Rashoumon Demonic Love

von Lord Wais
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
Dazai Osamu Ryunosuke Akutagawa
05.08.2017
16.10.2017
8
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Rashoumon Demonic Love




Warnung: Yaoi (Immer noch)




Irgendwann im Leben sollte man einmal etwas tun, dass dem eigenen Charakter wohl vollkommen widerspricht, oder? Akutagawa stellte sich diese Frage, während er sich auf den Weg zum Treffpunkt machte und noch einmal seine bissigsten Antworten durchging, die er Dazai als Begrüßung an den Kopf werfen konnte. Da fiel ein kalter Tropfen vom grauen Himmel und landete auf seinem schwarzen Haar.

  Ausdruckslos schaute Akutagawa nach oben.

  War ja klar, dass es zu meinem Geburtstag regnet.

  An diesem Tag war nichts so, wie es eigentlich sein sollte. Umso stumpfer fühlte er sich an. War es nicht möglich, immer noch zu träumen? Und wenn er aufwachte, befände er sich wieder in seinem Bett und erinnerte sich nur noch wage an die Begegnung mit Dazai.

  Dazai… wenn ich träume, dann möchte ich eigentlich nicht aufwachen. Seine Worte vorhin… Wenn sie nicht echt wären…

  Er verzog das Gesicht bei dem Gedanken, wie enttäuschend es wäre, jetzt aufzuwachen. Der Tag war interessant.

  Meine Träume kann er mir allerdings nicht erklären. Wenn er das wüsste… Was würde er denken? Ich glaube, dass er das nicht ernst nehmen würde und darüber lacht. Im Grunde sollte ich das auch tun. Schließlich ist es nicht grade erregend, an Sex mit Dazai zu denken.

  Ungewollt schweifte sein Gedanke ab, hinüber zum Bild, wie Dazai sich über ihn beugte und mit seinen langen Fingern zwischen seine Schenkel fasste. Sein stechender Blick orientierte sich dabei genau an die Mimik Akutagawas, um genau herauszufinden, wo der Punkt war der ihn stöhnen ließ.

  Erschrocken merkte er, dass er bei der Vorstellung stehengeblieben war und nun eine Erektion zu verstecken hatte.

  Was soll der Scheiß?

  Mit unsicheren Blick betrachtete er seine Finger und stellte fest, dass er immer noch derselbe war. Kein neuer Akutagawa, nein, einfach er selbst. Es war unwahrscheinlich, dass er sich verändert hatte oder ein anderer war.

  Inzwischen nieselte es leicht. Sein Haar wurde von den feuchten Tropfen zerzaust. Das hatte ihn bisher nie gestört, aber heute nervte es ihn, dass nicht einmal sein Haar saß.

  Ich bin von Natur aus blass und habe total zerstreutes Haar. Außerdem ergraut es leicht. Und ich bin erst 20! Hinzu kommen noch meine Augen. Ich wurde schon hässlich geboren. Aber das Wetter muss immer noch einen draufsetzen!

  Irgendwie war es komisch, aus der Sicht Dazais zu denken. Irgendwie hatte „viel mehr“ als Akutagawa selbst. Es war komisch, seine Detektei als Freunde zu bezeichnen oder sein Aussehen als gut. Und aus seiner Sicht musste Akutagawa ziemlich klein und räudig aussehen. Aus der Sicht von vielen anderen wirkte er so groß, wie er sich gab. Ein Mittel zum Zweck war seine Kraft. Aber Dazai konnte zwischen den Zeilen lesen. Vielleicht vermutete er eine gewisse Einsamkeit…

  Wer ist hier einsam? So ein Blödsinn. Ich bin der Stärkste der Hafenmafia! Es gibt nichts, dass ich nicht haben kann.

  Akutagawa erkannte am Riesenrad bereits die Gestalt des Detektivs. In der Hand hielt er einen durchsichtigen Regenschirm. Irgendwie wirkte er mystisch, so wie er vor dem beleuchteten Prachtstück der Stadt stand und wartete.

  Ich komme direkt aus der Dunkelheit gekrochen. Das denkst du dir doch, oder? Aber du bist derjenige der armselig ist.

