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The Game

von Shana2804
Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Karma Akabane OC (Own Character)
09.08.2017
24.11.2022
3
4.853
 
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
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24.11.2022 1.761
 

Für die älteren Leser: Ich habe die vorherigen Kapitel stark überarbeitet: Sprich optimal wäre es gut nochmal zu lesen :D
Kapitel 3 Zwischen Eltern und Kind
Kurze Information: Alles, was beim Reden kursiv gesprochen wird, ist in Deutsch gesprochen^^'
++++++


Der erste Schultag in der Kunugigaoka Schule zog sich in die Länge. Kaya hatte viele Eindrücke bekommen. Es war interessant, aber es gab auch nervige Momente. Die Schülerin mied die meisten ihrer Klasse, bis auf die fünf Virtuosen, da sie fast in jeder Pause zu ihr kamen. Wahrscheinlich wollten diese nur sie genauer kennenlernen, um Kaya genauer einschätzen zu können. Erleichterung zeichnete sich auf ihrem Gesicht, als sie ihre Tasche gepackt hatte und aus dem Hof lief. So gut wie jeder blieb noch, um Nachhilfe von Asano und den anderen zu bekommen. Allerdings hatte heute Kaya keinen Kopf mehr dafür.
„Endlich muss ich heute niemanden mehr begegnen.“, murmelte die Blondhaarige zu sich und streckte ihre Arme nach oben, um sich zu dehnen. Aus dem Augenwinkel konnte die Schülerin erkennen, wie die ersten Schüler der E-Klasse vom Berg runter liefen. Es war ein Mädchen und ein Junge. Beide hatten unnatürliche Haarfarbe. Der eine hatte blaue und die andere grüne. Hinterher kam ein gelassener Rothaariger. Leicht Kopfschüttelt, über die Haarfarbe, drehte sie sich um und ging ihres Weges. In ihrer Jacke, welche um ihre Taille befestigt war, holte sie ihre Kopfhörer raus um zur Entspannung auf dem Weg Musik zu hören.

Mika kannte sich noch nicht großartig hier aus, da ihre Familie erst vor einer Woche hierher umzog. Die Zeit verbrachte die Blondhaarige eher mitlernen und um Abwechslung zu bekommen, zockte die Schülerin auch. Sie war nie jemand gewesen, der unbedingt Make-up auf ihr Gesicht brauchte. Kaya gefiel es im allgemein weniger irgendwas im Gesicht zu klatschen. Es störte sie eher mehr. Die Schülerin stellte heute, aber auch fest, dass sie anders als ihre Klasse war. Sie ist überhaupt nicht verkrampft, um nach den besten Noten zu hecheln. Das nützte ihr überhaupt wenig, wenn sie dann kein Leben mehr führte. Außerdem würde es ihr schon Kopfschmerzen bereiten, wenn sie allein daran nur dachte. Kaya schrie vor lauter Schreck aus ihren Gedanken auf und sprang einen halben Meter weg. Sie wurde an der Seite angetippt.
„Tut mir leid, dass ich Sie erschreckt habe.“, hörte sie durch ihre Kopfhörer einen alten Mann neben ihr sprechen. Die Blondhaarige man ein Stöpsel an der rechten Seite aus dem Ohr, um ihn besser zuzuhören. Sie bemerkte, dass viele Menschen um ihnen herum anstarrten. Darauf bedacht sich zu beruhigen, hörte sie ihrem Herz zu, dass sich recht schnell wieder fing.
„Sie scheinen hungrig zu sein. Hier im Laden gibt es günstigen und leckeren Sushi.“, fing er an zu sprechen, „Natürlich im Rabat, als Entschädigung.“
„Tut mir leid. Ich bin verplant.“, versuchte das Mädchen sich herauszureden.
„Ach kommen Sie… So etwas schadet nicht. Das ist nicht vergiftet.“, der alte Mann ließ nicht locker, trotz das Kaya nochmals den Kopf schüttelte. Eigentlich wollte die Schülerin nur nachhause.

