The Guardians of Hope - Shadow Empire (Teil 1)

GeschichteAbenteuer, Mystery / P16
Engel & Dämonen Fabeltiere & mythologische Geschöpfe Geister & Gespenster Ritter & Krieger
25.07.2017
03.02.2019
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The Guardians of Hope ~ Shadow Empire



Planet Novara - Die Götter- Einleitung





Als der Planet Novara durch die kosmische Energie im Weltall erschaffen wurde, wurden mit ihr die beiden allmächtigen Götter Weiß und Schwarz geboren, die über alles Leben auf Novara entscheiden würden. Ihr Daseinszweck war simpel und glich dem ewigen Spiel von Gut und Böse. Von Licht und Dunkelheit. Doch um das Leben auf dem Planeten Novara überhaupt ermöglichen zu können, erschuffen die beiden allmächtigen Götter, die elementaren Götter, welche für die Natur zuständig sind. Sie behielten die Natur im Gleichgewicht und versprachen ewigen Frieden. Doch der dunkle Gott, der seiner geschaffenen Natur folgend Dunkelheit und Zerstörung brachte, gewann schnell an Macht und begann einen heftigen Krieg gegen die Licht-Göttin. Der junge Planet drohte jung zu sterben. Um ihre Welten noch zu retten, vereinten die weiße Licht-Göttin und die elementaren Götter ihre Kräfte und schlossen den dunklen Gott tief im Kern des Planeten ein, bevor sich die Planetendecke für immer schließen würde. Dabei wurde die Magie und der Zauber durch die kosmische Energie so groß, das sie in Kristallen auseinander sprangen und auf der ganzen Welt zu finden waren.

Millionen von Jahre zogen friedlich vorbei und die Geschichten um die Götter wurden vergessen. Doch der dunkle Gott sandte schlechte Seelen, Schatten genannt, aus, die sein dunkles Imperium langsam aber stetig erweiterten. Sie besetzten den Körper eines Menschen und verwandelten ihn in eine Marionette, welche dazu benutzt wurde, Mitmenschen umzubringen und neue Schatten zu schaffen. Nur die Kraft der elementaren Kristalle konnte die Menschen vor den rachsüchtigen Schatten schützen.

Die vier größten Kristalle fanden Schutz bei einem Mann, der zum ersten Kaiser des Kaiserreiches Kenjin gekrönt wurde. Um seine Macht zu demonstrieren, ließ er sich seinen Palast auf dem Berge Kenji errichten. Der dunkle Gott erkannte die Macht der Gefühle und der Angst und nahm dem jungen Kaiser seine Seele und wohnte fortan selbst in der Blutlinie jeden Kaisers, der geboren wurde. So konnte er unbemerkt von den Menschen, sein dunkles Schatten Reich stetig erweitern. Doch alles Magie der Götter reichte nicht aus, um den Frieden einzuläuten. Die herankommende Gefahr für den Planeten und die Menschen durch den dunklen Gott scheint besiegelt.....





~~~13 Jahre zuvor~~~





auf dem Kontinent Gelopa, Dorf Barilo






Die Sonne stand schleierhaft am Himmel. Die Atmosphäre im Dorf war angespannt und ungemütlich. Ein kleines, braunhaariges Mädchen mit eisblauen Augen und einem weißen Kleid saß im Vorgarten ihres Elterlichen Hauses und summte ein Lied, während sie die Blumen beobachtete. Die erdrückende Stimmung in ihrem Umkreis nahm sie überhaupt nicht wahr. Neben ihr im Gras, lag auf den Rücken, ein kleiner braunhaariger Junge. Er hatte die Hände hinter dem Kopf verschränkt und sah verschmitzt in den Himmel. Seine Reh braunen Augen versuchten, Muster im Bilde der Wolken zu erkennen.

,,Hey,..Elements, schau mal, findest du nicht, das die Wolke da oben aussieht wie ein Pfarruas?“. Das kleine Mädchen, Elements, sah auf und blickte mit ihren blauen Augen in den Himmel.

