Eren x Levi ~ The Psychiatrist (100✰Empfehlungen Spezial)

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Eren Jäger Levi Ackermann / Rivaille
12.07.2017
19.01.2020
5
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~ Flashback ~


"EREN!", schrie Hanji über den hallenden Flur und schritt mit eilenden Schritten auf den Braunhaarigen zu der mit noch immer blutverschmiertem Gesicht vor der OP Schleuse wartete. "Hanji..", murmelte er leise und quälte sich nach oben, sein gesamter Körper schmerzte als wäre er einen Marathon gelaufen. "Ich habe mich zu Tode erschreckt als du angerufen hast, was ist passiert?", fragte sie außer Atem und fasste Eren an die Schultern der augenblicklich vor Schmerz zusammen zuckte. "Alles in Ordnung bei dir?", fragte sie jetzt erschrocken und wich einen Schritt zurück. "Ja alles gut, nur die Nerven.. und die Schulter.", er lächelte kurz doch es wich sofort wieder von seinen Lippen.
"Ich weiss gar nichts, sie operieren noch..", sagte er leise. "Weisst du denn was passiert ist?", fragte die Braunhaarige schließlich und der junge Mann strich sich eine seiner langen Strähnen aus dem Gesicht. "Ich schätze vielleicht doch eine innere Verletzung von dem Übergriff? Er wollte ja nicht ins Krankenhaus..", murmelte er und Hanji nickte.
"Nur gut dass du ihn gefunden hast.. was hast du eigentlich bei ihm gemacht?", fragte sie nun vollkommen aus dem Kontext gerissen und Eren blickte kurz verdutzt auf. "DVD geschaut und Pizza gegessen..", murmelte er und blickte sie dabei an, ihre Augen weiteten sich als sie das hörte. "ICH WUSSTE ES!", kreischte sie schrill und presste sich sofort die Hände auf den Mund als sie von den stechenden Blicken einiger Schwestern ermahnt wurde.. "Was wusstest du?", fragte Eren nun während er ein Taschentuch entgegen nahm welches Hanji jetzt aus ihrer Tasche kramte und ihm reichte. "Das du einen Zugang zu ihm finden könntest, es ist mir schon heute Mittag aufgefallen als wir alle im Wohnzimmer saßen aber ich hätte niemals gedacht dass es so schnell gehen könnte..", plapperte sie vor sich hin und Eren versuchte zu folgen während er mit dem Taschentuch über sein Gesicht fuhr welches sich leicht rötlich verfärbte. "Das ist sein Blut?", fragte sie nun wieder ernst und war wieder in der aktuellen und heiklen Situation angekommen. Eren nickte stumm während er das Taschentuch betrachtete. "Was hast du gemacht?", fragte Hanji nun zögerlich und war sich nicht sicher ob sie überhaupt wissen wollte warum Blut in Erens Gesicht war, in ihrem Kopf entstanden die wirrsten Phantasien. "Als ich ihn fand gab es keine Lebenszeichen mehr.. er war ganz kalt.. atmete nicht.. kein Herzschlag.. kein nichts.. ich hab ihn wiederbelebt.. nach etwa 10 Minuten war sein Kreislauf wieder da.. nach weiteren 5 kamen die Rettungskräfte..", erzählte er knapp und Hanji schluckte. Sie wusste, ohne Eren wäre Levi jetzt schon das zweite Mal definitiv nicht mehr am Leben, ihre Begegnung musste Schicksal sein. "Ich hab ihn nur gefunden weil ich mein Handy vergessen hatte, er bat mich kurz davor zu gehen..", murmelte Eren dann und wollte sich gar nicht ausmalen was passiert wäre wenn er nicht alles überall liegen lassen würde.

"Sind Sie die Angehörigen von Herrn Ackerman?", fragte schließlich ein hochgewachsener Mann mit Schnauzer und reichte Hanji wie auch Eren die Hand nachdem sie sich erhoben hatten. "Mein Name ist Professor Pixis, ich habe Herrn Ackermann operiert.", erklärte er und deutete den beiden sich zu setzen.


