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Family Stories

von LeenNCIS
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Dr. Amelia Sheperd OC (Own Character) Owen Hunt
06.08.2017
18.04.2021
161
410.792
16
Alle Kapitel
216 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
06.08.2017 1.504
 
Dies ist also die Fortsetzung von meiner Fanfiktion „Amnesie.“ Wenn ihr wissen wollt, wie alt die Kids sind, könnt ihr im letzten Kapitel der eben genannten Geschichte nachschauen. Bestimmt wird das ein oder andere Alter auch in dieser Fanfiktion erwähnt, aber darauf solltet ihr euch nicht verlassen, weil ich vergesslich bin. xD

Viel Spaß beim Lesen! :)

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Es war mitten im Schuljahr und Owen war gerade dabei einen Patienten in der Notaufnahme zu nähen, als er einen Anruf von der Grundschule seiner Kinder bekam. Kurz bat er den jungen Mann vor ihm um Entschuldigung und ging dann an sein Handy. Mrs. French, die Klassenlehrerin der Drillinge berichtete ihm davon, dass es Liam wieder schlecht gehen würde. Jeder wusste, dass er nur so tat, aber die Schule hatte kein Recht einen Schüler im Haus zu behalten, wenn er über sein Befinden klagte. Owen und Amelia wussten nur zu gut, wie sehr Liam die Schule hasste und das obwohl er erst in der ersten Klasse war. Der Unfallchirurg beendete seine Arbeit und entließ den Patienten dann. Bevor er sich auf den Weg machte um seinen Sohn abzuholen, schrieb er seiner Frau noch schnell eine SMS.

Hey,

Liam geht es mal wieder nicht gut.
Ich hole ihn ab und bringe ihn nach Hause.
Du musst also nur die anderen 5 mitbringen.

Xoxo, O.

Glücklicherweise waren sie heute mit beiden Autos gekommen und glücklicherweise hatte Amelia die Autoschlüssel für den Familienbus. Nachdem Owen dann seine Sachen zusammengepackt hatte, fuhr er zur Schule.
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Im Auto war die Stimmung ziemlich mies. Owen war sauer, dass Liam ihn von der Arbeit abhielt und der Junge wusste, dass er seinen Vater jetzt besser nicht reizen sollte. Trotzdem tat er genau das.

„Dad? Kann ich fernsehen, wenn wir zuhause sind.“

„Ich dachte du hättest Kopfschmerzen?“, seufzte Owen sichtlich genervt.

„Ja schon, aber-“

„-nichts aber! Wenn wir zuhause sind, koche ich etwas zu essen und dann legst du dich schlafen. Entweder auf die Couch, oder in dein Bett, dass ist mir egal, aber du schläfst. Und überleg dir am besten gleich noch, wie du das deiner Mutter erklärst, denn sie wird ziemlich enttäuscht von deinem Verhalten sein.“

„Aber Dad, Schule ist nun mal schrecklich!“, beschwerte Liam sich. „Außerdem wird Mom nicht sauer sein, sie liebt mich.“, sagte er dann mit einem frechen Grinsen.

„Deine Geschwister überleben es doch auch.“, antwortete Owen jetzt ungeduldig.

„Klar, weil Ruby ein Mädchen ist und Finn immer mit ihr rumhängt, sie haben irgendeine magische Bindung. Und Ry hat Katie, seine Freundin. Ach, ich will auch gern eine Freundin, Dad.“

„Du bist sieben Jahre alt junger Mann, dass wird schon alles noch.“

„Aber die beiden sind schon seit dem Kindergarten zusammen.“

„Sie haben sich halt damals schon gefunden. Liam, mach dir darüber mal keine Sorgen, du findest schon noch jemanden.“ Damit war das Gespräch beendet.
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Am Nachmittag kam dann auch Amelia mit den anderen Kindern nach Hause. Sobald sie die Tür aufgeschlossen hatte, rannte Mira auf ihren Vater zu.

