Music is my life

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
Emma Ludbrook Jared Leto OC (Own Character) Shannon Leto Tomislav "Tomo" Milicevic
19.07.2017
07.09.2017
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19.07.2017 5.373
 
‚Was ist nur passiert?‘ mit den Gedanken wird Jared wach. Er kann sich nicht an letzte Nacht erinnern. ‚Ich war in dem Club, mit Shannon und Tomo, aber wie bin ich nach Hause gekommen?‘ Jared überlegt fieberhaft was passiert ist, doch nichts fällt ihm dazu ein.
Mit einem seufzen lässt er sich ins Kopfkissen zurück fallen, schließt einen Moment die Augen und atmet tief durch ‚Shannon wird wissen was gestern passiert ist‘
Mit leichten Kopfschmerzen steht er auf und läuft, nur in Boxershort, rüber zu dem Raum seines Bruders. Klopft, wartet einen Moment und stürmt regelrecht ins Zimmer.
Wie vom Blitz getroffen bleibt er in der Tür stehen „Sorry“ murmelt er, dreht sich um und zieht die Tür zu. ‚Huch, da will ich nicht stören.‘ amüsiert sich Jared innerlich, über die Störung. Shannon war gerade mit einem Mädchen beschäftigt und sah nicht so aus, als wäre er zu sprechen. ‚Dann muss ich ein bisschen warten um antworten zu bekommen.‘ überlegt er gerade als er Shannon lauter werden hört.
„Du weißt ganz genau das mein Bruder hier wohnt, hättest halt abschließen müssen.“ Was das Mädchen nicht unkommentiert lässt „Du kannst dich da alleine drum kümmern. Ich geh jetzt jedenfalls.“ Sie rennt an der Küche vorbei und kurz darauf fliegt die Tür ins Schloss.
„Shit“ Jared fühlt sich ziemlich schuldig, er wollte auf keinen Fall stören und seinem Bruder schon gar nicht die Tour versauen.
Es dauerte nicht lange da kam sein Bruder die Treppe runter in die Küche, wortlos macht er sich einen Kaffee und setzt sich zu Jared an den Tresen. Schweigend trinken bei vor sich hin. Jared ist es unangenehm das sie wegen ihm so abgerauscht ist und will sich bei Shannon entschuldigen, weiß aber nicht genau wie.
„Shan, sorry Bro das wollte ich nicht.“ Stottert er herum.
„Lass gut sein Jay, die war eh nichts wahres. Sie hat mir die Entscheidung abgenommen sie heraus zu komplimentieren. Schade nur das sie mitten drin abgehauen ist.“ Schief grinst er Jared an. „Aber schön das du wieder unter den lebenden bist.“ Mit einem besorgtem Blick mustert er Jared.
„Ich weiß nicht mehr was gestern passiert ist. Totalen Filmriss. Hab ich was getrunken?“ Jared überlegt selbst wieder, aber eigentlich trinkt er doch nichts, ganz selten mal ein bisschen, aber gestern Abend?
„Ohja, ich weiß gar nicht was mit dir los war. Wir konnten sagen was wir wollten aber du hast immer weiter getrunken. Ich habe dich nach Hause geschleppt, zum Glück bist du so ein Fliegengewicht. Man Jay was war denn los?“ Jared hört den besorgten Ton von seinem Bruder und dann fällt es ihm plötzlich wieder ein. ‚Amber…‘ bei dem Gedanken an sie muss Jared schwer schlucken, was seinem Bruder nicht verborgen bleibt.
„Amber hat gestern Schluss gemacht. Sie meinte sie kommt nicht mehr damit zurecht, dass ich so wenig Zeit habe.“
Etwas über ein Jahr waren die beiden zusammen gewesen, in dem Jahr hat die Band viel Zeit im Lab verbracht und an neuen Songs gearbeitet. Natürlich hatte Jared in der Zeit wenig Möglichkeiten gehabt seine Freundin zu sehen, aber er hatte gedacht, dass ihr klar ist auf wen sie sich einlässt. Jared ist bekannt als jemand der viel Arbeit und sehr Perfektionist ist. Ihr hätte klar sein müssen, dass Jared nicht den ganzen Tag Zeit mit ihr verbringen kann. Was er übrigens auch nicht wollte. Er will Musik machen und dazu gehört einfach, dass er Zeit im Lab, bei Interviews oder auf der Bühne verbringt.
Trotzdem wünscht er sich auch immer wieder Zeit für Gemeinsamkeiten, was auch immer mal wieder eine Weile gut geht, aber nie von Dauer ist. Bei Amber hatte er gehofft, dass es länger hält. Er hatte sich von ihr angezogen gefühlt, mehr  bisher von einer Frau. Es hatte wehgetan, dass sie gestern einfach so Schluss gemacht hatte. Jared hatte noch versucht mit ihr zu reden, aber sie reagierte einfach nicht mehr, sie ging nicht ans Telefon, sie öffnete zu Hause nicht und blockte einfach alles ab.
