Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Dramione Oneshots

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Draco Malfoy Hermine Granger
27.07.2017
17.09.2018
10
10.662
1
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
27.07.2017 890
 
Oneshot
Seitdem das 7. Schuljahr begonnen hatte, war Draco Malfoy immer ganz merkwürdig zumute, wenn er daran dachte, dass das Ministerium in den Händen von Todessern lag. Wenn er sich dann noch überlegte, dass Potter, Granger und Weasley auf der Flucht vor Voldemort waren, lief es ihm kalt den Rücken herunter. Er wollte jetzt ganz sicher nicht in ihrer Situation stecken. Wahrscheinlich würde der junge Malfoyerbe nichtmal genug Mut aufbringen, um sich so konsequent dem Dunklen Lord entgegenzustellen.  Aber er hatte eh nie die Wahl gehabt, auf welcher Seite er stehen wollte. Draco Malfoy war in eine Familie geboren worden, für die es ganz selbstverständlich war, hinter Voldemort zu stehen. Er war als Reinblüter aufgezogen worden, und, dass musste er selbst zugeben, somit zu einem verwöhnten, rassistischen Arschloch geworden. Und das alles tat ihm leid. Doch jetzt war es zu spät oder? Der Krieg nahte und es war einfach zu spät die Seite zu wechseln. Doch dann fiel ihm ein, was Snape ihm einmal gesagt hatte >es ist nie zu spät, sich für das Gute einzusetzen<.
,,Mr. Malfoy ? Würden sie mir nun endlich mal ihre volle Aufmerksamkeit schenken ?", der Zaubertränkelehrer bedachte Draco mit einem abschätzigen Blick. Dieser nickte schnell und machte mit seinen Notizen weiter, ehe auffallen konnte, warum er so in Gedanken gewesen war. Der Malfoyerbe blickte in die Reihe hinter sich, wo Pansy gerade mit Millicent Bullstrode über den schrecklichen Geschmack von Lehrern ablästerte. Dann warf sie ihm einen Blick zu, der vermutlich hübsch aussehen sollte, bei ihr aber eher verstörend rüberkam. Schnell drehte er sich wieder nach vorne. Sein Freund Blaise Zabini musterte ihn besorgt. Auch an ihm war die ganze Sache mit Voldemort bis jetzt nicht spurlos vorbeigegangen und er machte sich viele Sorgen. Das bemerkte man an seinen dunklen Augenringen. Aber da Draco wahrscheinlich nicht anders aussah, machte ihnen die ganze Sache nichts aus.
Irgendwie schaffte der junge Malfoyerbe, es dann doch noch, sich auf den zugegeben eher langweiligen Unterricht zu konzentrieren. Und das, obwohl Zaubertränke neben Verteidigung gegen die dunklen Küste, eins seiner Lieblingsfächer war. Jedenfalls fand er den Unterricht im allgemeinen im Moment ziemlich eintönig und einschläfernd. Der einzige Lichtblich war Verwandlungen bei Goni, wie Draco es ausdrückte. Nachdem Zaubertränke beendet war, packte er langsam seine Sachen zusammen und lief gemütlich Richtung Slytheringemeinschaftsraum. Dort ging er zum Schlafsaal der Jungen und legte seine Sachen ab. Schnell nahm er sich alles, was er zum Hausaufgabenmachen brauchte und lief zur Bibliothek. Dort setzte er sich in eine verlassene Ecke und begann zu schreiben. Ab und zu stand Draco auf, um sich ein passendes Buch, welches er gerade benötigte herrauszusuchen. Es dauerte ein wenig bis Draco die Hausaufgaben fertig hatte, da er auch den ein oder anderen Aufsatz noch beenden musste. Doch als er endlich fertig war, stellte der junge Malfoy die Bücher zurück in die Regale, packte seine Sachen zusammen und machte sich auf den Weg in den dritten Stock. Bei einem ganz bestimmten Portrait angekommen machte er halt, lief dreimal davor hin und her und betrat anschließend eine große Halle mit viel Gerümpel.
Komischerweise war dies seit dem letzten Schuljahr sein liebster Rückzugsort geworden, weil er nur hier in Ruhe gut nachdenken konnte. Unzählige Male war Draco Malfoy schon durch die verschiedenen Gänge gestreift und dies tat er auch nun wieder. Er lief seine normale Route, als er plötzlich vor einer ihm noch unbekannten Kreuzung stehen blieb. Es gab zwei Abzweigungen und nach kurzen nachdenken entschied sich der junge Malfoyerbe für den rechten Weg. Die ganze Umgebung dieses Weges war ihm noch gänzlich unbekannt und neu. Neugierig sah er sich um. Die Dinge, die man hier im Raum der Wünsch finden konnte, lenkten ihn oft von dem eintönig gewordenen Hogwartsalltag ab. Seit Potty und Friends nichtmehr da waren, gab es niemanden mehr zum Streiten und Duellieren. Selbst die Quidditchspiele waren langweilig geworden, da Slytherin neuerdings immer gegen Gryffindor gewann. Das Team hatte sich erheblich verschlechtert. Selbst Hufflepuff war mittlerweile besser als die Löwen geworden.
Draco dachte noch einwenig nach, bis er plötzlich vor einem antik anmutenden Spiegel stand. Dieser trug die Aufschrift Nerhegeb und sah sehr eindrucksvoll aus. Draco hatte einst als kleiner junger von diesem Spiegel gehört. Deshalb wusste er um die magischen Fähigkeiten des harmlos aussehenden Spiegels. Der Malfoy war sich nicht sicher, ob er einen Blick hinein riskieren sollte, doch dann wagte er den Blick doch und konnte seinen Sinnen nicht trauen, denn das was er da sah, schien
nahezu, ach es gab kein Wort für das was man da sah und was Draco dabei fühlte. Denn er sah sich mit Granger in dem Spiegel und sein Spiegelbild schien glücklich. Glücklich mit Hermine ? Und in diesem Moment wurde Draco so einiges klar. Denn er hatte es schon das gamze Jahr gefühlt, doch war sich nie sicher gewesen. Doch nun war es im klar, er war verliebt und das in Hermine Granger. Eine Gryffindor, eine Muggelstämmige, eine strebsame Klugscheißerin, in das Mädchen, welches im Moment sein Leben riskierte. In das Mädchen, was er jahrelang geärgert hatte. In das Mädchen, was eigentlich das Gegenteil von ihm war. In Hermine Granger eben. Und irgendwie fühlte es sich gut an, sie und ihn da so zu sehen.
Jedoch war er sich nichtmal sicher ob Hermine noch lebte und dieses Gefühl war wirklich beklemmend. Draco brauchte nun ganz eindeutig jemanden zum Reden.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast