Was wäre wenn...?

OneshotHumor, Romanze / P12
Captain America / Steven "Steve" Grant Rogers Hawkeye / Clint Barton Iron Man / Anthony Edward "Tony" Stark OC (Own Character) Quicksilver / Pietro Maximoff Winter Soldier / James Buchanan "Bucky" Barnes
29.07.2017
27.09.2020
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16.09.2020 1.432
 
Hey Leute :)
Ihr macht mich wirklich fertig :D
Jedes mal wenn ich zur Abstimmung schaue ist Gleichstand.....ich verlängere die Abstimmung nochmal bis morgen um 12.00 Uhr.... wenn dann wieder Gleichstand ist, wird sie eben nochmal verlängert :D
Link zur Abstimmung: https://strawpoll.de/rz5drgg

Ich versuche auch heute noch die restlichen offenen Kommis und Nachrichten zu beantworten..habe gestern schon mal angefangen aber dann kam wieder etwas dazwischen....

Viel Spaß!

Nach etwa einer halben Stunde sind alle satt und verziehen sich in ihre Zimmer, während Steve und du den Tisch abräumen und den Küchendienst erledigen. Du räumst gerade die Teller in die Spülmaschine, als du zwei Hände an deiner Taille spürst. Du stellst dich hin und siehst Steve fragend an. Er will gerade etwas sagen, doch stattdessen sieht er dich einen Moment an. Er bemerkt erst jetzt die dunklen Augenringe, die du hast. Er atmet tief durch und lächelt dich leicht an.
„Du gehst jetzt in die Badewanne. Ich mache den Rest und dann die Schlafzimmerrunde“, stellt er klar.
Du willst gerade etwas dagegen sagen, aber stattdessen schiebt er dich aus der Küche und in Richtung der Treppe. Du siehst ihn nochmal skeptisch an aber er zeigt nur die Treppen nach oben. Du schenkst ihm jetzt ebenfalls ein leichtes Lächeln und gehst dann wirklich nach oben.
Wie versprochen räumt Steve die Spülmaschine ein, wischt noch die Arbeitsplatten ab, genauso wie den Tisch und macht sich dann direkt auf den Weg nach oben. Er ruft alle Kids ins große Badezimmer, nachdem er sichergestellt hat, dass du in dem Schlafzimmer bist, welches an euer Schlafzimmer angrenzt. Alle putzen sich die Zähne und sind schon ziemlich geschafft von dem Tag und den verschiedenen Trainings, dass alle nachdem sie sich auch noch gewaschen haben, in ihre Zimmer gehen und auf Steve warten.

