Der Clan der Wölfe - eine Neue Welt

GeschichteAllgemein / P12
Edme Faolan
27.07.2017
27.07.2017
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27.07.2017 399
 
Nachdem sie in ihrem ersten Bau übernachtet hatten, zog das kleine Rudel weiter. Die Ebene mit den Pferden, die Faolan in der Nacht zuvor entdeckt hatte, umgingen sie allerdings und wendeten sich mehr Richtung Süden.
Lange Zeit wanderten sie durch einen Wald, dessen Bäume am Anfang noch voller Schnee waren. Nach einer halben Tagesreise kamen sie am Ende des Waldes an. Die Bäume standen hier nur noch vereinzelt und es wehte ein angenehm warmer Wind. Um näher in das Innere der Neuen Welt zu sehen, liefen sie nun nach Westen weiter.
Dort wanderten sie weit über eine große Ebene, die durch kleine Hügel unterbrochen wurde. Als die Dämmerung langsam eintrat, oder das Erste Lavendel, wie die Eulen es nannten, waren die Welpen schon ziemlich müde, auch wenn sie bereits sehr groß waren und mit dem Tempo der Erwachsenen über lange Zeit mithalten konnten.
Das Rudel blieb auf einem kleinen Hügel stehen, während Edme und Faolan nach einem geeigneten Bau Ausschau hielten. Bald war ein lautes Heulen zu hören. „Ich habe eine Höhle gefunden, sie ist nicht weit von euch. Gwynneth wird mich ausmachen können und euch herführen.“
Gwynneth stieg würdevoll und lautlos in den Himmel. „Natürlich kann ich das.“ Auch wenn ich nicht mehr so gut sehen kann, hören kann ich unsere Edme umso besser. So flog sie los und die Wölfe, Adler und Bären folgten ihr.
Etwas weiter entfernt vom Rudel saß Faolan. Er hatte auch nach einem Bau suchen sollen, aber jetzt war das nicht mehr nötig. Er saß auf einem kleinen Hügel und schaute der Sonne zu, wie sie hinter den Gipfeln einiger hoher Berge versank. Je weniger vom Licht der Sonne zu sehen war, desto mehr Sterne leuchteten am Himmel.
Beezar mit dem Stern Kylric war schon gut zu sehen. Auch der Krug der Sark leuchtete am östlichen Horizont, als wöllte er an die Hinterlande und alles erinnern, was sie dort zurückgelassen hatten. Glücklicherweise waren auch Skaarsgard und die Sternenleiter zu sehen und ihnen nicht verloren gegangen.
Faolan löste seinen Blick vom Himmel. Es gab dort so viele Sternzeichen, die noch keinen Namen hatten, aber das war nicht seine Aufgabe. Er sollte sich auch auf den Weg zu Edme und den anderen machen. Edme, seine Gefährtin. Diese Worte klangen so ungewohnt und doch so vertraut. Aber er war glücklich und sie auch, das spürte er. Im halben Presspfotenlauf lief er in Richtung seiner Freunde.
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