Ich will dich nur in meinen Armen halten

GeschichteAllgemein / P18
06.07.2017
07.03.2018
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Huhu ihr lieben, nach langer Zeit geht es hier endlich mal weiter. Es tut mir soo leid, doch es war leider viel los bei mir mit Trennung, Umzug usw. Aber jetzt werde ich versuchen wieder regelmäßig zu posten.

Ich hoffe es sind noch ein paar leser geblieben und ich hoffe euch gefällt das Kapitel und verzieht mir wenn ein paar schreibfehler vorhanden sein sollten.
Hier gehts dann endlich weiter. Viel Spaß :)


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Kapitel 21


Wir steckten mitten in den Hochzeitsvobereitungen und ich war jetzt schon ziemlich nervös. Der große Tag rückte immer näher und ich somit immer hibbeliger. Harry musste immer schmunzeln wenn er merkte wie aufgeregt ich war. Es war mir unbegreiflich, wie er so ruhig bleiben konnte, oder aber er konnte es verdammt gut überspielen.

Harry hatte an diesem Tag noch ein Interview Termin, da ich allerdings frei hatte, nutzte ich die Zeit, bewaffnete mich mit einem Stift und einem Zettel, machte es mir auf der Couch bequem und schrieb einige Mädchennamen auf, die mir so in den Sinn kamen, denn schließlich brauchte unsere Prinzessin ja so langsam mal einen Namen. Ich schrieb bestimmt den halben Block voll, aber ein Name gefiel mir besonders gut, immer wieder sagte ich ihn mit Harrys Nachnamen in meinen Gedanken auf und es klang so schön.

Ich hoffte sehr, dass Harry dieser Name ebenfalls gefiel. Genau in diesem Moment ging die Haustür auf und mein Verlobter betrat den Raum. Sofort strahlte ich ihm entgegen und er runzelte verwundert die Stirn. Er drückte mir einen liebevollen Kuss auf die Lippen und setzte sich zu mir.

„Was strahlst du denn so mein Schatz?“

„Oh Harry ich glaube ich habe den perfekten Namen für unseren kleinen Sonnenschein, was hältst du von Melody?“

Er überlegte kurz, ich sah ihn gespannt an und dann lächelte er total süß. „Ich finde diesen Namen einfach perfekt.“

In diesem Moment strahlte ich noch mehr und fiel Harry um den Hals. Ich war einfach so glücklich, ich freute mich wahnsinnig auf die Hochzeit und vor allem freute ich mich auf den Moment, wenn ich unsere Tochter endlich in den Armen halten durfte.

***

Die nächsten Tage zogen sich einfach wie Kaugummi. Es war wirklich schlimm. Die kleine Melody machte auch jeden Tag mehr Terror in meinem Bauch und ich war einfach nur froh, wenn ich sie endlich in den Armen halten konnte.

Nun stand ich vor dem Spiegel und musterte mich von oben bis unten. Ich konnte einfach nicht glauben, dass ich die Person
sein sollte, die ich da im Spiegel sah. Meine Tränen musste ich wirklich wegblinzeln, denn sonst wäre mein ganzes Make up für‘n Arsch gewesen.

Kurz darauf betrat meine Schwester den Raum, auch sie sah einfach nur wunderschön aus. Sie trug ein langes dunkelrotes Kleid, ihre dunklen Haare hatte sie hoch gesteckt und sie war auch einfach nur verdammt schön geschminkt.

„Und Jenny, bist du bereit?“, lächelte meine Schwester. „Oh...jaa.“ sagte ich mit zittriger Stimme. Es war also soweit es war der große Tag und ich war einfach nur tierisch nervös.

Dani begleitete mich zum Auto, wo mein Bruder auch schon wartete. Er lächelte mich lieb an und setzte dann den Wagen in Bewegung. Der Weg bis zur Kirche kam mir wie eine halbe Ewigkeit vor.

Als das Auto endlich zum Stehen kam, halfen mir meine Geschwister beim Aussteigen und Kai begleitete mich wie versprochen zum Altar. Wir betraten die Kirche und die Orgel begann zu spielen. Alle Augen waren auf mich gerichtet, doch meine Augen ruhten nur auf eine Person. Harry. Er stand vorne und sah einfach nur verboten gut aus. Ich hatte nur Augen für ihn!