Wenn sie wenigsten mit ihm gesprochen hätte, aber das hatte sie ja nicht mal, eine einfache SMS hatte die geschickt. Jared fühlte sich vor den Kopf geschlagen.

Shannon hörte dich von Jared an was passiert war, nahm ihn in den Arm überredet seinen Bruder mit ins Lab zu kommen, Musik lenkt ihn immer gut ab.
Gemeinsam sitzen die beiden stundenlang und feilen an den Songs rum. Darüber vergisst Jared seinen Kummer und erst spät in der Nacht hören die beiden Männer auf und gehen ins Bett.
Doch Jared kann nicht schlafen, ihm geistert ein Text und Teilstücke einer Melodie durch den Kopf. Kurz entschlossen steht er wieder auf und geht zurück ins Lab. Die Akustikgitarre ist nur für eine erste Probe gedacht, das Lied braucht hinterher eindeutig mehr Kraft, die E-Gitarre ist die bessere Wahl, aber jetzt versucht er es erstmal mit der Akustikgitarre.
Der erste Versuch lässt ihn seine Gefühle gegenüber Amber zum Ausdruck bringen. Er ist hin und her gerissen zwischen Wut, Trauer und Ratlosigkeit.
Der Morgen bricht an und Jared stellt die Gitarre zurück an seinen Ort, zufrieden mit dem Song, aber das unendlich bedrückende Gefühl das Amber hinterlassen hat bleibt. Sobald er aufhört Musik zu machen ist dieses Gefühl wieder da.
Kaum hat er das Studio verlassen, dreht er wieder um und geht zurück um sich weiter mit der Musik zu befassen. Dieses Gefühl, welches Amber hinterlassen hat, ist zu viel für ihn. Mit einem Blick auf die Uhr nimmt Jared die E-Gitarre zur Hand und spielt den neuen Song darauf. Er lässt seine Stimme raus, schreit förmlich seine Gefühle raus. Immer und immer wieder spielt er den Song, ändert noch Kleinigkeiten. Darüber vergisst er die Zeit und Amber, auch bemerkt er nicht, dass Shannon in der Tür steht und ihm zuhört und ihn dabei genau beobachtet. Sein Blick zeigt ganz offensichtlich die Besorgnis und Zuneigung für seinen Bruder. Ein Blick von ihm reicht und er weiß, dass Jared die ganze Nacht nicht geschlafen hat. Der neue Song dagegen ist toll, er hat sich wieder mal selbst übertroffen. Von Jared unbemerkt setzt er sich an seine Drums und beginnt seinen Bruder zu begleiten. Jared dreht sich erschrocken um, doch mit dem Blickkontakt stimmen sich die Brüder stumm ab. Der Song nimmt noch mehr Form an, noch nicht zufriedenstellend, aber der Grundstein ist gelegt. Jared stellt die Gitarre erneut zur Seite. „Danke Bro“ ist alles was Jared zu Shannon sagt.
„Dafür nicht Jay, du bist auch immer für mich da. Der Song ist geil, wann hast du den geschrieben?“ Shannon sieht dabei ein leicht verlegenes Gesicht seines Bruders, dieser kratz sich am Hinterkopf und schaut betroffen auf den Boden.
„Heute Nacht, ich konnte nicht schlafen, ich musste immer zu an Amber denken, da bin ich wieder ins Studio, naja da hast du mich dann auch gefunden.“ Shannon sagt nichts dazu, er nickt nur. Jared vergräbt sich immer im Lab wenn es ihm schlecht geht oder ihn etwas bedrückt. Shannon kann nachvollziehen wie sich sein Bruder fühlt, ein Jahr schmeißt man nicht einfach so weg. Allerdings hat er noch nie viel von Amber gehalten, sie hat sich von Anfang an von Jared aushalten lassen. Egal was, alles hatte sein Bruder bezahlt, sie hat nur kurz mit den Augen geklimpert und schon hat sie die Kreditkarte von ihm bekommen. Shannon ist eigentlich froh, dass sie schluss gemacht hat, nicht für Jared, den er leidet, aber er hat es so oft versucht anzusprechen, dass Amber ihn ausnimmt, aber Jared hatte nie was davon hören wollen. Das hat dann jetzt ja ein Ende, jetzt muss er nur Jared aufmuntern. Ihn so traurig und fertig zu sehen tut Shannon weh.
Shannon wünschte Jared eine ehrliche Frau, die sich nicht von ihm aushalten lässt, auf eigenen Beinen steht, ihm kontra geben kann und ihn aufrichtig liebt, ihn Jared, nicht Jared den Sänger von 30 seconds to Mars, oder Jared den Schauspieler, sondern seinen kleinen Bruder. Die Macken die er hat, den Workaholic, den liebevollen Menschen, den man eben privat erst richtig kennen lernt.

