Das Serum 2.0

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P18
Galadriel Legolas Lindir Tauriel Thorin Eichenschild Thranduil
20.07.2017
23.10.2019
15
21354
4
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Dieses Kapitel
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Hey
Dies ist mein 2. Teil von meiner FF "Das Serum". :) Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, bitte ich dies zu tun oder wenigsten die Kapitel zu überfliegen. ;)
An einer Stelle des Kapitels könnte es vielleicht ein wenig unrealistisch sein. :D
Nun wünsche ich euch viel Spaß beim lesen des 1. Kapitels. ^^

Beste Grüße Alphawolf7






Kapitel 1

Legolas lief mit seiner Pistole durch den dunklen Gang. Der Schein seiner Taschenlampe, die unter dem Pistolenlauf befestigt war, warf Schatten. Sein Team hatte vor zwei Tagen den Auftrag bekommen einen Drogendeal platzen zu lassen. Sie hatten, außer den Boss, alle festnehmen können. Nun hatten sie am Abend einen neuen Standort in einem verlassenen Hochhaus ausfindig machen können und waren sofort dorthin gefahren. Als sie den Raum des Deals betraten, stoben alle fünfzehn Männer auseinander und ließen die ganzen Koffer mit den Drogen stehen. Lindir, Thranduil und das Team teilten sich auf um die Dealer zu schnappen. Legolas war mit seinem Vater hinter dem Boss und seinen Handlanger her gerannt. Die beiden Kumpels von ihm waren plötzlich stehen geblieben um sie aufzuhalten. Sein Vater hatte ihm zugerufen, dass er die beiden übernehmen würde. Legolas hatte kurz genickt, war dann vor dem Gegner hochgesprungen und an der Wand entlang gelaufen. Nun verfolgte er den Boss durch die Gänge.

Thranduil konnte gerade noch so der Faust des zweiten Handlangers ausweichen, sodass diese gegen die Wand schlug. Er rollte sich zur Seite weg und holte eines seiner spezial angefertigten Messer hervor. Er hatte dem ersten Kerl eine Kugel in die Brust jagen können, doch der andere hatte ihm die Waffe aus der Hand geschlagen. Nun griff sein Feind ihn erneut an. Er wich dem ersten Angriff aus und konnte ihm mit seinem Messer am Arm verletzen. Der Handlanger wollte zurückweichen, um etwas Abstand zwischen ihnen zu gewinnen, doch Thranduil ließ dies nicht zu. Er rannte los und duckte sich unter der herankommenden Faust hinweg. Blitzschnell holte er sein zweites Messer aus seinem schwarzen Mantel. Das erste Messer rammte er ihm in den Arm und mit dem zweiten schlitzte er ihm seine Kehle auf. Sein Feind fiel mit geweiteten Augen röchelnd zu Boden. Thranduil säuberte seine Messer an der Kleidung des Toten. Danach ließ er sie unter seinem Mantel verschwinden, hob seine Pistole vom Boden auf und rannte Legolas hinterher.

Dieser hatte den Boss bis nach oben auf das Flachdach verfolgt.  
„Stop!", rief er laut, doch der Boss rannte weiter. Legolas schoss einen Warnschuss ab. Der Feind blieb stehen und drehte sich um. Er grinste den Elben frech an.
„Ich weiß zwar nicht wie alt Elben werden können, aber du scheinst mir sehr jung zu sein, kleiner", meinte der Boss, „Glaubst du wirklich, dass du mich aus dieser Entfernung treffen kannst?"
„Sollen wir es ausprobieren?", hörte Legolas die kalte Stimme seines Vaters hinter sich.
Thranduil stellte sich neben seinen Sohn hin, die Waffe erhoben. Der Boss schluckte.
„Bist du etwa...?"
„Wenn du bereits weißt wer ich bin…", antwortete Thranduil, „solltest du aufgeben, bevor ich dir eine Kugel in deine hässliche Visage jage!"
Für einen kurzen Moment schien der Boss von dieser Drohnung eingeschüchtert zu sein, doch dann grinste er selbstsicher. Thranduil runzelte leicht seine Stirn. Dann hörte es der Elb… ein Hubschrauber! Er musste tief geflogen sein, denn der Hubschrauber tauchte hinter dem Drogendealer auf. Ein heller Scheinwerfer blendete Thranduil und Legolas, sodass sie ihre Augen verdecken mussten. Die beiden hörten das Lachen des Drogendealers, als der Hubschrauber davon flog.