  „Ryunosuke-kun.“ Zur Begrüßung hob er die Hand, wie ein Ausländer. „Für einen Moment dachte ich, du lässt mir hier stehen und kommst gar nicht.“

  „Ich weiß auch nicht wieso ich hier bin aber wäre ich im Quartier geblieben hätte ich dein dummes Gesicht sowieso verpasst, das du machst, wenn ich dich sitzen lasse.“

  Hey, das gut gekontert. Volltreffer.

 „Haha, recht hast du!“

  Ernsthaft…? Idiot.

  Sofort trat ein peinliches Schweigen ein, wie Akutagawa es erwartet hatte. Irgendwie standen sie sich nun bloß gegenüber und schaute sich in die Augen, dabei merkte er, dass Dazai keine Anstalten machte ihn zu berühren, um seine Kraft zu neutralisieren. Hatte er keine Angst?

  „Was ist?“ Akutagawa machte einen Schritt auf ihn zu. „Willst du nicht dafür sorgen, dass ich meine Kraft nicht einsetzen kann?“

  Blinzelnd entgegnete er: „Warum sollte ich? Wir treffen uns aus anderen Gründen, als zu kämpfen. Ich befürchte nichts.“

  Dieser Satz ließ sein Herz vor Wut springen.

  Das wollen wir ja mal sehen.

  „Rashoumon!“

  Akutagawa erfuhr das blutige, stinkende Gefühl, fast schmerzhaft, als würden seine Knochen bersten. Das Biest fraß sich wild durch seine Fasern und drang blutrot unter dem Mantel hervor. Die Energie zuckte unheilvoll aus dem messergleichen schneiden, die wie Ranken um ihn zuckten. Und nun um Dazai.

  Die braunen Augen des Gegenübers trafen beinahe vorwurfsvoll auf seine. Weniger Zentimeter vor seiner Linse befand sich das Rashoumon.

  Er zuckt nicht einmal zurück?!

  „Mal davon abgesehen, dass du mich hiermit nicht verletzen wirst, was denkst du sollte ich tun?“

  Diesen Blick kannte er.

  Dunkle Erinnerungen traten in seinen Sinn. Dazai, der ihn musterte, als wäre er bei der Hafenmafia fehl am Platze. Als wäre er nur ein winziger Fisch, ohne Besonderheit.

  Akutagawa merkte, wie sehr Rashomoun ihn bereits belastete und an seinen Kräften nagte. Zusammen mit der finsteren Erinnerung hatte die Kraft sich schmerzhafter in ihn gesetzt und war nahezu unbrauchbar.

  Es schmerzt… warum schmerzt es?

  Bevor er das Stechen in seinem Körper nicht mehr ertragen konnte, verschwand es plötzlich vollkommen. Es war, als würde man ihn aus den Gedanken reißen, dabei hatte Dazai bloß seine Hand auf seine Schulter gelegt und bot ihm Schutz unter dem Regenschirm.

  „Du siehst nicht gut aus“, meinte er ernst.

  Hustend kehrte er auf den Boden der Realität zurück, wo Dazai das Biest gebändigt hatte und es zurück in Akutagawas Herz schickte.

  Was war das?

  Zögerlich schaffte er es, Dazais Blick zu erwidern, brachte aber keinen Ton hinaus.

  „Willst du dich setzen?“ Der ehemalige Lehrer wartete nicht auf eine Antwort, sondern führte Akutagawa mit sich, zu einer Bank, wo sie sich kurzerhand auf dem alten Holz niederließen und einen schönen Blick auf das trübe Wasser des Flusses genießen konnten. Dort, wo sich der Nieselregen mit dem Grund vereinte.

  „Geht es?“

  Seine Sorge machte ihn ganz verlegen und trotzdem nervte es ihn. „Mir geht es gut, man.“

  „Gut. Brauchst du zufällig einen Kamm oder sowas?“

  Im gleichen Moment, in dem er erschrocken erzürnte, dachte er auch daran, wie peinlich es war, dass es Dazai aufgefallen war. „D-Die liegen nun mal so!“

  „Ist doch süß“, lachte er als Beschwichtigung.

  „Süß?!“, wiederholte Akutagawa empört.

  Viele Worte passten zu ihm, aber nicht SÜSS.

