Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

» bittersweet feelings

MitmachgeschichteAllgemein / P18 / Gen
18.07.2017
05.05.2019
2
5.221
12
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
05.05.2019 4.489
 
Heyho!
Wer hätte es gedacht? Ich habe es endlich geschafft und kann euch nun das erste Kapitel vorstellen!
Es kommen wir gesagt 4/8 der Mädchen vor und ich hoffe ihr mögt sie alle und ich hoffe ich habe diese auch gut getroffen? Zu mindestens bin ich sehr zuversichtlich und ich liebe diese Geschichte so sehr!
Die bf Website muss ich aufgrund von Änderungen noch einmal stark verändert. Es gibt schließlich andere Pairings und auch das Entertainment hat sich verändert, da ich für mich selbst YG als unpassend empfinde weswegen ich das neue Entertainment BYS erfand!
- Sophrosyne ♥


Choi Sujeong, Susu
Apartment of her | Friday | 8:07am



I think I’m afraid to be happy
because whenever I do get too happy,
something bad always happens
-unknown-




Ganz leise vernahm sie das Zwitschern der Vögel, die fröhlich mit sanften Tönen sangen. In der Regel störten sie die leichten Töne der Flugtiere nicht, da sie einen zu festen Schlaf besaß. Jene Sache, die sie aus dem Schlaf riss, war ihr Handy, welches wie blöd neben ihrem Nachttisch klingelte. Immer wieder drangen die Bässe von f(x)‘s Red Light in ihren Gehörgang hinein.
Um ehrlich zu sein war Sujeong genervt und würde womöglich die Person an der anderen Leitung sofort anmotzen. Denn sie hatte schon eine sehr unruhige Nacht hinter sich, in der sie sich in ihrem Bett hin und her wälzte. Eigentlich wäre es für sie besser gewesen, wenn sie sich ein neues Bett geholt hätte, doch irgendwie hatte sie keine Kraft mehr irgendwas hier zu ändern. Sie war recht froh diese Wohnung für immer zu verlassen. Sie lebte hier zwar schon seit sechs Jahren, aber nach dem Angriff auf sie, fühlte sie sich hier weder wohl noch sicher. Sie musste einfach umziehen. Bei ihren zwei besten Freunden fühlte sie sich einfach sicherer.
Das erneute Aufklingeln ihres Handys riss sie aus ihren Gedanken, weswegen sie mit einem Seufzen den Anruf annahm. Wenn es nicht wichtig war, dann würde sie den ganzen Tag schlechte Laune haben und alle, die ihr über den Weg liefen, anschnauzen. Wenn dann auch noch Yoongis Anliegen unnötig war, würde ihre Laune in die Eiszeit sinken. Sie war schon so sauer auf diesen Kerl und wenn er sie dann auch noch unnötig zu sich zitierte, dann konnte sie für nichts mehr garantieren. Außerdem meldete er sich nie. Wirklich nie! Yoongi war in Sachen vergessen und nicht zurück schreiben, um weiten schlimmer als Yixing oder Jungkook und das sollte schon etwas heißen.

» Ah hey. Hier ist Krystal –«
» Woher hast du meine Nummer? «

Charmant wie eh und je sprach sie zu Krystal. Es war nicht so, dass sie Krystal abgrundtief hasste oder sowas – nein sie mochte Krystal sogar, aber früh am Morgen war es dann doch zu früh.

» Jongin hat sie mir gegeben. «

Eine weitere Person, die sie gerne in der Luft zerreißen würde. Wie konnte er es wagen einfach ihre Nummer irgendwelchen Leuten zu geben? Sie mochte Krystal nicht unbedingt und selbst wenn sie sie gemocht hätte, hätte Jongin sie fragen müssen, ob er denn überhaupt ihre Nummer weiter geben durfte.
Je mehr sie sich darüber aufregte, desto mehr wurde ihr eine Sache klar: Woher hatte Jongin denn bitte ihre Nummer? Sie konnte sich nämlich beim besten Willen nicht daran erinnern, ihm irgendwann mal ihre Nummer gegeben zu haben. Dafür hatte sie viel zu wenig mit ihm zu tun.
Dieser Yixing wieder. Vielleicht war es nicht fair, aber immer wenn irgendwas war, war es für Sujeong aus Prinzip immer Yixing. Wieso mochte sie den Kerl eigentlich? Stimmt, er war einer der coolsten Personen überhaupt.
Wenn sie jedoch genauer darüber nachdachte, konnte es auch Chanyeol gewesen sein. Dieser tat nämlich öfter einmal Dinge aus nettem Grund…ohne wirklich darüber nachgedacht zu haben. Sujeong wusste genau, dass Chanyeol nie etwas mit bösen Absichten machte, sondern immer nur mit guten.

