Hitomis kleines Geheimnis

von Niako
OneshotAllgemein / P12
Hitomi Kanzaki Van Fanel
05.07.2017
05.07.2017
1
3730
1
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
Nachdem am Montag mein Laptop den Geist aufgegeben hat, hab ich schon befürchtet alles wäre umsonst gewesen.. aber zum glück bin ich bastler.. *fettes grins* Hab alle Daten retten können. Kommt heut nun endlich die Gerettete Geschichte.
Ein ganz großes Danke geht an dich mein Lieber Dragon Masao. Du hast schnell mal über Nacht die ganze Beta Arbeit gemacht hat. Vielen lieben Dank für deine Hilfe! Aber auch das du meine Laune die letzten Tage ertragen hast. In denen ich meine Daten retten musste.
Aber auch an KokosBiene ein Danke, den du hast mich erst auf die Idee für die Geschichte gebracht.


Hitomis kleines Geheimnis



Zwei Jahre waren vergangen doch noch immer konnte er sie nicht vergessen.. Jeden Tag dachte Van an seine Hitomi. Der Aufbau Fanelias war so gut wie Abgeschlossen. Doch wie immer saß er auch heute wieder hier oben auf dem Dach und sah in den Sternenhimmel zum Mond der Illusionen. Merle zog ihn oft damit auf, dass er noch immer an ihr hing und er sie entweder einfach vergessen sollte, oder aber endlich einen Weg zu ihr finden sollte. Zwar meinte sie es nicht böse, aber Van regte sich jedes Mal wieder darüber auf.

Heute jedoch war mal wieder einer dieser herrlichen warmen Morgen, an denen er nun nach den Fanelia wieder aufgebaut war einfach nur hier vor Folkens Grab saß und von Hitomi träumte. Von dieser einen Nacht kurz vor ihrem Abschied und von seiner Sehnsucht nach ihr..

Merle war gerade bei ihm angekommen, Van wollte sie so wie die letzten Tage auch wieder zurück zu schicken. Die hatte es doch tatsächlich für nötig befunden sich in sein Leben einzumischen und ihm versucht jemanden hier am Grab seines Bruders vorzustellen. Doch heute stutzte er..
Merle hatte etwas in Händen was er sehr gut kannte und was eigentlich in seinen Schreibtisch verwahrt liegen sollte. Er wollte schon ansetzen etwas zu sagen doch Merle war schneller. Sie sah seinen Wütenden Blick und begann einfach zu reden: „Hör mich bitte an, Van. Wenn du sie wirklich so sehr vermisst.. hab ich mir gedacht, Hitomi hatte doch damals auch diesen Anhänger als sie alleine von hier zum Mond der Illusionen gereist ist. Warum bittest du nicht den Anhänger das er dich zu ihr bringen soll?“ Van sah sie verwirrt an, zog sogar eine Augenbraue nach oben und fragte: „Ist das dein Ernst?“ Doch Merle beharrte darauf: „Bei Hitomi hat es doch auch geklappt. Probier es doch wenigstens einmal aus. Wenn es nicht klappt, kannst du mich immer noch anschnauzen.“
Wo sich recht hatte hatte sie recht, also willigte er ein, holte den Anhänger aus der Schachtel und bat den Anhänger fest in der Hand haltend: „Bitte bring mich zu ihr.. bring mich auf den Mond der Illusionen zu Hitomi.“ Kaum hatte er dies ausgesprochen, erschien auch schon die Lichtsäle und nahm ihn mit..
*Hoffentlich war das kein Fehler, ihn zu ihr zu schicken.. und hoffentlich kommt er wieder zurück..* kam es Merle nun in den Sinn, da sie Van schon kaum noch sehen konnte.