~ Flashback Ende ~


Vollkommen aus dem Kontext gerissen starrten die beiden den erschöpften und angestrengt aussehenden Mann an. "Bitte.", deutete der Professor auf die Sitzbank. "Setzen Sie sich.", seine Stimme hatte gegensätzlich zu seinem geschafften Auftreten eine gefestigte Stimme und ließ keinerlei Diskussionen zu. Eren und Hanji kamen seiner Aufforderung nach und setzen sich hin, die Anspannung war riesig und die Angst vor dem was er ihnen nun sagen könnte umso gewaltiger. Eren ballte seine Faust um das blutverschmierte Taschentuch und presste es fest auf seinen Oberschenkel.
Die Blicke der beiden jungen Menschen durchbohrten den gealterten Mann verängstigt und doch fordernd. "W..Was ist mit ihm?", war es nun Hanji Zoe die ihre zittrige Stimme erhob.

"Erstmal das Wichtigste.", begann der Chirurg. "Herr Ackermann ist am Leben und wird gerade auf die Intensivstation verlegt."
"Oh Gott sei Dank!", prasselte Hanji sofort los und kniff ihre Augen zusammen um die Tränen der Erleichterung zurück zu halten und senkte ihren Blick während sie ihre Fäuste in ihrem Schoss ballte. Eren blickte noch immer angespannt zu dem Mann der Levi das Leben gerettet hatte und wartete auf Antworten.
Professor Pixis wandte sich nun ihm zu: "Sie haben ihm das Leben gerettet, nur einen Augenblick später und wir hätten nichts mehr für ihn tun können. Neben den schwerwiegenden abdominalen Verletzungen des Patienten haben wir eine Hirnblutung feststellen müssen die umgehend chirurgisch versorgt werden musste.
Durch die Reanimation hat er eine Rippenserienfraktur erlitten. Die Lunge ist im OP kollabiert, die Ursache für das ganze Maleur zeigte sich als eine Einblutung ins Organ. Herr Ackermann ist im Moment stabil, muss aber dringend weiter beobachtet werden. Es wird jemand von der Intensivstation auf sie zukommen wenn die Verlegung abgeschlossen ist. Sie können ihn dann kurz sehen, er braucht viel Ruhe.", sagte er abschließend, zog sich schließlich die OP Haube vom Kopf und nickte Eren noch zu bevor er sich umwand und in dem langen Gang verschwand.

"Ich habe ihm die Rippen gebrochen..", flüsterte Eren. "Ich habe ihm wirklich die Rippen gebrochen.."
Hanji, die allmählich wieder ein wenig an Fassung gewann, blickte zu ihm herüber und erkannte seinen verzweifelten Gesichtsausdruck. "Du hast ihm das Leben gerettet, was sind da ein paar gebrochene Rippen?", flüsterte sie mehr oder weniger ohne groß über ihre Worte nachzudenken. "Du hast ihm das Leben gerettet.", brodelte es nun schluchzend und unter Tränen aus ihr heraus.
Eren blickte noch immer an die Stelle an der Professor Pixis eben noch stand, seine Atmung war ruhig. Er schloss seine Augen und nahm einen tiefen Atemzug. "Hanji er schafft das.", sagte er mehr zu sich selbst wie zu der aufgelösten Braunhaarigen neben ihr und lehnte sich zurück. Ein schwerer Knoten löste sich in seiner Brust, jetzt mussten sie nur noch warten bis sie zu ihm durften. Aber was würde die beiden da wohl erwarten? Wie würde er aussehen? An wievielen Maschinen würde er hängen? Wird er wach sein und ansprechbar? Wird er noch so sein wie er war? Zu viele Fragen - zu wenig Antworten.

"Entschuldigung?", wurden sie nun von einem Pfleger angesprochen und blickten auf. "warten Sie auf Herrn Ackermann?", drückte sich der junge dunkelblonde Mann etwas ungünstig aus aber die beiden verstanden was er meinte und nickten mit einem schweren Kloß im Hals. Hanji konnte ihre Tränen noch immer nicht zurück halten, sie hatte Angst vor dem was sie nun zu sehen bekommen würde. Sie hoffte dass es nicht ihr schlimmster Albtraum werden würde, sie blickte zu Eren der inzwischen unheimlich gefestigt wirkte, aber sie wusste auch genau dass es in ihm drin um Welten anders aussehen würde. Der Schock hatte sich tief in der Seele ihres jungen Freundes festgebissen und würde so schnell nicht locker lassen. Der Pfleger wieß in die Richtung aus der er kam und die beiden Braunhaarigen erhoben sich um ihm zu folgen. "Ich bin Jean und ich bin mit meinem Team für Herrn Ackermann zuständig, wenn Sie ihn gleich sehen bitte ich Sie absolute Ruhe zu bewahren. Ich weiss der Anblick wird schwer sein. Herr Ackermann wird aktuell über eine Maschine beatmet und wird im künstlichen Koma gehalten. Seine Verletzungen sind schwerwiegend und er ist noch nicht über den Berg.", versuchte er die Beiden knapp auf das vorzubereiten was sie erwartete. "Wie lange wird er im Koma verbleiben?", fragte Eren nun vorsichtig. Er war sich nicht sicher ob er die Antwort wissen wollte.
"Das lässt sich leider pauschal nicht sagen.", äußerte der Pfleger. "Er wird sehr engmaschig durch die Ärzte und uns Pfleger überwacht. Wir wollen ihn so kurz wie möglich aber so lange wie nötig schlafen lassen. Es ist aufgrund der künstlichen Beatmung für ihn auch angenehmer wenn er es nicht mitbekommt, wir wissen noch nicht wann oder ob er wieder eigenständig atmen kann. Wir wissen noch nicht ob die Hirnblutung Schäden hinterlassen hat, wir geben dem Körper nun erst einmal Zeit zu heilen.", versuchte er zu erklären und Eren nickte.

Sie waren nun an der automatisierten Tür zur Intensivstation angekommen, der Pfleger öffnete diese mit seiner Chipkarte. "Wenn Sie unangemeldet kommen, bitte einfach klingeln.", äußerte er und deutete auf die Klingel während sie in den Flur marschierten. Ihre Herzen wurden mit jedem Schritt schwerer, die Geräuschkulisse und das Piepen der Überwachungsmonitore war nicht einmal annähernd auszublenden. "Ich kann Sie aktuell nicht zu ihm hereinlassen, ich bitte Sie vor der Glasfront zu bleiben.", erklärte Jean nun und blickte kurz in die erschrocken fragenden Gesichter. "Wir dürfen nicht zu ihm?", fragte Hanji zittrig und der Dunkelblonde verneinte mit einem Kopfschütteln. "Herr Ackermann hat einen derart schlechten Allgemeinzustand und ein derart schlecht ausgeprägtes Immunsystem dass die Infektionsgefahr einfach zu hoch ist. Der Körper ist jetzt noch weiter geschwächt und in seinem Zustand wäre ein simpler und einfacher Infekt wie beispielsweise eine Erkältung schon dramatisch.", erklärte er und deutete auf die Glaswand direkt vor ihnen auf der rechten Seite. "Da wären wir. Wenn Sie etwas brauchen kommen Sie bitte auf uns zu.", entgegnete er, schenkte den Beiden ein mitfühlendes Lächeln und ging zu dem Überwachungsbereich der Station um einen Blick auf die Monitore zu werfen.

Eren und Hanji standen im Flur und betrachteten die Glasfront, noch standen sie nicht nah genug dran um den Schwarzhaarigen zu sehen. "Bist du soweit?", fragte nun Hanji die die geballten und zitternden Fäuste von Eren sah. Eine Träne bahnte sich ihren Weg über die Wange des jungen Mannes und es war das erste Mal, dass Hanji heute eine derartige Gefühlsregung in ihm sah. Er war gnadenlos überfordert mit der Situatuon. "ich bin nicht sicher ob er wollen würde dass wir ihn so sehen..", flüsterte er nun leise nach einer Ausrede suchend. "Nein, red keinen Quatsch er braucht unsere Unterstützung", entgegnete Hanji noch immer zittrig. "..Ich weiss nicht ob ich das ertrage.", flüstere er nun kaum hörbar. Hanji nickte. "Ich weiss, es war sehr schwer damals.", flüsterte sie zurück und nahm Erens Hand.
"Das wird sich nicht wiederholen hörst du. Levi schafft das, er ist ein Kämpfer. Du hättest ihn mal vor der ganzen Katastrophe mit Erwin kennenlernen müssen.", versuchte die Braunhaarige ihm jetzt Mut zu machen doch Eren brachte nur einen Seufzer heraus.
"Eren, Levi ist nicht Mikasa.", flüsterte sie ihm nun zu. "Natürlich nicht..", flüsterte er mit leiser Stimme zurück.