» Aha. Was willst du? Ich bin gerade aufgewacht. Ich hoffe es ist wichtig. «

Krystal unterbreitete ihr in ihrer langen Rede – die Braunhaarige konnte nur der Hälfte folgen, so müde war sie – die Pläne von SM Entertainment und f(x). Wieso sollte mich das interessieren? waren die ersten Gedanken von Sujeong, da sie so gut wie nichts mit dem SM Konzern zu tun hatte. Klang zwar jetzt böse, aber sie war glücklich darüber. Am Ende der Rede wusste sie nicht, was sie davon halten sollte. Eine Zusammenarbeit wäre wirklich cool und es wäre irgendwie auch mal eine neue Erfahrung für sie und ihre Mädels. Dennoch war sie sich nicht sicher, ob es gut gehen würde. Die große Frage, die sich Sujeong schon die ganze Zeit fragte, war jedoch eine andere: Wieso hat man nicht einfach ihren Manager angerufen? Vor allem da dieser und die Chefs ganz oben über dies bestimmen würden – nicht Poison Pie an sich. Sie hatten zwar viele Freiheiten, aber dennoch durften sie nicht über alles bestimmen.

» Glaubst du ernsthaft, dass es eine gute Idee ist? «
» Warum? «
» Du weißt warum, Krystal. «

Nach dem Telefonat wälzte sich Sujeong hin und her in der Hoffnung sie könnte irgendwie noch einmal einschlafen. Am heutigen Tag war alles anstrengend und eigentlich wollte sie sich noch ein wenig hinlegen, denn Yoongi konnte auch einmal warten. Doch dies wurde verhindert, als ihr Handy wieder einen Ton von sich gab. Bevor sie die Nachricht las, stand sie auf und begab sich zum Fenster, um hinaus zu blicken.
Natürlich stand da draußen wieder dieser eine Mann, der hoffte irgendeinen Blick von ihr zu erhaschen. Er ließ sie einfach nicht in Ruhe. Automatisch fasste Sujeong sich an den Bauch, an dem sich eine große schmerzhafte Wunde befand, die immer wieder blutete, da sie es nicht einsah, deswegen eine „Pause“ machen zu müssen. Die Wunde schmerzte jedes Mal stärker, wenn sie diesen Mann sah, der ihr diese zugefügt hatte.
Er würde sie in Ruhe lassen, wenn sie Jiho gestehen würde, dass dieser Mann wieder da war. Jiho würde ein Machtwort sprechen – höchstwahrscheinlich mit Gewalt -, doch sie verschwieg es vor ihm, um ihn von dummen Sachen abzuhalten. Denn wenn er irgendwas nicht so intelligentes machte, auf einen Fan „losging“, wäre er ein gefundenes Fressen für die Öffentlichkeit und würde große Probleme bekommen. Eine Tatsache, die sie nicht wollte. Viel lieber litt sie still schweigend im Inneren.  


1 neue Nachricht von DumbSugaSuga ♥| 08:20am

Kommst du heute jetzt eigentlich?!



Erneut seufzte sie, während sie ihm zurück schrieb. Wieso war dieser Idiot eigentlich schon wach? Bestimmt hatte ihn Hoseok geweckt. Sujeong hoffte Hoseok hatte es getan! Denn etwas anderes hatte ihr guter Freund Yoongi einfach nicht verdient.  Ihr Lachen verschwand als sie sah, wie der Mann immer noch da stand. Wegen solchen Menschen wie diesem hier, hasste sie ihren Beruf manchmal.





