Jenseits des Himmels

von Sammy26
GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
Alexander Row Alvis E. Hamilton Claus Valca Dio Eraclea Lavie Head Sophia Forrester
23.07.2017
12.11.2017
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Hallo zusammen!
Das ist meine erste Fanfiktion in diesem Fandome, deshalb würde ich mich über Kritik (prositiv oder negativ) wirklich freuen. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen.

Vincent beobachtete Sophia, als sie die Wetterregler mit Mitgliedern des neu reformierten Gildenrates besprach. Die Naricht war nicht gut. Bisher schien es, dass sie jenseits der Reperatur waren. Der Verlust des Grand Stream hatte etwas ausgelöst, wie die kurzen, aber gewaltigen Stürme bezeugten, die über die beiden Länder wüteten, bis die Luft von beiden endlich in der Lage war, sich wirklich zu mischen. Disith würde weiter frieren und der Regen würde schließlich aufhören. Das Exil und der blaue Planet, auf den ihre Vorfahren geflohen waren, war die einzige Hoffnung für die Leute von Prester.
Er wünschte wirklich sie würde sich die Zeit nehmen sich auszuruhen, aber die Kaiserin hatte ihre Arbeit fortgesetzt und schrieb einen Bericht über die Niederlage des Maestro. Sophia hatte nicht geschlafen, sie war die Nacht damit beschäftigt gewesen, Suchgruppen für mögliche Überlebende zu organisieren. Nicht nur er, sondern auch die Besatzung der Silvana waren besorgt um sie, doch im moment hielt Wina Lightning sie unter Kontrolle.
Die Gildenstadt selbst war zu einer Kommandozentrale geworden. Die Technologie, die sie fast alle getötet hatte, wird jetzt verwendet, um so viele Leben wie möglich zu retten. Die Gilde, medizinische Angestellte und Menschen aus beiden Oberfläche Ländern arbeiteten zusammen. Er war etwas überrascht als Mia Actias, die älteste Tochter des Gilden Chef Chirugen und Leiter des Krankenhauspersonals zu Sophia eilte.
Mia verbeugte sich. "Ich entschuldige mich für die Unterbrechung eure Hoheit, aber mein Vater hat eure Anwesenheit angefordert, ihr sollt euch sobald es möglich ist auf den Weg zum Krankenhaus machen.
Sophia nickte und lächelte das Mädchen leicht an. "Natürlich, wie lautet denn das Anliegen von Dr. Actias?"
Mia zögerte bevor sie fortfuhr. "... es... es wäre wahrscheinlich am besten, wenn sie es selbst sehen würden."
Vincent und Sophia tauschten aus den Augenwinkeln einen Blick. "Dio" dachten sie zusammen. Jemand muss den Jungen gefunden haben, der jetzt technisch gesehen Maestro der Gilde war.
Vincent lächelte das sichtlich nervöse Mädchen freundlich an. "Geh vorraus."
Einige Zeit war vergangen. Dr. Actias wartete auf sie außerhalb des Medizinischen Sektors, als sie ankamen. Er war ein Mann in den späten fünfziger Jahren, mit kurz geschnittenen grauen Haaren. Er sah aus wie der typische Gildenmann, bis man die Zigarette in seiner Hand bemerkte. Das brachte ihm einen mörderischen Blick Mia's ein.
Dr. Actias wirkte auf sie in einer Weise, als würde dies häufiger vorkommen und legte die Zigarette an die Wand. Dies veranlasste seine Tochter zu einem empörten Quietschen, welches er gelassen ignorierte. "Hast du es ihnen gesagt?"
Mia's Zorn wurde durch die daraufhin folgende Nervosität ersetzt. "Ich... war mir nicht sicher, wie ich es erklären sollte." Dr. Actias gab ein stilles Grunzen von sich, ehe er sich den automatischen Türen des Krankenhauses zuwendete. "Kein Grund die Überraschung zu verderben, nehme ich an."
Sie folgten ihm durch die Korridore des Krankenhauses. Für Vincent war der medizinische Sektor beunruhigend ruhig und viel zu geruchlos. Es war besser als die Gerüche von Bleichmittel und anderen Düften, die er als "Krankenhausgeruch" eingestuft hatte. Er wünschte er könne etwas anderes außer den Kaffeegeruchs seines eigenen Atems riechen. Er hatte mehrere Fragen, aber die Atmosphäre hielt ihn still. Er fragte sich, ob es den gleichen Effekt auf Sophia hatte. Wina, die ihnen gefolgt war, sah sehr unglücklich aus. Obwohl er sich nicht sicher war, nahm er an es liege daran, das die Silvana der Gilde noch immer misstraute.