„Verdammt!", fluchte Legolas einen Moment später und stampfte mit seinem Fuß auf den Boden. Dann drehte er sich zu seinem Vater um und sah ihn fragend an. „Was hat der Mann gerade damit gemeint?"
Thranduil sah seinem Sohn in die Augen, sollte er es ihm jetzt erzählen oder noch damit warten? Die Stimme von Lindir am Headset nahm ihm diese Entscheidung ab.
„Habt ihr den Boss schnappen können?"
„Nein, er konnte mit einem Hubschrauber entkommen", berichtete ihm Thranduil, „Ich denke, dass er vorbereitet war."
„Ich verstehe", Lindir wusste worauf er hinaus wollte, „Wir besprechen es später."
Legolas runzelte die Stirn, er verstand nicht.
„Was meinst du damit "er war vorbereitet"?"
„Er wusste, dass wir hierherkommen würden und das einer von uns ihm bis hierher auf das Dach folgen würde", erklärte ihm sein Vater. Legolas Augen weiteten sich.
„Meinst du etwa, dass…"
„Ganz genau, einer hat uns verraten und uns hierher geschickt. Es ist eine Falle!", rief Thranduil und kontaktierte Lindir, „Wir müssen sofort aus diesem Gebäude raus! Es ist eine Falle!"
„Was!"
Thranduil und Legolas rannten zur Treppe, als es plötzlich ein paar Stockwerke unter ihnen eine Explosion gab. Legolas wäre beinahe zu Boden gefallen hätte sein Vater ihn nicht festgehalten.
„Wir können nicht in das Gebäude zurück, da wir nicht wissen, wo sich die Sprengfallen befinden", sagte Thranduil, „Das heißt uns bleibt nur eine einzige Möglichkeit."
Beide Elben drehten sich um. Sie rannten zur Dachkante und schauten nach unten. Zwei Stockwerke tiefer war eine Feuerleiter zu sehen und zwei weitere stieg eine große schwarze Rauchwolke empor.
„Wir müssen springen!", rief Thranduil, Legolas nickte, „Jetzt!"
Beide sprangen und landeten auf der Feuerleiter. Diese quietschte und schepperte für einen Moment. Legolas machte einen Schritt vorwärts, als plötzlich eine Bombe vier Fenster weiter explodierte. Sein Vater riss ihn zu sich und stellte sich schützend vor ihn.
„Ist alles in Ordnung, mein Sohn?", fragte er besorgt, als nur noch schwarzer Rauch aus dem Fenster stieg.
„Ja, mir fehlt nichts", sagte Legolas, „Ist denn alles bei dir in Ordnung?"
„Ja, alles gut", war seine kurze Antwort, „Wir müssen weiter."
Die beiden Elben liefen die Feuerleiter weiter hinunter und waren wenig später auf dem Boden. Sie rannten zu den beiden Wagen, wo Tauriel und Gimli warteten.
„Wo sind die anderen?", fragte Thranduil.
„Sie sind noch im Gebäude", berichtete Tauriel ihm, „Gimli und ich konnten als erstes raus, weil wir im ersten Stockwerk waren. Die drei Gängster haben wir im zweiten Wagen untergebracht."
„Gut", sagte er und kontaktierte seinen Freund, „Lindir, wo bleibt ihr solange?"
„Wir können nicht raus", antwortete der Elb, „Die Treppe brennt und auch die anderen Gänge."
Ohne lange nachzudenken rannte Thranduil los, er wollte nicht noch einen Freund verlieren.