Lim BaramBambi
Apartment of her | Friday | 11:23am



Shame on you
for talking down on us
just for messaging and calling you!
What a bitch!
No longer a Bambi Fan
-a sasaeng-


Spiegel. Dort sah sie sich. Mit perfekter Kleidung und dem wunderschönen roten Lippenstift auf den Lippen, die ihr Outfit perfekt machten. Sie sah gut aus. Verdammt gut aus und die meisten anderen Mädchen konnten einstecken. Sie hatte heute ziemlich gute Laune [sie ging heute mit Wonho weg!], auch wenn ihr Handy schon seit Stunden durch klingelte. Gott nervte es sie. Sie musste sich unbedingt eine neue Nummer zu legen, auch wenn sie sich sicher war, dass diese gestörten, missgebildeten Idioten von Sasaengs diese wahrscheinlich ebenfalls heraus finden würden. Doch sie brauchte einfach ihre Ruhe bevor sie irgendeines dieser erbärmlichen Leben zerstören würde.
Erneut wanderte ihr Blick zum Spiegel hin. Sie war zufrieden, weswegen sie sich ihr Handy schnappte und vorhatte es auf stumm zu stellen. Als sie erblickte, dass sie zehn neue Nachrichten von Jungkook hatte, setzte sie sich auf Wonhos Bett. Dort hatte sie gestern Nacht übernachte, weil ihr idiotischer Bruder Changkyun auf die dumme Idee kam Horrorfilme zu schauen. Natürlich hatte sie keine andere Wahl mit ihrer Chaos-Wg eben diese zu schauen, obwohl sie sie hasste. Wirklich hasste. Deswegen hatte sie dann auch bei Wonho im Bett geschlafen, der immer noch im Bad war, um sich fertig zu machen. Immerhin wollten sie heute ihren letzten Tag genießen bevor ihre schedules wieder losgingen und sie zu den Mädels wieder zog.
Bambi entsperrte ihr Handy. Dass dieses aufgrund von den tausend Nachrichten wegen verpassten Anrufen noch nicht abgestürzt war, wunderte Bambi wirklich. Sie überlegte sich, ob sie Jungkooks Nachrichten einfach ignorieren sollte. Verdient hatte er es, aber Bambi war noch nie ein nachtragender Mensch gewesen. Dennoch entschied sie sich letztendlich dafür ihn zu ignorieren. Zurzeit war er ein Problem und Probleme wurden von Baram gekonnt ignoriert. Ende des Gesprächs. Dafür öffnete sie stattdessen Twitter und musste einfach etwas posten. Sie war zu genervt, um irgendwie die Schnauze halten zu können. Um ehrlich zu sein, wollte sie ihr Mundwerk nicht halten.


Bambi
@itsmeb!tches

I’m f*cking pissed right now! Stop calling me or messaging me. I really love you, my fans. CUREs, i love you but this ain’t it. Stop it, right now.

.
9006 comments | 12k retweets | 20k likes
.
Hanji
@poisonpiefanforever

You go girl! I love you! Please stay as you are. To every CURE. Stop calling Bambi, you cowards!

Bambi’s pants
@bambistanwithheart

Give me the numbers. I will deal with these disgusting sasaengs. They aren’t CUREs. I hate them so much. Hope you don’t hate us because of them :(

Seonhaismylove
@poisonpieismylife

Really? Arrogant bitch, o m g. I really loved you. But this ain’t it. This is our way to show you how much we love you. But here you are. Act like a little piece of shit. No longer a Bambi fan. @ot8ppfan look at her. Sad how pitiful she is.
…..
Bambi
@itsmeb!tches
Answer to @poisonpieismylife

Oh just look at the mirror, hon. I am not pitiful, maybe you are. Btw. It’s a dumb and ridiculous way to show your love. Maybe you should go to a doctor so you can recover some braincells.

