An exciting outlawlife

von Lee-Ann01
GeschichteDrama, Romanze / P12 Slash
Allan A Dale Djaq Little John Much Robin Will Scarlett
31.07.2017
29.03.2019
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Kapitel 2



Als sie im Camp ankamen, nahm Robin Sophie das Tuch ab.
Sie sah sich sehr genau um und war fasziniert davon, was sie sich hier aufgebaut hatten. Die Anderen legten ihre ganzen Waffen ab und beobachteten Sophie nebenbei, wie sie sich umsah und ihr Blick dem eines Kindes gleichte, was zum ersten mal Schnee gesehen hatte.
Sophie:,, Das muss doch wahnsinnig viel Arbeit gewesen sein!?''
Will:,, Na ja es war zwar sehr zeitaufwändig aber ansonsten war es nicht so schwer wie man glauben mag.'' sagte er mit etwas Stolz in der Stimme und einem kleinen Lächeln. Er machte auf Sophie einen sehr bescheidenen Eindruck aber dafür auch einen sehr Sympatischen.
Sophie:,, Hattes du die Idee dafür?''
Will:,, Ja kann man so sagen.''
Robin:,, Da konnte er sich mal so richtig austoben.'' sagte Robin mit einem Lachen. Anscheinend war das Will's Liedenschaft, dachte sich Sophie.
Sie war sehr erstaunt darüber wie nett die Outlaws doch waren. Immer hatte man ihr erzählt, Robin und seine Männer töten Menschen und bestehlen die Armen. Jetzt ist sie sich aber sicher, dass sie gute Menschen sind.
Sie war noch recht verunsichert und das merkte man ihr an. Robin entging das natürlich nicht also kam ihn ein Gedanke.
Robin:,, Djaq! Wärst du so nett und würdest mit Sophie Holz sammeln gehen? Ich glaube sie braucht jemanden mit dem sie mal erzählen kann und ich glaube mit einer Frau fällt ihr das leichter.''
Djaq:,, Natürlich. Kein Problem.''
Djaq ging also auf Sophie zu, die ein wenig planlos herumstand und sich nicht traute irgendwo hinzusetzen.
Djaq:,, Sophie. Hilfst du mir beim Holzsammeln?''
Sophie:,, Ja.'' erwiederte sie freundlich.
Sie war ziemlich erleichtert darüber, dass Djaq sie deswegen gefragt hatte. So kam sie sich nicht so nutzlos vor.
Als die Beiden dann unterwegs waren, begann Djaq zu erzählen.
,, Wo kommst du eigentlich her?''
Sophie:,, Ursprünglich aus London aber meine Eltern haben mich und meinen Bruder zu unseren Großeltern geschickt, die in Clun wohnten. Sie meinten es sei hier zu gefährlich und dass sie uns deswegen wegschicken müssten. Mein Bruder hat unsere Eltern immer belauscht und hat mitbekommen, dass sie ernsthafte Probleme mit sehr wichtigen Leuten hatten. Es ging hauptschlich um Geld. Vermutlich sollten wir weg damit sie uns somit beschützen konnten. Na ja und von da an haben wir in Clun gelebt. Damals war ich 6 Jahre alt.''
Djaq:,, Wenn das stimmen sollte mit den Problemen, dann haben deine Eltern das Richtige getan. Nicht das euch wirklich noch was passiert wäre.''
Sophie:,, Ja das stimmt schon aber ich vermisse sie sehr und ich würde alles dafür tun sie wieder zusehen. Und ich kann einfach nicht verstehen warum sie sich nach all den Jahren nicht einmal nach uns erkundigt haben.'' sagte sie sehr traurig und mit leichten Tränen in den Augen.
Djaq:,, Du wirst sie bestimmt bald wiedersehen. Es hat bestimmt seine Gründe warum sie noch nicht hier sind.'' sagte sie mit viel Zuversicht und legte Sophie eine Hand auf die Schulter.
Sophie war sehr dankbar, dass Djaq ihr zuhörte und so mitfühlend war. Es tat gut sich das mal von der Seele zureden.
Djaq:,, Aber was ist aus deinem Burder und aus deinen Großeltern geworden?''
Sophie:,, Mein Bruder war von dem einen auf den anderen Tag verschwunden. Wieso weiß ich nicht. Es gab auch eigentlich keinen Grund zumindest habe ich nie etwas mitbekommen und meine Großeltern sind kurz danach verstorben.''