  „Sorry, sorry. Das ist bestimmt nicht das, das jemand hören will, der sich wie ein Vampir kleidet.“ Abermals lachte er in sich hinein.

  „Vampir…“

  „Sorry! Aber dein Kleidungsstil ist zu komisch.“

  Mit zusammengebissenen Zähnen krallte er sich in das Holz der Bank und senkte den Blick. „Rashoumon“, murmelte er drohend in sich hinein, ohne den Versuch zu wagen, seine Kraft einzusetzen, die sowieso gerade nutzlos war.

  Das bestärkte nur Dazais Lachkrampf bis er sich wieder beruhigte. „Ich hoffe dir ist nicht kalt. Wenn ja können wir uns ja in ein Cafe setzen.“

  Misstrauisch musterte er Dazai. „Mir geht’s bestens“, bekräftigte er monoton. „Was hattest du denn hier stattdessen vor? Mich einfach auf die Bank locken?“

  „Natürlich nicht. Weiter hinten hat der Markt eröffnet. Sie bieten viele Süßigkeiten und Spiele an.“

  „Und du glaubst, dass das zu meinem Geburtstag passen würde?“, fragte er ihn ernsthaft.

  Der braunhaarige Mann lehnte sich zurück. „Was hättest du denn gerne?“

  „Stirb.“

  „Haha, von was träumst du nachts? Zu einfach.“

  Wenn du wüsstest.

  „Gibt es nichts, dass du gern mal gemacht hättest?“ Dazai schien gerade so, als hätte er eine Idee. „Oder etwas, dass du nachholen möchtest?“

  Ungehindert dachte er erneut an seine Träume, schob diese aber wieder ganz schnell beiseite. Es war unmöglich, dass er das meinte. „Von was redest du?“

  „Das frage ich dich. Was fällt dir spontan ein?“

  Akutagawa hatte keine Lust auf solche Fragen. Irgendetwas, das etwas bedeutete, oder? Das war zu dumm. Lieber nannte er seinen Gedanken, den er hochgeholt hatte, als er zum Riesenrad lief. „Etwas tun, das mir selbst wiederspricht.“

  „Ah-“ Der Detektiv wirkte einfallsreich. „Über Gefühle sprechen, Weinen, Komplimente machen, den Kaffee austrinken wenn man dich auffordert, sich entschuldigen, einen guten Witz reißen, eine andere Farbe außer schwarz tragen, Haare kämmen…“

  „Hey!“

  Dazai klopfte ihm auf die Schulter. „Du tust doch bereits etwas, das dir widerspricht.“

  Stimmt. Und das ist schon zu viel.

  „Aber du kannst ja noch mal klein anfangen. Mach mir doch mal ein Kompliment.“

  „Dazu bin ich nicht in Stimmung.“ Das war das Letzte!

  „Das war kein Kompliment.“

  „Schnauze.“

  „Das- auch- nicht“, sang der Kerl.

  Er wird damit nicht aufhören. Dieser nervige Hund!

  Akutagawa knurrte in sich hinein, dann schaute er sich seinen gegenüber genauer an. Irgendetwas. Irgendetwas total Banales. Auf das nur wenige achten würde und über das man nicht so schnell nachdenken würde. Etwas, das schnell an ihm abprallte. „Du hast schöne Augen.“

  Dazai blinzelte irritiert. „Du hättest auch sagen können, dass meine Schuhe schön glänzen, aber dass du so in die Offensive gehst! Du bist ja ein richtiger Profi!“

  „Was?!“, krächzte er total entsetzt und rutschte von ihm.

  „Ja, allerdings ist es auch schön eins zurückzubekommen.“ Der Typ beugte sich zu ihm vor, als müsse er ihn auf die Nähe hin abschätzen. „Ich kenne dein Lächeln. Also kann ich aus Gewissheit sagen, dass du viel schöner bist, wenn du lächelst.“

  Ihm wurde ganz heiß unter dem Mantel, während sich seine Gedanken überschlugen. Aber schon setzte sich Dazai wieder auf.