Die nächsten Tage vergingen, natürlich nicht ohne das Jared’s Fangemeinde Wind von der Trennung bekommen hatte. Ein Teil freute sich, dass Jared wieder zu haben ist, ein Teil teilte sein bedauern aus und wiederum ein Teil verspottet Jared, dass er beziehungsunfähig ist. Dann postete jedoch einer der Fans ein Foto bei Twitter, welches Amber mit einem Mann zeigt. Jared traute seinen Augen nicht, sie war dort knutschend in ihrem Lieblingsrestaurant zu sehen.
Erneut überfluten seine Fans ihn, mit Mitleid und Spott. Jared beobachtet an diesem Morgen seinen Twitteraccount ganz genau, dieser schien zu explodieren. Die Fans überschlugen sich, Amber konnte froh sein, dass sie nicht in deren Finger fällt.
Jared selbst fühlte auch Wut in sich aufsteigen ‚Wie kann sie das machen? Hat sie mich deswegen abserviert?‘ in seinem Kopf schwirren jede Menge Fragen rum, die seine Wut noch mehr steigert. Gerade als Shannon in die Küche kommt springt Jared auf Ich geh joggen.“ Er erntet einen ziemlich verwirrten Blick von seinem Bruder. Shannon lässt ihn aber erstmal in Ruhe.
Es dauert nicht lange, da ruft Emma bei Shannon an „Guten morgen, warum geht Jay nicht an seine Handy?“ platzt sie heraus.
„Guten morgen Em, er ist joggen.“ Weiter kommt er  nicht da fällt Emma ihn ins Wort.
„Joggen? Was ist denn mit ihm los? Er kann doch jetzt nicht joggen gehen, als wäre nichts passiert.“
„Was ist denn passiert?“ unterbricht Shannon ihren Redefluss.
„Du weißt es noch nicht? Entschuldigung Shannon, aber ich habe keine Zeit, wirf ein Blick auf Twitter. Amber hat sich da was geleistet und Jared hat es garantiert gesehen. Ich muss die Erklärung vorbereiten. Tschüss.“ Damit legt sie auf.
Schon das zweite Mal an diesen Morgen ist Shannon verwirrt, startet das Laptop und liest sich bei Twitter durch. Danach beschließt er auf seinen Bruder zu warten, um für ihn da zu sein. Während er wartet schweifen seine Gedanken ab zu den letzten Wochen.
‚Amber war deutlich weniger hier als sonst, hatte angeblich immer Verabredungen mit Freundinnen. Wie sagte sie so schön, wenn Jared arbeitet, dann kann sie in der zeit auch spaß haben.‘
So in Gedanken versunken wird er durch die Türklingel daraus gerissen. „Was willst du denn hier? Du gehst besser gleich wieder.“ Mit verschränkten Armen versperrt er Amber den Eingang. Eine Mischung aus Wut und Abscheu spiegelt sich in seinem Gesicht wieder.
„Ich habe noch Sachen von mir hier, die will ich haben.“ erwiderte sie dagegen sehr kühl. „Ich hole die nur eben“ Versucht sie sich an Shannon vorbei zu schieben, doch dieser bleibt in der Tür stehen.
„Was hast du denn noch hier? Ich hole es dir.“ Amber nennt ihn ein paar Dinge, Shannon lässt sie vor der Tür warten und geht kurz in das Zimmer von Jared um die Sachen zusammen zu suchen. Auf dem Weg nach unten hört er seinen Bruder laut werden.
„Wie lange fickst du den schon? Sag schon. Wie lange hast du mich schon betrogen? Das geht doch nicht erst seit gestern.“ Jared hatte sich mit seiner vollen Größe und Autorität vor seiner Exfreundin aufgebaut und seine Augen sprühen vor Zorn. Shannon bleibt im Hintergrund stehen, für den Fall das er gebraucht wird.
„Jay ich habe das nicht gewollt, aber du hast ja keine Zeit für mich gehabt.“ Jared schnauft verachtend auf.
„Du fickst fremd, weil ich arbeite? Na danke auch. Verpiss dich, ich will von dir nichts mehr hören oder sehen. Werde glücklich mit dem Kerl.“ Jared’s Worte triefen vor Verachtung. Shannon drückt Amber ihre Sachen in die Hand, wartet bis sein Bruder um Haus verschwunden ist und sagt nichts mehr dazu, Jared hatte schon alles gesagt.

Im Haus hört Jared wie die Wohnungstür ins Schloss fällt, lehnt sich an die Wand, versucht ruhig zu atmen und merkt wie ihm die Beine weich werden. Er rutscht an der Wand herunter und legt dann den Kopf auf die Knie. Tränen laufen ihm herunter. Shannon setzt sich wortlos dazu, er sagt nichts, er wartet nur, dass sein Bruder aufhört zu weinen und sich wieder beruhigt.