Djaq fand es seltsam, dass ihr Bruder einfach verschwunden ist aber sie beließ es dabei und gab nur ein verstehendes Nicken von sich. Sie war überhaupt schon froh darüber, dass Sophie ihr das anvertraut hat.
Die Beiden sammelten noch etwas Holz und machten sich dann wieder auf den Rückweg.
Als sie ankamen begann es schon langsam zu dämmern.
John saß entspannt auf seinem ,,Bett'' (insofern man das ein Bett nennen kann:D). Will war dabei Robins Bogen zureparieren, Much hatte angefangen 2 Hasen zu häuten. Und Robin sah die beiden wiederkehrenden Frauen an.
Robin:,, Da seid ihr ja. Das hat ja ganz schön lange gedauert:'' sagte er gespielt ernst. Djaq wusste natürlich, dass Robin ganz froh darüber war.
Sophie legte ihr Holz ab und ging zu Robin.
Sophie:,, Ähhm.. Robin?''
Robin:,, Ja?''
Sophie:,, Wo kann ich denn schlafen?'' fragte sie sehr vorsichtig. Sie hatte das Gefühl ihnen eine Last zu sein.
Robin:,, Da hinten.'' Er zeigte auf ein Bett hinter den beiden von Allan und Much.
,, Wir haben dir schon was zurecht gemacht während du mit Djaq weg warst.''
Sophie:,, Danke. Das ist sehr lieb von euch.''
Sie ging zu ihrem Bett und setzte sich. Als sie sich setzte bemerkte sie ihre ganzen Dolche, die sie noch um hatte. Sie zog alle aus ihren verstecken und legte sie bei Seite.
Much hatte dies gesehen und fragte:,, Du kannst kämpfen?'' Seine Frage wirkte ziemlich erstaunt.
Sophie sah zu ihm:,,Nein leider nicht.'' gab  sie zu.
Sophie:,, Ich besitze sie nur für den Notfall.''
Much:,, Wie kommt denn eine Frau wie du an sowas? Und dann noch an so viele?'' Er hatte Recht es waren wirklich viele.
Sophie:,, Na ja.. ich habe sie unauffällig von den davorigen Besitzern abgezogen. Ich wollte halt auf Nummer sicher gehen, deswegen habe ich sowas. Ansonsten bräuchte ich sie aber auch nicht:''
In dem Moment in dem Much darauf antworten wollte kam Allan in's Camp.
Allan:,, Ich rieche ja noch gar kein Essen.'' sagte er belustigt
Sophie hatte so ein ''bisschen'' (ein großes bisschen:D) das Gefühl, dass er der Spaßvogel der Truppe ist.
Much:,, Sei froh, dass ich dir überhaupt Essen mache.'' sagte er etwas hochnäsig.
Allan lachte nur und  schmiss sich auf sein Bett. Sophie fragte Djaq, die recht nah bei ihr war wo Allan die ganze Zeit über war.
Djaq:,, Er war auf Patroullie.''
Sophie nickte verstehend. Sie bekam jetzt auch langsam hunger. Sie hatte lange nichts mehr gegessen. Schließlich war es auch nicht leicht sich alleine durchzuschlagen ohne jegliche Erfahrung.
wenige Minuten später kam die erlösende Nachricht von Much.
,,Essen ist fertig!!''
Sophie nahm danken das Essen entgegen.
Es schmeckte zwar sehr gewöhnungsbedürftig aber das wollte sie sich auch nicht anmerken lassen. Sie wollte ja nicht die Gefühle von Much verletzen. Die Anderen sahen es aber ebenso, bloß dass sie es Much sagten.
Djaq:,, Much hast du meinen Kräutervorrat geplündert?'' lachte sie
Much:,, Was? Wieso?'' fragte er etwas überrumpelt.
Robin:,, Weil man schon gar nicht mehr schmeckt was du für ein Tier zubereitet hast.'' lachte er ebenfalls.
Sophie musste etwas lachen.
Much:,, Haha. Nächstes Mal macht ihr das, dann sehen wir ja wer hier besser kochen kann.''
Allan:,, Much wir sind aber nicht so gute Hausfrauen wie du!'' scherzte er.
Much:,, Ach sei doch ruhig.'' Much ging draufhin beleidigt mit seinem Essen etwas abseits von der Gruppe. Als alle soweit fertig waren, ging jeder zu seinen Schlafplätzen. Sophie war auch recht schnell eingeschlafen. Sie war nach diesem Tag auch sehr müde gewesen.