Hanji nahm einen tiefen Atemzug. "Na komm.", sagte sie und wirkte wesentlich mutiger als sie wirklich war. Eren nickte ihr zu und die beiden gingen schweren Schrittes zu der Glasfront hinter der sich das Bett von Levi befinden sollte.
Der Anblick war schwer, kaum zu ertragen und Eren kamen sofort die Bilder von damals wieder in den Kopf. "Ich kann das nicht.", flüsterte er und wandte den Blick ab. Levi lag ruhig in seinem Bett, sein Brustkorb hob und senkte sich regelmäßig. Er hatte einen Verband um Kopf und Brustkorb und wirkte wenn man sich all die Schläuche weg dachte als würde er einfach friedlich schlafen. Hanji ließ Erens Hand los und drückte sie gegen das Glas "Levi wir sind hier hörst du, du bist nicht allein.", sagte sie und mit jedem weiteren Wort fiel ihr das sprechen schwerer. Seine Haut wirkte noch blasser als sie ohnehin schon war, sein Gesicht eingefallen, massive und dunkle Augenringe traten unter seinen geschlossenen Lidern hervor.
"Du schaffst das Levi, du bist ein Kämpfer.", flüsterte Hanji noch einmal ehe sie endgültig in Tränen ausbrach. "Das hast du einfach nicht verdient.", schluchzte sie leise und Eren nahm sie selbst den Tränen durch seine Gedanken nah in den Arm.
"Wir schaffen das Hanji.", flüsterte er ihr leise zu.
"Tut mir leid.", entgegnete sie den Nerven am Ende und flüchtete sich auf die nächste Toilette, Eren verblieb an Ort und Stelle und blickte ihr einfach nur wortlos nach.

Er wandte sich wieder Levi zu und legte seine Hand an die Glasscheibe. "Warum nur passiert mir das immer wieder..", flüsterte er leise. "Erst Mutter, dann Vater, dann Mikasa und jetzt du..", er senkte den Kopf und zog seine Hand zurück.
"Jetzt ist am Ende doch wieder alles umsonst..", flüsterte er sich selbst zu und versank gedanklich immer mehr in der Vergangenheit. Er wollte nie wieder über all das Nachdenken was Geschehen war, wollte vergessen und nach vorne Blicken aber erneut wurde er mit all dem was er zu vergessen versuchte konfrontiert und musste sich damit auseinandersetzen.
Als er 9 Jahre alt war hatte er mit seinen Eltern einen schweren Autounfall, wie durch ein Wunder kam er mit nur ein paar Blessuren aus dem Wrack, sein Vater hatte ebenfalls unwahrscheinliches Glück und hatte lediglich ein paar gebrochene Knochen. Seine Mutter jedoch, die den Wagen steuerte erlitt ein schweres Polytrauma. Sie lag monatelang im Koma und es gab keine Zeichen der Besserung. Er, sein Vater und die behandelnden Ärzte hofften auf ein medizinisches Wunder doch es sollte nicht eintreten. Nach und nach versagten ihre Organe und nach 7 Monaten wurde sie für hirntot erklärt und alle lebenserhaltenden Maßnahmen abgeschaltet. Sein Vater konnte den Verlust nicht überwinden und erlag dem Alkohol. Es war ein langsames und elendiges vor sich hin krepieren welches Eren von Tag 1 an miterleben musste, nach dem Tod seines Vaters lebte er bei seinem älteren Halbbruder Zeke. Dort lernte er in der Nachbarschaft Mikasa kennen, sie sollte für viele Jahre seine beste Freundin werden. Vor zwei Jahren fing sich Mikasa bedauerlicherweise eine schwere bakterielle Meningitis ein und liegt seit langer Zeit im Krankenhaus. Ihr Gehirn hatte die schwere Erkrankung nicht überstanden und sie wurde nach 3 Monaten für hirntot erklärt, seitdem wird sie durch die Maschinen am Leben erhalten da ihre Adoptiveltern es nicht über das Herz bringen die lebenserhaltenden Maßnahmen zu beenden und nun Levi.

