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Kann man jemanden lieben, den man eigentlich hassen sollte?

von Juliska
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Draco Malfoy Harry Potter Hermine Granger Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle OC (Own Character)
08.08.2017
24.03.2020
74
85.768
219
Alle Kapitel
340 Reviews
Dieses Kapitel
9 Reviews
 
 
08.08.2017 1.564
 
Heii!
Herzlich willkommen zu einer meiner neuen Geschichten.
Ich habe lange mit dem Gedanken gespielt, eine Tomione Geschichte zu schreiben, hab es schon oft versucht, doch niemals war ich mit meinen Versuchen zufrieden.
Bis jetzt!
Ich hoffe, euch gefällt dieses Pairing...
Außerdem bitte ich euch, meine Geschichte nicht auf anderen Plattformen zu posten, denn ich bin die Autorin und ich bestimme darüber, wie, wann und wo ich poste. Ich will auch keine Übersetzungen davon sehen oder das irgendjemand meine Ideen (also, die eher Ungewöhnlichen. Ich weiß, dass Tomione von Zeitreisen lebt. Sowas will ich nicht für mich beanspruchen. Ich meine eher so Sachen wie dieses Draco-Hermione-Kommunikationspergament) für seine eigene Geschichte nutzt oder einfach Textstellen von mir kopiert und in die eigene Geschichte einfügt. Vor allem nicht, ohne mich zu fragen und erst recht nicht, ohne auf mich und meine Geschichte zu verweisen.
(Tut mir leid, dass ich so fies klinge, aber das ist jetzt einfach schon ein paar Mal passiert und jedes Mal wird es dreister. So langsam geht es mir halt einfach wirklich auf die Nerven und es macht mich einfach nur wütend und traurig. Jetzt aber viel Spaß beim Lesen!)

Betaleserin: Celesrya
LG
Juliska<3
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Kapitel 1
„Nein! Das können Sie nicht tun Professor! Das geht nicht! Das… das ist… nein!“ rief Harry aufgebracht. Er war von seinem Stuhl aufgesprungen, welcher klappernd nach hinten fiel. „Harry, beruhige dich.“ sagte Hermione sanft und ließ mit einer Handbewegung den Stuhl sich wieder hinstellen. „Aber… Hermione!“ maulte Harry. Sanft aber bestimmt drückte Hermione ihren besten Freund wieder auf seinen Stuhl. „Miss Granger, ich weiß das ich Ihnen das eigentlich gar nicht zumuten dürfte, aber…“ versuchte Professor Dumbledore sich zu erklären. „Ja, das dürften Sie wirklich nicht…“ knurrte Harry dazwischen. Er fing sich  mahnende Blicke von Snape und McGonagall ein und verstummte. „Aber,“ fuhr der Professor fort, „Sie sind meine letzte Hoffnung. Ich weiß, du siehst das anders Harry, aber Voldemort ist schon zu weit fortgeschritten, er ist uns immer einen Schritt voraus. Wir haben keine Anhaltspunkte zu den Horkruxen. Wir müssen handeln. Jetzt!“ Dumbledores Ton duldete keine Widersprüche.
„Miss Granger, ich kann Sie natürlich nicht dazu zwingen und niemand wird böse auf Sie sein, wenn Sie es nicht tun. Aber ich möchte Sie bitten, es sich zu überlegen. Sie sind die einzige, die ich für fähig halte.“ sagte Dumbledore. „Bitte entscheiden Sie sich bis morgen nach dem Mittagessen und kommen dann in mein Büro. Sie können nun gehen.“ wieß der Schulleiter sie an. Hermione nickte noch einmal und verließ dann mit Harry den Raum. „Komm.“ sagte Harry und nahm ihre Hand. „Wohin?“ fragte Hermione, die Mühe hatte mit Harry mitzuhalten. „Raum der Wünsche.“ sagte Harry knapp und huschte in einen Geheimgang.

