Eine banale Idee

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
Chuya Nakahara Dazai Osamu OC (Own Character)
08.07.2017
21.08.2017
17
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PROLOG


Ich saß auf den Containern und schaute in den dunklen Nachthimmel. Meine kurzen blonden Haare wehten im Wind und die Herbstkälte umhüllte meinen Körper. Vielleicht war es nicht das beste Wetter, um ein Kleid, welches keine Ärmel besaß anzuziehen, aber ich machte mir nie großartige Gedanken bevor ich etwas tat. Wenn, dann würde ich nicht hin sitzen. Auf einem Container, in der Nähe der Hafenmafia und wartend auf eine bestimmte Person.
Vielleicht waren meine Taten meistens dumm, komplett unüberlegt und banal, aber sie klappten meistens dennoch. Auch wenn ich es bei dieser Idee bezweifelte. Die Idee war simpel, gar amateurhaft und dennoch hoffte ich, sie würde funktionieren, wobei ich mir dabei aber auch nicht so sicher war. Die Idee: Ein Date. Ein einfaches und simples Date, mehr war die Idee nicht. Das Problem lag eher an der Person, welche an dem Date teilnehmen sollte. Chuuya Nakahara. Mitglied der Hafenmafia und Alkoholiker, zumindestens was Wein betrifft. Recht klein, die Haare meistens unter einem Hut versteckt und in eleganter Kleidung unterwegs. Ein wahrer Gentleman könnte man meinen, wenn man ihn nicht wirklich kannte.
Dies tat ich zwar auch nicht, aber durch meine Erfahrungen mit ihm wusste ich worauf ich mich einließ und was die Konsequenzen sein könnten. Dies waren die wichtigen Fakten.

Meine grünen Augen schweifte über den Hafen, oder eher gesagt das was ich sehen konnte von meinem Standpunkt aus, und suchten nach dem Rothaarigen Mafiosi. Es könnte Stunde dauern bis er auftauchte oder Minuten. Vielleicht würde er auch gar nicht auftauchen und  sich eine schöne ruhige Nacht gönnen.
,,Du da! Was machst du da oben? Ist es nicht kalt nur im Kleid?”, hörte ich eine strenge Stimme, welche aber von einer Frau kam.  Ich sah zu ihr hinunter und lächelte sanft.
,,Ich warte auf jemanden und nein mir ist nicht kalt.”, log ich den letzten Teil. Am ende hätte sie mir noch eine Jacke gegeben, mich nach Hause geschickt oder auf andere Weise meine Zeit verschwendet.
,,Du weißt schon, dass dies ein gefährlicher Ort ist für ein junges Mädchen wie dich?”, ,,Ich bin 20 meine Dame. Ich bin kein Mädchen mehr, eher eine Jugendliche oder Erwachsene.”, ,,Wie dem auch sei. Pass auf dich auf.”, meinte sie und ging weiter, geradewegs in Richtung der Mafia.
Und ich sollte aufpassen?
Meine Suche ging weiter… hoffentlich klappt diese wirklich banale Idee.
Im Grunde war der springende Punkt, wie ich auf diese Idee kam. Auch wieder nur ein Zufall, welchen ich nicht wirklich genossen hatte.
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