Sinister

von MrsT3xx
GeschichteDrama, Tragödie / P16
Ai Haibara / Shiho Miyano Anokata Gin und Wodka "Männer in Schwarz" Vermouth
07.07.2017
13.08.2019
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Sinister



Hallo,
das hier ist mein erster FF Versuch, ich bitte also schon mal vorab um Gnade ^^‘

Der Gedanke zu der FF schwört mir schon eine ganze Weile durch den Kopf, da es aber einen  riesigen Logik Fehler gibt/geben würde habe ich die Story nie niedergeschrieben. Nun dachte ich mir aber doch: sche** drauf! Meine FF, meine Regeln!

Aaaalso: Ai hatte damals als Conan nach ihrem Alter gefragt hatte gelogen und sich jünger gemacht. Laut meiner FF ist sie bereits 28. Warum und weshalb wird sich im Laufe der FF dann schon noch klären (-;



1 FAKE YOU OUT


Gin saß umgeben von Organisations Mitglieder an einem langen Tisch, in einem abgedunkelten Raum, er nahm nicht das Geringste von dem was um ihn herum geschah wahr und gab sich größte Mühe, auszublenden das er jetzt überhaupt hier saß. Innerlich fühlte er sich schon seit langem Tod. Mit ihr war auch ein Teil von ihm gegangen, das sie wahrscheinlich noch lebte, spielte da auch keine große Rolle. Es würde jetzt nie wieder so sein wie früher. Manchmal können Sekunden einfach ein ganzes Leben unwiederbringlich ändern.


Was interessierten ihn schon Teamsitzungen? Jeder Tag war sowieso wie der davor, er tötet ohne dass er es überhaupt realisierte. Nicht das er je Skrupel oder der gleichen hatte. Er hatte Spaß. Er genoss die Macht und fühlte sich wie Gott persönlich. Er alleine entschied wann und wie das Licht bei seinem Opfer für immer ausgehen würde. Bei nichts anderem spürt man so eine große Selbstwirksamkeit, nie so stark das man selber am Leben ist und der Rausch ist mit nichts zu vergleichen.

So zu mindestens war es, bevor sich seine Sherry dazu entscheid die Organisation zu hintergehen. Bevor sie ihr Todesurteil unterschrieb und damit alles zerstörte was die beiden hatten und jemals gehabt hätten. Durch das Töten fühlte er sich am Leben, aber nur durch sie spürte er dass es auch ein Leben war, welches sich zu leben lohnte.  

Langsam holten ihn Gesprächsfetzen aus seinen Gedanken „…Mori, gibt es kein…“ MORI dieser Name triggerte ihn jedes Mal. Er glaubte nicht wirklich, dass Sherry etwas mit ihm am Laufen hatte, ganz gleich was manche seiner Organisations Kollegen vermuteten. Trotzdem musste es eine Verbindung geben, also horchte er doch jedes Mal auf.

Bourbon berichte wohl schon eine ganze Weile über seine -nicht vorhandenen- neue Erkenntnisse über den Privatdetektiv.  Der Blondhaarige sprach betont sachlich, wenn gleich er auch deutliche Mühe hatte den gelangweilten Unterton zu kaschieren.

Die Einzige Lichtquelle im Raum waren die riesigen, an die Wand projizierten Fotos am Ende der Tafel. Anokata saß mit Blickrichtung auf die Fotos, an der Stirnseite des Tisches und lauschte Wortlos Bourbon´s Erläuterungen zu dem jeweiligen Foto. Mori allein. Mori mit seiner Familie. Mori mit der Polizei. Mori mit ein paar Kindern. Mori mit seiner Exfrau.

„Stop“ spricht Korn kühl und rau und unterbricht somit unerwartet Bourbon´s Redeschwall „ein Foto zurück“.  „Mhm?“ fragt der angesprochene irritiert, führt allerdings gleichzeigt Korns bitte aus. „Was seht ihr links unten?“ ertönt erneut Korns Stimme ohne jemandem bestimmten anzusprechen. Das Bild zeigt Mori wie er mit einer Traube Kinder spricht. In der Linken, unteren Ecke ist deutlich ein Mädchen zu erkennen, dass mit ernster Miene über ihre Schulter schaut. Anokata dreht sich in seinem Drehstuhl leicht um, so dass er Korn ansehen kann. Der Rest der Anwesenden starrt konzentriert auf das projizierte Foto.