Das war sie. Lim Baram. Sie konnte und wollte nicht anders und genau für ihre Art liebten ihre Fans sie. Die meisten Kommentare beinhalteten wie sehr sie sie liebten und dass sie so bleiben sollte wie sie war. Denn genau so liebten sie sie. Sie fand es fast schon süß. Zwischen den tausend schönen Kommentaren gab es auch Kommentare von diesen widerlichen, kleinen Kids, die keine Hobbies hatten außer mit Beleidigungen um sich zu schmeißen. Ihr Manager hatte schon so oft gesagt, dass sie es einfach ignorieren sollte, doch sie wäre nicht Baram, wenn sie sich daran halten würde. Er sagt sie sollte es nicht machen und genau deswegen machte sie es. Sie hasste es klare Anweisungen zu bekommen. Außerdem juckte es sie unheimlich in den Fingern diesen erbärmlichen Kreaturen zu antworten. Scheiß drauf was ihr Manager dazu sagte.
Baram streckte sich erst einmal ausgiebig als sie die Badtür vernahm. Endlich war auch Wonho mal fertig, sodass sie sich auf den Weg machen konnten. Zuerst wollten sie shoppen gehen und abends dann noch einmal schön essen. Sie freute sich schon so sehr auf den Tag. Später würde sie wahrscheinlich wieder auf social media die unzähligen Spekulationen über ihre Beziehung zu Wonho lesen. Wie sie Jungkook mit Wonho betrügen würde. Manchmal lachte sie darüber, denn im Endeffekt war es ihr egal. Sie liebte Wonho abgöttisch. Es war einfach ihr Wonho und ihr ging es getrost am Arsch vorbei was die Leute dachten. Sollten sie doch reden. Am Ende des Tages würden die beiden immer noch unzertrennlich sein.
» Darauf musstest du einfach antworten, oder Bam’s? «
Baram grinste einfach nur breit als Wonho – mal wieder wahnsinnig gut aussehend – den Raum betrat. Er lachte ebenfalls darüber, da er seine beste Freundin einfach kannte.
» Du kennst mich doch, won‘s «
Mit ladylikem Geschick stand Baram aus dem großen, gut duftenden Bett heraus und begab sich direkt in Wonhos Arme. Sie konnte stundenlang darin verbringen, denn sie genoss es einfach sehr. Sie hätte auch den Tag nur allein in Wonhos Arme verbringen können, aber eigentlich hatten sie schon was vor. Für das hatten sie sich auch schon beide fertig gemacht.
» Lass uns gehen, bam’s. Wir haben heute viel vor. Ich brauche unbedingt neue Hosen. «
» Sind die dann auch wieder alle schwarz? So wie die tausend anderen in deinem Kleiderschrank? «
» W a t c h  m e. Dieses Mal werde ich nicht nur schwarze Hosen kaufen. «
» Da bin ich aber mal gespannt drauf, alter Mann. «





