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Zehn Arten von Splatoon-Spielern: Was für ein Inkling bist du?

von Votis
Aufzählung/ListeHumor / P12 / Gen
31.07.2017
31.07.2017
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1. Der Einfärber
Splatoon bedeutet vor allem eines: Farbe bekennen! Der Einfärber hat dies wie niemand sonst verinnerlicht. Sein Bestreben liegt einzig und allein darin, so viel Fläche wie nur irgend möglich einzufärben. Dies erreicht er vor allem, indem er sich geschickt von Gegnern fernhält und Kämpfe meidet. Sieht er sich einem gegnerischen Spieler konfrontiert, lautet seine einzige Option Rückzug, selbst wenn der Gegner ihn vielleicht noch gar nicht bemerkt hat und sich leicht überrumpeln ließe. So hat der Einfärber am Ende der Partie zwar keinen Kill auf seinem Konto, dafür aber die meiste eingefärbte Fläche.

2. Der Killer
Der Killer ist das völlige Gegenteil des Einfärbers. Sobald eine Partie begonnen hat, gibt es für ihn nur die Flucht nach vorn! Zielsicher wählt er den kürzesten Weg durch die Arena dem gegnerischen Team entgegen. Sein oberstes Gebot lautet, den Gegner auszuschalten, ehe dieser überhaupt zum Zug kommt. Zu diesem Zweck färbt er gerade so viel Fläche ein, dass er sich schnell nach vorn bewegen kann, verschwendet ansonsten aber keinerlei Zeit damit, sein Revier zu markieren. Dabei lassen sich zwei Arten von Killern unterscheiden: die einen wählen Konzentratoren als Waffe, um aus der Distanz und aus einer erhöhten Position heraus den Gegner auszuschalten, während die anderen bevorzugt mit Blastern die direkte Konfrontation mit ihren Gegenspielern suchen. Zwar belegt der Killer am Ende den letzten Platz für eingefärbte Flächen, hat aber die mit Abstand meisten Kills zu verzeichnen.

3. Der (übertriebene) Perfektionist
Der Perfektionist kann als eine Weiterentwicklung des Einfärbers gesehen werden. Auch sein höchstes Gut ist es, so viel Fläche wie möglich zu markieren. Zu Beginn einer Runde bleibt er am Startpunkt zurück und färbt pedantisch, nahezu besessen jeden Millimeter der Arena ein. Keine noch so kleine, versteckte Ecke ist dabei vor ihm sicher, da sie im Zweifel den rettenden Punkt zum Sieg bringen könnte. Er ist erst dann zufrieden, wenn alles gleichmäßig mit seiner Farbe bedeckt ist. Allerdings wird sein Handeln dabei von widersprüchlichen Emotionen bestimmt. Einerseits möchte er seinen Teamkameraden den Rücken freihalten, indem diese nach vorn stürmen können und das gegnerische Team in Schach halten, während er selbst die Arena einfärbt. Gleichzeitig schüttelt er jedoch auch den Kopf darüber, wie sorglos seine Mitspieler große und kleine Flächen ohne Farbe zurücklassen können. Sollte ein Mitspieler dem Perfektionisten bei seinem Bestreben unterstützen wollen, so zieht er sich schnell dessen Zorn auf sich. Ein wahrer Perfektionist benötigt keine Hilfe und färbt alles allein ein, während seine Teamkollegen sich lediglich um die Gegner kümmern sollen!

4. Der „Mein-Team-ist-schuld“
Diese Spielerart ist allem voran für eine Sache bekannt: sie spielen perfekt und das ist nicht einmal übertrieben! Von allen Spielern – sowohl ihres eigenen Teams als auch der Gegner – hat er die mit Abstand meiste eingefärbte Fläche und die meisten Kills zu verzeichnen. Was also ist schief gelaufen, wenn er am Ende doch verloren hat? Die Antwort auf diese Frage ist für ihn sofort offensichtlich: seine Teamkameraden tragen die Schuld. Wie soll er auch gewinnen, wenn er allein die ganze Arbeit machen muss? Doch trotz des faden Nachgeschmackes der Niederlage wird sich auch ein „Mein-Team-ist-schuld“ bald wieder an Multiplayern versuchen.

5. Der Geduldige
„Gut Ding will Weile haben.“ Ganz im Zeichen dieses Mottos richtet der geduldige Spieler seine Strategie aus. Er selbst siehst sich dabei als Taktiker, welcher seinen Gegnern hinterhältige Fallen stellt. Vereinfacht ausgedrückt besteht sein meisterhafter Plan darin, sich in der eigenen Tinte zu verstecken und den Gegner mit einem Überraschungsangriff zu überrumpeln. Bereits aus großer Entfernung entdecken seine Adleraugen den nichts ahnenden Gegenspieler, welcher sich langsam, aber stetig in seine Richtung bewegt. Dies ist genau der richtige Zeitpunkt in der Tinte abzutauchen. Sobald der Gegner dann – viele Sekunden später – direkt neben ihm steht und ihm den Rücken zugewandt hat, springt der Geduldige aus seinem Versteck und erledigt sein vollkommen überraschtes Opfer. Diese Strategie kann einiges an Zeit in Anspruch nehmen, doch ein Gegner ist ausgeschaltet!

