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Starcraft-Bund des Schicksals

von Twiety
Kurzbeschreibung
GeschichteSci-Fi / P12 / Gen
Artanis James Raynor OC (Own Character) Sarah Karrigan
10.08.2017
30.08.2017
2
3.576
1
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10.08.2017 1.465
 
Fernab von allem,dem Korpulu Sektor,dem Protoss Gebiet und sogar noch ein Dutzend mal weiter entfernt als die Geburtstätte der Zerg -Zerus- ist alles vollkommen dunkel. Ein teil der unendlichen Tiefen des Weltalls,der zwischen zwei Galaxien liegt.Dort gibt es nicht viel zu finden,nur ein paar Felsbrocken,einige herrenlose Planeten und wenn man Glück hat;ein Schiff aus der anderen Galaxie. Diese Schiffe gehören zu einer Rasse,dessen Geschichte noch nicht erzählt wurde...und auch jetzt muss sie sich noch etwas Gedulden,denn diese Geschichte beginnt nicht mit einem der Schiffe,sondern mit einem der Felsbrocken. Er selbst ist klein,er hat nicht mehr als einen Kilometer Durchmesser,und dennoch ist er von Bedeutung,denn wenn man genau hinsehen würde,könnte man entdecken,dass er vollkommen eben ist. Doch irgendwo dort,wo auf der Erde der Äquator ist,befindet sich ein klaffendes Loch von Zehn Metern im Durchmesser. Doch in dieses Loch darf niemals jemand hineinschauen,denn was sich innerhalb des Felsbrocken befindet,ist hundert mal schlimmer als die Königin der Klingen oder Amon...es ist ein Wesen,das unser Universum Zerstören könnte....und dieses Wesen hat der Milchstraße Rache geschworen.Den Terranern,Protoss und Zerg Rache geschworen.