Song SeonhaSuna
BYS Entertainment | Friday | 1:01pm



Maybe you think
you can hide but
I can smell your scent for miles
-a sasaeng-



Erschöpft saß Seonha seit geschlagenen fünf Minuten auf dem Boden ihres Trainingsraums. In den paar Tagen frei, wollte Seonha nicht faul irgendwie herum liegen wie es gewisse andere Personen machten, sondern sie wollte alle ihre dance moves perfektionieren. Sie übte hier schon seit sechs Uhr morgens? Sie wusste es nicht mehr genau, aber es war eine verdammt lange Zeit und sie beherrschte die Choreographie nun vollständig perfekt. Sie würde wohl wie immer die beste darin sein, auch wenn Feifei immer ziemlich nahe dran kam, was sie immer mal wieder störte. Immerhin wollte sie weiterhin die Beste sein.
Sie streckte sich ausgiebig und stand wieder auf. Wäre sie Leaderin gewesen, dann hätten wohl alle hier antanzen müssen, um zu trainieren. Leider war sie es nicht. Es kränkte immer noch ihren Stolz, aber sie hatte sich mittlerweile gut damit abfinden können und manchmal wusste sie auch genau, warum sie es damals nicht wurde.
Nach einmal tief ausatmen stand sie auf, um sich ihr kostbares Handy zu holen. Auf dem Weg zu ihrem Handy sah sie sich ein paar Mal im Spiegel an. Selbst jetzt noch sah sie verdammt gut aus. Kein Wunder liebte man sie. Sie sah in allem was sie tat einfach verdammt gut aus. Andere könnten sich eine Scheibe von ihr abschneiden.
Mit ihrem Handy bewaffnet lief sie aus dem Poison Pie Trainingsraum heraus in Richtung Umkleide. Eigentlich wollte sie sich wirklich umziehen, aber auf dem Weg dorthin lief sie an dem Trainingsraum der Trainees vorbei und hörte wie sie einen Poison Pie Song spielten. Seonha musste einfach zu schauen. Haenyeo hätte sie wahrscheinlich weiter gezogen, weil sie genau wusste wie Seonha war, doch niemand war da der sie hätte aufhalten können. So ging sie dreist in den Raum hinein und beobachte die Trainees ziemlich streng. Gelegentlich gab sie ein „Tze“ von sich und sah generell sehr angewidert aus. Es war fast schon erbärmlich wie schlecht diese im Vergleich zu ihr waren. Das hätte ich definitiv besser gemacht waren ihre Gedanken. Alles daran war nicht sonderlich gut. Die dance moves waren schlecht. Der Gesang schief und die wenigsten Töne wurden getroffen. Mit Sujeongs Raptempo kamen sie nicht mit und Bambis flow hatten sie definitiv auch nicht. Seonha war in all diesen Dingen besser als diese erbärmlichen, kleinen Würmer. Im Grunde genommen waren die Trainees nicht schlecht, sondern eigentlich recht gut, aber in Seonhas Augen waren sie grottenschlecht und verbesserungswürdig. Als Seonhas Dance solo kam, war sie geschockt. Eine Schande und ganz viel fremdschämen stand in ihrem Gesicht geschrieben. Diese Mädchen zeigten ihr wie viel besser sie war als die meisten Menschen auf dieser Welt.
» Es ist so traurig wie schlecht ihr seid. Die Choreo hatte ich schon innerhalb von fünf Minuten drauf und ihr werdet es wahrscheinlich niemals schaffen. Ihr sollte euch etwas Leichteres suchen, das sogar mein kleiner Zeh bestimmt noch besser meistern würde als ihr. « kam Seonhas niederschmetternder Kommentar als der Song geendet hatte. Sie war zu ihren Kollegen zwar immer höflich und respektvoll, doch diese gravierenden Fehler konnte man nicht gut heißen. Beim besten Willen nicht. Sie hatte so viele Verbesserungsvorschläge, die sie ihnen unterbreiten musste. Dafür hatte sie wieder ihre volle Energie. Es würde ein langer Nachmittag werden und ein verdammt harter für die Trainees.

Nachdem sie fertig war mit Trainees quälen, machte sie sich auf den Weg nach Hause. Dort musste sie sich für den Abend noch fertig machen. Etwas mit den Mädels trinken gehen? Da war sie sofort dabei. Jetzt nachdem sie sich endlich mit allen so langsam angefreundet hatte. Sie konnte sich noch genau an die Poison Pie Anfänge erinnern, wie alle nur am Streiten waren und wie sehr sie sich gegenseitig wohl gehasst hatten. Mittlerweile war alles anders und sie war eigentlich recht froh darüber. Auch wenn sie sich immer noch häufig mit jemand verglich und immer besser sein wollte als die anderen. Dennoch hatte sie ihre sieben Mädchen in ihr Herz geschlossen!
Hinter sich vernahm sie immer wieder eine Stimme, die immer wieder sowas sagte wie, dass irgendeine sie so gut riechen würde. Seonha dachte sich nichts dabei. Sie war froh endlich Ruhe vor Jinah zu haben – von der sie sich immer noch erholte. Deswegen lief sie ungestört weiter in Richtung ihres Zuhauses.
Sie wirbelte erst herum als sie plötzlich jemand von hinten packte. Seine Hand an ihrer Schulter. Sofort kroch Panik in ihr hoch, weswegen sie die Hand weg schlug. Sie bekam immer sofort Panik wenn sie jemand einfach so von hinten anfasst und dieser Mann vor ihr jagte ihr mit seinem widerlichen Aussehen eine verdammt große Angst ein.
» Suna. Meine geliebte Suna. Du riechst so gut. Ich könnte dich über all riechen, Geliebte. « Der Mann vor ihr atmete tief und bewegte seine Hand wieder in Richtung von Seonha, diese aber schnell ein paar Schritte nach hinten ging oder wohl eher taumelte. In dieser schicken Gegend hätte sie nicht so einen Menschen erwartet. Eigentlich hätte sich Seonha sofort gewehrt, doch sie war zu geschockt um irgendwie klar denken zu können. Erneut wollte er nach Seonha greifen, doch vorher fing ihn eine Hand weg.
» Verschwinde. «
Diese vertraute Stimme war eine so schöne Melodie in Seonhas Ohren. Es war ihr bester Freund Wonshik, den sie in diesem Moment einfach nur küssen konnte. Sie war so froh in zu sehen und so froh, dass er diesen Mann verscheucht hatte.
» Alles okay? «
» Schon okay. Ich war nur etwas geschockt. Ich dachte du wärst heute noch beschäftigt? «
» Ich habe auch einmal einen Tag frei. Man glaubt es kaum. Ich hatte auf dich gewartet und als du nicht kamst bin ich einfach mal in diese Richtung gelaufen. Gut, dass du mich hast, was? « Sein breites Grinsen brachte auch Seonha letztendlich zum Grinsen. Wie sie diesen Kerl doch liebte.