Wenig später saßen Hermione und Harry im Raum der Wünsche auf einem Sofa. „Und… was denkst du… wirst du es machen?“ fragte Harry leise. „I-ich weiß es nicht. Ich weiß, dass es nicht ganz ungefährlich sein wird. Doch ich kann es versuchen.“ murmelte Hermione. „Mione… Voldemort war schon damals kein guter Mensch. Er war damals schon so… verdorben und böse. In seinem siebten Schuljahr hat er die Kammer des Schreckens geöffnet, Myrthe getötet und er hat seinen Vater und seine Großeltern umgebracht und damit einen Horcrux erschaffen. Ich weiß nicht, ob du ihn ändern kannst. Du hättest nur ein Jahr Zeit und wir haben nur einen Versuch. Dir ist bewusst, dass du nur das sechste Schuljahr hast um ihn zu ändern… oder zu töten.“ versuchte Harry  weiter seine beste Freundin umzustimmen. Er konnte doch nicht zulassen, dass seine beste Freundin in einer anderen Zeit, in der Zeit von Voldemort war. Ganz auf sich allein gestellt. „Ja Harry, dessen bin ich mir bestens bewusst, aber ich denke ich muss es versuchen. Wenn ich das schaffe… Harry deine Eltern könnten noch leben!“ rief Hermione enthusiastisch. „Aber Hermione… Tom Riddle ist ein intelligenter Mann, schon immer gewesen. Er… er könnte dich um den Finger wickeln. Ich habe ihn in Dumbledores Erinnerungen gesehen. Tom Riddle war ein gutaussehender, charmanter, intelligenter junger Mann. Ich habe Angst, dass er dich… irgendwie benutzt. Verstehst du? Er ist Manipulativ. Ich meine, du auch… aber, sei mir nicht böse. Dich kann man nicht mit Tom Riddle vergleichen…“ erzählte Harry. „Ich denke wir sollten schlafen gehen, ich habe ja noch morgen Zeit es mir zu überlegen.“ murmelte Hermione und stand auf.

Schweigend gingen Hermione und Harry in den Gryffindorturm. Sie verabschiedeten sich und Hermione schlich in ihren Schlafsaal. Die Mädchen ihres Jahrgangs schliefen schon. Leise machte das Mädchen sich Bettfertig und kroch unter ihre Decke. Schlafen konnte sie jedoch lange nicht. Dumbledore hatte sie doch tatsächlich gebeten in die Vergangenheit zu reisen.
In das Jahr 1944. Sie sollte in die Zeit von Tom Riddle reisen, in die Schulzeit des größten Schwarzmagiers aller Zeiten. Hermione sollte ihn verändern. Dumbledore sagte, sie wäre genau die richtige Person dafür. Sie war sehr intelligent, wissbegierig, lernte oft und gerne neue Dinge – genau wie Tom Riddle damals. Seitdem er im Jahre 1945 die Schule verließ, hatte niemand einen so guten Abschluss bekommen, doch Hermione war nahe dran einen solchen im nächsten Jahr zu erreichen. Hermione war in den Augen ihres Schulleiters die perfekte Person für diese Aufgabe. Wenn jemand schon an ihn heran kommen würde, dann wohl jemand der ihm vom Charakter ähnelte.
Außer der Blutswahn, schien er Hermione sehr ähnlich. Wenn Hermione ihn langsam aber sicher von dem schlechten Weg abbringen könnte, wird wahrscheinlich alles anders gelaufen. Entweder wäre die Zukunft besser geworden, oder aber auch schlechter. Wer wusste schon, welchen angehenden dunklen Lord dieser Riddle getötet hatte.
Es war nicht garantiert, dass Hermione ihn tatsächlich verändern könnte. Doch natürlich hatte Dumbledore einen zweiten Plan. Sie würde ihn töten müssen, wenn alles schief gehen würde. Doch konnte sie das? Mal abgesehen davon, dass sie jemanden töten sollte, wäre er nicht eigentlich besser als sie? Er war schließlich der dunkelste Magier! Wenn er nur ein durchschnittlicher Zauberer gewesen wäre, dann könnte ja jeder behaupten der dunkelste Zauberer zu sein. Er würde sie in wenigen Sekunden entwaffnet haben und dann sie töten! Seufzend drehte Hermione sich um und sah gegen die Wand. Das Nachdenken würde doch nichts bringen, nicht wenn sie schon so müde war. Entschlossen ließ sie ihre Augen zuklappen und schaffte es tatsächlich einzuschlafen.