Hitomi kam gerade mit zwei Salate in den Garten als sie sah wie ihr kleiner Bruder Ryo mit ihrem Sonnenschein Takeo spielte. Ihr Vater Taro schürt gerade am Grill und ihre Mutter Hana stellt gerade Geschirr und Gläser auf den Tisch. Kaum hatte Ryo den kleinen Jungen mal einem Moment den Rücken zugedreht lief er auch schon auf Hitomi zu. Ryo hatte inzwischen bemerkt das Takeo auf dem Weg zu seiner Schwester war. Doch da ihre Mutter sie gerade in ein Gespräch verwickelte, hatte sie es noch nicht mitbekommen. Den die zwei Stufen auf die Terrasse konnte der kleine Mann noch nicht alleine überwinden, auch wenn er für sein alter schon gut zu Fuß war..
Doch als Ryo nun das Licht sah was Takeo umschloss rannte er sofort zu ihm, packte ihn und zog ihn weg. Da der kleine dabei erschrak, fing er auch schon gleich an zu weinen. Nun richtete sich auch Hitomis Aufmerksamkeit voll und ganz ihrem Sohn zu. Normalerweise konnte sie Takeo immer ohne Probleme mit ihrem Bruder alleine lassen, die beiden verstanden sich von Anfang an prima. Also dachte sie das ihr kleiner Sonnenschein nur wieder gestolpert wäre, doch als sie nun das Licht sah erschrak auch sie..

Kaum hatte sie das Licht gesehen rannte sie zu den beiden Jungs. „Ryo halt ihn fest!“, schrie sie noch, doch Ryo starrte genau wie Takeo das Licht einfach nur an. Konnte sich jedoch nicht erklären wie es entstand, oder gar was es war. Doch irgendetwas schien darin vom Himmel zu fallen. Er sah deutlich das irgendetwas auf ihn zu kam..
Hitomi kam gerade noch so zum Stehen ehe sie mit den Neuankömmling zusammen stieß. Brachte jedoch keine Ton heraus.. Ryo starrte zwischen seiner Schwester und den Fremden hin und her, wusste aber nicht was los war. Den so kannte er seine Schwester nicht.. immer war sie diejenige die sofort zu Takeo rannte wenn er auch nur niest.. und jetzt.. erst sollte er ihn festhalten und sie rannte ihnen entgegen, aber jetzt starrt sie den Fremden gerade so an als wäre er ein Geist und rührt sich nicht mehr.

Van ging es nicht anders, zu sehr hatte er sich die letzten Jahre gewünscht das er sie wieder sehen könnte und kaum hatte er ihren Anhänger in der Hand, erfasste ihn auch schon die Lichtsäle und brachte ihn zu ihr. Als er nun ihr Gesicht sah wusste er dass er ohne sie nicht wieder von hier weg gehen würde. Er war auch der erste der sich nun wieder rührte, direkt nachdem ihm klar wurde wen er da vor sich hatte zog er sie auch schon ihn seine Arme, und küsst sie. Hitomi wusste ihm ersten Moment nicht wie ihr Geschieht, erwiderte den Kuss dann aber auch gleich.

Taro, Hana und Ryo starren sie einfach nur an. Seit Amano hatten sie nicht mehr erlebt das Hitomi sich für einen anderen Jungen als ihren Takeo interessiert hatte. Doch das Bild was sich ihnen jetzt bot, zeigt allen das es da eindeutig jemanden in ihrem Leben geben musste. Ein Räuspern von Taro der an die beiden heran getreten war, war es schließlich das den beiden zeigte das sie nicht alleine waren. Den sowohl Hitomi als auch Van hatte angefangen den jeweils anderen an sich zu ziehen. Das ganze sah jetzt schon mehr oder weniger nicht mehr so aus als wäre es für die Augen aller Anwesenden Bestimmt gewesen. Doch Ryo hatte den kleinen Takeo bereits Geistesgegenwärtig eine Hand vor die Augen gelegt. Der kleine allerdings versuchte nun diese weg zu ziehen..
Als die beiden sich nun wieder voneinander lösten meinte ihr Vater auch schon gleich: „So nicht junger Mann. Wer sind sie? Und woher kommen sie überhaupt?“ Van sah ihn verwirrt an, antwortete jedoch höflicherweise sofort: „Mein Name ist Van Fanel, ich komme aus Fanelia und wer seit ihr, mein Herr?“ Taro sah ihn verwirrt an, antworte aber: „Taro Kansaki.. nochmal, woher kommen sie?“ Van schaut verwirrt von ihm zu Hitomi, doch nun war es Takeo der anfing zu quengeln, den er wollte augenscheinlich zu Hitomi. Natürlich reichte ihr Bruder ihn ihr auch sofort, und Hitomi nahm den kleinen auf den Arm. Van allerdings starrte sie mit weit aufgerissenen Augen an, bracht keinen Ton mehr heraus..
Schließlich war es doch seine größte Angst, die Frau seine Träume wieder zu sehen und dann heraus zu finden das sie ihn vergessen haben könnte.. gar einfach einen anderen hatte.. von einem Kind mit einem anderen ganz zu schweigen..