Wang Feifei Faye
On her way home | Friday | 10:07pm



I spent my entire life
looking for more things to say ‘yes‘ to.
The power of „yes“ is strong.
You just have to say yes
-John Seed-



Nachdem die Mädels und sie ihre Gläser leer getrunken hatten, wollten alle nach Hause gehen. Haenyeo bestand wahnsinnig lange darauf auch Feifei heim zu bringen, doch diese bevorzugte es lieber alleine nach Hause zu gehen. Immerhin musste sie die Kalorien ihrer Cola, die sie trank, wieder weg machen. Zu mindestens halbwegs. So schnell konnte Haenyeo gar nicht schauen, war Feifei schon in der Dunkelheit verschwunden. Mit ihr leider auch ein fremder Mann, der sie schon in der Bar beobachtete hatte, ohne dass sie oder irgendjemand anderes es rechtzeitig bemerkt hatten.
Feifei lief zwei Straßen weiter und bekam das Gefühl nicht los, dass sie jemand verfolgte. Es war nicht so, dass sie Angst vor Dunkelheit, immerhin war diese triste, voller Einsamkeit wirkende Dunkelheit ein Teil von ihr. Repräsentierte sie in gewissermaßen, doch jetzt im Moment fühlte sie sich einfach wahnsinnig unwohl. Sie war zwar ein taffes Mädchen, doch sie traute sich nicht nach hinten zu schauen, sondern lief statt dessen einen Schritt schneller. Wenn sie an den Angriff auf Sujeong dachte, lief sie noch schneller. Erst jetzt hörte sie die Schritte deutlich hinter sich und wie auch diese das Tempo erhöhten. Es jagte ihr eine verdammt große Angst ein. Erst jetzt traute sie sich ihren Kopf leicht zur Seite zu drehen und erspähte einen Mann, den sie schon öfter einmal gesehen hatte. Er war mindestens ein Kopf größer und als er sah wie sie zurück blickte rief er ihr etwas zu, mit einem perversen Grinsen im Gesicht. Feifei sah wie er sich anzüglich über die Lippen leckte und seinen lüsternen Blick konnte sie unter der schwach beleuchtenden Straßenlaterne nur vermuten.
» Bleib stehen, Faye! Du bist doch meine Frau. Ich will dich heiraten. Du musst einfach nur „Ja“ sagen. Sag „ja“ und dann sind wir das glücklichste Paar auf Erden. « Die aggressive Stimme des Mannes jagte Feifei wahnsinnig viel Angst ein, sodass sie mittlerweile mit ihren hohen Schuhe rannte. Nicht mehr weit, nur noch 100 Meter. Sie rannte wahrlich um ihr Leben während die Panik in ihr immer weiter aufstieg. Sie erreichte die Tür, öffnete diese und rannte die Treppen zu ihrer Wohnung hinauf. Dort gab sie ihren Code ein, ging rein und schloss die Tür sofort. Keine Sekunde später klopfte jemand lautstark an dieser und schrie die ganze Zeit » Lass mich rein! «. Feifei war sofort zusammen gezuckt und lief von der Tür weg. Sie zitterte am ganzen Leib und verkroch sich in ihr Schlafzimmer. Schloss sich dort ebenfalls ein. Mit zittrigen Händen holte sie ihr Handy heraus und rief die Secruity des Hauses an, die dann den Mann auch letztendlich weg brachten. Sie war froh endlich ihre Ruhe zu haben und schlafen zu können. Sie war einfach kaputt. Kaputt, müde und verängstigt. Vielleicht hatte sie in ihrem Schlaf endlich einmal Ruhe und vielleicht konnte sie dort auch so sein wie sie eigentlich ist. Echt. Denn schon morgen Mittag zwang ihr Charakter sie dazu wieder das freundliche und nette Mädchen von nebenan zu spielen. Diesen Abend hier komplett zu vergessen bzw. zu verdrängen. Sie konnte einfach nicht anders. So zu sein, zu mindestens es vorzuspielen, war mittlerweile schon ein Teil von ihr. Der Fake hing an ihr wie die enge Kleidung bei manchen Auftritten. Manchmal wollte sie einfach nur sie selbst sein, doch ihre eigentlich boshafte Art würde ihr Image als „everbodys darling“ einfach zerstören und dann wäre sie nicht mehr das perfekte Mädchen. Darauf konnte sie verzichten. Sie seufzte und kramte ihr Handy aus der Tasche und schrieb erst einmal Seonha zurück. Darauf bekam sie wieder zwei Nachrichten.