6. Der Hüpfer
Ein wahrer Hüpfer sticht vor allem im direkten Zweikampf hervor. Während er und sein Kontrahent sich gegenseitig die Tinte um die Ohren spritzen, bleibt er selbst durch permanentes Drücken von X beziehungsweise B immer in Bewegung. In Folge des ständigen Auf- und Abspringens fällt es seinem Gegner schwer, ihn ins Visier zu nehmen. Er selbst hat keinerlei Schwierigkeiten dabei, auf den Gegenspieler zu zielen, weil der Hüpfer diesen Move auch im Tiefschlaf beherrscht.
Achtung! Folgende Spieler sind keine Hüpfer: die Rede ist von Inklingen, welche beim kleinsten Anzeichen von Gefahr zurück zum Startpunkt „hüpfen“. Diese Spieler lassen sich unter 9. Der Vorsichtige einordnen.

7. Das Herdentier
Herdentiere halten mit aller Kraft an dem Grundsatz fest: gemeinsam sind wir stark! Sie sind die geborenen Teamplayer. Für sie gibt es kein größeres Erfolgserlebnis, als sich zu dritt oder sogar zu viert auf einen einzelnen Gegenspieler zu stürzen. Dadurch wird jeder noch so starke Gegnern zum hilflosen Opfer. Sie suchen sich immer andere Teammitglieder, an welche sie sich anhängen können. Besonders deutlich wird dies, sollte ein Herdentier gestorben sein: um direkt wieder ins Spiel zurückzufinden, eilen sie ihren Kameraden umgehend zu Hilfe, indem sie zu dem am weitesten entfernten Mitspieler springen, welcher sich oftmals mitten im Kampf mit einem Gegner befindet. Leider dachte das Herdentier nicht daran, seinen Sprungpunkt mittels Ausrüstung zu verbergen und so scheitert die lieb gemeinte Unterstützung, noch ehe die wirklich beginnen konnte. Nichtsdestotrotz bedankt sich ein Herdentier nach einem Kampf artig bei seinen Mitspielern für die gute Zusammenarbeit, indem es wahllos Freundesanfragen verschickt.

8. Der Cool-Spammer
Cool-Spammer sorgen im Team für die richtige Motivation. Eine unmotivierte Mannschaft hat praktisch schon so gut wie verloren! Kaum dass der Kampf begonnen hat, rufen sie ihren Mitspielern ununterbrochen das Wort „cool“ zu. Besonders freut es sie, wenn Teamkameraden den Cool-Ruf erwidern. Selbst wenn ein Cool-Spammer von einem Gegner erledigt werden sollte, empfindet er dies noch immer als cool. Denn sein Opfer wird die Moral des Teams unermesslich steigern! Im Falle eines Sieges ist dieser natürlich allein das Resultat der permanenten Cool-Unterstützung und für den Fall einer Niederlage waren seine Bemühungen wohl nicht ausreichend genug.

9. Der Vorsichtige
Vorsichtige Spieler fürchten sich vor einer Vielzahl von Dingen, welche in der Arena lauern können. Dazu zählen unter anderem:
- Gegner
- gegnerische Tinte
- Bomben
- Spezialwaffen
- DJ Oktario
- Wasser
- Gitter
- Tintenmine
- Tintenwall
- Miezrichter
- Cool-Spammer
Etc.
Entsprechend versucht der Vorsichtige allem aus dem Weg zu gehen, was ihn in Angst und Panik versetzt. Aus diesem Grund tastet er sich in der Arena langsam voran, färbt ein Stück ein, bewegt sich etwas nach vorn, wartet und beobachtet, was seine Mitspieler tun. Anschließend wird wieder etwas eingefärbt. Doch es gibt Momente, in welchen selbst vorsichtige Spieler über sich selbst hinauswachsen. Dann sehen sie einen Gegner, nehmen ihn ins Visier und halten einfach drauf. Und mit ein kleinwenig Glück, gelingt es ihnen, diesen zu erledigen. Scheut euch nicht, etwas selbstbewusster zu sein!

10. Der Troll
Den Abschluss dieser Liste macht eine Art von Spieler, welche – dem großen Elektrowels sei Dank! – vom Aussterben bedroht zu sein scheinen: Trolle! Trolle bevölkern gern Onlinemultiplayer und machen so auch vor Splatoon nicht halt. Die Taktik eines solchen „Spielers“ ist schnell erklärt: gar nichts tun. Er bleibt stur am Startpunkt stehen und denkt nicht im Traum daran, etwas Nützliches zu unternehmen. Stattdessen versucht er mit „Zu mir“-Rufen seine Mitspieler ebenfalls zum nichts Tun zu animieren – erschreckend oft sogar mit Erfolg. Wer so hartnäckig daran arbeitet, sich unbeliebt zu machen, der hat zumindest einen Platz auf dieser Liste verdient.

In diesem Sinne: bleibt spritzig!
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