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Ein Schatten meiner Angst

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Freundschaft / P16 / Gen
OC (Own Character) Sleepy Ash / Kuro
26.07.2017
30.04.2019
2
2.934
4
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Dieses Kapitel
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26.07.2017 1.500
 
Hallo :) Hier ist meine allererste richtige FF und ich hoffe, dass sie eure Neugier weckt ^^
Da der kleine, schwarze Kater, mein Herz erweicht hat, ist dass hier eine KuroxOC ;D
Seine träge Art bringt mich einfach immer wieder zum Lachen und die Sprüche sind einfach
nur geil :,D Ich bin sogar einmal tatsächlich vor Lachen vom Stuhl gefallen XD
Naja...also, ich wünsche euch sehr viel Spaß beim lesen ;)
*Chips und heiße Cola hinstell* “Wieso bekommen die eine heiße Cola und ich nicht?“
Scheiße XD Hab ich doch glatt vergessen Kuro auch eine zu geben :,D *ihm auch eine geb*
*Decke einmurmel* “Mein empfindlicher Körper, hält dieses Wetter nicht aus...Wie nervig“
Ja genau ;D Also bis später XD




„Mama, Mama! Schau mal!“, ein kleines Kind, ungefair 7 Jahre alt, mit langen roten Haaren und
blauen Augen, kam freudig hüpfend auf ihr Mama zugerannt. Mit einem breiten Lächeln im
Gesicht, zeigte sie ihr einen kleinen Hasen, den sie gerade eben durch den Garten hüpfen sehen
hat. Sein weißes Fell war weich und glänzte. Die blauen Augen, ließen dieses Tier nur noch
bezaubernder aussehen. ,,Wo hast du den denn gefunden?“, fragte ihre Mama überrascht
und sah sich den Hasen an. Es schien noch ein ganz Junger zu sein, denn er könnte locker in
einen Napf passen. ,,Er hat an einen deiner Salate geknabbert. Können wir ihn behalten, bitte?“,
das kleine Mädchen setzte ihren Hundeblick auf und die Mutter begann zu kichern.
,,Na klar mein Schatz, aber du kümmerst dich um ihn!“, merkte sie an und ihre Tochter nickte
eifrig. ,,Und da der Hase noch einen Käfig braucht und viele andere Sachen, gehen wir jetzt
einkaufen.“, sagte die Frau und stand auf. Mit dem kleinen Geschöpf im Arm, lief sie ihrer
Mutter hinterher und zusammen machten sie sich auf den Weg zum Tierladen.
Staunend über diesen großen und schönen Laden, ging sie durch die Gänge und schaute,
was sie für ihr neues Haustier wohl holen könnte. Da fiel ihr ein zweistöckiger, blauer Käfig ins
Auge. Eine Holzleiter führte ins obere Stockwerk und der Käfig war sehr weit ausgebaut, sodass
der Hase genügend Freilauf hatte. Das Mädchen zog ihrer Mutter an den Rock und zeigte
kichernd auf diesen. Sie war einverstanden und so suchten sie noch die restlichen Sachen aus.
Spielzeug, Trockenfutter und Knabbereien, Frischfutter, Streu und Heu und Häuschen. Mit allem fertig, machten sie sich auf den Weg nach Hause und richteten den Käfig schön ein.
Danach beobachtete das kleine Mädchen den Hasen noch eine ganze Weile, wie er sich in seinem
neuen Zuhause einfand. Ab und zu gab sie ihm auch ein Salatblatt entgegen, dass er gerne von
ihr annahm. ,,Hilfst du mir beim Essen machen?“, hakte die Mutter nach und das Kind nickte.
Nichts konnte dem kleinen Mädchen mehr die Laune verderben. Schnell half sie ihrer Mutter
beim Bolognese vorbereiten. ,,Geh dir noch schnell die Hände waschen.“, bat sie ihre Tochter.
Sie ging ihre Hände waschen und aß anschließend mit ihrer Mutter. Das kleine Mädchen freute
sich immer mehr, denn gleich würde sie mit ihrer Mutter weiter Magie üben. Sie machte es
gerne und hatte sehr viel Spaß daran. Ihre Mutter meinte immer, dass sie ein sehr großes
Talent hat und man dieses nicht verschwenden sollte. Eifrig räumte sie den Tisch ab und
rannte nun ins Wohnzimmer. Dort holte sie ein kleines Messer raus, was ihr Vater ihr damals
geschenkt hatte. Leider ist dieser vor einem Jahr gestorben und somit hatte sie nur noch ihre
Mutter. Lächelnd legte sie das Messer auf den Tisch ab und wartete auf ihre Mutter.
Sie setzte sich neben ihre Tochter. ,,Du weißt, was du machen musst?“, hakte sie nach und das
kleine Mädchen nickte. Konzentriert hielt sie ihre Hände darüber und schloss die Augen.
Unter ihren Handflächen begann es zu leuchten und gelbe Striemen bildeten sich auf dem Messer.
Erstaunt darüber, dass ihre Tochter dies mit Leichtigkeit machte, riss sie die Augen auf.
Noch nie kam es vor, dass man es in diesem Alter schon meisterte, eine Waffe samt Aufbau zu
analysieren. Als das Mädchen fertig war, sah sie abwartend ihre Mutter an.
,,Versuche jetzt, diese Waffe zu rekonstruieren.“, erklärte sie ihrer Tochter. Etwas
nervös konzentrierte sie sich erneut. Sie spürte, wie sich unter ihren Handflächen, etwas
zusammensetzte. Immer mehr kniff sie die Augen zusammen, denn es kostete sehr viel
ihrer Magie. Diese Magie wurde in ihrer Familie immer an den Erstgeborenen weitergeführt
und erlaubte ihnen, drei bestimmte Waffen zu erschaffen, wann immer man wollte.
Sobald man sich diese drei Waffen ausgesucht hat, konnte man diese immer wieder erscheinen
lassen. Das kleine Messer, mit dem silbernen Griff, wo ihr Name eingraviert war, war ihre erst
Waffe. Nach ein paar Minuten, hatte sie dieses Messer rekonstruiert, was ihre Mutter noch
mehr staunen ließ. Dieses Kind war etwas Besonderes, dass wusste sie. Freudig klatschte das
Kind in die Hände und hüpfte auf und ab. ,,Jay, ich habs geschafft!“, schrie sie und umarmte
ihre Mama. Diese erwiderte die Umarmung. ,,Jetzt aber ab ins Bett.“, lachte sie und die Kleine
rannte hoch in ihr Zimmer. Die Mutter brachte sie ins Bett, machte das Licht aus und verließ
das Zimmer. Das Mädchen überlegte nochmal, was heute so alles passiert ist. Innerlich grinste
sie breit, denn sie hatte es nicht nur geschafft, mit der Magie weiter voranzuschreiten, sondern
hatte auch einen Hasen als Haustier. Nach einer Weile schlief sie ein.