Mitten in der Nacht hörte sie ein Knacken und schreckte hoch.
Als sie in die Mitte des Camps sah, sah sie Robin.
Sophie:,, Was hast du vor?'' flüsterte sie um Niemanden zu wecken.
Robin:,, Ich konnte nicht schlafen.''
Sophie:,, Ist alles ok? Es muss ja einen Grund haben warum du nicht schlafen kannst.''
Nach diesem Satz stand sie auf und ging zu Robin der sich mit einem Arm an einen der haltenden Bäume des Camps abstützte.
Robin:,, Ich habe in letzter Zeit nur ab und zu Alpträume, die mich  öfters mal wach halten.''
Sophie:,, Was für Alpträume?'' Sie war sich nicht sicher ob Robin mit ihr drüber reden würde aber sie hoffte es, weil sie wusste wie gut es tun kann sich auszusprechen.
Robin:,, Ich träume oft, dass sie alle - er blickte zu den schlafenden Outlaws - wegen mir getötet werden, nur weil ich sie wegen irgendwelchen Sachen in Gefahr bringe.'' Er senkte den Kopf und Sophie spürte, dass es schwer für ihn ist so viel Verantwortung für diese Menschenleben zu übernehmen auch wenn er es sonst nie ziegt, beschäftigte es ihn schon sehr.
Sophie:,, Das wird nicht passieren. Ich glaube du wirst immer das Richtige tun und keinen von ihnen in Gefahr bringen. Und wenn doch mal irgendetwas passieren sollte, darfst du dir nie die Schuld dafür geben. Schließlich lebt ihr ein gefährliches Leben und da ist das Risiko natürlich höher aber dafür kannst du ja nichts. Mach dir keine Gedanken.''  sie lächelte ihn an und legte kurz ihre Hand auf seine Schulter.
Robin:,, Danke. Aber ich könnte es mir dennoch nie verzeihen wenn irgendeinem von ihnen etwas zustößt.''
Sophie:,, Genieße einfach die Zeit, die du mit ihnen verbingen kannst und sei nicht so unglücklich.'' versuchte sie ihn aufzumuntern.
Robin:,, Du hast Recht...''
Sophie ließ ihn nun wieder allein und legte sich schlafen. Sie wusste, dass er jetzt wieder Zeit für sich brauchte.
Dieses Verhalten von Robin beschäftigte sie noch die ganze restlich Nacht. Sie hatte ihn als den mutigen, abendteuerlustigen und fröhlichen Anführer kennengelernt aber jetzt sah sie eine ganz andere Seite, die er vorher wahrscheinlich noch niemandem gezeigt hatte.






Soo das zweite Kapitel ist nun auch geschafft. Ich hoffe es hat euch gefallen:)
Achso und Sophie's Namen spricht man englisch aus ;)

LG Lee-Ann
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