my dream Life no 2

GeschichteRomanze / P16
01.08.2017
04.08.2017
3
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Kapitel 1
Mein Name ist Maike Richter.
Ich habe mit 20 Jahren mein Abitur gemacht und bin danach zum BKA nach Wiesbaden gegangen. In dieser Zeit begann mein "Traumleben No. 1".
Ich bin in ein super Team gekommen. Sie haben mich in allem, was ich gemacht habe, egal welche dummen Fragen ich gestellt habe, welche Fehler ich machte, unterstützt und sind mir zu Seite zu gestanden.
Mit 22 Jahren bin ich bei einer Schiesserei verletzt worden. Meine Kollegen haben mich in das Krankenhaus gebracht, wo ich von Dr. Marco Behring untersucht wurde. Da beginnt mein „Traumleben No. 2.“
…..
„Schwester Lizzy – Bereiten Sie alles für den OP vor. – Frau Richter, Sie werden so schnell wie möglich operiert, da sich die Kugel zu nah am Herzen befindet. Es kann sein, wenn wir uns nicht schnell darum kümmern, dass die Kugel Ihren Herzrhythmus angreift… das kann tödlich enden.“ Herr Dr. Behring ging aus dem Zimmer und Schwester Lizzy gab mir mein Narkosemittel.
Nach zwei Stunden, wie ich von der anwesenden Schwester erfahren hatte, war die Kugel draußen. Es waren anscheinend Komplikationen aufgetreten…
Ich war gerade wieder in mein Zimmer auf der Intensivstation gebracht worden, als der behandelnde Arzt eingetreten war. „Frau Richter.“ Er lächelte mich kurz an und meinte dann: „Frau Richter, an was können Sie sich noch erinnern? Wissen Sie, wie Sie heißen?“ Ich schaute ihn verwirrt an und meinte: „Selbstverständlich, Maike Richter… und Sie sind Doktor Behring und Sie…“ Ich schaute die Krankenschwester, die alles in einen Computer eintippte an. Nach kurzem Zögern schaute ich Dr. Behring wieder an: „Ich kenne sie noch nicht, sollte ich?“ Ich warf ich einen fragenden Blick zu, worauf er lächelnd den Kopf schüttelte.
„Wenn dem so wäre, wäre etwas während der Operation gehörig schiefgelaufen, Frau Richter. Schwester Betty hat mir ihm OP geholfen.“  Er erzählte mir, wie nah ich dran gewesen wäre, zu verbluten, und dass sie nur durch eine Infusion mich hätten retten können.
Dr. Behring meinte zu mir, ich müsste noch ein paar Tage, wenn nicht sogar Wochen im Krankenhaus bleiben, zu Beobachtung. Dann ließ er mich mit „Schwester Betty“ alleine, welche mir noch gefühlt ein Liter Blut abzapfte, was ins Labor kam. Danach ließ auch sie mich alleine, aber die daraufhin eintretende Stille weilte nicht lange.
Ca. fünf Minuten später klopfte es erneut. Herein kam mein Kollege Micha, der bei der Schießerei ebenfalls anwesend, aber nicht involviert gewesen war, da er gerade in den Raum gekommen war, als der Täter abgedrückt hatte.
Micha setzte sich an mein Bett und sagte lange Zeit kein Wort, bis ich den Mund aufmachte und scherzhaft meinte, dass ich ja nicht gestorben bin, er also durchaus noch mit mir reden könne.
Er meinte, seufzend: „Aber fast, Maike… fast meinte der Arzt… so hautnah, so dünn am Tod bist du vorbeigerauscht“ Er drückte seinen Daumen und seinen Zeigefinger zusammen.
Ich schluckte.
Micha merkte, dass dieses kein geeigneter Start in unser Gespräch gewesen war und sagte: „Es tut mir leid, Maike. Das, was ich eigentlich sagen wollte, war, dass ich… dass wir dich alle furchtbar vermissen und deswegen dachten wir, damit du uns nicht vergisst, geben wir die hier mit.“ Er holte hinter seinen Rücken zuerst meine alte Polizeijacke, die ich noch in meinen Anfängen getragen hatte, hervor, und ich sah, dass sie von allen meinen Kollegen signiert worden war.
Ich war ganz gerührt, als Micha plötzlich noch einen Strauß Blumen hinter seinem Rücken herholte.
„Die sind von mir.“
Schwester Betty kam herein und meinte leise zu Micha: „Es tut mir sehr leid, Herr Ritter, aber die Besuchszeit ist vorbei.“ Als sie Michas verwirrten Blick sah, fügte sie hinzu: „Auf der Intensivstation sind diese kürzer, als in der normalen.“
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