Kaum hatte Hitomi ihrem Sonnenschein auf dem Arm war er wieder fröhlich. Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange und sah nun wieder zu Van, doch sein Blick zeigte ihr das etwas nicht Stimmte. Sofort fragte sie: „Van, geht es dir nicht gut?“ Doch keine Reaktion.. mittlerweile war alle Farbe aus Vans Gesicht gewichen und das bereitete Hitomi sorgen. Schnell reichte sie Takeo an ihren Vater und zog Van mit auf die Terrasse, er sollte sich lieber erst einmal setzten, nicht das er ihr noch umkippt..
Sie reichte ihm ein Glas Wasser und fragte erneut: „Geht es dir nicht gut, Van? Was hast du?“ Doch noch immer keine Reaktion. Auch Hitomis Familie stand nun wieder bei ihr auf der Terrasse und wollte von ihr wissen: „Hitomi, wer ist das? Kennst du ihn?“ Doch Taro und Ryo erklärten Hana was sie bis jetzt erfahren hatte. Taro lies den kleinen Takeo wieder runter, dieser ging sofort zu seiner Mama und kuschelte sich an sie. Hitomi hockte inzwischen vor Van, weshalb sie sich nun hinkniete und den kleinen auf ihren Schoß setzte.
Vans Blick wandere nun von Hitomi zu dem kleinen Jungen und zurück.. für ihn brach gerade seine ganze Welt zusammen.. so sehr hatte er gehofft das Hitomi auf ihn gewartet hätte.. das sie ihn genauso liebt wie er sie.. doch da kam ihm ein Gedanke *sie hat mich nicht von sich gestoßen.. im Gegenteil, sie war es die den Kuss erwiedert und vertieft hat..*
Hitomi erklärte Takeo gerade: „Schatz, ich muss mich kurz um Van kümmern, dann spiel ich mit dir, Versprochen.“ Van hörte es, doch alles war er heraus brachte war: „Warum?“ Hitomi sah ihn an und lächelte wie immer, wenn sie ihn ansah. Doch Vans Blick wanderte noch immer zwischen ihr und den kleine hin und her..
Dies blieb auch Hitomi nicht verborgen sie begann zu erklären: „Was heißt warum? Du weißt doch wie Kinder entstehen.“ Van musste den Blick abwenden, fest kniff er die Augen zusammen. Wollte sich nicht vorstellen wie Hitomi mit einem anderen schlief.. Doch der Junge der nun an seine Hose zog veranlasste ihn nun doch wieder die Augen zu öffnen und beide anzusehen. Van sah das er braune Augen und schwarze Haare hatte. Doch als Hitomi nun aufstand und ihm den Jungen auf den Schoß setzte sah er sie verwirrt an. Konnte nicht fassen, dass sie ihm gerade noch leidenschaftlich Geküsst hatte und nun einfach so ein ihm völlig unbekanntes Kind auf den Schoß setzte.
Sie hatte sich auf aufgerichtet da fragte Van auch schon: „Was wird das?“ Hitomis Eltern brannte die Gleiche Frage auf der Zunge, doch ihr Bruder zu war es nun der zu begreifen schien und Feststellte: „Deshalb war Amanos Test negativ!“
Alle Augen waren nun wieder bei Hitomi, doch noch ehe sie Antworten konnte fragte Van: „Wer ist Amano?“ Hitomi sah ihn liebevoll an und erklärte: „Amano ist ein Junge den ich mal mochte, aber das war bevor ich dich kennengelernt..“ doch ihre Mutter verlangte Antworten: „Ist er das? Ist er Takeos Vater?“ Sie selbst hatte Amano damals aufgesucht und ihn zu einem Test gezwungen. Sie wollte endlich antworten, den seit Hitomi erfahren hatte das sie Schwanger war, hatte ihre Mutter ihr pausenlos die selbe Frage gestellt.
Van wusste nicht was er noch denken sollte. Denn der Junge auf seinem Schoß sah ihn nun erwartungsvoll an. Fast so als hätte er die Frage verstanden und würde nun von ihm eine Antwort erwarten..
Aber das war gar nicht nötig, den Hitomi übernahm das für ihn: „Mama lass Van in Ruhe! Hast du nichts Besseres zu tun als deiner Unnützen Tochter immer wieder dieselbe Frage zu stellen.“ Hitomi und ihre Mutter stritten seit sie von ihrer Schwangerschaft erfahren hatte nur noch. Das ganze ging sogar so weit das ihre Mutter sie raus geworfen hatte.