,,AH!“. Ein lauter Schrei, ließ das Mädchen hochschrecken. Es kam von unten und sie bekam
ein ungutes Gefühl. Vorsichtig stieg sie aus ihr Bett und machte die Tür auf. Im Haus war alles
dunkel, da es bereits mitten in der Nacht war. Doch da sie sich im Haus auskannte, war es kein
Problem für sie. Langsam ging sie die Treppen runter und versuchte nach ihrer Mutter
zu suchen. Da der Schrei ja von hier unten kam, konnte die Mutter nicht im Schlafzimmer sein,
weil sich dieses oben befand. Plötzlich trat sie mit ihren Fuß in etwas nasses. Verwundert
bückte sie sich und tippte mit einem Finger rein. Sie hielt sich den Finger an die Nase und
schnupperte dran. Sie wusste nicht was es war, also versuchte sie mit ihrer Magie etwas Licht
zu erschaffen und hielt das Licht über ihre Hand. Geschockt riss sie die Augen auf, als sie
die rote Flüssigkeit auf ihrer Handfläche sah. Das Mädchen wusste genau, dass das Blut war
und sie bekam immer mehr Panik. Leise sah sie sich weiter um und was sie nun vor sich sah,
ließ fast ihr Herz stehen bleiben. Ihre Mutter war in den Fängen eines Mannes. Er hatte seine
Zähne ihr in den Hals gerammt und sie war übersät von Blut. Anscheinend hatte ihre Mutter
gegen diesen Mann gekämpft, denn sie hatte noch mehrere Wunden an den unterschiedlichsten
Stellen. Mal war es nur ein Kratzer, mal war es eine tiefsitzende Wunde, die immer weiter
blutete. Auch der Boden war voll mit Blut. Der Mann schaute auf und als er das kleine Mädchen
sah, schmiss er die Mutter gegen eine Wand und kam grinsend auf die Kleine zu.
Bei dem Grinsen konnte man spitze Eckzähne erkennen und sie sah, wie seine Augen kurz rot
aufleuchteten. Sie riss die Augen auf. Ihre Mutter hatte ihr immer von diesen Kreaturen erzählt,
die den Menschen das Blut aussaugen und nichts als Ärger brachten. Nie im Leben hätte sie
gedacht, dass sie mal einen Vampir treffen würde. Vor lauter Angst, bewegte sie sich nicht und
fing an zu zittern. Was sollte sie jetzt tun? Sie wollte schreien, weinen und einfach nur auf diesen
Vampir einprügeln, doch was hat ein kleines Kind, denn schon für eine Chance.? Immer noch
zitternd stand sie da, wartete, bis er sie ebenfalls umbrachte. Sie hatte niemanden mehr.
Erst ihr Vater und jetzt ihre Mutter… Aber sie wollte noch nicht sterben, denn sie hatte noch ihr
ganzes Leben vor sich. Kurz bevor der Vampir bei ihr war, ließ sie ihr kleines Messer in der
rechten Hand erscheinen und stürzte sich schreiend auf ihn. Überrascht über diese Aktion,
keuchte der Vampir auf und kam unsanft auf dem Boden auf. Sie rammte ihr Messer in seine
Brust. Immer und immer wieder, darauf hoffend, dass er endlich aufhören würde zu atmen.
Sie schrie sich die ganze Seele aus dem Leib. Obwohl der Vampir nicht mehr am Leben war,
rammte sie ihm das Messer immer wieder in die Brust. Nach einer gefühlten Ewigkeit ließ sie
von ihm ab und fing an zu weinen. Heulend schlang sie ihre Arme, um den toten Körper ihrer
Mutter. Es war ihr egal, dass sie soeben ein Leben beendet hat. Das Mädchen hatte kein
Stück Mitleid für ihn übrig, denn er hat ihr das genommen, was sie am meisten liebte.
Auch sie war nun von Blut übersät, doch kümmerte es sie nicht. Wieder begann sie zu
schreien. Ein einziger Vampir, hat ihr alles genommen und das in einer Nacht.
Fest umgriff sie den Griff ihres Messer. In dieser Nacht schwor sie sich, Ayane Shibata, dass sie jeden verdammten Vampir erledigen würde, damit ihre Mutter den Frieden fand.
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