Langsam wurde er ein wenig aufdringlich und da es keine weiteren Fluchtmöglichkeit gab, ergab Kaya schließlich seufzend auf. Sie setzte sich an einen Platz und bestellte sich eine kleine Portion. In ihren Gedanken überlegte sie, ob das ein Trick von ihm war und er es bei jedem versuchte. Wäre ein schlauer Schlachtzug für Leute die schlecht irgendwas verneinen könnten. Die Blondhaarige biss sich leicht auf ihre Lippen. Genau so jemand war sie. Vor ihr wurde ein Teller hingereicht, was sie aus den Gedanken wieder riss. Zügig aß die Schülerin und bezahlte ihre Mahlzeit. Mit schnelleren Schritten kam sie nach zehn Minuten zuhause an.
„Ich bin Heim.“ , rief Mika durch das Haus und schloss die Haustür hinter sich. Direkt am Eingang zog sie ihre Schuhe um und lief in dem Haus weiter rein. Am Esstisch saß ihr Bruder und schaute angestrengt im Buch rein.
„Wo sind Mom und Dad?“ , fragte die Blondhaarige nach und legte ihre Tasche auf dem Tisch.
„Sie kommen später.“ , erklärte er knapp.
„Und was machst du?“ , versuchte sie das Gespräch am Laufen zu halten.
„Japanisch lernen. Wieso redet man hier nicht einfach Deutsch!“ , gab er genervt von sich. Kaya schmunzelte bei seiner Reaktion. Kenta war nie jemand, der sich für die Sprache begeisterte. Er fand es schon nervig genug in den Sommerferien hier Urlaub zu machen. Jedes Mal war er auf andere angewiesen, damit Kenta überhaupt irgendwas in diesem Land erleben konnte. Was sie anging, hatte sie die Sprache und Kultur seit klein auf interessiert und dementsprechend schon früh angefangen zu lernen.
„Na zeig mal, was du nicht verstehst.“ , sprach das Mädchen neben ihm, während er auf die Stelle im Buch zeigte.
„Diesen Mist!“
„Mh…, das ist doch eigentlich ganz einfach.“ , behauptete Kaya und erklärte in einfachen Worten ihren Bruder sein Problem. Aufmerksam hörte er ihr zu und machte sich wenige Stichpunkte. Wenigstens gab Kenta sein Bestes, trotz dass es nicht seine liebste Sprache war. Eine halbe Stunde verging wie in Flug, bis der Schwarzhaarige den Sinn dahinter verstand. Die Blondhaarige nahm ihre Tasche wieder und lief die Wendeltreppe nach oben in ihr Zimmer. Dort legte sie ihre Schultasche auf ihr Bett und setzte sich sofort vor ihre Konsole auf den Boden. Auf einer kleinen Taste drückte sie die Konsole an und öffnete direkt ihr Lieblingsspiel ‘Attack in the World‘. Dieses Spiel hatte Kaya in Deutschland gekauft, welches gerade einmal fünf Monate zum Angebot gab. Vertieft im Spiel, duellierte sie sich mit einem anderen Spieler.

