Pazifik Shaman High-School

GeschichteDrama, Romanze / P12
Anna Kyoyama Hao Asakura HoroHoro Manta Oyamada Ren Tao Yo Asakura
03.08.2017
03.08.2017
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Mein erster Tag an der „Pazifik Shaman High-School“ ergab sich aus einer Folge von Verwirrung und Unverständnisse. Ich lief mit meiner besten Freundin Sakura über den Campus und überall wo ich auch nur hinsah forderten Schamanen andere Schamanen auf sich zu Duellieren. Ich weiß das das Schamanen Turnier kurz bevor steht, aber wollen diese Kids nicht noch ihr Schulleben genießen bevor es ernst wird? Normalerweise würde ich so etwas nicht sagen wenn nicht mein Cousin, bei einem Angriff auf unsere Familie gestorben wäre. Er war zwei Jahre jünger als ich und wurde schon im frühen Alter auf das Turnier vorbereitet. Er hat sozusagen sein gesamtes Leben damit verbracht zu trainieren und hatte keine richtige Kindheit um einfach „ Kind“ zu sein. Das hat mich stutzig gemacht und mich an mein eigenes Leben nachdenken lassen. Wer bin ich jetzt? Wo stehe ich jetzt? Was wollte ich erreichen? Und vor allem wer wollte ich sein? Ich möchte meine Jugend genießen ein normales High-School Leben führen und vor allem „Leben“, denn diese Zeit kommt NIE wieder. Vielleicht war ich auch egoistisch gegenüber meinen Eltern, denn sie ermöglichen mir all dies um mich auf mein zukünftiges Leben vorzubereiten und ich reagiere auf so eine egoistische weiße und trete ihre Wünsche mit Füssen nur um meine Vorstellungen von „Jungend“ zu erfüllen, die ihrer Meinung nach aus einem Teenie Film entsprungen zu sein scheint. Diese Aussage verletzt mich, aber das zeige ich niemanden, denn meine Mutter hat mir schon von früh auf eingetrichtert, dass man in dieser Welt nicht überleben kann wenn man seine Gefühle preisgibt. Und nachdem ich mich so auf dieser Schule umgesehen habe, umzingelt von starken Schamanen aus allen Regionen der Erde wird mir das nur bewusster.
Sakura und ich erreichten unser gemeinsames Zimmer im Haus „Fare“, einer der vielen Mädchenwohnheime der Schule und angeblich einer der Luxuriösen und dies erwies sich auch als richtig, nachdem ich unser „Zimmer“ betrat. Mir stockte der Atem und es kam nur ein „Wow..“ aus meinem Mund. „Nicht wahr.“, lächelte Sakura mir zu „Deine Eltern waren so freundlich und haben uns das größte Zimmer des Hauses überlassen und es sogar umbauen lassen, damit du dich auch wirklich wohl fühlst“. Ich stand nicht in einem „Zimmer“, sondern eher in einem Apartment. Vor uns war ein kleines Wohnzimmer mit Couch, Fernseher und einer Minibar mit Kühlschrank und einem sehr langem geschwungenem Balkon. Der Boden war mit fließen belegt in denen man sich spiegeln kann. An beiden Seiten des Wohnzimmers waren Türen die in die Schlafzimmer führten. „Wir haben getrennte Zimmer?“, fragte ich. „Ist doch Praktisch. Wenn du mal deinen Freund mitbringen solltest, dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass ich euch stören könnte und andersrum.“, grinste Sakura mich an. Ich konnte nicht anders als auch zurück zu grinsen. „Hast du eigentlich schon jemanden am Haken?“, wollte ich wissen. „Ach Anna, nein das habe ich nicht. Alle Jungs hier denken nur ans Turnier und interessieren sich nicht für uns. Sie sehen uns nur als Konkurrenz an.“, sagte sie enttäuscht. „Aber du hast schon jemanden im Visier stimmst?“, hakte ich nochmal nach. Sakura lächelte mich daraufhin an und sagte: „Komm ich zeige ihn dir.“, das war das Stichwort, um unser Apartment zu verlassen und uns wieder auf den Campus zu begeben.
Die Sonne schien grell auf uns herab. Es war Nachmittags das hieß, der Unterricht war vorbei und alle machten sich auf den Weg auf ihr Zimmer oder schlichen sich heimlich raus, um in die Stadt zu gehen oder an den Strand, denn vor Freitag durfte man das Schulgelände nicht verlassen und es war erst Montag. Ab morgen war ich offizielle Schülerin der Pazifik Shaman High-School und das hieß wiederum, das ich am Unterricht teilnehmen musste.
