Der Maler

GedichtÜbernatürlich / P12
06.08.2017
06.08.2017
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Der Maler

Du malst bunte Bilder an die weiße Wand
Nur ein grauer Stift in deiner Hand
Deine Augen geschlossen
Und doch siehst du mich kommen
Deine Hand erhebt sich
Sie steht plötzlich im Raum
Deine Füße bewegen sich
Sie rennen davon
Und dann steh ich alleine vor deinem Bild
Es zeigt Rosen
Wunderschön und wild
Und erst dann erkenne ich
Wie blind ich doch war
Du hast nie gesprochen
Mich nie angesehen
Und doch hast du mich geliebt
Halt nur auf deine Art
Ich fang an zu rennen
Hinter dir her
Immer schneller und schneller
Ich sehe nichts mehr
Durch die ganze Stadt folge ich dir
Ein Eisentor vor mir
Dahinter gefangen der Park
Ich klettere über den Zaun
Dein Name hängt an meinen Lippen
Und dort stehst du im Mondeslicht
Ich möchte gerade nach dir rufen
Und dann bist du plötzlich fort
Nur dein Duft liegt noch in der Luft
Der Weg nach Hause ist lang
Meine Schritte vor Traurigkeit schwer
Das Bild an meine Wand wirkt leer
Nur du hast es mit Leben gefühlt
Hast Farben im Raum wabern lassen
Hast dafür gesorgt dass ich klar sehe
Hast dafür gesorgt dass ich hier stehe
Ich war deine Muse
Dein See der Fantasie
Und jetzt bist du gegangen
Zu lang sah ich nur die Oberfläche
Den Maler
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