„Kaya!“, hörte das Mädchen ihren Bruder schreien. Seufzend versetzte sie mit einem Schlag ihren Gegner zu Boden. Kurz tauchte eine Blende ein, dass sie gewonnen hatte. Mit einem schnellen Knopfdruck schloss sie das Feld und ging in einen Pausenbildschirm, damit sie niemand angriff oder bestehlen konnte, während die Blondhaarige nicht anwesend war. Eilig lief die Schülerin die Treppen herunter und hörte von weiten ihre Mutter, welche auf Kenta ein redete, dass er sich ruhig bewegen könne. Sie sah wie er genervt die Augen rollte und setzte sich weiter ans Lernen. Leider ist die Kommunikation in Japanisch noch so schwierig, dass er auf keine Schule gehen kann, weswegen er den ganzen Tag zuhause saß.
„Wie war dein erster Schultag, Kaya?“, fragte ihre Mutter, Namens Ella, während sie sie interessiert ansah. Also gab Kenta sie einfach ihre Eltern zum Fraß vor, damit er seine Ruhe bekam. Schlau durchdacht.
„Interessant, aber die Schule ist immer noch nichts für mich. Ihr wisst doch schon von mir, dass ich die E-Klasse beschützen werde.“ , damit Kenta das Gespräch besser verstand, redete sie es auf seiner gewohnten Sprache. Nebenbei hoffte sie auch, dass es nebenbei trotzdem etwas dazu lernen würde.
„Halte dich an die Regeln dieser Schule.“, befahl nun der Vater mit einem ernsten Blick auf die Blondhaarige. Aus dem Augenwinkel konnte die Schülerin erkennen, dass Kenta eine Augenbraue hob. Anscheinen verstand er zumindest etwas.
„Ich soll also Menschen verletzten? Personen die nix dafürkönnen? Personen, die genau dasselbe erlebt haben, wie ich?!“, mit einem scharfen Ton sprach aufgebracht Kaya in Japanisch, da sie nicht darüber nachdachte es für ihren Bruder zu übersetzen.
„Kaya! Nicht in den Ton!“, mischte sich nun die Mutter wieder mit ein.
„Worüber redet ihr denn schon wieder?“ , kam es schnippisch von Kenta.
„Lerne du Mal lieber japanisch, danach können wir weiterreden.“, gab der Vater, Namens Nagaru, ernst von sich, genau wie ihr Bruder hatte er schwarzes Haar. Mika konnte ein Kopfschütteln nicht hindern und lief zu ihrem Bruder, der ein Jahr jünger als sie war. Die Blondhaarige legte eine Hand auf seine Schulter und fing an zu sprechen: „Was ist, wenn Kenta in der E kommt? Soll ich meinen eigenen Bruder verletzten?“, hinterfragte das Mädchen die Denkweise ihrer Eltern. Ihr Tonfall hatte etwas von einem Wütenden mit leichter Traurigkeit Stimmung. Das ließ die Eltern verstummen. Darauf haben die Eltern mit diesem Argument nicht gerechnet, obwohl das stark im Vordergrund stand. In den Regeln stand, dass Gewalt nicht erlaubt ist. Kenta und Mika verband eine gemeinsame Geschichte, worin der Bruder Gewalt an der alten Schule verübte. Der alte Schulleiter war ein Alter und strenger Sack, weswegen er bei einer Ummeldung dem neuen Schulleiter, Herr Asano, alles berichtete. Das Kenta in der E gehen würde, stand fest.
„War ja wieder klar, daran habt ihr nicht gedacht.“, kam es enttäuscht von Kaya. Sie sah zu ihrem Bruder: „Ich bin wieder oben und werde zocken. Du bist in mein Zimmer immer willkommen.“ Die Blondhaarige ignoriert ihre Eltern, welche nun auf sie einreden wollten. Erleichtert schloss sie die Tür hinter sich. Ihre Eltern können einfach manchmal anstrengend sein. Sie haben nicht mehr das Verständnis in einem Schüler zu stecken. Diese Schule und deren Anforderungen sind einfach nur quatsch. Kaya setzte sich wieder vor dem Bildschirm und entdeckte oben an der linken Seite eine Anfrage. Auf ihr Gesicht zeichnete sich ein freches Grinsen. Es war eine Anfrage zu einem Duell. Es war derselbe User von vor zwei Tagen, welchen sie platt machte. Mit so etwas hatte er im Leben nicht gerechnet. Um sich abzulenken, nahm sie das Duell an. Immerhin hatte sie Spaß mit ihm gehabt beim Duell.

Duell in
3
2
1
Beginn


Sofort wurde Kaya von ihrem Gegner angegriffen, worauf sie rechtzeitig von dieser Attacke ausweichen kann. So ging dieses Katz und Maus Spiel ungefähr 10 Minuten. Ohne zu klopfen, hörte die Blondhaarige, wie sich die Tür hinter ihr geöffnet wurde.
„Kaya?“, es war die Stimme von Kenta.
„Ja?“
„Du zockst also immer noch.“, gab er seufzend von sich. Wahrscheinlich musste er sich vorhin weiter das Gemecker der Eltern anhören.
„Na logisch.. Ach du heilige Mauer!! Ich verliere hier ja fast! Na, warte du Idiot!“ , sprach das Mädchen eher zu sich, statt zu ihm. Sie versuchte den nächsten Angriff zu setzen. Möglichst bedacht leise zu sein, setzte er sich neben ihr. Vermutlich um sie beim Duell nicht abzulenken. Spannend beobachtete der Junge diesen Kampf.

Du hast gegen Teufel25 gewonnen.

„Das hast du davon!“, erfreut sprang dabei Mika nach oben und setzte sich wieder hin, als sie Kentas erschrockenen Blick sah.
„Das war echt knapp.“, gab sie murmelt von sich. Die Blondhaarige sah zu ihrem Bruder und hielt ihm dem Kontroller entgegen.
„Willst du auch Mal?“ , fragte sie nach. Mit einem nicken nahm er sich den und suchte nach einem User, der ein Duell annahm. Kenta war niemand, der sich ins Zocken verliebte, aber ab und zu mal spielte er schon Mal. Seine Beschäftigung lag eher in Kampfvereine. Dort konnte er seine Power rauslassen. Mit seiner schnellen Reaktion und Kayas intensives Wissen, waren die beide das perfekte Geschwisterteam. Mit diesem entspannten Abend, zog sich dieser Tag zu ende.
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