,,Stimmt Vernon, aber,..hast du jemals ein Pfarruas gesehen? Mein Vater hat mir Bilder gezeigt. Sie sind gefährlich“, antwortete das kleine Mädchen. Sie war erst vier Jahre alt, doch für ihr Alter war sie sehr schlau und hatte ein Photographisches Gedächtnis. Erlebte Dinge, Bilder, alles was sie je gesehen hatte, speicherte ihr kleines Gehirn ab. Sie vergaß es nie mehr wieder.

,,Ach was,..die sind doch nicht gefährlich, viel gefährlicher sind die Monster im Wald, die auf uns Menschen Jagd machen. Vor denen muss man Angst haben“. Der Junge, Vernon genannt, setzte sich nun auf und sah sich um. Die kleine sah Vernon nun mit ängstlichen Augen an.

,,Monster,..im Wald?“.

Ihre zierliche Stimme begann zu zittern. Sie kannte Vernon von Geburt an. Sie lebten fast nebeneinander im Haus und waren seit jeher immer zusammen und spielten oft draußen im Garten. Auch wenn sie so jung waren, verband die beiden ein unsichtbares Band und sie wurden schnell Freunde. Ihre Eltern waren über diese Tatsache sehr erfreut. Vernon war zwei Jahre älter als Elements und schon sehr weitsichtig, was seine Zukunft betraf.

Da die Menschen im Dorf nicht wussten, was im Wald vor sich ging, traute sich niemand in diesen hinein. Man erzählte sich von grässlichen Bestien, die dort ihr Unwesen trieben. Von schemenhaften Gestalten, die nach schwachen Seelen dürsteten. Viele Menschen, die diesen Wald besuchten, kehrten nicht mehr zurück. Elements schluckte leicht.

,,Du willst mir nur Angst machen, aber ich habe keine Angst. Und außerdem, gibt es immer Licht im Dunkeln“, behaarte die Kleine.

,,Du glaubst echt, da wo es dunkel ist, soll es Licht geben? Ich weiß nicht, aber eines weiß ich genau. Eines Tages werde ich groß und stark sein. Und dann können die Monster was erleben“, prahlte Vernon und stand auf. Nach wenigen Umblicken entdeckte er einen Ast, welchen er aufhob und damit hin und her schwang, wie ein großer Krieger.

,,Ich werde auch ein großer Master Soldat der kaiserlichen Armee werden und die Welt beschützen“, erklärte er siegessicher. Elements lächelte sanft vor sich hin.

,,Mit dem Ast da?“. Elements lachte vergnügt.

,,Nein,..natürlich mit einem großen, scharfen Schwert, das hier,... war nur zum Spaß, aber ich werde stark und beschütze alle, die ich lieb habe“.

,,Auch,..mich?“, fragte die kleine hoffnungsvoll.

,,Natürlich. Du bist die erste, die ich Retten werde und dann können wir zusammen gegen die Monster vorgehen, verlass dich drauf, wir werden groß und stark und bleiben dann zusammen“. Vernon war sich seiner Sache sicher. In den Köpfen kleiner Kinder braute sich oft ihr Schicksal, wenn sie von ihren Träumen und Wünschen erzählten.

,,Sicher, wir sind ja Freunde“.

,,Ja, das sind wir und werden wir bleiben“.

Die beiden Kinder spielten noch ein wenig im Garten, als sich am Himmel unheilvolle Wolken zu einem mächtigen Gewitter formten. Starker Wind wehte auf und das helle Licht der Sonne verschwand. Es wurde zunehmend kühler und die Kinder fröstelten leicht.

,,Elements,..komm ins Haus, ein Gewitter braut sich zusammen“. Die Stimme ihrer Mutter schallte aus der Haustüre heraus, die einen kleinen Spalt geöffnet war. Etwas betroffen davon, das hier und jetzt das Spiel mit Vernon vorbei war, stand sie auf.