„Korn“ mehr muss der Boss nicht sagen, um das der stille Mann weiß, dass er weiter reden soll. Dieser sitzt mit verschränkten Armen und forschenden Blick unverändert da „das Mädchen sieht aus, als wäre sie von Sherry geklont wurden. Die Ähnlichkeit ist frappierend.“. Das bis dato anhaltende Schweigen im Raum wird von lauter werden Getuschel durchzogen.  
Und wenn Gin der Name MORI schon aufhorchen ließ, versetzte es ihm regelrecht einen Schlag ihren Namen zu hören

„Sie hat kein Kind“ faucht Gin gerade zu. „Ach nein? Da bist du dir sicher? Wie erklärst du dir dann was du da siehst? Die Ähnlichkeit kannst du unmöglich abstreiten“ antwortet Chianti stellvertretend. „Roteblonde Haare sind selten. Nicht einmalig“ wendet nun Vermouth ein und schenkt Bourbon für eine Millisekunde eine durchdringenden Blick. „selbst wenn du die Haare wegdenkst..“ nuschelt Chianti wehrend sie auf dem iPad direkt vor sich rum tippt.  Sekunden später ploppt ein Foto von Sherry auf dem anderen auf, sodass beide Gesichter direkt neben einander lagen. „Wer da die Ähnlichkeit nicht sieht ist blind oder ein Idiot. Wie alt ist das Kind? 6? 7? Da war Sherry 21-22. Wo war Sherry in dem Alter? Hätte sie eine Schwangerschaft vertuschen können?“ fragt Chianti in die Runde, wobei sie am Schluss beton lange bei Gin hängen bleibt.

„Sie-hat-kein-Kind“ wiederholt Gin mit einem Ton der keine Wiedersprüche zulassen sollte. Seine Nasenlöcher beben und er merkt wie seine Haut anfängt zu kribbeln.

„Sherry befand sich im besagten Alter und somit möglichen Zeitrahmen in Amerika im Studium. Zwischen ihren Aufenthalten in Japan lagen teilweise bis zu 7 Monaten. Wenn man von ihrer durchaus schlanken Statur ausgeht und mit einbezieht, dass man die ersten Monaten sehr wohl eine Schwangerschaft verheimlichen kann. Ziehe ich es durchaus in  Betracht des Möglichen, dass wir hier ihre Tochter sehen.“ Schlussfolgert nun wieder Korn ohne von seinem Pad aufzusehen. „Deine Tochter..? Du hattest dein kleines Spielzeug wohl niemlas wirklich unter Kontrolle, kann das sein?“ lächelt Chianti bösartig sofort hinter her zu Gin.

Gin reißt die aufkochende Wut in ihm förmlich auseinander. Sein Blut rauscht fast schmerzhaft in seinen Ohren. Das ist nicht ihre Tochter! Es ist nicht seine Tochter! „Sherry  war definitiv niemals schwanger! Das ist absolut unmöglich“ faucht er mit größter zurückhaltender Wut. Wie gerne würde er gerade seine Beretta rausholen und alle einfach zu schweigen bringen!

Noch bevor Vermouth auch noch etwas sagen konnte, wurde sie von einem Knall aufgehalten. Anokata hatte mit der flachen Hand auf dem Schweren Tisch geschlagen und atmet nun hörbar aus „Gin…. Ich denke doch dass wir uns hier lieber nicht auf deine Menschen Kenntnisse verlassen sollten. Diese scheint mir doch wenn es um diese Frau geht, als mehr als unbrauchbar zu sein.“ Die Stimme vom Boss war kalt und unfassbar schneidend. Die Aggressivität die überdeutlich mitschwang, lies alle im Raum zum Schweigen bringen. Niemand tuschelte mehr. Wenn die Mehrzahl natürlich in gehässiger Schadenfreude den Hünen angrinsten.  

Anokata drehte sich wieder vollständig zu dem übergroßen Foto an der Wand um „bringt sie her. Testet ihre DNA. Wenn das Balg Sherry´s Tochter ist wird sie freiwillig in unseren Kreis einkehren. Wenn Korn sich irren sollte, tötet sie.“ Nachdem er seinen Satz beendet hatte, erhob sich der Boss und verließ den Raum.



Danke für´s lesen ^^

ich wiederhole hier gerne nochmal das ich mir meiner Logikfehler bewusst bin, über konstruktive Kritik freu ich mich natürlich trotdem :-P
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