Dann jedoch legt er ihm den Arm um die Schultern und zieht ihn an sich. „Mir fehlen die Worte, Jay. Die Frau hat nerven.“ Von Jared kommt keine Reaktion, aber die ist auch gar nicht nötig.

Jared vergrub sich in den nächsten Wochen in der Arbeit er aß noch weniger als eh schon, seine Laune hatte einen Tiefpunkt erreicht und er kapselte sich von allem ab, mit Ausnahme von Shannon. Seine Freunde machten sich immer mehr Sorgen um ihn, Jared winkte aber jedes Mal nur an.

4 Monate nach der Trennung merkt Shannon langsam eine Veränderung an seinem Bruder, er isst wieder etwas mehr, er schläft etwas mehr und seit ein paar Tagen ist seine Laune nicht mehr so schlecht wie die letzten Wochen. Kurz um Jared hat sein Liebeskummer im Ansatz verarbeitet.
Shannon atmet tief durch, es wird Zeit, dass er sich wieder fängt, die Sommertour fängt in 2 Wochen an. Mit jedem Tag der vergeht, wird sein kleiner Bruder umgänglicher, er findet zu sich selbst zurück und 3 Tage vor Tour Beginn ist er wieder der alte. Amber hatte Spuren hinterlassen, aber sie ist Vergangenheit.

Die Tour lief nicht von Anfang an perfekt, aber alle waren zufrieden, die Fans, Shannon, Tomo und auch Jared. Er hüpfte, sprang und tanzte wie eh und je auf der Bühne herum, machte Späßchen mit den Fans, ja flirtete auch wieder. Es war gut zu sehen, dass er wieder lebte und nicht mehr im Liebeskummer ertrinkt.

Der letzte Tag der Tour steht an, was alle nervös macht, denn da bieten sie den Fans immer etwas ganz besonders. Dieses Mal will Jared seinen neuen Song singen und das mitten in der Menge. Die Security ist bei solchen Aktionen immer besonders nervös, dabei ist es schwierig auf Jared aufzupassen, aber auch Shannon sieht solche Aktionen mit Besorgnis entgegen. Er vertraut Jared, bisher hat er die Fans immer recht gut unter Kontrolle gehabt, aber es ist und bleibt ein Risiko. Jared lässt sich nicht von seinem Vorhaben abbringen und ruft seine Leute zusammen, die mit ihm in die Menge gehen.
„Ich will das ihr die Fans nicht komplett von mir fern haltet, lasst sie so nah wie möglich ran und ich will nicht das ihr mich rum zerrt, ich muss mich konzentrieren. Ich werde versuchen alle Fans dazu zu bringen etwas gemeinsam zu tun. Emma soll das Filmen und fotografieren, dass gibt garantiert geile Aufnahmen. Ich weiß ihr seid nervös, aber bitte vertraut mir und euch. Ich weiß ihr könnt mich da raus holen wenn es nötig ist und das besser als irgendwer sonst. Ich vertraue euch vollkommen.“ Bei Jared’s Worten werden alle ein wenig ruhiger, die Anspannung bleibt dennoch spürbar.

Das Konzert läuft richtig gut, die Stimmung ist perfekt, sie reißt Jared immer mehr mit, was die Fans noch mehr einheizt. In einer kurzen Pause für Jared, da Shannon solo auf seinen Drums die Fans unterhält, knickt er auf den Stufen der Bühne um.
„Fuck“ Emma eilt auf ihn zu und bringt ihn zu einem Stuhl und gibt ihm Wasser.
„Tut es weh?“ fragt sie besorgt und tastet das Gelenk ab.
„Ja verdammt, es tut weh. Aber die letzten Lieder schaff ich schon.“ Knurrt er sie an.
„Okay, aber danach gucken wir uns den Fuß an.“ Emma weiß, dass sie ihren Boss jetzt eh nicht umstimmen kann und verlegt die Diskussion auf später. Denn das es eine Diskussion geben wird das ist klar. Jared wird sich sträuben da einen Arzt drauf gucken zu lassen. Aber Emma hat gesehen wie er umgeknickt ist und das sah böse aus. Mit Sorgen sieht sie ihm hinterher, als er wieder auf die Bühne geht. Er läuft nicht ganz rund, dass sieht sie sofort, aber erstmal abwarten.
Die letzten Lieder werden Akustik Stücke um dann bei dem neuen Lied noch einmal richtig aufdrehen zu können.