2 neue Nachrichten von Polly ✿ | 1:08am

Uff!
Ich hatte mir schon Sorgen gemacht. Gut, dass du gut nach Hause gekommen bist. Hätte ich es früher bemerkt, wäre ich dem Mann hinter her gerannt und hätte diesem Mistkerl schön die Leviten gelesen! Das glaubst du mir gar nicht.

Diese Nachricht von Seonha brachte Feifei zum Lachen. Es war ein ehrliches Lachen. Eine Seltenheit bei Feifei, denn normalerweise war jedes ihrer Lachen ein fake. Nur bei ihren Mädchen konnte sie ein stückweit sie selbst sein. Und genau diese Vorstellung hätte sie wohl sehr genossen. Mal abgesehen davon, dass solche Nachrichten von Seonha nicht ganz so oft vor kamen. So fürsorglich. Doch Feifei wusste, Seonha würde dies nie zugeben.  Doch anhand solcher Aktionen konnte man genau sehen, wie gerne Seonha ihre Freundinnen hatte.  
Ihre schlanken Finger tippten rasch ihre eigene Antwort. Danach legte sie ihr Handy zur Seite, stand von ihrem Bett auf und machte sich fertig zum Schlafen. Sie hasste es ihr Make-up entfernen zu müssen, doch damit zu schlafen würde ihrer Haut nicht sonderlich gut tun. Morgen würde ein langer Tag werden. Am liebsten hätte sie jetzt zwar Sujeong angerufen, nur um sie wecken, doch sie ließ es lieber. Jetzt noch Stress mit ihr anzufangen, würde Feifei nicht gut tun, auch wenn sie es wirklich liebte ihre gute Freundin so zu ärgern. An ihr konnte sie ihre eigentlich Art vollkommen ausleben. Wenn Sujeong allerdings noch wach wäre, dann würde sie wahrscheinlich sowas wie Kleines Miststück, dachtes wohl ich würde schlafen, he? antworten.