Je näher wir kamen, desto besser konnte ich ihn erkennen und ich sah auch, wie er sich ein paar Tränen wegwischen musste. Mir kamen jetzt ebenfalls wieder die Tränen.

Kai übergab mich an meinen Verlobten und reichte ihm meine Hand. „Du siehst einfach wunderschön aus.“, flüsterte Harry. Ich strahlte ihn an und dann ergriff auch schon der Pastor das Wort.

Die Trauung war wirklich traumhaft schön und ich war immer wieder am schluchzen, aber auch Harry konnte seine Emotionen und Tränen nicht zurück halten.
Es fiel mir wahnsinnig schwer mich auf die Worte des Pastors zu konzentrieren, denn ich hatte nur Auge für Harrys Lippen und wäre am liebsten über ihn hergefallen.

Aber dann endlich sprach er die erlösenden Worte: „Sie dürfen die Braut jetzt küssen.“
Keine Sekunde später trafen unsere Lippen aufeinander, ich vergaß alles um mich herum, es zählte gerade nur mein Harry, mein Mann!

Nach einer halben Ewigkeit, wie es mir vorkam lösten wir uns voneinander und unsere Gäste klatschten und jubelten. Ich strahlte über das ganze Gesicht ich war so glücklich.

„Ich liebe dich Mrs. Styles.“, Harry lächelte und seine Worte lösten ein wahnsinniges Kribbeln in meinem Bauch aus. Es hörte sich so gut an.

Vor der Kirche nahmen wir etliche Glückwünsche entgegen und besonders Anne und Gemma waren völlig von der Rolle und nur am schluchzen, es war einfach zu süß.

Eine gute Stunde später fuhren wir dann endlich zur Location und ich hatte für Harry auch noch eine Überraschung, ich war wirklich gespannt, wie er reagieren würde.

***

An der Location angekommen, waren Liam, Louis und Niall auch schon da und kamen aufgeregt zu mir und zogen mich etwas beiseite. „Jenny wann sollen wir denn mit der Überraschung loslegen?“, fragte Louis ganz aufgeregt. Ich musste lachen, das war zum schießen, die Jungs waren wohl noch aufgeregter als ich.

„Am besten wenn alle sitzen Louis. Ich gebe euch auf jeden Fall ein Zeichen.“, zwinkerte ich. Dann nahm Harry auch schon meine Hand und wir betraten den Festsaal. Mir stockte kurz der Atem. Es sah einfach wirklich aus wie in einem Märchen, es war so schön. Überall hingen goldene Kronleuchter und die Tische und Stühle waren so geschmückt wie bei Cinderella und das ist wirklich keine Übertreibung.

Unsere Gäste setzten sich auf ihre Plätze und bevor Harry das Essen eröffnen konnte, gab ich Louis das Zeichen. Er räusperte sich und griff zum Mikro.

„So Harry, bevor wir dann zum Essen kommen, hat deine wundervolle Frau noch etwas für dich vorbereitet, sieh zu und genieß es.“, sagte Louis und zeigte auf die Leinwand die runter fuhr um Harrys Überraschung zu zeigen.

Ich beobachtete Harry dabei die ganze Zeit, seine Augen wurden sehr glasig und er ließ seinen Tränen freien lauf. Er griff nach meiner Hand und nach dem Video schaute er mich glücklich und mit nassen Augen an. „Danke mein Schatz, ich liebe dich so sehr.“, flüsterte er und gab mir einen unglaublich leidenschaftlichen Kuss. Unsere Gäste klatschten und jubelten wieder und einige waren ebenfalls am weinen, ganz besonders aber Anne.

Sie kam auf mich zu und drückte mich ganz fest. „Jenny das war so schön. Du bist wirklich die Beste.“, schluchzte an und ich strahlte.
Es war an diesem Tag einfach alles perfekt. Ich hätte vor Glück platzen können.

***

Nach dem Essen ging die Party richtig los und es wurde ordentlich gefeiert und getrunken. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt, Harry tanzte ausgelassen mit seinen Jungs und es machte einfach Spaß ihnen dabei zuzusehen.
Ich musste mich leider erstmal hinsetzen, denn Melody war ganz schön aktiv und das verursachte ziemliche Schmerzen in meinem Unterleib.