Rückblick Anfang:

Anfangs wusste Hitomi nicht wohin, und fragte schließlich ihre Großmutter, ob sie nicht eine Weile bei ihr bleiben könne. Großmutter Ai gefiel es natürlich überhaupt nicht, das Hana Hitomi einfach raus geworfen hatte und das auch noch Schwanger. Weshalb sie auch keine Sekunde gezögert hatte und ihre Enkelin bei sich aufgenommen hatte. Doch Ai war schon sehr alt und wachte eines Morgens einfach nicht mehr auf. Doch hatte sie ihr Testament noch geändert und alles Hitomi hinterlassen. Hana wusste davon allerdings nichts. Ai war eine sehr zurückgezogen lebende Frau, außer ihrer Enkelin Hitomi kam sie ohnehin kaum einer Besuchen. Weshalb es auch keinem Auffiel das Hitomi bei ihr lebt. Das Haus stand zwar etwas abseits, aber Hitomi gefiel es hier dennoch sehr gut. Es erinnerte sie sogar ein wenig an Gaja, denn dort lebten die Leute ja auch hauptsächlich von dem was sie selbst anbauten. Auch als der kleine Takeo nun geboren wurde blieb sie in dem Haus, immerhin hatte Ai es ihr ja hinterlassen.

Rückblick Ende:


Hana platzte bald vor Wut, sie schrie Hitomi nun an: „DU SAGST MIR JETZT AUF DER STELLE WER DER VATER IST! ICH WILL WISSEN OB ER ES WAR DER DICH DAMALS SITZEN GELASSEN HAT UND..“ doch weiter kam sie nicht, den Takeo fing an zu weinen. Van hörte zwar was diese Frau Hitomi an den Kopf warf, war aber zu geschockt als das er irgendetwas dazu hätte sagen können.
Sofort nahm Hitomi ihren Sohn wieder auf den Arm und versuchte ihn wieder zu beruhigen. Doch Hana ließ sich nicht davon abhalten weiter auf ihr herum zu hacken und zu zischte: „Toll, kaum heult der kleine, ignorierst du mich einfach.“ Aber auch Hitomi platzte nun der Kragen, sie reichte den völlig perplexen Van nun Takeo und trat zu ihrer Mutter. Mit den Finger auf sie zeigend fing sie an zu brummen: „Weist du warum ich dir und auch sonst keinem gesagt habe wer sein Vater ist? Hat dich das jemals interessiert?“
Hana starrte ihre Tochter nur fassungslos an, so kannte sie Hitomi nicht. Zwar wusste sie das sobald jemand Takeo zum weinen brachte, Hitomi wütend wurde. Doch so hatte sie sie noch nie erlebt.. nie zuvor hatte sie ihren Sohn dann jemandem übergeben. Hana sah nun von Hitomi zu Van, und zischte nun: „Er ist der Vater.. nicht wahr?“ Hitomi stand nun zwischen ihrer Mutter und Van der Takeo ebenfalls auf den Arm nahm, ehe er zu ihr trat.
Doch Hitomi stellte gleich klar: „Halt die beiden da raus. Du hast Takeo zum weinen gebracht, obwohl du weißt dass er es nicht mag wenn jemand laut wird. Warum kannst du es nicht einfach mal gut sein lassen. Immerhin hab ich seinem Vater auch nie gesagt, dass ich Schwanger war, oder gar das er Vater geworden ist. Also warum sollte ich dir..“ doch Hitomi stoppte als ihr nun eine Hand auf die Schulter gelegt wurde. Sie sah ihn verträumt an und anschließend zu ihrem Sohn, der inzwischen wieder lachte und die Arme nach seiner Mama ausgestreckt. Als Van ihr den kleine gab fragte er auch schon direkt: „Hat sie recht? Ist er mein Sohn?“ Hitomi sah von ihrem Sohn zu Van und sagte lächelnd: „Ja, Takeo ist dein Sohn. Es tut mir nur leid dass du es so erfahren..“

PLATSCH!!!

Van hatte die Augen verdreht und war einfach umgefallen.. mit dieser Antwort von Hitomi hatte er nun wirklich nicht gerechnet. Hitomi stellte Takeo neben ihr auf den Boden und fing an an Van zu rütteln..

„Na toll, fällt einfach um.. Der Kerl hält wohl gar nichts aus..“ doch Hitomi verteidigte Van bereits: „Lass Van doch einfach mal in Ruhe! Mir reicht es langsam, außerdem hast du auch nicht gerade besser reagiert. Du bist auch einfach umgekippt. Dabei bist du nur am Rande beteiligt, nicht so wie er. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen es ihm in ruhe zu erklären“ „Erklären!? Als Vater hätte er sich seiner Verantwortung stellen müssen, und nicht einfach..“ doch das ließ sie nicht so stehen. Als Van nun langsam wieder wach wurde stellte sie gerade klar: „Du hast kein Recht mehr dich in mein, oder Takeos Leben einzumischen! Du warst es doch die uns raus geworfen hat! Also tu jetzt nicht so als ob du dir sorgen machen würdest. Außerdem wusste ich selbst noch nicht das ich Schwanger war als ich zurück kam.“  

Der kleine Takeo sah das seine Mutter immer wieder an dem Mann rüttelte und ihm manchmal die Backe tätschelte was er zum anlas nahm, Van ebenfalls auf die Backe zu klopfen, wovon Van dann auch aufwachte. Er bekam gerade mit wie Hitomi erzählte, dass ihre Mutter sie rausgeworfen hat. Doch als Van sich nun aufsetzte und er Takeo sah, war für ihn klar dass er seine Familie beschützen musste. Er griff nach Hitomis Hand, was sie dazu brachte sich von ihrer Mutter abzuwenden und ihn an zu sehen.
„Alles okay?“, wollte sie auch schon gleich von ihm wissen. Van lächelte und fragte nochmals nach: „Takeo ist also tatsächlich mein Sohn?“ Hitomi lächelte, und erklärte: „Ja, du bist sein Vater. Unsere Nacht hat wohl doch Konsequenzen gehabt.. aber du musst nicht..“ doch Van zog sie schon zu sich und Küsste sie einfach. Für ihn konnte es nichts schöneres geben als zu wissen das dieser kleine Junge.. Hitomis Sohn auch sein Sohn ist.

