Raven´s Life

von Amy18
GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
Allan A Dale OC (Own Character) Robin Will Scarlett
18.07.2017
30.06.2019
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Bevor es losgeht wollte ich nur noch klarstellen, dass ich keinerlei Rechte an den Figuren habe (außer meiner OC Raven) und damit kein Geld verdiene


„Raven warte!“ schrie mir mein Bruder Will hinterher.
Lachend drehte ich mich zu ihm um und rannte so schnell ich konnte zu uns nach Hause.
„WILL! RAVEN!“ ermahnte uns unser Vater Dan.
Betrübt zogen wir unsere Köpfe ein. Es waren gefährliche Zeiten seitdem der neue Sherif regierte und Guy of Gisborne Locksley einnahm. Ich konnte meinen Vater verstehen. Nachdem Tod meiner Mutter hatte er nur noch uns. Ich hatte in  meiner Familie damals schnell die Aufgaben meiner Mutter übernommen, während mein Vater ein sehr geschickter Zimmerer war genauso wie mein älterer Bruder Will und mein jüngerer Bruder Luke. Ich hingegen war schon immer wie unsere Mutter gewesen. Stark, dickköpfig und doch eine liebevolle Person. Viele sagten mir ich wäre das Ebenbild von ihr. Blaue Augen, wunderschöne pechschwarze Haare die in sachten Wellen über meinen Rücken fielen. Ja ich war wie sie und darauf war ich mehr als stolz, denn meistens hatte es seine Vorteile.
„Wo ist Luke?“ fragte ich meinen Vater lächelnd.
„Er ist im Haus“ antwortete mein Vater und seufzte.
Ich hatte das Lächeln meiner Mutter und somit konnte niemand lange böse auf mich sein. Im Haus angekommen schloss ich Luke in die Arme. Ich liebte meine Brüder über alles aber im Moment würde ich ihnen am liebsten den Hals umdrehen. Als Will dann auch endlich im Haus war konnte ich meiner angestauten Wut Luft lassen.
„Seid ihr beide wahnsinnig geworden?“ knurrte ich sie wütend an.
„Raven beruhige dich“ flüsterte Luke.
„Ich soll mich beruhigen? Habt ihr eine Ahnung was mit euch passiert wenn der Sheriff das raus findet?“
Sie hatten zusammen mit Benedikt Mehl aus dem Lager von Gisborne gestohlen. Bevor ich zu einer weiteren Schimpftirade ansetzen konnte hörte ich Vater mit jemandem reden. Ich sah meine Brüder verwirrt an. Langsam öffnete Will die Tür und drückte Luke und mich sofort wieder ins Haus. Wer war der Fremde mit dem sich Vater unterhielt? Er kam mir so bekannt vor.
„Ganz ruhig Kinder das ist nur Robin“ hörten wir die ruhige Stimme unseres Vaters.
Robin? Robin of Locksley? Grinsend verlies Luke das Haus um Robin seine Künste mit dem Bogen zu zeigen. Es waren Jahre vergangen seitdem ich Robin das letzte Mal sah.
„Ihr könnt stolz auf ihn sein“ hörte ich Robins Stimme.
Ich verließ gerade in dem Moment das Haus und sah in Robins verletzte Augen. Er kannte meine Mutter schließlich sein ganzes Leben lang genauso wie meinen Vater Dan. Der Tod meiner Mutter traf ihn wie ein Schlag ins Gesicht.  Plötzlich hörte man Hufgetrampel. Gisborne und seine Wachen ritten in Locksley ein. Die Dorfbewohner versammelten sich aus Angst vor ihm am Dorfplatz.
„Es wurden zehn Säcke Mehl aus dem Lager gestohlen. Die Diebe sollten sich mir unverzüglich stellen dann werde ich Gnade walten lassen“ knurrte Gisborne wütend.
Einige seiner Wachen durchsuchten derweil unsere gesamten Häuser. Schließlich wurde Benedikt nach vorne gezogen. Die Angst um meine Brüder wuchs. Sollte Benedikt sie verraten möchte ich nicht wissen welch eine Gefahr den beiden drohte.
„Wer hat diesem Knilch geholfen?“ hörte man Guys Stimme über den Dorfplatz knurren.
Robin trat vor.
„Mein Name ist Robin of Locksley. Eure Dienste werden hier nicht länger benötigt“ Robins Stimme duldete keinen Widerspruch.
Allen Dorfbewohnern war die Erleichterung ins Gesicht geschrieben als wir uns vor Robin verbeugten. Endlich hatte diese Schreckensherrschaft ein Ende. Als Robin in Locksley Manor verschwand machte ich mich wieder an meine Arbeiten. Ich fing an die zerrissenen Klamotten meiner Brüder und meines Vaters zu flicken. In Gedanken war ich jedoch bei Benedikt. Ich hoffte dass er meine Brüder nicht verraten würde. Ich hatte doch nur noch sie und Vater. Sie auch noch zu verlieren das konnte ich nicht verkraften.