Leider konnte Feifei nicht so schnell einschlafen wie sie es gerne hätte, weswegen sie sich aus ihrem Bett rollte und in ihr Wohnzimmer lief. Sie hatte zwar schon ihre drei Folgen von „What‘s wrong with secretary kim“ gesehen, aber trotzdem konnte sie einfach nicht schlafen. Vielleicht lag es einfach daran, dass sie innerlich immer noch so aufgewühlt war und der Schreck tief in ihren Knochen verweilte. Dementsprechend machte sie ihre Konsole an und startete „The Evil Within“. So ein Spiel brauchten ihre Nerven einfach. Es tat ihr gut irgendwelche Monster zu töten und außerdem liebte sie dieses Spiel einfach. Ihr Magen knurrte irgendwann, doch sie ignorierte diesen gekonnt. So spät noch etwas zu essen – selbst wenn es nur eine Karotte wäre – würde bestimmt sofort ansetzen. Darauf konnte sie beim besten Willen verzichten. Sie wollte ihre perfekte Figur schließlich für immer so halten. Lustig wie ihr im selben Atemzug Bambam einfiel, der ihr immer eine Kalorienbombe von Suppe kochte, die sie nur mit viel Überwindung jedesmal aß. Apropos Bambam. Morgen würde er wieder nach Korea kommen. Dementsprechend eine schöne Sache gab es dann doch morgen für Feifei.




B O N U S – Poison pie fanmeeting mit Q & A


Mit welchen Artisten würdet ihr gerne zusammen arbeiten?

Sujeong: » Bang Yongguk! Definitiv er! Ich denke es würde eventuell sogar bald funktionieren? Außerdem müssen er und eine Freundin von mir sich unbedingt mal treffen. « *looking at Seonha*
Feifei: » Seokjin von BTS. Ich mag den Klang seiner Stimme. «
Bambi: » Monsta X. Ich liebe ihre Musik. «
Seonha: » …und besonders Wonho, ne? «
Bambi: » Ich liebe aber auch ihre Musik! «
Uyen: » Amber aus f(x). Definitiv! «
Tylee: » Taehyung von BTS. Wir sind sogar schon dabei zusammen einen Song zu schreiben. «
Haenyeo: » Got7. Ich mag sie alle total gerne und es würde viel Spaß machen mit ihnen zu arbeiten. «
Chuntao: » Jackson von Got7. Ein Duett mit ihm wäre schön. «


Apropos Taehyung. Wie gehst du mit der Trennung um, Sujeong? Hast du kein Problem damit, wenn Tylee mit ihm arbeitet?

Sujeong: » Wie bitte?! «
Tylee: » Ich denke die Frage ist unangebracht. «
Seonha: » Mehr als nur unangebracht. Auf diese Art von Fragen werden wir nicht antworten. « *little bit pissed*
Bambi: » Ich glaube ich hab mich hier verhört?! «
Feifei: » … «
Sujeong: » Ich freue mich natürlich für Tylee und bin stolz auf sie. «


Seid ihr anfangs gut miteinander ausgekommen?

Aeny: » Hehe. Nein definitiv nicht. «
Chuntao: » Es war die Hölle. Viele haben ständig gestritten. «
Tylee: » Es war so anstrengend. «
Seonha: » Ich habe sie alle nicht gemocht. Definitiv nicht. «
Sujeong: » Hat man gaaar nicht bemerkt. «
Bambi: » Wir haben uns alle fast gegenseitig zerfetzt. «
Uyen: » Manchmal dachte ich wirklich, dass Bambi und Seonha aufeinander los gehen. «


Läuft da jetzt was zwischen dir und Wonho, Bambi? Sind du und Jungkook überhaupt noch zusammen?

Bambi: *ready to fight everyone* *totally pissed*
Bambi: » Frag das nochmal und-. «
Seonha: » Wird werden diese Art von Fragen nicht beantworten. «
Sujeong: *leise* » Ich raste gleich aus. «
Aeny: » Nächste Frage, bitte. «


Was könnt ihr zum nächsten Comeback sagen?

Seonha: » Es wird heiß. «
Bambi: » Feurig heiß. «
Sujeong: » Ich LIEBE dieses Comeback. «
Tylee: » Es wird so gut! «
Feifei: » Ich mag dieses Concept richtig gerne! «
Aeny: » Ich denke ihr werdet das ganze Album lieben, denn ich liebe es abgöttisch. «
Uyen: » Es hat Spaß gemacht da MV zu drehen. «
Chuntao: » Definitiv alles daran ist liebenswert! «
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast