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No Time for Tears Today

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
10.07.2017
14.08.2017
4
4.853
6
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
10.07.2017 1.009
 
Okay, first things first, herzlich willkommen zu meiner ersten HIER VERÖFFENTLICHTEN Fanfiction!
Es freut mich riesig, dass es euch hier her verschlagen hat und ich hoffe, dass euch diese kleine Hamilton Highschool AU gefällt und ihr zumindest halb so viel Spaß beim Lesen haben werdet, wie ich beim Schreiben hatte.


Second thing second, diese Fanfiction ist mehr was für Leute, die sich mit Hamilton schon etwas auskennen, da ich die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren nicht näher erklären werde.
Aber ich denke, dass auch Neueinsteiger keine allzu großen Probleme haben werden ^-^


Third things third, der Anfang, bzw. das erste Kapitel ist etwas happig und abgehakt, das ändere ich womöglich später irgendwann noch …


And last things last (und diese Anspielungen auf mein momentanes Lieblingslied tun mir wirklich schrecklich leid), wünsche ich euch ganz viel Spaß mit dem ersten Kapitel und lasst mir gerne 'ne Review da :3



~


„Hamilton!“
Alex' Spind wurde vor seiner Nase zugeschlagen.
Erschrocken fuhr er zusammen und starrte dann wütend zu dem anderen auf: „Was, Jefferson?! Was?!“
„Wow!“, der Dunkelhaarige hob kurz erstaunt die Hände. „Du siehst echt beschissen aus - also noch beschissener als sonst“, grinste er dann abfällig und lehnte sich gegen das kühle Metall hinter ihm.
„Was willst du?“, allein wegen des Kommentars war Alex nun wirklich mehr als genervt. „Ich hab die ganze Nacht gelernt und kann dich gerade wirklich nicht gebrauchen. Also – was willst du?!““
Der Größere gab ein undefinierbares Geräusch von sich.
„Ich wollte nur mal nachsehen, wies dir so geht“, meinte er dann gespielt freundlich und verschränkte die Arme vor der Brust. „Und nachfragen, wie es mit deiner Vorbereitung für den französisch Test nächste Woche aussieht. Bekommst du's hin?“
Alex verdrehte die Augen: „Natürlich?“
Mit einem Grinsen öffnete der andere gerade den Mund, als lautes Gejohle in unterbrach.
„What time is it?“, rief eine kleine Dreiergruppe an der Spitze einer mit blauen Jacken bekleideten Versammlung, während der Rest mit „Showtime!“ antwortete.
„Na wenn das nicht die Sportler sind“, murmelte Jefferson und sah angespannt den Flur entlang.
Auch Alex war nicht sonderlich begeistert, als sich die Gruppe in ihre Richtung bewegte.
Jefferson schien noch etwas sagen zu wollen, als sich die Spitze der Sportler vom Rest löste und ein großgewachsener, ihm zum verwechseln ähnlich sehender, Junge um ihn herumstrich und sich neben den Kleineren stellte.
„Thomas, mon ami, gibt es ein Problem?“, Lafayette hob argwöhnisch eine Braue und stützte sich auf Alex' Schulter.
„Nein, kein Problem“, winkte der andere ab, machte einen Schritt nach hinten und stolperte gegen den Rest des Squads.
Für einen Moment schloss er ergeben die Augen, dann öffnete er sie wieder.
„Mulligan“, er nickte dem Großen zu seiner Rechten zu. „Und Laurens“, damit wandte er sich auch an den Kleineren zu seiner Linken. „Kein Problem.“
Die beiden verzogen grinsend das Gesicht, als Jefferson mit großen, schnellen Schritten Richtung Cafeteria verschwand, dabei einen Jungen mit grauem Pullunder am Arm packte und ihn hinter sich herzog.
„Danke, aber das wäre nicht nötig gewesen“, Alex schüttelte den Arm seines Freundes ab. „Ich wäre ihn auch ohne eure Hilfe losgeworden.“
„Wir wollten nur helfen“, grinste der Franzose und rückte seine Jacke zurecht, als drei Mädchen an ihnen vorbeiliefen.
An der Spitze lief Angelica, die älteste der drei Schuyler Schwestern, sie trug ein rosafarbenes Kleid, während ihre beiden Schwestern, Eliza und Peggy, welche in blau und gelb trugen.
Peggy hob kaum merklich die Hand und lächelte, während die anderen beiden der Gruppe keinerlei Beachtung zu schenken schienen.
Mit einem leichtem Grinsen sah Lafayette der jüngsten Schuyler nach, aber Alex interessierte sich nicht dafür.
Sein Blick folgte Eliza.
Vor einigen Monaten hatten die beiden eine glückliche Beziehung geführt, aber dann … er sah zu einem anderen Mädchen, welches um den Rest der Sportler herumtänzelte und sich dem Running Back des Footballteams, Charles Lee, an den Hals warf.
Maria Raynolds.
Mit einem Seufzen wandte er sich wieder seinen Freunden zu, die gerade angeregt über das heutige Training diskutierten.
„Wir sollten los, wenn wir nicht zu spät kommen wollen“, unterbrach Alex die anderen. „Washington wird uns sonst umbringen.“