„Raven?“ holte mich Luke aus meinen Gedanken.
„Ja?“ fragte ich hellhörig nach.
„Meinst du mit Master Robin wird wieder alles anders?“
„Ja das glaube ich schon“ flüsterte ich.
Die hoffnungsvollen Augen meines jüngeren Bruders sahen mich an.
„Keine Sorge Luke jetzt wird alles besser werden“
Ich stand auf und nahm ihn in den Arm. Ich glaubte mir meine Worte ja selbst kaum, immerhin hatte Robin noch keine Bekanntschaft mit dem neuen Sheriff gemacht und der war viel schlimmer als der alte Sheriff. Sir Edward, der alte Sheriff, war ein gerechter Mann gewesen nicht so brutal und hinterhältig wie der Neue. Ich bin froh, dass ich meine Gedanken nicht aussprechen musste als es an der Tür klopfte. Erschrocken sah mich Luke an genauso wie Will. Schließlich wurde unsere Tür eingetreten.
„Will und Luke Scarlett“ das Lächeln auf dem Gesicht der Wache ließ nichts Gutes vermuten.
„Ja“ meinte Will leise.
„Ihr werdet beschuldigt Mehl aus dem Lager gestohlen zu haben“ und mit diesen Worten wurde mein jüngerer Bruder von mir weggezogen. Will sah mir fest in die Augen als die beiden wie Schwerverbrecher abgeführt wurden.
„WILL! LUKE!“ hörte ich meinen Vater schreien.
Ich stand da wie angewurzelt. Meine Welt schien stehen zu bleiben. Sie waren doch mein ein und alles. Ich lief aus dem Haus. Als ich mich auf eine der Wachen stürzen wollte um meine Brüder zu befreien hielt mein Vater mich am Arm fest.
„Master Robin wird euch befreien“ schrie mein Vater den beiden hinterher.
Glaubte er seinen Worten wirklich? Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich angefangen hatte zu weinen. Will! Luke! Schrie eine innere Stimme in mir.
„Raven Robin wird sie retten glaub mir“ flüsterte mein Vater mir immer wieder ins Ohr.
Langsam fing ich an meinem Vater Glauben zu schenken. Er war ein kluger Mann deshalb, vertraute ich seinen Worten.
Als wir uns später auf den Weg in Locksley Manor machten um zu Essen sprach keiner von uns ein Wort. Robin hatte alle Dorfbewohner dazu eingeladen in Locksley Manor zu essen, doch ich hatte keinen Hunger. Die ganze Zeit musste ich an Will und Luke denken. Verdammt nochmal wie konnten sie nur so blöd sein!
„Raven kommst du?“ überrascht schreckte ich hoch als mein Vater meinen Namen sprach.
Wir verließen Locksley Manor, doch stießen sogleich mit Robin zusammen.
„Habt ihr genug gegessen?“ fragte Robin freundlich.
In meinen Augen bahnten sich die ersten Tränen an, doch ich musste stark sein für Vater, Will und Luke.
„Was ist passiert?“ fragte Robin sofort als er den Blick meines Vaters sah.
„Sie haben Will und Luke“ brachte mein Vater nur schwer heraus.
„Sie waren das mit dem Mehl?“ hakte Much nach.
Ich nickte um es meinem Vater ein bisschen einfacher zu machen.
„Ich hole sie da raus. Much wir reiten nach Nottingham“
„Kann ich mitkommen?“ fragte mein Mund schneller als ich denken konnte.
Ich würde Vater alleine lassen nur um seine beiden Söhne zurück zubekommen. Das war das Opfer doch wert oder?
„Vergiss es“ meinte Much und ging zu seinem Pferd.
„Robin bitte ich flehe euch an. Es sind meine Brüder“
Ich sah meinen Vater in die Augen der wusste, dass mein Entschluss fest stand. Als ich jedoch merkte, dass Robin mich ansah setzte ich meinen Engelsblick auf, denn ich wusste, dass kein Mann diesem widerstehen konnte.
„Sattelt noch ein Pferd“ hörte ich Robin schreien.
„Aber Master“ hörte man Much rufen.
Als Robin ihm einen Blick zuwarf war dieser sofort wieder still. Triumphierend grinste ich vor mich hin.
„Auf nach Nottingham. Auf zu meinen Brüdern“ flüsterte ich leise.

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Ich hoffe euch hat das erste Kapitel zu dieser Fanfiction gefallen :) über Reviews würde ich mich recht herzlich freuen
Eure Amy18
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