Steve geht zuerst zu Tyler. Der vierjährige ist ganz aufgeregt, als Steve sich neben ihn aufs Bett setzt. Und noch bevor Steve etwas sagen kann, fängt er schon an zu erzählen.
„Wir haben heute beim Schwimmen ein Wettrennen gemacht“, erzählt er völlig enthusiastisch,“ ich habe gewonnen!“
„Das ist ja wahnsinn“, stellt Steve begeistert klar,“ was hat deine Trainerin dazu gesagt?“
„Sie hat mich ganz doll gelobt und sie will mich für den nächsten Wettkampf anmelden, wenn ihr sagt ich darf hin!“
„Natürlich darfst du da hin. Und ich sag dir was, wenn ich von der Arbeit weg kann, bin ich definitiv dabei. Ich will mir nicht entgehen lassen wie du alle anderen hinter dir lässt“, stellt er mit einem breiten, stolzen Lächeln auf den Lippen klar.
Tyler muss kurz lachen. Steve sieht ihm an, dass er schon ziemlich müde ist und innerhalb der nächsten Minuten sowieso einschläft, also steht er auf und geht neben Tylers Bett in die Hocke. Tyler dreht sich zu seinem Dad, während dieser ihm die Decke überlegt.
„Wie wärs wenn wir irgendwann mal zusammen schwimmen gehen?“, fragt Steve,“ich wette du bist schneller als ich.“
Tyler gähnt einmal, ehe er nickt. Die Augen fallen ihm schon wieder beinahe zu, was Steve leicht lachen lässt. Er gibt Tyler einen kurzen Kuss auf die Stirn, ehe er aufsteht.
„Gute Nacht, Buddy.“
Mit diesen Worten geht er zur Tür. Gerade als er das Licht ausschalten will, meldet sich Tyler nochmal zu Wort.
„Das Nachtlicht Daddy“, nuschelt er.
Steve schaltet es schnell ein, macht das große Licht aus und schließt die Tür hinter sich. Mit einem Lächeln auf den Lippen geht er ins nächste Kinderzimmer zu Vanessa, die auch schon im Bett liegt. Genauso wie ihr Bruder erzählt sie ihm mit riesengroßem Enthusiasmus von ihrem Tag und wie das tanzen war. Nach etwa insgesamt einer Stunde in den Kinderzimmern kommt er bei James an. Der neunjährige sitzt auf seinem Bett im Scheidersitz und hat ein Buch auf dem Schoß. Als er Steve sieht, wirft er das Buch beinahe auf den Boden und legt sich ins Bett, was Steve leicht lachen lässt. Steve legt sich auch bei ihm mit aufs Bett und James beginnt zu erzählen wie sein Tag und das Fußballtraining waren. Doch mit dem was als nächste kommt hat er am wenigsten gerechnet.
„Dad?“, fragt James zögerlich.
„Ja Buddy?“
„Warum hat Mum vorhin geweint?“, will er leise wissen, während er Steve besorgt ansieht.
Steve muss schlucken. Das hat er gar nicht mitbekommen und fragt sich auch wie James es mitbekommen hat. Er kann sich vorstellen warum. Du bist seit sechs Uhr morgens auf den Beinen und hattest keine Sekunde am Tag nur für dich. Selbst der stärksten Frau wird das manchmal zu viel. Er hat dauerhaft ein schlechtes Gewissen, weil er so wenig hier ist und du mit den Kids alleine bist, aber jedes mal versicherst du ihm, dass es okay ist.
Doch Steve merkt, dass das nicht so ist, weshalb er auch schon mehrere Gespräche mit Director Fury über seine Zukunft bei SHIELD geführt hat. Er wollte dir noch nichts sagen, weil es noch nicht sicher ist, dass das was er vor hat klappt. James sieht ihn noch immer abwartend an, woraufhin Steve tief durchatmet. Wie erklärt er das am besten einem zehnjährigen?
„Weißt du, Mum hat im Moment viel um die Ohren. Die Arbeit ist im Moment etwas mehr und sie ist fast den ganzen Tag unterwegs. Dann macht sie das selbe, was wir euch immer sagen. Wenn es zu viel wird, lasst es raus.“
„Ihr sagt aber auch, dass wir mit euch reden sollen. Warum redet Mummy dann nicht mit uns?“
„Mummy redet mit mir“, meint Steve mit einem leichten Lächeln, obwohl es nicht die Wahrheit ist.
James nickt und lächelt leicht. Auch ihm kann Steve die Müdigkeit ansehen.
„Ich sag dir was, Buddy. Du gehst jetzt jetzt schlafen und ich gehe nochmal zu Mummy und frage sie. Okay?“
Er nickt und gibt Steve nochmal eine Umarmung, ehe dieser Aufsteht. Er schaltet auch hier das Licht aus und schließt die Tür hinter sich. Er sieht zu eurem gemeinsamen Schlafzimmer und sieht das Licht, welches unter der Tür hindurchscheint. Du bist noch wach. Schnell geht Steve nochmal durchs Haus und checkt alle Fenster und Türen, ehe er sich auf den Weg in euer Schlafzimmer macht. Er öffnet die Tür und sieht sich um. Das Licht ist zwar an, du bist aber nirgends zu sehen.
„(Y/N)?“; ruft Steve dich.
„J-ja?“, kommt eine Antwort aus dem Badezimmer.
Steve atmet tief durch. Er kann genau hören, dass du weinst. Er geht zur Badezimmertür und ohne Vorwarnung öffnet er sie. Du sitzt nur mit einem Handtuch um den Kopf und eins um deinen Körper auf dem Rand der Badewanne. Du siehst ihn erschrocken an, aber Steve schließt nur die Tür hinter sich und kommt auf dich zu, ehe er dich ohne zu zögern in seine Arme schließt. Du legst deinen Kopf auf seiner Schulter ab und kannst eine weitere Flut an Tränen einfach nicht mehr zurückhalten.
„Ich weiß“, flüstert Steve, während er dich nur noch fester an sich zieht.
„I-Ich bin nur so müde. E-Es ist so viel.“
Steve nickt, lässt dich aber nicht los. Nach gefühlten Stunden hebt Steve dich einfach kurzerhand hoch ohne dich loszulassen und bringt dich in euer Schlafzimmer. Er setzt dich auf die Bettkante, ehe er dich doch loslässt. Er geht vor dir in die Hocke. Er wischt dir vorsichtig mit den Händen die Tränen weg, ehe er dich leicht anlächelt. Ohne etwas zu sagen steht er auf, geht zum Schrank und holt dir ein paar Klamotten. Er hilft dir dich anzuziehen, ehe er dich einfach mit aufs Bett zieht. Er legt euch die Decke über und beide Arme um dich. Er gibt dir einen Kuss auf die Stirn, ehe er seinen Kopf auf deinen legt.
„Ich nehme mir den Rest der Woche frei, ob es Fury passt oder nicht. Ich kümmere mich um die Kids, fahre sie überall hin und mache den Haushalt. Du machst nichts mehr. Du kümmerst dich um dich selbst. Schnapp dir Nat oder Wanda oder beide und macht einen Mädelstag.“
„I-Ich muss arbeiten u-und Maggy und Sam haben ein Schulprojekt und James hat einen Test und-“, meinst du, ehe Steve dich unterbricht.
„Ich lasse Fury wissen, dass du für den Rest der Woche nicht greifbar bist. Ich mache das Schulprojekt mit Maggy und Sam und ich übe mit James für den Test. Ich mache das alles. Okay? Du brauchst ein paar Tage für dich. Keine Widerrede.“
Du bist so müde und erschöpft, dass du nicht weiter mit Steve darüber reden willst. So nickst du einfach. Steve zieht dich nochmal näher an sich, während du deine Augen schließt. Es dauert nicht lange, bis du schlussendlich eingeschlafen bist.
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