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Denn wir bleiben für immer Schwestern

OneshotDrama, Familie / P6 / Gen
Callie Marie
08.08.2017
08.08.2017
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Kurzer Oneshot zum letzten Splatfest. Ich habe die englischen bzw. originalen Namen benutzt, also Callie=Aioli Marie=Limone, viel Spaß beim Lesen


Die Ergebnisse standen nun schon seit einer Stunde fest, doch wollte ich sie Callie nicht zeigen. Ich wusste, dass es ihr das Herz brechen würde.
,,Marie! Wann kommen endlich die Ergebnisse?! Ich bin mir sicher, dass mir alle meine tollen Fans fleißig geholfen haben!",meinte Callie ungeduldig. Ich ließ einen lauten Seufzer los und schaute sie traurig an.
,,Marie?",fragte sie ,,Was ist denn los?"
Ich musste es ihr einfach sagen, also antwortete ich:,,Ich hab gewonnen. Ich bin beliebter." Das Funkeln in ihren Augen vergeht und ihr bleibt der Mund offen.
,,D-du scherzt doch nur, oder?",fragt sie und reißt mir das Blatt mit den Ergebnissen aus der Hand.
,,Nein, ich mache keinen Witz.",erwidere ich und schaue sie wartend an. Ich hoffe, sie nimmt es sich nicht zu sehr zu Herzen. ,,Callie, bitte sei nicht traurig. Es sagt gar nichts über dich aus!”,versuche ich sie zu beruhigen. Sie sagt nichts und bleibt einfach da stehen. Meine Cousine starrt weiterhin auf das Blatt und ihr Gesicht wirkt leer. Es ist still in unserem Zimmer und ich spüre, dass sie am liebsten weinen würde.
,,D-das sagt nichts aus? Das sagt doch ganz klar aus, dass du die Bessere bist! Du bist die Beliebte, die Bessere, die Schönere! Du bist Marie! All deine Witze, die du vor der ganzen Welt machst, um mich bloß zu stellen, all die fiesen Sprüche und dein Drang, die Bessere zu sein haben es geschafft! Bist du nun zufrieden?!”,brüllt sie mich an und ihr laufen Tränen in die Augen.
,,Callie…”,sage ich leise und schaue auf den Boden. Plötzlich kommt ein Mitarbeiter unserer Sendung hinein und sagt, dass wir in zwei Minuten auf Sendung gehen. Wir verlassen das Zimmer und machen unsere Show. Während der Show ist sie ganz normal, aber das ist gespielt.

Seit vier Wochen hat Callie nicht mehr mit mir geredet und auch Opa war seltsam zu mir. Es bringt wahrscheinlich gar nichts, aber ich klopfe an Callies Tür in unserem Studio. Wir haben alle unser Ding alleine gemacht und waren erfolgreich. Sie ist mir sicherlich immer noch böse wegen dem Splatfest. Ich gehe in ihr Zimmer und sehe sie, wie sie ihr Make-Up noch verfeinert.
,,Was ist, Marie?”,fragt sie genervt.
,,W-wahrscheinlich bist du eh beschäftigt, aber vielleicht können wir ja i-ins Jel gehen. Da wo es diese tollen Chips gab, die du so magst.”,bringe ich aus mir heraus.
,,Nein. Ich habe heute Nacht viel zu tun.”,antwortet sie kalt und beachtet mich gar nicht mehr. Ich stehe dort für eine Minute ohne Worte, aber dann kann ich nicht anders.
,,es tut mir leid. es tut mir leid.”,sage ich leise zu mir und werde immer lauter.
,,Hast du etwas gesagt?”,fragt Callie und schaut zu mir.
,,Es tut mir leid! ES TUT MIR LEID!”,schreie ich und fange an zu weinen.
,,Ehhh?”
,,Es tut mir leid, dass ich dich immer verarscht habe! Es tut mir leid, dass ich dir einen Song weg genommen habe! Es tut mir leid, dass ich dich oft verletzt habe! Es tut mir leid, dass ich dich vor anderen Leuten schlecht gemacht habe! Es tut mir leid, dass ich dein Essen aus dem Kühlschrank geklaut habe! Es tut mir leid, dass ich das Splatfest gewonnen habe!”
,,Marie, was-”
,,ICH WAR SO EIN DUMMER TROTTEL!!!” Ich heule noch lauter und knie auf dem Boden. Callie schaut mich an, als ob ich ein Freak oder so wäre und das bin ich eigentlich auch.
,,Es tut mir leid, es tut mir alles so so leid!”
,,Marie, es tut mir leid!”,erwidert Callie nun.
,,We- Was tut dir denn leid?’
,,Es tut mir leid, dass ich dich Weinen sehe! Ich hasse es, wenn du weinst!” Sie umarmt mich ganz fest und ich lasse sie gar nicht mehr los.
,,Callie, ich war so dumm, ich verstehe es, wenn du mich jetzt hasst.”,sage ich schluchzend.
,,Wie könnte ich dich hassen? Du bist meine Cousine, nein meine Schwester! Ich liebe dich doch!”
,,Und ich liebe dich auch!”
,,Bitte lass uns einfach nie wieder streiten, Marie!” Ich nicke und sie schaut mich glücklich an.
,,Lass uns ins Jel gehen, Marie!”
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