Jared merkt bei jedem Schritt, dass er Schmerzen hat, beißt die Zähne zusammen und macht weiter. The Show must go on! Bevor er mit dem neuen Lied anfängt unterbricht er Shannon und Tomo, genau wie die Fans „Wartet, Stopp, seid ruhig shhhhh.“ Er legt den zeige Finger an die Lippen und wartet bis es ruhig ist. „Ihr wisst, dass heute das letzte Konzert dieser Tour ist und wir haben etwas besonderes für Euch. Allerdings müsst ihr da mitarbeiten.“ Weiter kommt er nicht, da die Fans anfangen zu rufen und schreien „shhhhh beruhigt euch.“ Wieder wartet der Sänger bis sich die Fans beruhigt haben. „Ich möchte etwas mit euch zusammen versuchen, dazu müsst ihr euch gleich alle hinsetzen, zieht die T-Shirt über die ihr am Anfang alle bekommen habt und ich komme zu euch. Okay?“ Wieder wird er durch lautes Gekreische unterbrochen, aber er sieht auch wie alle die schwarzen, oder weißen T-Shirts anziehen die am Anfang verteilt wurden. Das Bild was sich jetzt schon bietet ist grandios. Jared selbst steht auf der Bühne und zieht sich ein Knallbuntes Shirt über. Einige Fans fangen an zu lachen als sie das sehen. „Ich will ja auffallen unter euch. Emma wird das Filmen und Fotos davon machen. Jared unter seinen Echolons“ die Worte unterstreicht er mit den Händen, als hätte er eine Schlagzeile vor sich. Die Fans lachen erneut und warten was jetzt kommt. „Seid ihr so weit?“ fragt der Sänger das Publikum und bekommt ein lautes schreien als Antwort zurück. „Ich nehme an das bedeutet ja, dann kommen wir zum nächsten Teil. Ich möchte das ihr euch gleich mit mir zusammen auf den Boden setzt. Alles klar?“ Das Publikum ist begeistert und ruft laut durch einander.
Jared geht von der Bühne runter, klettert auf die Absperrung und rüber, noch stehen die Fans und die Security hat viel zu tun um Jared in die Mitte der Fans zu begleiten. „Shhhht hört mir zu, wir setzen uns alle auf den Boden. Setzt euch.“ Jared selbst setzt sich hin, dabei überkommt ihn ein flaues Gefühl, wenn die Fans sich jetzt nicht setzten, sondern über ihn fallen, dann hat er ganz schlechte Karten. Jared verdrängt diesen Gedanken und fordert die Fans erneut auf „Setzt euch zu mir, dann kann ich euch etwas wirklich grandioses zeigen.“ Langsam setzen sich die ersten hin „Ja, ja genauso, setzt euch alle.“ Es folgen immer mehr Fans, je mehr Fans sich setzen um so mehr folgen. „Ich habe euch etwas ganz besonderes mitgebracht, dieser Song ist erst kurz vor der Tour entstanden, ich hoffe er gefällt euch. Ich habe diesen Song geschrieben in einer sehr harten Zeit für mich, genießt es, ihr seid die ersten die diesen zu hören bekommen.“ Mit einem nicken zur Bühne fangen Shannon und Tomo an zu spielen, Jared sitzt mit geschlossenen Augen und zählt sich in den Song ein. Das ist der Moment spürt er seine Nervosität richtig heftig. Noch einmal atmet er tief durch und fängt an zu singen.
Unter den Fans herrscht absolute Stille, sie lauschen jedem Wort, Jared hält es nicht mehr auf dem Boden, steht auf und singt sich die Seele aus dem Leib. Mit jeder Textzeile hat er das Gefühl, dass er endgültig mit Amber abschließt. Bei dem letzten Ton ist das Publikum toten Still, im nächsten Moment bricht der Jubel aus, der den Sänger fast von den Füßen reißt. Die Fans springen auf und ein Mädchen umarmt ihn mit den Worten „Du schaffst das und kannst die Trennung überwinden.“ Nur Jared hört die Worte und die treiben ihm die Tränen in die Augen. Eine ganze Weile lässt sich der Sänger feiern und genießt die Nähe zu den Fans, ganz langsam bewegt er sich auf die Bühne zu und lässt sich über die Absperrung helfen. Zurück auf der Bühne wird er von seinem Bruder und Tomo in den Arm genommen und die drei bedanken sich bei dem Publikum.
„Was war das geil“ schreit Jared in die Menge „Ich liebe euch.“ Alle drei winken, Shannon wirft noch ein paar Sticks in die Menge und dann gehen sie von der Bühne.
Hinter der Bühne fallen sich die drei Musiker in die Arme, dass Adrenalin ist noch voll im Körper. Alle drei trinken reichlich Wasser, während sie Richtung Dusche gehen, gerade als sich Jared die Schuhe ausziehen durchzuckt ihn ein stechender Schmerz im Fußgelenk. Mit einem Schlag ist das Adrenalin weg und er fühlt wie angeschwollen das Gelenk ist. Beim Socken ausziehen sieht er dann auch schon, dass es ganz blau und dick ist. „Scheiße“ ist das einzige was er vor Schock raus bekommt. Sein Bruder dreht sich zu ihm um, sieht den Fuß und reagiert auf die einzige mögliche Art.