Der Arzt hielt in einem Erholungsraum, vor dem zwei Gildenwächter standen. Als Dr. Actias den jungen Männern zu nickte, öffneten sie die Tür um ihnen den durchgang zu gewähren. Als Sophia den Raum betreten wollte, legte Dr. Actias seine Hand auf ihre Schulter. "Bevor du hineingehst, will ich dir versichern, dass er nicht annährend so schlimm verletzt ist, wie er aussieht."
Sophia blinzelte ihn an, bevor er den Kopf drehte, um den einzigen Insassen des Raumes zu betrachten. Vincent musste sich zusammenreißen vorwärts zu gehen. Irgendwo hinter sich hörte er Wina quietschen. Als er sich umdrehte, war sie schon fort und man hörte eilige Schritte den Flur entlang laufen.
Er wandte sich wieder dem Bett zu und fragte sich, ob er in einem Traum gefangen war. Von all den Menschen, die es hätten sein können, hätte er nie erwartet, dass Alex dort lag. Er hätte nie gedacht, dass er Alex wieder sehen würde und doch war er da. Er sah ziemlich schlecht aus. Sein Körper war mit Prellungen und Schnitten übersät. Verbrennungen schauten unter einem dicken Verband hervor, der seine rechte Schulter und den Hals bedeckte. Der rechte Arm des Kapitäns war in Verbänden und einer schweren Schiene umhüllt, wärend seine Linke mit einer Schlinge an ihn geschnallt war. Einige wichtig aussehende Maschienen waren an ihn angeschlossen.
Er sah aus wie der Tod persöhnlich, doch wenn er über die Situation nachdachte... Vincent erinnerte sich selbst, Alex sah für die Umstände einigermaßen gut aus. "Das ist richtig Vincent! Denke prositiv, irgendwie ist ein Wunder geschehen... " Vincent dachte nach, als er Sophia in einem unbequemen Stuhl neben dem Bett sah. Ihre Hand legte sich sanft über Alex's eigene, ihre rechte Hand strich durch seine dunklen Haare, die noch mehr die Notwendigkeit eines Kammes hatten als üblich.
Sie lächelte und weinte zugleich, doch ihr Lächeln war das erste echte, das sie nachdem die Schlacht beendet war hatte. Vincent beschloß, sie nicht zu stören und wandte sich Dr. Actias zu, der leise mit Mia und ihrer jüngeren Schwester Kira sprach. Kira sah nicht viel älter aus als Alvis. Beide Mädchen nickten, als ihr Vater fertig war und verließen den Raum. Er ging zum Arzt und hörte wie die Mädchen den Flur entlang gingen. "Kira ist schrecklich jung, ist sie denn schon soweit um im Krankenhaus zu arbeiten?"
"Sie ist im Training." Antwortete Dr. Actias. "Kinder in der Gilde sind traditionsgemäß ausgebildet, dem Beruf ihrer Eltern zu übernehmen. Sie beginnen schon früh mit dem Training.  Es gibt Prüfungen um festzustellen, ob ein Kind in einem anderen Berufsleben nicht besser aufgehoben wäre. Ich könnte stundenlang über Gildentraditionen reden, aber ich bin sicher, sie haben andere Dinge, über die sie gerne reden möchten."
Vincent blinzelte "Äh... richtig, ähm... wie... ich meine... Alex war... er... ich sah das Schiff... und..."
Der Arzt schien einen Augenblick zu überlegen. "Nun... der Schutt schützte ihn vor der Explosion und nahm die Hauptlast des Sturzes, er war höchstwahrscheinlich bewusstlos für den größten Teil. Die Kälte schützte ihn vor dem Verbluten. "
Vincent öffnete den Mund um etwas zu sagen, schloss ihn jedoch sofort wieder. Er drehte sich um zu Sophia, die sich noch immer auf Alex konzentrierte. Als er in ihr keine Hilfe sah, kehrte er dem Arzt seinen Rücken zu, immer noch unsicher wie er antworten sollte.
Dr. Actias schnaubte. "Um ehrlich zu sein, habe ich nicht einen verdammten Hinweis, wie er überlebt hat. Als sie ihn hergebracht haben, war ich überrascht, dass er solange durchgehalten hat und noch lebte. Er war letzte Nacht neun Stunden in der Chirurgie, einschließlich mit mehreren komplizierten Eingriffen."