  „Sowas zu hören ist doch schön, nicht?“, meinte er stolz und stemmte die Hände in die Seite. „Allerdings kommt dir das gerade wie ein Training für dich vor, wie man am besten eine Frau anspricht. Aber mit deinem „schöne Augen“ Spruch kommst du auch schon ziemlich weit. Sicherlich bis zu einem Date. Ich bevorzuge einen schönen Doppelselbstmord aber mit „Bringen wir uns im Bunde der Liebe um, schöne Frau“ hat es bisher nicht geklappt. Hm, woran das wohl liegt?“

  Seufzend schüttelte Akutagawa die Tropfen vom Schirm, denn es hatte aufgehört zu regnen.

  „Lass uns einfach mal über den Markt gucken“, schlug Dazai vor und wie immer wartete er gar nicht auf eine Reaktion und ging los.

  Nur langsam kam er ihm nach. „Ah, sag mal und wenn es ein Kerl wäre?“

  „Hm? Ein Kerl, was?“

  „Der mit dir Doppelsuizid begehen würde.“ Irgendwie redete Dazai nur von Frauen. Irgendwie war es ausgeschlossen, dass er so war, wie in Akutagawas Träumen.

  „Also die Frage ist ja komisch“, murmelte er überlegend. „Hm, das müsste schon ein besonderer Mensch sein.“

  „Ich rede nicht nur vom Suizid.“

  „Also auch von Liebe?“ Er schenkte ihm einen provokativen Blick. „Er müsste ein richtig gutaussehender Typ sein.“

  Gut… aussehend?

  Irgendwie enttäuschte das Akutagawa mehr, als er erwartet hätte. Warum denn ausgerechnet ein Schönling? Aber Dazai war wenigstens sehr ehrlich. Wie jeder andere bevorzugte er gutes Aussehen, so war es doch immer.

  „Hast du noch mehr komische Fragen, Ryunosuke-kun?“

  „Ja warum nennst du mich plötzlich beim Vornamen?“

  „Na wegen des Tages. Es ist doch nur dieser. Da können wir uns ruhig mal persönlicher ansprechen, wie alte Kumpels.“

  Alte Kumpels? Weißt du überhaupt, wie sehr ich dich die ganzen Jahre über gehasst habe?

  „Ah, da fällt mir was bezüglich des Themas „Nachholen“ ein.“ Der Detektiv schaute sich auf bei dem fröhlichen Treiben um. Die Sonne ließ sich an diesem Tag zum ersten Mal blicken und ließ die Buden und Stände strahlen. „Und übrigens, versuch mich doch mal beim Vornamen zu nennen.“

  Unentschlossen folgte er dem Blick des Älteren und trat mit ihm an einen Süßigkeitenstand. „Nachholen?“, versuchte er von der Vornamensache abzulenken.

  „Ja, aber erstmal Süßes!“

  „Dazai…“, knurrte Akutagawa ungeduldig aber wurde ignoriert. Dann hielt Dazai ihm plötzlich Reiskuchen vor die, die hergerichtet waren wie ein Panda in schwarz und weiß.

  „Die sehen ja aus wie du!“

  Unbeholfen schaute er ihn an. Der Typ hatte bereits einen Beutel gekauft und steuerte zunächst auf eine Bude zu, bei der mehrere Kegel aufgebaut waren, die man mit weichen Bällen beschießen konnte. Rote kleine Kanonen standen zwei Meter davon entfernt. Überall darum herum hingen die Preise in Form von Plüschtieren oder anderen kleinen, bunten Sachen.

  „Tob dich aus, Ryunosuke-kun“, lächelte er voller Überzeugung.

  Eigentlich wollte er gerade abschlagen, aber der Budenbetreiber hatte ihn bereits im Auge und winkte ihn hinüber. „Die ersten 5 Schuss sind gratis“, sagte dieser. „300Yen für 10 Schuss.“

  „Das bezahle ich schon, ich hab ihn ja überredet“, meinte Dazai und zückte seine Brieftasche.

  Überredet? Ich hab noch nicht mal zugesagt.

  Aber es war ja nur dieser eine Tag. Und bisher war es sogar besser, als bei den Kameraden im Quartier zu hocken. Aber was hatte das mit dem Nachholen zu tun?