Gerade als Harry zu mir kam, war es besonders heftig und ich verzog das Gesicht. Sofort sah er mich besorgt an und knieete sich vor mich. „Schatz was ist los?“

„Ach unsere Kleine feiert glaube ich gerade ihre eigene kleine Party da drin...Uhhh.“, stöhnte ich und es wurde einfach nicht besser. Plötzlich merkte ich etwas feuchtes zwischen meinen Beinen und sah meinen Mann mit großen Augen an.

„Ähm...Harry...ich glaube meine Fruchtblase ist gerade geplatzt.“
Jetzt riss der Sänger ebenfalls seine Augen weit auf und saß wie gelähmt vor mir. Bevor ich aber irgendwas sagen konnte, eilte Niall zu uns und sah uns irrtiert an. „Was ist denn los mit euch, das ist eure Feier und...“, er schien die Pfütze auf dem Boden zu bemerken. „Oh Oh...jetzt nicht im Ernst oder?“

„Doch ich schätze schon.“, schnaufte ich. Sofort griff Niall nach seinem Handy und rief einen Krankenwagen. So langsam bemerkten auch die anderen das etwas nicht stimmte, aber Harry versuchte alle zu beruhigen. „Keine Panik, alles ist gut, nur ich glaube unsere Tochter möchte raus.“, sofort war alles stumm. Mir gefiel das ganz und gar nicht.

„Leute ich bitte euch feiert weiter, es gibt dann eben zwei Gründe die gefeiert werden müssen!“, rief ich und hielt ein Sektglas in die Höhe. Nach kurzem Zögern ertönte endlich wieder die Musik und die Feier konnte weiter gehen.

„Bist du sicher? Ich werde aber selbstverständlich mit dir ins Krankenhaus fahren.“
Ich nickte nur und dann kam auch schon endlich der Krankenwagen und ich wurde erstmal versorgt. Dann ging es auch schon ins Krankenhaus. Ich wollte einfach nur das diese Schmerzen endlich aufhören.

Im Krankenhaus angekommen, wurde ich sofort in den Kreißsaal geschoben. Man half mir erstmal aus meinem Brautkleid und dann bekam ich so ein Hemdchen angezogen. Wirklich sehr sexy.

Die kleine schien es wirklich verdamt eilig zu haben, denn mein Muttermund war bereits schon 8 cm geöffnet.
Harry war ein wenig überfordert, denn er wollte mir gerne helfen nur konnt er es nicht.

„Okay Mrs. Fields...“, ich fiel dem Arzt sofort ins Wort. „Styles...wir haben vor ein paar Stunden geheiratet.“, seufzte ich, denn diese Schmerzen waren unerträglich.

Jetzt lächelte der Arzt. „Na schön Mrs. Styles, es wird denke ich nicht mehr lange dauern, der kleine Wurm scheint es wirklich eilig zu haben.“

Ich hoffte wirklich, dass es nicht mehr allzu lange dauern würde, denn es war kaum auszuhalten. Ich hielt Harrys Hand, dieser verzog nur etwas das Gesicht, da ich seine Hand ziemlich quetschte, aber das wir mir wirklich egal.
***

Ich lag dennoch 4 Stunden in den Wehen, bis ich einen erlösenden Schrei hörte...Melody...endlich war der kleine Sonnenschein da.

Ich war fix und fertig, aber als die Kleine auf meiner Brust lag, waren alle Schmerzen vergessen. Sie war einfach wunderschön. Mir liefen die Tränen und auch Harry konnte sie nicht verbergen. „Oh, sie ist so wunderschön wie ihre Mutter.“, säuselte Harry. „Ich liebe dich.“, seufzte ich erschöpft und Harry legte seine Lippen auf meine.

„Wie soll die kleine Maus denn heißen?“

„Melody Styles.“, sagten wir beide im Chor.

Harry durfte die Nabelschnur durchschneiden und dann bekam die Kleine auch ihre erste Untersuchung.
Nachdem alles erledigt war, wurde ich in mein Zimmer geschoben und wir wurden erstmmal alleine gelassen.
„Sie ist einfach so süß.“, lächelte Harry.

„Ja das ist sie. Das ist unsere kleine Prinzessin.“, flüsterte ich. Harry streichelte über mein Haar und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich glaube besser hätte man diese Hochzeitstag wirklich nicht Krönen können auch wenn sie genau genommen einen Tag später geboren wurden genau genommen um 00:30 Uhr. Harry legte sich zu mir auf das Bett und mir fielen dann auch schon die Augen zu, ich war völlig erschöpft.
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