„Du musst zum Arzt und da gibt es keine Diskussion!“ Sein Ton lässt keinen Widerspruch zu. Alles was Jared kann ist nicken. Unter starken Schmerzen duscht er ins schlüpft in seine weiten Boots, selbst die drücken noch und mit jedem Schritt wird ihm klar das er wirklich nicht um den Arzt drum herum kommen wird.
Nach der dusche geht, oder humpelt, er zu Emma „Noch kurz bei den Fans sehen lassen und dann bitte in ein Krankenhaus. Bist du so lieb und organisiert das?“ ‚Was ist denn mit ihm los? Jay fragte und dann auch noch so überfreundlich. Wenn er selbst schon zum Arzt will, dann muss es heftig sein.‘ überlegt Emma, während die Band bei den Fans ist um Autogramme zugeben oder auch für Fotos herzuhalten. E
Emma sieht jetzt ganz deutlich wie der Sänger humpelt und immer wieder das Gesicht Schmerzverzehrt verzieht.

„Es tut mir leid, wir müssen los. Ich habe mich gefreut euch zu sehen, ich hoffe es hat euch heute gefallen.“ Mit den Worten verabschiedet sich Jared von den Fans. Mittlerweile hat hat er Mühe überhaupt noch zu laufen und auf den letzten Metern zum Auto, welches ihn und Shannon zum Krankenhaus bringen wird, stützt er sich schwer auf Shannon ab. „Scheiße wie ist das überhaupt passiert?“ will Shannon wissen. Jared erzählt es ihm kurz und knapp und atmet dabei ziemlich schwer. Jetzt wo er zur Ruhe kommt, pocht das Gelenk, der Schmerz schießt bei immer wieder durch das ganze Bein.

Am Krankenhaus angekommen humpelt Jared, mit Hilfe seines Bruders, zur Anmeldung und erklärt sein Problem, die Dame erklärt den Weg zur chirurgischen Ambulanz, die nur ein paar Meter entfernt ist. Ein paar Leute sitzen dort schon. Die beiden Brüder setzen sich dazu um ebenfalls zu warten.
Ein älteres Ehepaar sitzt in einer Ecke und halten Händchen, die Dame spricht die ganze Zeit beruhigend auf ihren Mann ein. Jared beobachtet dies mit gemischten Gefühlen, irgendwann möchte er auch mal so eine Frau haben und im hohen Alter noch mit ihr zusammen sein. Das weinen eines Kindes unterbricht seine Gedanken.
Schräg gegenüber sitzt eine junge Frau, mit einem vielleicht 6 jährigen Mädchen. Das Mädchen weint und hält sich eine Stelle an der Stirn. Die Mutter hat alle Mühe ihr Kind zu beruhigen, schafft es aber, in dem sie das Mädchen auf ihren Schoß nimmt und sanft hin und her wiegt.
Hinter den Brüdern sitzen zwei junge Männer, Anfang 20 schätzungsweise, der eine hat ein Handtuch um seine Hand gewickelt und man sieht eindeutig Blut daran. Er wird sich irgendwie an der Hand verletzt, geschnitten zum Beispiel, haben.
Ein Stück neben Jared sitzt eine junge Frau, ganz alleine, die starrt stur auf den Boden, aber man sieht dennoch das sie geweint hat, ihre Augen sind ganz rot und verquollen.

Nach und nach werden die Patienten aufgerufen, bis auch Jared aufgerufen wird. Beim aufstehen fällt es ihm noch schwerer, so dass Shannon ihn hochziehen muss. Erneut von seinem Bruder gestützt humpelt der Sänger in den Behandlungsraum und setzt sich auf die Bank. Er wartet und zieht schon mal den Schuh und den Socken aus, Shannon zieht scharf die Luft ein, beim Anblick den das Fußgelenk macht. „Das sieht gar nicht gut aus.“
Shannon sieht wie sein Bruder ganz bleich wird und spürt wie sehr er sich zusammen nimmt um nicht vor Schmerzen zu stöhnen. Jared ist tapfer und versucht seine Gefühle nicht zu zeigen, eher im Gegenteil, er versucht immer cool zu wirken.
Es dauerte nicht lange da geht die Tür auf und eine junge Ärztin kommt in den Raum. Sie hat ein sympathisches Lächeln und wirkt wie die Ruhe selbst. Man sieht ihr allerdings an, dass sie müde ist. „Ich bin Dr. Kennedy, ihr behandelnder Arzt.“ Stellt sie sich vor. Ihre Stimme ist ruhig, aber dennoch mit Kraft.
Jared ist einen Moment von ihren Augen gefesselt bevor er ihr die Hand entgegen streckt „Jared Leto. Ich glaube ich habe ein Problem.“ Damit zeigt er auf seinen Fuß.
