Eine etwas andere Assassine

von MissLisi
GeschichteAbenteuer, Romanze / P12
Evie Frye Henry Green Jacob Frye OC (Own Character)
25.07.2017
07.09.2020
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25.07.2017 1.094
 
Hi ^-^
Mensch ich hab schon lange nichts mehr auf Fanfiktion.de veröffentlicht. Deswegen wird es mal wieder Zeit.
Es ist diesmal eine etwas andere Geschichte. Charlie soll übrigens Fetch aus First Light ähneln… Aber nur ein kleines bisschen
Kapitel kommen unregelmäßig.
Und jetzt viel Spaß ^-^
Ach ja Rechtschreibfehler könnt ihr behalten
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Als ich klein war, wurde mir immer gesagt, ich wäre anders. Doch ich wollte nie anders sein. Alle Kinder hatte Angst vor mir, dabei wollte ich nie jemanden weh tun.

Mit zehn Jahren schickten mich meine Eltern fort, in eine Art Anstalt um mich dort behandeln zu lassen. Doch die konnten auch nichts für mich tun.
Eines Tages kamen dann diese Männer, sie nahmen mich mit auf ein Schiff. Ich verstand das alles nicht, das lag nicht nur daran, dass die Männer Englisch sprachen. Ich hatte keine Ahnung, wo sie mich hin brachten. Nach Tagen auf hoher See waren wir endlich da.

Ich wurde gehalten wie ein Tier. In Handschellen, in einem dunklen Raum unter Deck. Dabei war ich doch nur ein Kind.
Später fand ich heraus, dass wir in Amerika waren. Dort wurde ich zu einem Doktor geschickt der mir “helfen” wollte. Dieser Arzt stellte sich mir sehr freundlich vor ,doch im Laufe der Zeit merkte ich, dass Doktor Blair, so sein Name, mich als Experiment ansah. Er versuchte mit seinen neuen Erfindungen alles mögliche an mir aus.

Das machte alles aber nur schlimmer. Ich hatte immer wieder unkontrollierte Ausbrüche meiner Kräfte, all das verlangte mir so viel ab.
Ich hatte kein Kontakt zu Gleichaltrigen, was mir in bestimmten Phasen sehr gefehlt hat. Mit sechzehn wollte ich auch mal Ausgehen und Leute kennenlernen, doch ich durfte nicht.
Zu dieser Zeit herrschte Bürgerkrieg, wovon ich aber nicht viel mitbekam, doch so was wurde als Ausrede benutzt, damit mich niemand sieht, außer die unzähligen Wissenschaftler und Reporter, die mich als Freak darstellten.

Ich nur einen Freund, er war der Assistent von Doktor Blair. Seine Name war Dean. Er hat sich immer heimlich um mich gekümmert, er war da, wenn ich reden wollten. Hätte das jemand rausgefunden, wäre er seinen Job wohl los. Aber er hat mir so viel geholfen, wie auch in dieser einen Nacht. Nach einem, mal wieder, gescheiterten Experiment, welches helfen sollte herauszufinden wo meine Kräfte herkommen, zog Blair einen Schlussstrich. Er meint, es gäbe nur eine Lösung eine Antwort auf meine Kräfte zu bekommen: Mein Gehirn.

Als er mir das sagte, war ich geschockt vor Angst. Er konnte doch nicht einfach mein Kopf aufschneiden und was würde das für mich heißen? Nein, soweit konnte er nicht gehen.

Durch meine Wut und Angst bahnte sich wieder ein Anfall an. Der Doktor hatte Glück, dass er sich so schnell in Sicherheit bringen konnte. Sein ganzer Behandlungsraum war verwüstet, selbst ein großer Teil der Wand fehlte, wie schon so oft. Sein ganzes Haus ähnelte schon einer Ruine. In den Jahren sind wir schon so oft umgezogen, doch das war mein letzter Umzug mit ihm.
Sie brachten mich wieder in den Keller und banden mich zur Bestrafung fest an mein Bett.

