Teatime

von Gimoy
GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Alice Der Verrückte Hutmacher
30.07.2017
26.11.2017
2
1720
 
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Dunkelheit überschattete den Platz. In Mitten eines scheinbar nicht endlosen Raumes fand sie sich auf dem eisigen Boden liegend nieder. Einzelne Strähnen ihres goldenen Haares bedeckten ihr blasses Gesicht. Langsam öffnete sie nach und nach die Augen. Durchaus verwirrt über den Palast aus Schatten in dem sie sich zu befinden schien, zwang sie ihren scheinbar leblosen Körper aufzustehen. Unsicher über die derzeitige Situation begann sie auf das Nichts, welches sie unmittelbar umzingelte, zuzulaufen. "Hallo? Ist hier jemand?", irritiert aber nicht verzweifelt wollte sie eine weitere Person in dem Schattenraum, welcher drohte sie zu verschlucken, wenn sie nicht schleunigst zu sah das sie hier weg käme, zu finden.
Doch an stelle einer erhofften vertrauten Stimme, konnte sie nur den klang einer fernen aber wunderschönen Melodie ausfindig machen. Die Musik schien ihr aus irgendeinem Grund sehr vertraut, weshalb sie ihre Augen schloss und sich langsam in Richtung der Musik begab. Immer wieder überlegte sie woher sie die Musik kannte, doch es sollte ihr vorerst nicht vergönnt sein dieses scheinbare Rätsel zu lösen. Als sie nach einigen Schritten sich unmittelbar im Zentrum de wohlklingenden Melodie befinden musste, wusste sie mit einem Schlag, wo sie war. Sofort fing sie an zu strahlen. Sie musste sich auf einem Fest befinden, ein Fest welches so bunt und fröhlich war, wie es nur die Anwohner in ihrem geliebten Wunderland zu feiern verstanden. Glücklich über ihren Aufenthaltsort riss sie ihre Augen auf um ihren Freunden in den Arm zu fallen.
Doch mit dem öffnen ihrer Augen, fand die Musik ein abruptes Ende und sie fand sich in dem dunklen Ort wieder, den sie eigentlich geplant hatte zu verlassen.Zwanghaft versuchte sie erneut die Melodie ausfindig zu machen, doch vergebens. Stille hatte den Ort in sein eisiges Tuch gewickelt. bei dem bloßen Gedanke daran, dass dies die letzte Chance gewesen sein konnte den Hutmacher endlich wieder zu sehen, fuhr ihr ein eisiger Schauer den Rücken hinunter.
Würde sie ihn jemals wieder in den Arm schließen können? Ihre Gedanken überschlugen sich, als sie auf der anderen Seite des Raumes eine Gestalt wahrnahm. langsam ging sie auf das kleine Häufchen elend zu, welches ununterbrochen weinte.Unter dem unzähligen Schluchzen und Wimmern konnte sie jedoch nicht verstehen, was die Gestalt bedrückte. Tröstend legte sie ihre Hand sanft auf die von Schatten umhüllte Gestalt. Doch bereits bei der kleinsten Berührung, verpuffte die Gestalt wie ein Traum und stieg in Form von schwarzem Rauch in den  scheinbar noch düstereren "Himmel", welcher wohl eher dem Aussehen eines bodenlosen Loches entsprach. Erschrocken über das Geschehene fuhr sie zusammen.
Was war das? Wo bin ich? Alles unzählige Fragen auf die sie keine Antwort bekam. Entschlossen endlich einen Ausweg aus diesem dunklen Nichts zu finden, trugen ihre Füße sie weiter bis sie plötzlich stehen blieb. Sie wurde das Gefühl nicht los, dass etwas sie verfolgte und auf sie lauerte. Langsam und geduldig schaute sie sich um, doch wie zu erwarten konnte sie nichts außer die ewige Leere erkennen.
Sie wollte gerade weitergehen, als eine große, schwarze Gestalt vom Himmel auf sie herab stürzte und sie zu Boden drückte. Es war eine Kraft, die sie noch nie zuvor Gespürt hatte. Sie versuchte Aufzustehen, doch scheiterte. Anstatt wie erhofft endlich wieder Herr über ihren Körper zu werden, durchfuhr sie ein fürchterlicher Schmerz am linken Schulterblatt. Sie schrie, doch niemand konnte sie hören. Bereit aufzugeben und loszulassen, hörte sie entfernt eine leise aber ernste Stimme. Sie konnte die Worte nicht verstehen, versuchte aber mit jeder Wiederholung dies zu ändern. Mit vor Schmerzen zusammengekniffenen Augen hörte sie noch genauer hin, doch die Stimme schien verblasst.
Als sie die Augen dann schließlich wiederstrebend öffnete, in der Hoffnung jemanden zu sehen, schien die Stimme unmittelbar neben ihr zu sein. Laut, deutlich und mit einem besorgten Unterton konnte sie die Worte nun eindeutig an ihrem Ohr vernehmen: "Wach auf, Alice, wach auf!


Das war's auch schon mit dem 1. Kapitel meiner Geschichte, welche meine persönliche Fortsetzung der beiden Kinofilme darstellt. Dies ist jetzt bereits der 3. Anlauf diese Geschichte zu beginnen und ich hoffe sie hat euch gefallen. Über Reviews würde ich mich sehr freuen,
LG   G. :D
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