Sakura und ich liefen durch eine Gasse. Anscheinend eine Abkürzung. Am Ende der Gasse erschien ein großer Platz mit einem Springbrunnen in der Mitte und Wege aus allen Richtungen die zum Brunnen führten. Außerdem gab es Bänke und Rasen auf denen sich die Schüler ausbreiteten. Sakura steuerte auf eine Gruppe Schamanen zu die es sich auf einer Decke, unter einem Kirchbaum bequem gemacht haben. „Hi Leute, darf ich euch Anna vorstellen? Ihre Eltern sind die Gründer dieser Schule.“, stellte Sakura mich vor. Ich Lächelte und versuchte die Tatsache das sie mich als des Direktors Tochter vorgestellt hat außen vor zu lassen und sagte: „Freut mich euch kennenzulernen“ „Du bist also die berühmte Prinzessin Osorezans, Anna Kyouyama. Der ganze Stolz des Kyouyama Clans.“ , staunte ein Mädchen mit blauen Haaren. „Ich bin übrigens Pirika Usui.“, sagte das blau haarige Mädchen lächelnd. „Und ich bin Jeanne, freut mich dich kennenzulernen.“, begrüßte sie mich ebenfalls. Die Gruppe bestand hauptsächlich aus Mädchen die sich zum Nachmittagsklatsch trafen. Unter ihnen befand sich außerdem noch ein Mädchen namens Tamao Tamamura, Marion Fauna und Matilda Matis. Wir quatschten noch bis in den späten Nachmittag und sie erklärten mir noch einiges über die Schule. Die Personen die hier ein und aus gingen und von welchen ich mich fernhalten sollte, aber das interessiert mich wenig, ich habe keine Angst vor niemanden das passt einfach nicht zu mir. „Ich habe Hunger wo ist denn die Cafeteria?“, fragte ich. „Ja ich hab auch Hunger. Kommt ihr mit?“, fragte Sakura die anderen aber sie verneinten und wir verabschiedeten uns. Auf dem Weg zur Cafeteria staunte ich nicht schlecht über die ganzen Gebäude, vor allem die Sporteinrichtungen. Es gab hier für jede Sportart sein eigenes Gebäude, vom Kampfsport bis hin zu Fitness. Ich wusste nicht so ganz wie ich da denn Überblick behalten konnte oder wie es andere schafften.
An der Cafeteria angekommen, konnte ich einfach nicht fassen wie viel Geld meine Eltern in diese Schule gesteckt haben. Die Wände bestanden aus Marmor und Glas. Wir gingen durch die Glastür und ich konnte es nicht fassen, dass die Tische gedeckt waren mit Tischdecke und Gewürzbehälter. Die Schüler hier wurden eindeutig verwöhnt. Ich blieb stehen um mir die mächtigen Säulen etwas genauer anzuschauen. Da waren Drachen aus Gold die sich um die Säule schlängelten, so wie es in der Chinesischen Kultur so üblich war, aber dass, das gleich so protzig aussehen musste. Ich drehte mich um und war so mit meinen Gedanken beschäftigt, dass ich nicht darauf achtete wo ich hinlief. Und ich rannte direkt in etwas rein und fiel zu Boden. Ich entschuldigte mich für den Fall das es eine Person war und meine Vermutung bestätigte sich, denn als ich hinaufschaute, sah ich in zwei braunen warmen Augen. „Alles Okey?“, fragte mich der Junge, denn ich gerade angerempelt hatte. Und über den Gedanken ausgerechnet so einen gutaussehenden Typen gleich am ersten Tag anzurempeln ließ mich erröten. Er hielt mir eine Hand hin und ich ergriff sie natürlich und er zog mich mit einem Ruck wieder auf die Beine. Ich konnte meine Augen einfach nicht von ihm lassen Er hatte braune Haare die gerade noch seine Schultern erreichten. Trug ein enges weißes T-Shirt welche seine Muskeln umspielten und so gut wie alles betonten vor allem seine starken Arme, die mich gerade eben hochgezogen hatten. Aus irgendeinem Grund ließ mich das noch mehr erröten. Ich schaute nach unten und entdeckte seine dunkle Jeans und seine farblich abgestimmten Sneakers. Mein Blick wanderte wieder nach oben und blieb am seinem Bauch hängen. Ich musste das T-Shirt nicht hochheben um zu wissen, dass sich darunter ein Sixpack befand. Mein Blick wanderte weiter und blieb an der merkwürdigen Kette hängen, aber daran soll´s nicht scheitern. Zuletzt traute ich mich nochmal ihm ins Gesicht zu schauen und ich hoffte inständig, dass ihm mein glühendes Gesicht nicht auffällt, aber er Lächelte mich nur freundlich an. „Hast du dich verletzt?“, fragte er mich. Ich bekam aber keinen Ton heraus, also schüttelte ich nur den Kopf. „Dann ist ja gut.“, lächelte er erleichtert. „Yoh! Wo bleibst du denn?“, hörte ich hinter ihn rufen und sah einen Jungen mit blauen stacheligen Haaren. Zu meiner Verwunderung meldete sich der braunhaarige Junge zu Wort: „Ich komme schon.“, sagte er mit so einem lässigem Ton welches mein Ohr noch nie zu hören bekommen hatte. Er schaute mich noch mal an und verabschiedete sich mit einem Lächeln und den Worten: „Hat mich gefreut.“ Diese Aussage schallte noch in meinen Kopf und ich sah ihn des Weges gehen. Mein Mund formte sich zu einem, „Yoh“. So heißt er also.
Ich wusste nicht wie lange ich noch da stand, den die Zeit war für mich stehen geblieben, bis Sakura mir auf die Schulter tippte und ich aus meinen Tagträumen erwachte.
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