  „Schieß nicht daneben.“

  „Sag bloß ich darf nicht danebenschießen?“, konterte er nervös. Irgendwie wäre es komisch, jetzt bei diesem einfachen Spiel vor Dazai völlig zu versagen. Dann hatte er wohl wieder das alte Bild von ihm. Im Grunde wusste er also gar nicht was er tat, als er die Kanone auf das Ziel einstellte und einen winzigen Ball in die Richtung abfeuerte.

  Warum bin ich aufgeregt? Mir doch egal, was er von mir denkt. Das ist nur ein Spiel.

  Der erste Treffer haute die Kegel von dem kleinen Vorsprung. Neben sich hörte er Dazai sogleich erfreut rufen. Der nächste Schuss ging ins Leere. Lieber nahm er einen neuen Haufen ins Visier, der einfacher zu treffen war.

  Ich komme mir so lächerlich vor. Wenn mich hier jemand erkennt…

  Die nächsten Versuche trafen halbwegs ihr Ziel, bis die 10 Bälle aufgebraucht waren. „Hab ich was gewonnen?“

  Dazai und Akutagawa durften in eine Box voller Schlüsselanhänger schauen. Da rief der ehemalige Vorgesetzte schon: „Ein Pandaanhänger! Nimm den! Der passt so schön zu dir.“

  „Ich finde es schrecklich, dass du mich mit Pandas vergleichst.“ Der Versuch, ihm einen bösen Blick zu geben scheiterte. Also griff er nachgiebig in die Box und schnappte sich den Pandaanhänger. Es war schließlich auch Dazais Geld. Und dieser war über seinen Triumph sichtlich begeistert, als sie wieder über die Straße liefen und sich Akutagawa fragend an ihn wendete.

  „Ah, bevor du fragst, ich hab’s nicht vergessen“, sagte der braunhaarige Mann und ließ seine Hand zum zweiten Mal heute auf seinem Kopf ruhen. „Gut gemacht, Ryunosuke.“

  Sofort stieg die Hitze in Akutagawa wieder an. Bei diesem Lob funkelten Dazais Augen anerkennend und schon wieder berührte er ihn ohne irgendeiner bösen Absicht. Akutagawa schauerte.

  War das nicht etwas, das er schon lange hören wollte? Es jetzt zu hören fühlte sich so einfach hinzunehmen an. Dazai sprach ohne großartigen Grund. Aber es war gut… So gut, dass er sich wünschte, Dazai würde seine Hand nie wieder von ihm legen.

  „Ryunosuke. Dein Blick sagt mir, dass ich nicht aufhören sollte.“

  Akutagawa zögerte. Er kannte die Gedanken dieser Person nicht. Er war undurchschaubar. Aber etwas zu erwidern, dafür war er von Unsicherheit viel zu überwältigt.

  Langsam näherte sich der ehemalige Mentor, während seine Hand ihn langsam gegen seine Schulter presste. Der helle Stoff seines Mantels roch frisch und nach Blumen. Zugleich spürte er die beiden schützenden Arme, die ihm ihn gelegt wurden.

  Ich muss mich wehren.

  Akutagawa kniff die Augen halb zusammen, dann schloss er sie.

  Ich sollte mich wirklich wehren.

  Aber in diesem Moment war das absolut unmöglich.





Danke fürs Lesen. Ich bin so froh, dass die kleine Geschichte ein paar Leser gefunden hat. Soweit ich weiß, schafft es der Manga dieses Anime im Oktober nach Deutschland. Ein Fakt der mich springen ließ. Mit ein bisschen Geduld halten wir ihn bald in unseren Händen.

  Dazais Vorname… sein Vorname. Ich musste ernsthaft googeln und ich fühle mich so schlecht XD Ja wie hieß er noch gleich…? Das dachte ich mir. Aber schön Ich kann mich wieder in etwas hineinsteigern und es in Grund und Boden hypen.

  Habe Dazais Selbstmordsong vor mir hergesagt. Ne Freundin meinte, dass der Text schön klingt. Dann habe ich es ihr übersetzt.

  Ich soll bitte in meine Wohnung gehen und erst wiederkommen wenn ich wieder normal bin. Haha! (Ich sollte ihr den Anime zeigen…)

  Bis zum nächsten Mal. LG Lord Wais

 

 

     
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