Als sie sich wieder voneinander lösten war es weil Takeo anfing zu brabbeln. Hitomi nahm ihren kleinen Sonnenschein hoch und erklärte ihm: „Hey mein Schatz, schau mal wer da ist..“ der kleine sah von seiner Mama zu Van und wieder zu ihr, als Hitomi auch schon weiter Sprach: „Ja, genau.. dein Papa ist da.“ Der keine konnte zwar noch nicht viel sagen, aber: „PAPA“ brachte er dann doch schon lachend zustande. Van traten die Tränen in die Augen, er wusste nicht was er sagen sollte.. nahm Hitomi und seinen Sohn in den Arm und küsste seinen Sohn auf die Stirn.

Ryo und Taro bekamen zwar alles mit, doch hielten sie sich lieber raus. Beide wussten das, wenn Hitomi und Hana erst einmal aneinander gerieten, sie sich lieber nicht einmischen sollten. Ryo war es nun der von seinem Vater zu seiner Schwester geschickt wurde und meinte: „Wir können essen..“ währenddessen stellte Taro das fertige Fleisch auf den Tisch.. Hitomi nickte kurz, wand sich allerdings von Van ab und ging mit Takeo ins Haus zum Hände waschen.
Van sah ihr verwirrt nach, doch ihm blieb keine Zeit sich lange zu wundern. Denn Taro war es nun der auf ihn zukam und meinte: „Du hast Glück, das meine Tochter dich vor meiner Frau in Schutz genommen hat. Aber bei mir wirst du es nicht so leicht haben. Wie konntest du meiner kleinen..“
Ryo saß leider schon am Tisch, weswegen Taro sein Winken nicht hatte sehen können. Doch Hitomi hatte es sehr wohl mitbekommen. „Du brauchst ihn gar nicht zu warnen, Ryo. Ich hab es schon gehört. Und auch dir sage ich das gleiche wie allen anderen. Lass ihn in Ruhe. Van wusste genau wie ich nichts, von meiner Schwangerschaft. Warum hackt ihr die ganze Zeit auf ihm herum? Lasst Van in Ruhe, wenn ich es nicht wusste woher sollte er es dann gewusst haben? Außerdem war ich es die zu euch zurückkommen wollte. Wäre es nach Van gegangen wäre wären wir wahrscheinlich inzwischen Verheiratet.“ Damit ging sie an Taro vorbei zum Tisch und setzte sich mit Takeo an den Tisch.
Taro jedoch sah Van grimmig an und wollte nun wissen: „Was soll das heißen? Wollte er dich von uns fernhalten?“ Hitomi jedoch ging dazwischen und brummte: „Lass es, es ist nun mal jetzt so, das war nicht seine Schuld und Ende!“ Hana wollte zwar noch etwas sagen: „Aber..“ doch sah sie nun Hitomis Blick und verstummte augenblicklich wieder. Den wenn sie in den letzten fast 2 Jahren eines gelernt hatte, dann das sie Lieber den Mund hielt wenn ihre Tochter so drauf war.

Nach dem Mittagessen war es dann auch schon langsam Zeit für Takeos Mittagsschlaf. Als Hitomi nun mit den jüngsten aufstand fragte Van: „Wo geht ihr hin?“ Hitomi lächelte und erklärt: „Dein Sohn geht jetzt Heia machen..“ reichte ihm jedoch gleich die Hand und bot ihm so an mit ihm zu kommen. Natürlich ergriff er diese sofort und ging mit ihnen ins Haus. Zusammen brachten sie Takeo ins Bett, als er schlief setzen sich die beiden wieder zu ihren Eltern und den Garten auf die Terrasse und sprachen über alles was in den letzten 2 Jahren passiert ist.
Wie es Hitomi in der Schwangerschaft ging.
Wie ihre Eltern und vor allem ihre Mutter reagiert hat.
Großmutter Ai und die Sache mit dem Testament.
Die Geburt und Takeos Daten.
Aber auch das sie Van sehr vermisst hat, und ihn wieder sehen wollte.. ihn noch immer liebt.

Aber auch Van erzählte ihr vom Wiederaufbau Fanelias. Von Merle die ihn manchmal in den Wahnsinn trieb aber auch das sie es war die ihn auf die Idee brachte den Anhänger zu bitten ihn zu ihr zu bringen.