„Daddyyyyy!“ Dadurch, dass die Kinder älter wurden, hatte sich das „Mom“ und „Dad“ in der Familie verbreitet. Owen nahm seinen kleinen Wirbelwind auf den Arm und küsste Miras Wange mehrfach. „Hey Baby.“

„Wo ist der Troublemaker?“, fragte Amelia dann.

„Im Wohnzimmer.“

„Okay, verteilt ihr schon mal den Kuchen, den wir mitgebracht haben mit Daddy und ich rede mit eurem Bruder.“, erklärte Amelia den anderen und wuschelte durch Luca's braune Locken. Dann gab sie Owen einen Kuss und machte sich auf die Suche nach Liam. Als sie ihn auf der Couch fand, ließ sie sich neben seinen Kopf fallen und fing an seine rötlichen Locken zu streicheln. „Du warst mal mein süßes, kleines Baby, weißt du?“

Sofort öffnete Liam seine Augen und setzte sich auf, offensichtlich geschockt. „Ich bin doch immer noch dein Baby, oder?“, fragte er seine Mutter dann ängstlich.

„Natürlich, du wirst auch immer mein Baby bleiben, aber Liam, du kannst so nicht weiter machen. Das ist die erste Klasse, ihr lernt Buchstaben und Zahlen, keine physikalischen Gesetze, oder sowas.“, erklärte Amelia ihrem Sohn. „Warum fällt dir das so schwer?“

„Weil ich keine Freundin habe, die mir hilft, wie Ry. Niemand aus meiner Klasse macht mit mir Hausaufgaben, außer Ruby und Finn und die beiden sind besser als ich, also auch viel schneller.“, seufzte er.

Amelia nahm ihn in den Arm. „Ach Litschi.“, sie war die einzige die ihren Sohn so nannte und wusste, dass er es hasste, aber umso mehr Spaß hatte sie, wenn sie den Spitznamen benutzte.

„Mom!“, warnte der Siebenjährige.

„Ich verstehe dich ja und ich verstehe, dass auch deine Freunde nicht viel Interesse am Lernen haben, aber deine Geschwister sind sicherlich immer bereit dir zu helfen. Besonders Rubs und Finnie, ihr drei seid unzertrennlich! Also wirst du dir in Zukunft Mühe geben und dich nicht mehr krank stellen, denn sonst bist du es irgendwann wirklich und keiner glaubt dir. Ich werde dich auch solange Litschi nennen, bist du dich sichtlich anstrengst.“, zwinkerte sie ihrem Sohn zu. „Oh und was das Thema Liebe und Mädchen angeht. Lass es!“, sagte Amelia dann bedrohlich.

Liam kicherte. „Okay Mom, ich liebe dich.“

„Ich dich auch Baby! Komm jetzt, sonst futtert Luke den ganzen Kuchen ohne uns.“ Dann nahm sie seine Hand und gemeinsam gingen sie zu den anderen in die Küche. Das Luca verfressen war, war kein Geheimnis. Vor allem bei Kuchen musste man aufpassen. Als die beiden die Küche betraten, saßen die anderen schon am Tisch und warteten geduldig. Amelia lächelte Owen an, als Zeichen dafür, dass sie mit Liam geredet hatte. Dann setzte sie sich zwischen Ryan und Mira.

„Und, wie war euer Tag so?“, fragte Ruby fröhlich, neugierig darüber, was die anderen zu erzählen hatten.

„Ganz gut!“, antwortete Luca mit vollem Mund. „Wir haben heute in der Vorschule bisschen Mathe gemacht, fand ich toll.“, sagte er dann, während er weiter futterte.

„Wie kannst du den Müll nur mögen?“, fragte Liam seinen Bruder um ihn zu ärgern.

„Litschi!“, Amelia hatte einen Boss-Ton drauf, der ihren Sohn verstummen ließ und die anderen zum Kichern brachte.