Eine unglaubliche Hitze empfing ihn, als er in das Hochhaus rannte. Überall waren Flammen zusehen und der Rauch war überall. Mit dem Ärmel seines Mantels verdeckte er sich seine Nase und seinen Mund. Dann rannte Thranduil die Treppe nach oben. Er rief Lindir's Namen immer wieder, bis sein Freund antwortete.
„Wir sind hier oben!"
Thranduil rannte zur nächsten Treppe die brannte. Flammen schlugen umher und schlängelten sich um das Geländer nach unten. Der Elb schaute sich nach etwas um, womit er das Feuer löschen konnte. Es gab eine erneute Explosion die das Gebäude erschüttern ließ. Thranduil  entdeckte einen Feuerlöscher in einem Gang, der den Flammen oder einer Bombe noch nicht zu sehr zum Opfer gefallen war. Er lief dorthin und wollte ihn abnehmen, als er einen Schuss hörte. Im nächsten Moment spürte er, wie die Kugel in seinen Arm eindrang. Sofort suchte er hinter einer Ecke Deckung und holte einer seiner beiden Pistolen aus dem Halfter. Hatten sie etwa einen Gängster vergessen? Thranduil schaute vorsichtig um die Ecke und ging sofort wieder in Deckung, als zwei Kugeln abgefeuert worden. Nun feuerte er ein paar Kugeln ab und rannte zum Feuerlöscher. Er nahm ihn von der Wand ab und lief wieder zurück. Thranduil schloss seine Augen und lauschte. Er blendete das laute Knistern des Holzes aus und konzentrierte sich. Er hörte, wie der Feind sich näherte, jedoch war es nicht der Gang eines Menschen oder eines Zwerges. Thranduil drehte sich blitzschnell um und schoss sein Magazin leer. Dann ging er wieder in Deckung. Erneut lauschte er und hörte, wie sich der Feind zurückzog.
„Thranduil!", hörte er die Stimme von Lindir.
Der Elb öffnete seine Augen, lief zur Treppe und nutzte den Feuerlöscher um einen "Weg" hin zu sprühen.
„Seit vorsichtig", warnte Thranduil, Lindir, Aragorn, Thorin und Dwalin.
Für Lindir und Aragorn war es ein leichtes dort hinunter zukommen, doch für die Zwerge war es etwas schwieriger. Die Stufen knarrten noch mehr als sie hinunter gingen. Thranduil glaubte jeden Moment, dass die Treppe unter dem Gewicht zusammenbrechen würde, doch beide schafften es und alle fünf rannten nach unten.
„Habt ihr Faramir und Boromir irgendwo gesehen?", fragte Thranduil beim rennen. Lindir schaute ihn kurz von der Seite an.
„Hoffen wir, dass sie es raus geschafft haben."
Die fünf rannten aus dem Gebäude und sahen die beiden Brüder neben Legolas, Tauriel und Gimli stehen. Völlig außer Atem blieben sie vor ihnen stehen. Hinter ihnen klappte das Hochaus wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
„Das war knapp", bemerkte Gimli.
„Du bist verletzt?", fragte Lindir etwas überrascht, als er die Schusswunde an Thranduil's Arm sah.
„Halb so schlimm", meinte dieser und winkte ab, „Ein Gängster, den ihr vergessen habt zu schnappen hat mir die Kugel verpasst."
Nun sahen sich alle mit gerunzelter Stirn an, außer Legolas und Thranduil.
„Wir haben niemanden vergessen", erklärte ihm Lindir, „Wir hatten alle, bis die Bomben explodierten und wir alle raus mussten. Dabei starben die Gängster."
„Sie haben sich aber auch wirklich dumm angestellt", sagte Dwalin, „Einer von ihnen wollte eine geschlossene Tür öffnen. Thorin und ich haben ihn schon davon abgeraten, da das eine dumme Idee sei. Aber er wollte nicht hören und als er die Tür geöffnet hat, ist der gesamte Raum explodiert.
„Aber wer war es dann?", sagte Thranduil nachdenklich.
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