie oft soll ich wiederholen, dass Yamato mich nicht die Bohne interessiert. Der Typ ist ein Langweiler. Und jetzt Schluss damit. Du hast mir schon genug die Laune verdorben!", gab sie grimmig von sich.
"Ach tu was du nicht lassen kannst!" meckerte Marron, holte ein Tablett und ging neue Gäste bedienen.

Chiaki und Taiki waren derweil in ein Gespräch verwickelt und lachten ausgelassen. Ab und zu warfen sie einen Blick zu Maron und Miyako rüber. Doch jedes Mal, wenn sich Marrons und Chiakis Blicke trafen, reagierte Marron total patschig und blickte sofort wieder weg.
"Und? Welche der beiden nimmst du heute mit?",wollte Taiki wissen.
"Gar keine. Ich will heute nur chillen.....wobei ....Miyako gar nicht mal so schlecht ist", antworte Chiaki und begutachtete diese nochmal.
"Und wer ist die andere?", wollte Taiki wissen und warf einen Blick zu Maron rüber.
"Ich hab kein Plan. Sie wollte sich nicht vorstellen. Ist bestimmt ne Zicke. Interessiert mich nicht. Von solchen Frauen lass ich lieber die Finger. Viel Geplapper aber bestimmt nichts dahinter. Äußerst langweilig. Aber eins muss ich ihr lassen - ihre Figur ist nicht schlecht"
"Na dann..." kam es von Taiki. Er lehnte sich zurück und holte tief Luft. "Chillen ist auch gut. Ich bin heute auch nicht darauf aus, jemanden mitzunehmen", bemerkte er.
So kam es, dass sich die beiden irgendwann dazu entschieden, das Sunshine wieder zu verlassen und gemütlich nach Hause zu fahren.
Chiaki ging an die Theke, um die Rechnung zu begleichen. Dort traf er ausgerechnet auf Maron. Miyako bediente gerade einen anderen Tisch und konnte deshalb nicht selbst kassieren.
"Oh du schon wieder", beschwerte sich Maron, als sie Chiaki auf sich zukommen sah.
"Hey was bist du denn so zickig?? Was hab ich dir getan?",fragte Chiaki in einem ruhigem Ton.
Maron seufzte nur und versuchte sich im Griff zu halten. "Entschuldige. Was darfs sein?" bekam sie schwer über die Lippen heraus. Der Typ war ihr einfach widerlich. Sie wollte  mit ihm nicht mehr sprechen, als von Nöten war.
"Schon gut. Schon gut. Ich wollte nur zahlen", entgegnete er.
*man was für ne Kratzbürste* dachte er.
*Gott sei Dank der geht* dachte Maron und druckte ihm die Rechnung  aus.
Als der Blauhaarige den Geldschein aus seiner Börse zuckte und der Braunhaarigen überreichte, kam es zufällig dazu, dass sich Marons und Chiakis Hände kurz berührten.
Es dauerte etwa fünf Sekunden dann zogen beide plötzlich und erschrocken die Hände voneinander weg.
Chiaki drehte sich um und rief nach Taiki. Er hatte es auf einmal sehr eilig gehabt und drängte seinen Kumpel zum Ausgang. Auf Fragen seines Freundes,was denn auf einmal vorgefallen war, reagierte er nicht. Beide verließen schleunigst das Lokal.
Auch Maron blieb mit einem geschockten Gesicht zurück. In ihren Gedanken drehte sich immer wieder dieselbe Frage. "Was war das?" So etwas hatte sie noch nie erlebt.
"War das eine Vision? Was hatte sie zu bedeuten?"
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