„Mom.“, erlangte Finn die Aufmerksamkeit seiner Mutter und nickte dann in Miras Richtung. Amelia wusste, dass ihre Tochter oft sehr geschafft war nach dem Kindergarten und heute war es nicht anders. Müde stocherte sie in ihrem Stück Kuchen rum und erst als Amelia durch ihre kurzen blonden Locken streichelte, schaute sie nach oben in die Augen ihrer Mutter. Diese konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, als sie von den strahlenden Augen ihrer Tochter angestarrt wurde. Dann nahm sie Mira auf den Schoß und fütterte sie. Owen schaute den beiden zu und spürte wie sich sein Herz erwärmte.

„Hey Ry, kommt Katie wieder zum Hausaufgaben machen vorbei?“, fragte er den Ältesten.

„Jup!“, antwortete dieser und klatschte aufgeregt in seine Hände. Tief im Herzen würde Ryan für immer der kleine, neugierige Zweijährige sein, als welchen Owen seinen Sohn kennengelernt hatte.

„Mom? Dad? Können Mackenzie und Danny morgen vorbei kommen?“, wollte Luca wissen.

„Klar!“, entschied Owen. „Finn, Ruby, wie war denn euer Tag?“

Die beiden tauschten einen nervösen Blick aus, der nicht an Amelia und Owen vorbei ging. „Öhm, supi!“, sagte Finn dann, ein bisschen zu enthusiastisch.

„Sicheeeer?“, hakte Amelia mit einem skeptischen Blick nach, während Mira es sich auf ihrem Schoss gemütlich machte und ihre Augen schloss.

„Ja, alles gut Mom.“, bestätigte Ruby ihren Bruder unterstützend.

„Na dann bringe ich jetzt eure Babyschwester schnell in ihr Bett. Wer hat alles Hausaufgaben?“

„Die Drillinge und ich.“, antwortete Ryan und schon klingelte es. Er kam mit Katie Hand in Hand zurück.

„Hallo Mrs. und Mr. Hunt!“, grüßte sie freundlich, wie jeden Tag.

„Hey Katie!“ Mittlerweile durften sie auch andere Leute, die sie mochte so nennen. „Schön das du da bist.“, lächte Amelia freundlich. „Ich bringe die Schlafmütze hier nur schnell hoch und komme dann wieder, um euch mit den Hausaufgaben zu helfen. Falls ihr schon Fragen habt, ist Owen ja mit hier.“ Nach diesen Worten verschwand sie in den zweiten Stock. Mittlerweile war die Hunt-Familie in ein großes Haus gezogen, welches ein Unter-und ein Obergeschoss hatte. Unten waren die Küche, dass Wohnzimmer, dass Gästezimmer und ein Badezimmer. Oben befanden sich Ryans Zimmer, Finns und Rubys Zimmer, der Raum von Liam und Luca und Mira schlief im einem Nebenraum vom Schlafzimmer ihrer Eltern. Dazu gab es noch ein großes Badezimmer für alle und eins, was direkt an Owen und Amelias Schlafzimmer grenzte. Nachdem Amelia ihre Tochter vorsichtig ins Bett gelegt hatte, bemerkte sie, wie sie jemand von hinten umarmte. Als sie sich umdrehte, wurde sie von Luca's großen Augen angestarrt.

„Alles klar, was willst du Luke?“

„Alle machen was, deswegen wollte ich fragen, ob ich vielleicht dein Gehirn-Buch da lesen darf?“

„Erstens kannst du nicht lesen und zweitens willst du fernsehen, hab ich Recht?“, fragte Amelia lachend.

„Ertappt...“

„Na dann, komm mit runter und geh ins Wohnzimmer fernsehen, bis wir fertig sind.

„Danke Mom!“ Und schon war Luca weg. Amelia ging die Treppe runter und setzte sich zu den anderen fünf und ihrem Mann, um ihnen bei den Hausaufgaben zu helfen.
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