Das war zuviel für eine Seele, es war zuviel um es zu ertragen aber irgendwie ließ ihn das Schicksal nicht los. Er sollte diese Verluste wohl immer und immer wieder durchleben - war er so ein schlechter Mensch gewesen in seinem letzten Leben? Das war auch einer der Gründe warum Eren sich für ein Psychologie Studium für sein Leben entschieden hatte, er wollte anderen Menschen die ähnlich schwere Schicksale ertragen mussten helfen und zwar unbedingt. Er wollte nicht dass sie so allein gelassen immer wieder da durch mussten wie er es musste - sein Halbbruder war ihm auch keine große Hilfe gewesen, er war bei ihm mehr oder weniger geduldet da er sonst niemanden mehr hatte.
Er hatte Levi so gerne helfen wollen, direkt als Hanji ihm von ihm erzählte war es ihm bewusst aber wieder wurde er nur in das Loch seiner eigenen Vergangenheit gedrängt. Es wird gewiss wieder passieren. Eren ist ein Mensch der sich an jeden Strohhalm klammert und Menschen zu denen er einen Zugang fand viel zu nah an sich heran ließ, so auch bei dem Schwarzhaarigen und nun musste er einmal wieder fürchten dass dieses zarte Band der Bindung was sich zwischen den beiden geknüpft hatte wieder in den Abgrund riss.
Es berührte ihn viel mehr als es eigentlich sollte - er kannte Levi schließlich kaum, doch konnte er rein gar nichts dagegen tun.

"Eren?", sprach ihn nun Hanji von der Seite an, er hatte gar nicht bemerkt dass sie wieder an seine Seite getreten war so Gedanken versunken wie er hier stand. Er blickte ihr fragend in die durch Tränen aufgequollenen Augen, die Braunhaarige wusste von seiner bewegten Vergangenheit und begann sich nun auch um ihn zu Sorgen.
"Ist alles in Ordnung?", fragte sie vorsichtig.
"Nein.", war seine kurze und knappe Antwort und wandte seinen Blick schluckend wieder Levi zu. "Komm wir sollten gehen, wir können hier im Moment nichts tun.", sagte sie leise und Eren nickte einfach nur stumm.
"Ich wünschte du hättest ihn früher kennen gelernt, wo er noch nicht in diesem Zustand war.", entgegnete die Braunhaarige ihm. Sie dachte sie würde es besser machen wenn sie Eren jetzt einfach ablenkte. "Er war ein ganz anderer Mensch, richtig autoritär. Kann man sich wenn man ihn so sieht gar nicht wirklich vorstellen. Levi wusste immer was er wollte und eben auch was nicht. Du hättest ihn gemocht.", fügte sie ergänzend hinzu. "Ich mag ihn auch so.", sagte der Grünäugige leise. "Ich weiss. Ich meine nur ich finde es schade, dass du ihn erst in diesem Zustand kennenlernen konntest. Levi war wirklich ein Pfundskerl und wenn er nicht auf Männer stehen würde hätte ich ihn mir wohl selbst geangelt.", witzelte sie am Ende.
Trotz der Tatsache dass Eren seinen Exfreund überwältigt hatte, hatte er nie realisiert dass es eben sein Exfreund war - ein Mann. Levi stand auf Männer, plötzlich fing sein Herz in seiner Brust an ein kleinen wenig schneller zu schlagen. Eren hatte nie eine Beziehung, er interessierte sich einfach nicht für Frauen, für einen Mann hatte er sich aber bisher auch nie interessiert. Was war das nun?
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