„Hamilton!“
Alex' riss den Kopf nach oben und sah seinen Lehrer erschrocken an. „Ja, Sir?“
„Im Unterricht wird nicht geschlafen!“, knurrte Mr. Washington und knallte seinen Zeigestab an die Tafel. „Was fällt Ihnen zum Amerikanischem Unabhängigkeitskrieg ein?“
Seufzend betrachtete Alex die mit Kreide geschriebenen Worte.
„Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg fand von 1775 bis 1783 zwischen den Dreizehn Kolonien und der britischen Kolonialmacht statt. Er war der Höhepunkt der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung und führte nach der Unabhängigkeitserklärung 1776 und der Bildung der Konföderation 1777 zur Entstehung der Vereinigten Staaten von Amerika“, müde rieb er sich die Augen.
Er brauchte dringend einen Kaffee.
„Gut. Lafayette?“, Mr. Washington nickte dem anderen Schüler zu.
„Der Ausgang des Krieges wurde ab 1778 durch das aktive Eingreifen Frankreichs zugunsten der Kolonisten entschieden. Die Hauptkampfhandlungen endeten im Jahre 1781 nach der britischen Niederlage in der Schlacht von Yorktown, der Krieg selbst wurde mit der Unterzeichnung eines Vorfriedens am 30. November 1782 bezoehungsweise des Friedens von Paris am 3. September 1783 offiziell beendet“, der Franzose grinste seinen Lehrer zufrieden an, während seine Worte mit einem Nicken bestätigt wurden.
„Gut, ich möchte, dass sich jeder von Ihnen bis zur nächsten Stunde mit diesem Thema beschäftigt.“
Unzufriedenes Stöhnen wurde laut, aber Mr. Washington lächelte nur und entließ die Klasse mit dem Gong.
„Alexander, bitte bleiben Sie noch einen Moment.“
Der Angesprochene blieb wie angewurzelt stehen.
„Wir sehen uns später“, flüsterte John und flüchtete aus dem Klassenzimmer.
„Ja, Sir?“, fragte der andere ergeben und näherte sich langsam dem Pult.
„Ihre Leistungen haben in letzter Zeit etwas nachgelassen, gibt es dafür einen Grund?“
Automatisch schloss sich Alex' rechte Hand um sein linkes Handgelenk, versicherte sich, dass es von dem Ärmel seines Pullis bedeckt wurde und antwortete dann: „Ich habe in letzter Zeit nicht viel geschlafen. Neben der Schule versuche ich noch etwas Geld zu verdienen und -“, er stockte. „Das Wetter, Sir.“
Mr. Washington nickte verstehend: „Gut, dann wird sich das sicher wieder einrenken.“
„Mit Sicherheit, Sir“, bestätigte der Jüngere. „Mit Sicherheit.“
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