Dr. Actias wurde durch die Ankunft von drei Männern unterbrochen, die Vincent als Silvana-Mechaniker identifizieren konnte, welche versuchten gleichzeitig durch die Tür zu kommen und als Ergebnis stecken blieben. Vincent hörte mehrere andere Silvana-Crew-Mitglieder hinter ihnen zusammen mit den inzwischen sehr verwirrten Wachen. Am Ende war Alvis die erste im Raum, da sie es geschafft hatte, irgendwie zwischen den Beinen der Mechaniker sicher durchzukriechen.  Inzwischen war es ruhiger geworden.
Sophia, die durch die Ankunft der Mechaniker aus ihren Gedanken in die Gegenwart zurückgekehrt war, richtete ihre Aufmersamkeit zu den Besuchern im Eingang.  einer der Mechaniker fiel mit einem dumpfen Geräusch zu Boden und wandte sich an den Übeltäter, welcher ein leises "Es tut mir leid" hervorbrachte.
Alvis die sich inzwischen neben Sophia befand, schaute Alex mit einem Stirnrunzeln auf dem Gesicht an, wärend die Besatzungsmitglieder in den Raum eintraten. "Er sieht noch schlimmer aus, als wenn Claus sich prügeln würde." sagte Alvis leise zu Sophia und umarmte ihr Ziegenkuscheltier.
Sophia lächelte das Mädchen an. "Die Prellungen werden irgendwann weggehen."
Alvis war im Begriff, etwas zu sagen, als Sirenen losgingen. Die Wächter, welche an der Tür standen, warfen Dr. Actias einen Blick zu, ehe sie in die Richtung des Lärms gingen.  Anscheinend hatte eine Gruppe von Gildenmitgliedern, die Delphine noch loyal waren, irgendwo in der Stadt Unruhe verbreitet.
Dr. Actias schnaubte wieder. "Verdammte Idioten, die Frau behandelte uns allewie Insekten und sie werfen immer noch ihr Leben für sie weg." Sophia sah man die unausgesprochene Frage an, die ihr förmlich ins Gesicht geschrieben war.
"Tot." War die Antwort "Sehr tot, ich kann ihnen den Leichnam nachher zeigen, wenn sie wollen." Wir halten sie unter ständiger Bewachung in der Leichenhalle, um sicherzustellen, dass es keine Zwischenfälle gibt." Es war ein Seufzer der Erleichterung von allen zu hören.
Während die jungen Vanship-Piloten, Alvis und Sophia sich um das Bett versammelt hatten, waren die älteren Besatzungsmitglieder nach der Bestätigung, dass es ihrem Käptain den Umständen nach einigermaßen gut ging , widerwillig zur Silvana zurückgekehrt. Zwei Mechaniker Godwin und Kostavi blieben vor der Tür stehen und nahmen den frei gewordenen Wachposten ein. Sophia sprach leise mit den Kindern und man bemerkte, wie erschöpft sie war. Die Kinder hatten es ebenfalls nicht übersehen und musterten sie besorgt.
Nach einigen Augenblicken drehte sich Vincent zu Dr. Actias und sprach ihn leise an. "Wäre es möglich, ein weiteres Bett für Sophia herzubringen? Sie hat nicht viel geschlafen und wenn es möglich ist würde sie lieber hier bleiben denke ich."
Dr. Actias nickte und gab Vincent einen wissenden Blick. "Ich werde mich darum kümmern. Sie sehen aus, als könnten sie ein wenig Schlaf gut gebrauchen, ruhen sie sich aus."
Er war im Begriff zu antworten, als ein erschrockenes Geräusch von Sophia seine Aufmersamkeit auf ihr Gespäch mit Claus, Lavie und Alvis zog. Claus hatte Sophia einen Gegenstand übergeben, der wie ein Botenrohr aussah. "Was meinen Sie...?"
Der Junge nickte der Kaiserin zu, Lavie an seiner Seite wischte sich ein paar Tränen weg, die ihre Wange hinunter liefen. "Wir haben es im Vanship im Exil gefunden."

Das war das erste Kapitel, ich hoffe es hat euch gefallen. Ich habe das Ziel, diese Fanfiktion zu beenden.
Das nächste Kapitel wird bald folgen.
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