Taro, Ryo und Hana verstanden zwar nicht viel, aber so erfuhren sie wenigstens etwas über den Vater ihres Enkels bzw. Neffens. Später räumten alle zusammen die Terrasse wieder auf. Doch so langsam wurde es Zeit für den Heimweg den Großmutter Ais Haus war auf dem Land und der Rest der Kansakis lebte in der Stadt. Hitomi und Van verabschiedeten sich noch von den anderen und gingen anschließend wieder rein, Hitomi wollte schon ein bisschen was fürs Abendessen vorberteiten.

Als Takeo nun wach wurde ging die kleine Familie wieder in den Garten um dort noch ein wenig das herrliche Wetter zu genießen. Erst abends nachdem Takeo wieder schlief machten auch Van und Hitomi es sich bei einem Glas Wein auf dem Sofa gemütlich. Van war von den Fernseher fasziniert. Aber auch das Telefon und Hitomis Handy oder den Kühlschrank und das elektrische Licht fand er klasse. Von der Toilette ganz zu schweigen..

Zwei Tage war es nun her, dass Van bei Hitomi in Garten gelandet war. Doch leider war beiden Klar das Van nicht ewig bleiben konnte, den als König von Fanelia hatte er einige Pflichten und Aufgaben zu erfüllen. Sie hatten schon darüber gesprochen das Hitomi und Takeo ihn begleiten würde. Doch waren beide sich nicht ganz sicher ob sie auch wirklich so einfach hin und her reisen konnten wie sie hofften. Weswegen Hitomi alles was sie für notwendig hielt zusammengepackt hatte. Schließlich wusste sie nicht ob sie je wieder hier her auf die Erde zurückkommen würde. Auch von ihren Eltern hatte sie sich inzwischen verabschiedet, was ihr bei ihrer Mutter einfacher fiel als gedacht. Ihr Vater naja, aber ihren Bruder hier zurück zu lassen war wohl das schwerste für sie.

Nichts desto trotz stand sie nun zusammen mit Van im Garten. Van legte ihr gerade ihren alten Anhänger wieder um. Hitomi hatte Takeo auf dem Arm und Van griff nach den gepackten Taschen. Nun da alles wichtige eingepackt und erledigt war konzentrierte sie sich auf Fanelia und tatsächlich die Lichtsäle brachte sie direkt in den Palasthof.


Als Van und Hitomi nun nach Fanelia zurückkehrten herrschte erst helle Aufregung, doch nach ein Paar Tagen lichtete sich das ganze wieder. Zwar gab es das Gerücht das Van der Junge nur untergejubelt worden wäre, doch dieses Gerücht wurde nach 2 weiteren Jahren dann auch endgültig aus der Welt geschafft. Als Takeo von ein Paar Kindern von einem der Türme der Stadt geschubst wurde, Hitomi sah es ihn einer ihrer Visionen und machte sich mit Van direkt auf den Weg.. Takeo fiel bereits, doch erschienen auch auf seinem Rücken die weißen Flügel des Drachengottvolkes.
Die Kinder aber auch ihre Eltern, durften sich so einiges von Hitomi anhören. Van hatte alle Hände voll damit zu tun Hitomi wieder zu beruhigen. Denn einfach war es nicht. Gaia barg schon genug Gefahren außerhalb der schützenden Stadtmauern, da brauchte sie nicht auch noch innerhalb Menschen die es darauf anlegten ihrer Familie weh zu tun.


Doch mit jedem Jahr das verging wurde Hitomi auch ruhiger. Die Übermutti von der Erde war einer Ruhigen und ausgeglichenen starken Frau gewichen die ihren Sohn zwar noch immer am liebsten vor der Welt beschützt hätte, aber da sie inzwischen noch 2 weitere Söhne hatte, wurde sie ruhiger. Außerdem hatte sie nun ja endlich ihr kleines Mädchen bekommen, und somit ein anderes Nesthäkchen, um das sie sich kümmern konnte..
Review schreiben