Als es Nacht wurde und alles in meinem Zimmer dunkel war, merkte ich, wie jemand durch meine Tür kam. Ich kann mich noch genau an die Worte erinnern die Dean zu mir sagte und mir so viel Hoffnung schenkten: “Keine Sorge kleines, ich hole dich hier raus!” Er wollte es nicht mehr mit Ansehen was die hier mit mir machten.

Er schnitt meine Fesseln durch und zusammen schlichen wir uns nach oben. Doktor Blair schien zu schlafen oder schon meine Operation für morgen vorzubereiten. Jetzt standen uns nur noch die Polizisten, die rund um das Haus verteilt waren, im Weg.

Deans Plan war es durch die von mir eingerissene Wand zu flüchten, denn der Bereich war abgesperrt und es standen keine Polizisten da. Als ich den großen Garten betrat, sah ich endlich mal wieder Sterne. Ich war so lang nicht mehr draußen, bestimmt schon mehrere Wochen.

Dean zog mich hinter einen Busch und zeigte auf ein Polizist der im Garten stand. Wir mussten uns irgendwie um ihn her schleichen, also mussten wir durch die Büsche kriechen und dabei so wenige Geräusche wie möglich zu machen, was gar nicht mal so einfach war. Fast waren wir schon draußen, da kam uns die große Mauer in den Weg. Beim drüber klettern versuchte mich plötzlich irgendwas am Bein wieder runter zu ziehen. Die Wache hat uns doch erwischt.

Er zog an mein Bein und pfiff dabei in seine Pfeife. Viele Polizisten stürmten in den Garten und auch die Lichter im Haus gingen an. Panik überkam mich während die Polizisten und Dean an mir zogen.
Meine Haut fing an zu kribbeln. Mir wurde warm. Mein Herz fing an wie wild zu schlagen. Ich konnte nicht mehr an mich halten, hielt Dean fest und rannte Blitzschnell über die Mauer und ein ganzes Stück die Straße entlang.

Als ich zum Stehen kam, brach ich fast zusammen. Dean stützte mich mit seinem Arm. Er war anscheinend voller Adrenalin und redete auf mich ein "Was war das? Das war der Wahnsinn!" Immerhin war einer begeistert. Ich selbst hatte keine Ahnung wie ich das hinbekommen hab.

Von weiten konnte man die Pfeifen der Polizisten höre. Dean setzte mich auf eine Bank und sagte “Pass auf! Die Straße runter, da steht eine Kutsche. Der Kutscher heißt Edgar. Er wird dich zum Hafen bringen. Dort kannst du mit einer Fähre zurück nach Deutschland.” Er gab mir einen kleinen Beutel mit einem Ticket, Papieren und ein paar Münzen. Verwirrt sah ich ihn an, kam er etwa nicht mit?

Dann sagte er “Ich kann nicht mitkommen. Aber du schaffst das schon, kleines.” Das waren seine letzten Worte zu mir. Er umarmte mich noch und ging zurück zum Haus von Doktor Blair. Er ist doch wahnsinnig! Kurz überlegte ich ihn hinterher zu gehen, aber ich wusste, dass er das nicht wollte, also machte ich mich auf den Weg die Kutsche zu finden.

Edgar war ein älterer Herr. Er fuhr mich, wie Dean gesagt hat, zum Hafen und zeigte mir, mit welcher Fähre ich fahren muss. Ich war erleichtert. Ich war frei! Nur was wird, wenn ich wieder in Deutschland bin? Würde meine Familie mich noch kennen? Wo ist meine Familie überhaupt? Ich hatte keine Ahnung und ließ mich in meinen Sitz sinken und schlief bald darauf ein.

Durch wildes Geschaukel wurde ich wieder wach. Ein Unwetter tobte und man sagte den Passagieren, das wir in London Nothalten müssen, bis das Unwetter vorbei ist.

Und jetzt sitze ich hier in London fest...
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