,,Tut mir Leid, ich muss rein gehen“.

,,Ich gehe jetzt auch nach Hause und denk dran, eines Tages werden wir groß und stark und beschützen alle, die wir lieb haben“.

Das dies die letzten Worte von dem kleinen Vernon waren, konnte Elements noch nicht ahnen. Sie nickte nur lächelnd und verschwand dann im Haus ihrer Eltern. Durch das Küchenfenster sah sie ihm nach, wie er das Gartentor öffnete und hindurch schlüpfte, ehe er auf das Haus gegenüber zu lief und in diesem verschwand.

Der Abend war dunkel und ungemütlich. Draußen stürmte und blitzte es gewaltig. Vor Angst verzog sich Elements in ihr Bett und zog die Decke, eine hellblaue, über den Kopf. Minutenlang saß sie einfach nur da, bis ein ohrenbetäubender Schlag alles und jedermann dazu brachte, panisch zu schreien. Was war das für ein Knall ? Sie traute sich nicht, die Bettdecke anzuheben um zu sehen, was da draußen vor sich ging. Sie hörte nur panische Schreie und andere unschöne Dinge, die niemals an Kinderohren gelangen sollten. Noch mehr zog sie die Decke über ihren Kopf und spürte, wie sie am ganzen Leibe zitterte.
Das Zimmer wurde in ein unangenehmes und hässliches Grau getaucht. Alle Gegenstände verloren ihre sonst so friedvolle Statur und erschienen boshaft. Helles und bedrohliches Orange leuchtete durch das kleine Fenster und schenkte dem ganzen Grauen noch mehr Macht über die dort herrschende Angst. Plötzlich wurde die Tür zu ihrem Zimmer aufgerissen.

,,Elements,..komm,..schnell“, rief ihre Mutter. Sie zog ihr die Decke vom Kopf und packte sie beschützend auf ihre Arme.

,,Mama,..was,..was ist los ich habe Angst“, flüsterte sie. Mit ängstlichen Augen sah sie ihre Mutter an.

,,Keine Sorge mein Schatz, alles wird gut“, rief die Mutter panisch und verließ mit der kleinen das Zimmer.

Auf dem Flur bildete sich eine dunkle, schwarze Rauchwolke. Erst jetzt verstand die kleine, das es brannte. Ihr Zuhause brannte. Tränen sammelten sich in ihren Augen. Der Rauch wurde immer dichter und dunkler. Ihre Mutter krallte die Kleine fest an sich und huschte durch den langen Flur bis zur Holztreppe hin. Große Flammen lugten lachend um die Ecke und leckten begierig das Holz der Treppe an. Die Kleine schloss ihre Augen und klammerte sich an ihre Mutter, die mit eiligen Schritten die Treppe hinunter lief. Der dichte Rauch setzte sich sofort in ihren Lungen fest. Sie husteten und spürten die Tränen nicht mehr, die sich mit dem Ruß vermischten und zu schwarzen Schlieren auf ihren Wangen wurden. Als sie unten angekommen waren, wurde links eine Tür geöffnet. Ein großer Mann in einer imposanten Rüstung mit einem großen Schwert, stand darinnen. Er trug ebenso dunkle Haare und besaß blaue Augen.

,,Du hast sie,...gut,..lass uns schnell verschwinden“, rief der Mann und nahm die Kleine auf seine starken Arme. Elements versteckte ihren Kopf sofort in der Halsbeuge des Mannes. Ein klein wenig fühlte sie sich sicher, doch wenn sie die Gesichter ihrer Eltern sah, wusste sie, das nichts in Ordnung war. Sie hatten beide Angst. Wohin es ging wusste die Kleine nicht. Sie spürte nur, das ihr Vater schwer atmete und lief. Alles was Elements verstand, war das Wort ,,Schattenangriff“. Ihre Eltern rannten so schnell sie konnten. Unverständlich versuchten sie zu erklären, was passiert war und wo sie hin sollten, doch dann stürzte die Frau.