„Was haben Sie gemacht? Haben es die Fans nicht gut mit ihnen gemeint?“ Sie kennt die Band 30 seconds to Mars also.
„Ich bin selbst schuld, ich bin auf der Treppe umgeknickt, mitten in der Show.“ Erklärt der Sänger der Ärztin.
„Und sie haben weiter gemacht?“ die Ungläubigkeit ist ihr ins Gesicht geschrieben. Abwartend guckt sie ihren Patienten an.
„Was hätte ich machen sollen? Heute war das letzte Konzert der Tour. Jetzt kann ich mich ausruhen.“
„Das werden sie wohl müssen.“ Sanft und vorsichtig tastet sie das Gelenk ab. Einerseits tut die Berührung weh, andererseits bekommt Jared eine Gänsehaut, ihre Hände fühlen sich unglaublich gut an. „Ich habe eine Vermutung, dennoch muss das geröntgt werden. Nehmen Sie den Rollstuhl und diese Zettel und vermeiden Sie unbedingt das laufen. Das macht das ganze nicht besser.“ Stellt sie klar, geht kurz aus dem Raum und bringt einen Rollstuhl „Achten Sie darauf, dass ihr Bruder im Rollstuhl sitzen bleibt, trotz des bekannten Dickkopfes.“ Zwinkert sie Shannon zu.
„Wird gemacht Mam‘“ salutiert der Drummer vor ihr und kann sich ein grinsen nicht verkneifen.
„Ich kann euch hören“ bemerkt Jared zickig und rollt schon mal in Richtung Röntgenabteilung los. Shannon beeilte sich hinter seinem Bruder her zu laufen, sein Fuß mag ja kaputt sein, aber seine Hände und Arme eindeutig nicht. Er ist ganz schön schnell, erst kurz vor der Röntgenabteilung holt er seinen Bruder wieder ein.
„Hast du gesehen, wie dich Frau Dr. angeguckt hat?“ Shannon ist sich sicher, dass er gesehen hat, wie sie mit ihrem Blick, ihren Bruder angehimmelt hat.
„Nein habe ich nicht, aber hast du ihre Augen gesehen? Dieses Grün ist umwerfend, ihre Hände sind so zärtlich gewesen. Die hat schon was.“ Erwidert der jüngere Bruder.
„Die habe ich nicht gesehen, aber was denkst du ist mit dem Fuß?“
„Keine Ahnung, ich hoffe nicht gebrochen, aber so wie der aussieht verlässt mich die Hoffnung immer mehr.“ Shannon kann dies nur mit einem nicken bestätigen.
„Hoffentlich musst du nicht hier bleiben.“ Kurz überlegt der ältere von beiden „Obwohl, vielleicht ist sie ja auch die behandelnde Ärztin.“ Zwinkert er seinem Bruder zu.
„Haha das ist nicht lustig. Ich hasse Krankenhäuser, dass weißt du. Wenn ich hier bleiben muss, dann kann ich nicht für gute Laune garantieren.“ Jared kann nicht ruhig sitzen, geschweige denn liegen und ganz ohne Musik geht es erst recht nur bedingt. Bevor Shannon etwas erwidern kann wird Jared zum röntgen aufgerufen.
Es dauerte nicht lange dann kommt Jared wieder zurück und die Brüder machen sich zurück auf den Weg zum Wartebereich und melden sich dort, dass sie vom röntgen zurück sind.
Gut 5 Minuten müssen die beiden warten, dann werden sie erneut aufgerufen, zurück in dem Untersuchungsraum bleibt Jared erstmal in dem Rollstuhl sitzen, jedes aufstehen ist mittlerweile so schmerzhaft, dass Jared es vermeidet wenn irgendwie möglich.
Frau Dr. Faith Kennedy kommt zurück in den Raum, sie hat einen großen braunen Umschlag dabei, im dem die Röntgenaufnahmen sind. Sie nimmt die raus und steckt sie gegen die Leuchtwand um die Aufnahmen besser sehen zu können. Kurz betrachtet sie die Bilder „Wie ich mir schon gedacht habe. Das untere Sprunggelenk ist gebrochen Herr Leto.“ Mit den Worten zeigt sie die sichtbare Weise Linie die zu sehen ist. Jared sackt in sich zusammen, als hätte jemand die Bänder einer Marionette durch getrennt.
„Das heißt was?“ fragt er leise, zu mehr ist er gerade nicht in der Lage, die Gefühle fahren Achterbahn. Einerseits hat er Angst und andererseits ist er besorgt über die Arbeit die liegen bleibt.  Gespannt wartet er auf die Antwort.