Beim Frühstück in der großen Halle am nächsten Morgen saß sie wie auf heißen Kohlen. Immer wieder rutschte sie nervös auf ihrem Platz herum und schaffte es nicht einmal ein halbes Toast zu verdrücken. Besorgt musterte Harry sie, doch sie winkte mit einem lächeln ab. Wieder einmal saß Ronald nicht bei Harry, Hermione und Ginny. Anfangs war Hermione am Boden zerstört gewesen, als sie Ronald und Lavender immer wieder zusammen sah, doch mittlerweile hatte sie sich damit abgefunden. Eigentlich war es ihr ein Rätsel, wie sie wegen Ronald Weasley weinen konnte. Ihr war klargeworden, dass sie nicht mehr als tiefe Freundschaft für den jüngsten männlichen Weasley empfand. „Wollen wir?“ fragte Harry nach einigen Minuten des schweigend. Hermione nickte und erhob sich. Zusammen verließen sie die große Halle.
Am Mittag betraten Harry und Hermione wieder gemeinsam die große Halle und setzten sich an ihren Haustisch. Der Vormittag war einfach viel zu schnell vorübergegangen. Hermione war nun noch nervöser und biss sich auf der Unterlippe herum, während sie ihre Kartoffeln auf dem Teller hin und her schob. „Nervös?“ fragte Harry sie mit einem leichten lächeln. Er versuchte die Stimmung zu lockern, was ihm jedoch nicht gelang. Wahrscheinlich hätten nicht einmal Fred und George sie auf andere Gedanken bringen können. Trotzdem versuchte sie ihm schief zu zugrinsen, auch wenn es mehr eine Grimasse wurde, was sich da auf ihrem Gesicht abspielte.
Wieder verließen Hermione und Harry zusammen die große Halle, doch sie machten sich nicht zum Verwandlungsklassenzimmer auf, sondern gingen gradewegs und mit schnellen, festen Schritten zum Büro des Schulleiters. Als sie ankamen, stand der Wasserspeier an der Wand und hielt nicht die Treppe versteckt. Offenbar wurden sie schon erwartet. Mit zittrigen Beinen erklomm Hermione Granger die Stufen die zum Büro führten. Ihre Beine wurden mit jedem Schritt schwerer. Sie war so nervös. Zaghaft klopfte Hermione an der Tür, so als hätte sie angst sie könnte die massive Tür mit einem festeren Schlag zertrümmern. Sie trat von einem Fuß auf den anderen und knetete ungeduldig ihre Finger. Sie wollte dieses Gespräch so schnell wie möglich hinter sich bringen. Noch immer hatte Hermione keine klare Entscheidung gefällt, doch bevor sie noch einmal ihre wage Entscheidung überdenken konnte, wurde die Tür geöffnet.
Der Schulleiter stand vor ihnen und lächelte sie freundlich an. „Ah, Miss Granger, Mr Potter. Wie schön, dass Sie kommen konnten.“ sagte er und bat die beiden Schüler herein. „Zitronenbonbons?“ fragte er und hielt ihnen einen Kelch gefüllt mit gelben Bonbons hin, als sie auf den gemütlichen Sesseln saßen. Hermione lehnte dankend ab, während Harry nach einem Griff.
„Und Miss Granger, haben Sie sich entschieden?“ fragte er direkt. Es machte schließlich keinen Sinn noch einmal alles schön zu umreden, bevor man dann doch auf das eigentliche Thema zu sprechen kommt. Hermione atmete tief ein und wieder aus, ehe sie nickte. „Und wie haben Sie sich entschieden?“ bohrte der Mann mit dem langen Bart ihr gegenüber nach. Jetzt kam es darauf an. Hermione hatte sich eigentlich noch nicht entschieden, aber nun musste sie ihre Entscheidung abgeben. Noch einmal atmete sie tief ein, ehe sie seine Frage beantwortete. „Ich werde gehen.“
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