,,Mama“, schrie die kleine aufgelöst, als sie sah, das ihre Mutter am Boden lag. Hinter ihr tauchten schemenhafte Gestalten auf. Sie flüsterten etwas und näherten sich ihr mit einem grässlichen Lachen.

,,Lauft weg,....Rennt,.....und kommt nicht wieder,....macht euch um mich keine Sorgen, ich komme zurecht“, rief sie laut und drehte sich herum. Ihr Blick erstarrte und sie verschwand in der dunklen Wolke der Gestalten. Ihr Vater, der stehen geblieben war, musste in diesem Moment eine sehr schwere Entscheidung treffen.
Doch dann lief er.
Er lief immer weiter.
Er hielt nicht mehr an.

,,MAMA“, rief die kleine immer wieder. Sie verstand nicht, das sie ihre Mutter das letzte Mal gesehen hatte. Umso mehr klammerte sie sich an ihren Vater, der sie nach einiger Zeit wieder auf den Boden ließ. Der Vater kniete sich vor sie hin. Sie hatte keine Ahnung wo sie war, doch sie erkannte ganz in ihrer Nähe einen Zug. Hunderte Menschen versuchten, sich in eben diesen Zug zu drängen. Alle waren sie verletzt und schmutzig. Viele bluteten und humpelten. Die Schreie waren laut. Viele weinten.

,,Papa?,...Wo wo ist Mama? Was passiert hier?“.

,,Sie wird wieder kommen,....doch du musst jetzt ganz stark sein, meine Kleine. Ich möchte, das du in diesen Zug steigst und nicht wieder her kommst, hörst du?“.

,,A-aber.....“.

,,Wir werden uns eines Tages wiedersehen,....versprochen“. Es tat ihm selbst im Herzen weh, aber anders, konnte er gerade nicht handeln. Er wollte seine Tochter in Sicherheit wissen.
Eine blonde ältere Frau, vielleicht 40, die stark an der Stirn blutete und ebenfalls mit letzter Kraft versuchte, in diesen Zug zu kommen, blieb stehen, als sie diesen rührenden Abschied sah. Viel hatte auch sie erlebt und es brach ihr das Herz, diesen Abschied zu sehen. Humpelnd kam sie auf die Familie zu und blieb neben ihr stehen. Ihr Blick war mit Traurigkeit gefüllt.

,,Ich,....ich würde sie mit mir nehmen und ihr ein sicheres Zuhause geben“, sagte sie leise aber bestimmt, um sich bemerkbar zu machen. Der Mann sah auf. Sein Blick war voller Dankbarkeit. Er küsste seine Tochter auf die Stirn und zog sich den rechten Handschuh aus. An diesem trug er einen silbernen Ring mit einem roten Stein darauf.

,,Dieser Ring hier,...soll dich mit Wärme und Licht ausstatten, wenn du dich an einem dunklen Ort befindest. Elements, meine kleine Prinzessin. Ich Liebe dich über alles auf der Welt. Du musst mir eines Versprechen, du darfst niemals die Hoffnung aufgeben“. Die kleine stand wie erstarrt, was hatte das zu bedeuten? Unglaubwürdig nahm sie den Ring entgegen, doch sie betrachtete ihn überhaupt nicht, sondern schloss ihn fest in ihrer kleinen Faust zusammen.

,,Ich,..darf,..niemals die Hoffnung aufgeben?“.

,,Richtig, denn wer aufgibt, der hat schon verloren“. Das Gedränge wurde immer größer und ehe sich Elements versah, nahm die Frau sie auf ihre Arme und lief mit ihr Richtung Zug. Der Vater sah ihr wehleidig nach.

,,Du wirst bestimmt ein bezaubernder Mensch werden, ich weiß das“.

Mit viel Mühe und Not, kamen sie auf einen der überfüllten Wagons. Ein schriller Pfiff aus der Lokomotive ließ alle wissen, das der Zug abfuhr.

