Schatten der Vergangenheit

GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P16
27.07.2017
14.04.2018
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Bens Sicht:

Ein lautes Piepen holte mich aus meinen Tiefschlaf und ich drehte meinen Kopf auf die Seite und sah, das mein Handy Wecker diesen Alarm machte. Mühsam nahm ich das Handy mit meiner rechten Hand. Auf dem Display sah man deutlich 7:45 Uhr .
„Oh man, bitte Frau Krüger noch 5 Minuten.“, stöhnte ich leise.
Ich blieb noch kurz liegen, doch dann zog ich mich doch langsam nach oben und schmiss die Bettdecke zur Seite.
“Ich hasse es, früh aufzustehen.“, murmelte ich vor mir her und stand dann so langsam auf meinen Beinen. Ich streckte mich ausgiebig und ging langsam ins Badezimmer, um mich zu duschen und zu stylen.
Nach 10 Minuten kam ich wieder raus, ging auf meinen Kleiderschrank zu und holte mir neue Sachen raus. Ich nahm mein Handy und steckte es mir in meine Jackentasche. Danach nahm ich meine Waffe und ging in die Küche. Ich schnappte mir ein Brötchen aus dem Brötchenkorb, ging in Richtung Tür und blieb plötzlich stehen. Auf dem Boden vor mir lag ein weißer Briefumschlag.
„Nicht schon wieder.“
Ich hob den Brief auf und machte ihn auf. Auf dem Brief stand mit großen Druck Buchstaben. „NOCH 12 STUNDEN!“
„Oh man das ist jetzt schon der 10. Brief in einer Woche. Der Typ hat echt keine Hobbys.“
Ich legte den Brief auf einen kleinen Stapel, wo bereits 9 weitere Briefe lagen. Dann mache ich die Tür auf und ging die Treppen hinunter zu meinen Dienstwagen.
Ich machte die Autotür auf und setzte mich ins Auto. Dann holte ich mein Handy aus meiner Jackentasche und schaltete es ein. Das Display zeigte mir jetzt 8:05 Uhr an.
„Scheiße!“ Frau Krüger wird mir wieder ne Stand pauke halten, wenn ich wieder zu spät komme und das alles nur wegen diesen blöden Brief, der mich mal wieder aufgehalten hat." Ich drehte den Autoschlüssel um und machte mich auf den Weg zur Dienststelle.
Nach ungefähr einer Halben Stunde kam ich endlich auf der Dienstelle an. Ich stieg aus  meinen Wagen und ging hinein. Kaum als ich drinnen war, kam mir Susanne mit einem leichten Grinsen entgegen.
„Guten Morgen Ben, na ausgeschlafen?“
Ich schaute sie nur schräg von der Seite an und gab ein leichtes „Ha, ha sehr lustig.“, von mir.
Dann ging mein Blick weiter in Richtung Frau Krügers Büro. Sie hatte sehr viele Akten auf ihren Schreibtisch liegen und in einer war sie gerade vertieft gewesen.
Puh ich hoffe sie hat noch nicht bemerkt das ich zu spät gekommen bin.
„Ben da bist du ja endlich. Hast du schon wieder verschlafen?“
Erschrocken sah ich wieder nach vorne. Vor mir stand Aufeinmahl mein kleiner türkischer Partner Semir Gerkhan. Ich ging langsam auf ihn zu und antwortete ihm mit genervter Stimme.
„Nein hab ich nicht, mir ist was dazwischen gekommen.“
Danach ging ich an meinen Arbeitsplatz, zog mir die Jacke aus und legte sie über meinen Stuhl. Semir kam mir gleich darauf hinterher, schloss die Tür hinter sich und stellte sich vor mir hin.  Er schaute mir mit einem besorgten Blick in die Augen. „Mensch Ben, wo warst du den heute schon wieder. Die Krüger ist fast im Zickzack gelaufen wegen dir.“
„Jetzt bin ich ja da, es kommt nicht mehr vor, Versprochen Partner.“
Dann setze  ich mich auf meinen Stuhl und mache den Computer an. Plötzlich stand mit einen lauten Knall die Krüger in der Tür. Semir und ich schauten erschrocken zu ihr. Sie verschränkte ihre Arme und schaute mich wütend an.
„Ach schön das sie auch endlich da sind Herr Jäger. Was ist ihnen den heute im weg gewesen, etwa wieder ein Stau auf der Autobahn?“
Ich stand wieder auf und stellte mich vor ihr hin.
„Es tut mir Leid Frau Krüger, irgendwelche Kleinkinder haben einen Reifen meines Wagens zerstochen und ich musste ihn auswechseln lassen.“
Ich hoffe sie kauft mir die Story ab.
„Ach ist das so, was besseres fällt ihnen wohl heute als Ausrede nicht ein. Es reicht Herr Jäger, sie sind diese Woche nur zu spät gekommen. Jetzt ist Schluss, wenn sie Morgen noch einmal zu spät kommen, versetzte ich sie 1 Monat lang in den Innendienst, haben sie mich verstanden und jetzt ab an die Arbeit.“
Kaum als sie den letzten Satz Beendet hatte, knallte sie die Tür wieder hinter sich zu und ging zurück in ihr Büro.



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