Frau Dr. Faith Kennedy setzt sich auf die Liege und schaut zu Jared, die Hände über einander gelegt. „Ich werde sie hier behalten müssen und je nachdem wie sich der Kollege mitentscheidet, operiere ich noch heute, alternativ morgen.“ Zur Erklärung setzt sie noch dazu „Ich bin für heute Nacht, aber erstens muss der OP frei sein und zweitens muss ein Kollege zur selben Ansicht kommen wie ich.“
Jared ist noch bleicher geworden als er eh schon war „Geht das nicht ohne OP? Ich verspreche auch, dass ich nicht laufen werde. Oder mit einer Schiene?“ Shannon bekommt bei den Fragen, in denen die Angst mitschwingt, direkt Mitleid mit seinem Bruder. Dennoch ist er nicht seiner Meinung.
„Die OP ist nichts großes Herr Leto, aber ohne diese besteht die Möglichkeit, dass ihr Gelenk versteift. Dann ist nichts mehr mit auf der Bühne herum springen, zumindest nicht mehr so wie bisher. Und unter uns gesagt, dass wäre doch sehr schade.“ Zwinkert sie den Sänger aufmunternd zu. „Ich geh direkt abklären ob noch heute Platz ist, oder morgen, ich beeile mich und bin gleich zurück.“ Während sie dies erklärt, geht sie auch schon Richtung Tür und verschwindet danach.

„Super so habe ich mir das vorgestellt“ Jared’s Laune ist unter den Nullpunkt gesunken. „Fuck ich will keine OP haben, können die das nicht anders regeln?“
„Du hast Frau Dr. doch gehört, wenn das nicht gemacht wird bleibt dein Fuß teilweise Steif, dann doch lieber die OP. So schlimm wird es garantiert nicht und es heilt bestimmt auch schneller. Es sind nur ein paar Tage und ich komme auch jeden Tag vorbei und lenke dich ab.“
Es geht nicht um die Langeweile, wer macht meine Arbeit? Du kannst mir morgen mein Laptop mitbringen, dann kann ich von hier aus arbeiten. Dann ist die Zeit wenigstens nicht ganz vertan.“ Fordert Jared seinen großen Bruder auf.
Die beiden sind gerade mit der Überlegungen fertig was Shannon sonst noch einpacken muss, als die Ärztin zurück kommt. „Gute Nachricht, in gut einer Stunde ist eine Lücke im Plan, ich kann gleich mit ihnen in den OP. Dann sind sie morgen früh wieder fit und in ein paar Tagen können sie schon nach Hause.“
Jared hört was sie sagt, ist aber von ihrem sagenhaften lächeln so abgelenkt, dass er eigentlich doch nicht hört was sie sagt. Erst als er von Shannon an gestupst wird, stimmt er zu ohne genau zu wissen was er da gerade zugestimmt hat.
Wenigstens hört er jetzt wieder besser zu „Sie kommen dann gleich direkt mit mir mit, dann ziehen Sie sich um, vorher müssen Sie aber noch hier unterschreiben. Die Narkose können wir als Teilnarkose machen, so dass ihr Fuß und Unterschenkel betäubt ist, oder wenn sie lieber eine Vollnarkose möchten, geht das natürlich auch.“
‚Umziehen? Jetzt gleich? Wozu habe ich denn gerade zugestimmt?‘ Jared ist verwirrt und überlegt weiter was er verpasst hat. Aber die Augen und das Wahnsinns lächeln haben ihn so abgelenkt, dass er nicht zugehört hat. ‚Damit bekommt sie bestimmt alles.‘
Shannon verabschiedet sich mit einer Umarmung von dem Sänger „Wir sehen uns morgen früh wieder und in der Zwischenzeit schläfst du einfach. Okay Jay?“
‚Was passiert gleich? Gott ich sollte mehr aufpassen was sie erzählt.‘ Jared’s Verwirrung steigert sich noch mehr als die Ärztin ihm ein paar Blätter zum unterschreiben gibt. „Was ist das?“
„Die Zustimmung zur OP, gleich, dann die Aufklärung über die Nebenwirkungen der Narkose und über die Risiken der OP. Alles das was ich ihnen gerade erklärt habe.“ Jetzt wird Jared wirklich nervös. ‚Was habe ich alles nicht gehört? Sie hatte mich sonst was fragen können, scheinbar habe ich einfach immer zugestimmt. Fuck‘ Jared überfliegt schnell die Blätter, gut dass er gelernt hatte schnell zu lesen. Bei dem ganzen Papierkram ist das ein riesen Vorteil.
Kurz darauf überschreibt er die Blätter und bekommt stattdessen die nötige Kleidung gereicht. „Wenn sie sich umgezogen haben, können sie sich in das Bett legen ich hole sie gleich ab. Die Tropfen sind zur Beruhigung. Okay?“ erkundigt sich Dr. Faith Kennedy.
„Ja alles klar.“ gibt Jared zuversichtlicher und überzeugter zur Antwort, als er wirklich ist. Tatsächlich tobt gerade ein Sturm in seinem Inneren. Gerade wird ihm bewusst, dass er scheinbar der OP heute Nacht zugestimmt hatte.
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