,,VATER“, schrie die Kleine. In dem ganzen Gewühl hatte sie ihn nun gänzlich aus den Augen verloren. Sie wusste nicht, was sie tun sollte. Alles was ihr bisher lieb und teuer war, war weg. Einfach weg. Alles war so fremd und kalt. Doch sie verstand es noch nicht richtig. Die Fremde Frau drückte Elements an ihren Körper und weinte bitterlich. Elements klammerte sich an sie, wie umgekehrt.

,,Shht,..alles wird gut“, versuchte sie zu sagen. ,,Ich,...ich heiße Agathe“, flüsterte sie leise. Die kleine nickte nur. Es war alles gerade verstreut. Noch immer sah sie die brennenden Häuser vor sich und begann wieder zu weinen. Sie sah die Wolke, die ihre Mutter umgab. Nach kurzer Zeit, hatte sich die Frau beruhigt und sah die kleine an.

,,Wie heißt du?“, fragte sie liebevoll und nahm ihr für einen Moment die Angst.

,,El,..Elements Hope“, schniefte die kleine.

,,Elements?“. Wieder nickte die kleine.

,,In,..Ordnung Elements,..wir beide,..wir müssen jetzt ganz stark sein,...wir werden jetzt auf uns aufpassen und uns helfen. Zu allen Zeiten, das verspreche ich dir“.

Elements konnte darauf nicht Antworten. Das Grauen saß ihr noch tief in den Knochen und würde sie nie mehr wieder vergessen. Der Zug rollte sofort aus dem Bahnhof heraus und brachte viele Menschen in Sicherheit, die an diesem Tage, alles verloren hatten......




~~~13 Jahre später~~~



~~~Kapitel 1~~~






Das sanfte Gezwitscher der Vögel hallte durch die frische Luft. Die Sonne streifte mit ihren Goldenen Strahlen die Berge und Wiesen von Galera, einem kleinen Dorf auf dem kleinen Kontinent Lunami, ganz im Westen des Planeten Novara. Hier war das Leben noch einfach. Man arbeitete viel auf dem Land und half sich gegenseitig.
Nach dem mächtigen Angriff auf Barilo, flüchteten Agathe und Elements hierher, um ein friedliches Leben führen zu können. Die Hilfsbereitschaft damals war sehr groß gewesen und obwohl Elements nie mehr solche Gestalten wie die Schatten gesehen, geschweige denn darüber gesprochen hatte, ließ sie dieser Tag nie mehr los. An diesem Tage hatte sie ihre Eltern verloren. Sie hatte Vernon verloren. Alles, was wichtig gewesen war, war eine schwache Erinnerung in der Vergangenheit. Aber Narben, verblassen nicht. Doch mit Agathe konnte sie flüchten und zusammen ein neues Leben beginnen. Agathe hütete Elements wie ihr eigenes Kind.

Aus Elements wurde eine selbstsichere junge, Frau, die stets das Gute in dem Menschen sah. Sie war lieb und jedermann schloss sie sofort ins Herz. Aus Angst, sie könnte Agathe nicht beschützen, so, wie sie es sich versprochen hatten, trat Elements sehr früh der kämpferischen Dorfwache bei und lernte verschiedene Kampftechniken, um gegen die Monster zu kämpfen, die in den Bergen lauerten. Sie war sehr geschickt im Umgang zu Schwert, Degen, Pfeil und Bogen. Zudem hin hatte sie gelernt, den Ring ihres Vaters einzusetzen und konnte somit eine enorme Feuer-Kraft freisetzen, welche den dunkelsten Ort hell erstrahlen ließ. Doch sie setzte ihre Kraft gewiss nie ein, um anderen zu Schaden. Mit vierzehn Jahren, durfte sie sogar schon ihre eigenen Schwerter schmieden, die seit her stets ihre treuen Begleiter waren.