Die erste der zwei Sonnen ging gerade hinter den fernen Hügeln des Planeten Pacem auf,als Carhier der junge führende Protoss-Kommandant sich in Richtung  der Warpverbindung nach Aiur aufmachte. Sie lag auf einem großen Hügel-vielleicht der höchste Pacems-und von dort aus konnte man die komplette Basis von Carhier und seiner langjährigen Freundin und Verbündeten Si'Zha überblicken. Er wünschte sich wirklich,dass sie hier wäre um ihn zu begleiten.  Doch das er hatte nun einmal Unglück gehabt(auch wenn Protoss nicht an Unglück glaubten sondern an Schicksal) denn sie war verschwunden. Vor einem Monat war sie zu einer wichtigen Besprechung mit dem Rat der Ältesten gerufen worden und nicht wieder zurückgekehrt. Natürlich hatte Carhier um eine Erklärung gebeten,doch er hatte nie eine bekommen,die Ältesten hatten ihn im Dunkeln tappen gelassen und nun ging er vermutlich auch seinem Untergang entgegen.Er vermutete nämlich,dass sie einfach in den Krieg gegen die Zerg geschickt wurde,doch das erklärte nicht,weshalb ihm dann nichts erzählt wurde. So oder so würde er bestimmt bald mehr wissen,denn auch er wurde zur Besprechung gerufen um über die Zerg zu reden. Jedoch war ihm schleierhaft warum gerade er und Si'Zha gerufen wurden;natürlich waren sie beide begabte Kämpfer- Carhier wurde wegen seiner guten Leistungen in den Kriegen gegen die Zerg,und insbesondere im Krieg gegen Amon,ausgezeichnet,da er in Kämpfen mit überragenden Kampf-und Psi-Fähigkeiten glänzen konnte. Si'Zha hatte etwa ein halbes Jahr vor dem Beginn des Krieges gegen Amon ihre Ausbildung und das Studium der dunklen Templer auf Shakuras beendet(wo er sie auch kennengelernt hatte), was sie,da sie eigentlich ein normaler Templer war, einzigartig machte,und für damalige Verfechter der guten Beziehungen zwischen den Nerazim und den Erstgeborenen einen großen Erfolg bedeutete-dennoch fand er,dass es mehr als viel qualifiziertere Protoss gab die mehr Erfahrung im Krieg hatten. Aber eigentlich brachte ihm das ganze Spekulieren nichts,denn er würde sowieso bald erfahren was los war.
Wieder aus den Gedanken erwacht,bemerkte er,dass er fast bei der Warpverbindung war. Schon jetzt konnte er sein Zuhause überblicken. Nicht Aiur, nicht Shakuras sondern Pacem war seine Heimat. Hier hatte er fast 24 Jahre seines Lebens-mehr als die Hälfte also-verbracht ,hatte gute Freunde unter seinen Untergebenen gefunden und er war in Sicherheit gewesen. Für einen Protoss seines Alters war das der pure Luxus wenn man bedachte,was alles in den letzten 30 Jahren geschehen war. Doch wenn er nun in Richtung seiner Basis schaute verspürte er einen üblen Stich. Er wusste,dass er dies zum letzten mal sah....doch er wusste nicht ob er oder seine Leute am Ende nicht mehr am Leben sein würden. Er dachte an seinen Vize-Commander Borin,einen jungen aufgeweckten Berserker den nicht mal der Krieg gegen Amon von seiner positiven Art abbringen konnte,und ging weiter während er versuchte seine finsteren Gedanken aus seinem Kopf zu verbannen.
An der Warpverbindung angekommen bemerkte er enttäuscht,dass seine Leute gute Arbeit leisteten und diese schon aktiviert,und auch sein Shuttle bereit gemacht worden war;er freute sich über jede Sekunde,die er länger dort bleiben konnte denn sein ungutes Bauchgefühl wollte nicht weggehen.Zu seiner Freude würde er die kurze Reise nicht alleine antreten müssen;sein Flottengeneral Falias,der den Befehl über seine 25 Träger und die anderen Schiffe hatte,die den Orbit Pacems sicherten,begrüßte ihn und stellte ihm auch gleich seinen neuen Strategen vor.,,Das ist Preno,er ist vor zwei Monaten direkt von der Akademie für Strategie und Taktik auf Aiur herbeordert worden,und untersteht nun meinem Befehl....entschuldigt bitte,dass ich es bisher versäumt habe ihn euch vorzustellen aber wir haben uns ja schon seit einigen Monaten nicht gesehen,da ich mich dringend um die richtige Aufstellung und die Aufrüstung der Schiffe kümmern musste. Ihr wisst ja,dass das Kriegsprotokoll dies für alle Außenposten vorsieht."begrüßte er Carhier und hatte einen entschuldigenden Ton eingeschlagen. Carhier kannte zwar tatsächlich gerne den Großteil der Leute zu ,die ihm unterstanden(er war schon immer ein geselliger Protoss gewesen der es hasste alleine zu sein),aber er war auf keinen Fall sauer. Er wusste selbst wie aufwendig es sein konnte Protokollen nachzukommen,um den Vorgaben die ein Außenposten hat,gerecht zu werden.Also nickte er Preno zu und erwiederte :,,Es ist wirklich gut dich wiederzusehen,Falias....mach dir wegen des kleinen Versäumnises keine Gedanken,das machst du schon damit wett,dass du mich begleitest....darum bist du doch hier oder?".Dieser antwortete prompt:,,Selbstverständlich,immerhin weiß ich wie schrecklich du es findest das alles hier zurückzulassen....mir geht es ja genau wie dir,ich lasse die Flotte nur sehr ungern zurück. So anstrengend der Ältestenrat auch sein kann, er hat vollkommen recht wenn er sagt,dass es momentan sehr gefährlich ist."Carhier antwortete mit einem Nicken, und schaute dann traurig in Richtung der Basis und anschließend fast schon angewidert in Richtung Shuttle und sagte daraufhin:,,So sehr ich mich dafür auch hasse,dass ich das sage:Wir müssen wohl los...hoffen wir einfach,dass alles noch steht wenn wir wieder zurück sind."Er versuchte dies wie einen Witz klingen zu lassen(etwas,das er vor einer gefühlten Ewigkeit von einem Terraner namens Ethan auf einer Kolonie der Terraner namens Morit gelernt hatte,auf der er aufgewachsen war) aber er bezweifelte,dass es authentisch klang. Falias schien den Witz tatsächlich nicht verstanden zu haben, und ging einfach in Richtung Shuttle,Preno folgte ihm. Carhier fiel auf,dass Preno anscheinend,ähnlich wie er, nur ungerne nach Aiur aufbrach...unwillkürlich keimte in ihm Sympathie zu Preno auf.
Die drei jungen Protoss stellten sich unter das Shuttle und wurden hineingewarpt. Carhier mochte dieses Gefühl wenn man im Warpvorgang war, und sich zwischen unzähligen Universen befand,alles war riesig und jedes mal aufs neue war er überwältigt. In solchen Momenten fühlte er sich immer sehr frei und glücklich,was ihm momentan,wo er sich wie angekettet und deprimiert fühlte, sehr zugute kam.
Falias ging in das Cockpit und übermittelte das Ziel an die Warpverbindung und kam dann zu ihnen in den kleinen Aufenthaltsraum in dem man während der Reisen wartete. Sie würden etwa zwei Stunden innerhalb des Warpnetzes bleiben müssen,da während des momentanen Krieges der Verkehr von -und nach Aiur sehr stark in die Höhe geschossen ist;wäre dies nicht so,hätte er noch zwei Stunden länger auf Pacem gehabt.Als das Shuttle startete und die Warpverbindung fast durchstoßen hatte,schaute Carhier ein letztes mal durch das Fenster das gegenüber seines Sitzes war. Es war durch die blaue psionische Energie,die momentan bei der Vorbereitung zum Warpen das Shuttle umgab, schwerer zu erkennen,aber er war sich sicher,dass die zweite Sonne gerade die Hügel überschritten hatte.Er war kurz sehr glücklcih,dass er vor seiner Abreise solch einen schönen Anblick hatte,doch das letzte woran er sich erinnern würde,wenn er an Pacem dachte würden nicht die beiden Sonnen über den Hügeln sein,sondern die Trümmer seiner Verteidigungsflotte,die dem Boden entgegen fielen,und die Leviathane die am Himmel erschienen und Pacem mit Sporenkapseln beschossen als sie gerade die Warpverbindung passierten.....






So,dies war das erste Kapitel.Ich hoffe es hat euch  wenigstens etwas gefallen^^wann das Nächste kommen wird kann ich leider noch nicht sagen,da ich nicht voraussagen kann wie die Schule demnächst wird und wann ich das nächste mal in das Schreibefieber verfalle:)Wie ich oben schon sagte,würde ich mich über eine Rückmeldung freuen,und auch Ideen was ich vielleicht noch einbauen könnte sind keine schlechte Sache
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