Hier in Galera war man noch altmodisch. Die moderne Technik aus dem mächtigen und legendären Kaiserreich Kenjin mit der imposanten und hochtechnologisch entwickelten Armee, war noch nicht bis hierher durchgedrungen. Überhaupt waren noch viele weite Teile der Welt ,,Rückständig“, geblieben, was an der Macht des Kaisers selbst lag. Elements hatte viel von dem Kaiser gehört, dem sich ständig neue Städte und Regierungen angeschlossen hatten. Viele Menschen fürchteten die Armee, doch hier auf dem Land, gab es keine nennenswerten Vorfälle, weshalb die Armee hier anrücken sollte. Und dennoch beschäftigte sich Elements oft mit der Frage, warum der Kaiser nicht allen Menschen half.

Da der Kontinent so klein war, wurde man von den größeren Kontinenten ,,Fantaro“ und ,,Gelopa“ per Schiff beliefert. Wichtige Utensilien bekam man in der kleinen Küstenstadt Lerax, ganz im Norden des Kontinentes. Mit Sunny Nexo, einem Kamerad bei der Dorfwache, war Elements immer auf Streife. Sie liebte die Natur und ihr jetziges Dasein. Für nicht alles Geld der Welt, wollte sie dieses Leben, welches sie geschenkt bekommen hatte, austauschen. Auch wenn der Schmerz noch sehr tief in ihrer Seele saß, so gab Elements niemals auf, stets nach dem Licht der Hoffnung zu suchen, welches eines Tages den Frieden zurückbringen könnte...


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A/N: Herzlich Willkommen zu The Guardians of Hope - Shadow Empire.

Ich habe die Story schon einmal versucht hochzuladen, jedoch gefiel sie mir an manchen Ecken und Kanten überhaupt nicht. Zudem hin hatte ich sie in der falschen Kategorie einsortiert. Obwohl bei mir zurzeit einige Storys laufen, die alle geschrieben werden wollen, lässt mich diese Story hier einfach nicht mehr los. Inspiriert wurde ich unter anderem von Final Fantasy und vielen weiteren Rollenspielen. Aus dem Grund werde ich mir auch die Namen der Götter aus dem Final Fantasy Fandom ,,ausleihen“. Ebenso Beschwörungen und andere kleine Dinge. Auch verschiedene Epic Musik hat mich zu dieser Geschichte geführt. Manche Kapitel werde ich mit Musik versehen um euch ein Gefühl davon zu geben, wie ich die Geschichte durch die Musik empfinde.

Eine weitere Kurze Anmerkung. Einige Dinge, die euch vielleicht nicht so klar sind, werden im Laufe der Story offenbart. Ihr werdet ebenso wie Elements und Ihre Freunde die Welt erkunden und Geheimnisse lüften müssen, um Antworten zu erhalten :)

PS: Die ausgedachten Charaktere, die schon in verschiedenen Storys von mir aufgetaucht sind gehören mir alleine. Ihr Aussehen, Verhalten und ihr Kampfstil bleibt immer gleich. Ein Klau finde ich nicht so sehr prickelnd und ich denke, ihr könnt mich verstehen :)

In dieser Story dreht sich alles um die Freunde und ihre abenteuerliche Reise. Es würde mich freuen, den einen oder anderen hier wieder zu finden. Ebenso wäre Rückmeldung super, damit ich weiß, ob die Story gut ankommt oder ich sie noch einmal an manchen Stellen überarbeiten sollte.

Rechtschreibfehler können vorkommen. (Ich versuche wirklich bemüht, sie auszumerzen, aber es funktioniert wohl nicht immer, ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel :) )

Des weiteren spielt die Geschichte in einem fiktiven Universum, die unserer gleicht. Jedoch spielen die Elemente eine große Rolle. Dem Leser eröffnet sich im Laufe der Story der Grund für die unterschiedlichen Kampfstile der Welt und warum sie sich so sehr unterscheiden.

Ich wünsche allen meinen Lesern viel Spaß beim Lesen und richte wie immer einen Gruß an die öffentlichen und stillen Leser hier unter uns.

LG FF-XIX
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