My reason to stay

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
03.07.2017
01.09.2017
4
3.509
3
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Dieses Kapitel
1 Review
 
 
03.07.2017 876
 
Hallo ihr lieben^~^
Ich bin die Autorin dieser Geschichte (hm wer hätte das gedacht?!) und wollte mich nur schnell bei euch vorstellen.
Mein Name ist Fangirl. Crazy Fangirl. (oh wow diese Anspielung...)
Okay sorry schluss mit dem Quatsch, ihr seid schließlich wegen der Story hier.
Also kurze Erläuterung:

Das ist eine AU in der Connor am Leben ist.
Auch andere Umstände wurden geändert, teilweise aus persönlichen Gründen.
Zb. Evan wurde von Zoe abgewiesen (genaueres in KP 1) und er lebt allein (Erklärung ebenso in KP 1).

Ich habe das Musical gesehen (nicht am Brodway *trauer*) aber es war eine...naja sagen wir teilweise schwer verständliche Aufnahme. Es kann sein, dass ich die Charaktere etwas anders rüberbringe als sie sind, wobei auch persönliche Eindrücke eine große Rolle spielen.
Z.B. wird Evan nach seinem ganzen 'Abenteuer' etwas mutiger sein und Connor zeigt etwas mehr von seiner depressiven Seite.

So nun will ich euch aber lesen lassen.
Wenn Fragen anstehen, ab damit in die Kommentare!
Über Reviews würde ich mich übrigens riesig freuen <3

Hoffentlich bis bald
Eure craycray
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Ich hatte ja keine Ahnung.

Nachdem ich meinen Selbstmord vorgetäuscht hatte wurde eine Organisation ins Leben gerufen, die Menschen helfen sollte, die meinen Wunsch teilten diese Welt entgültig zu verlassen.
Alle Welt sprach vom Connor-Projekt...
und von einem Jungen namens Evan Hansen.

Ich konnte mich nicht gut an ihn erinnern, nur war ich mir ziemlich sicher, dass wir uns ein-zwei Mal unterhalten hatten. Er schien weder mir noch sonst jemandem großartig aufgefallen zu sein und er hatte meines Wissens nicht viele Freunde. Jedenfalls hatte ich ihn, wenn ich ihm durch Zufall über den Weg gelaufen war, nie mit anderen Leuten gesehen.

Evan war immer allein gewesen.
In dieser Hinsicht ähnelten wir uns.





An diesem Abend zog ich wie so oft an einem Joint.
Einem mit vernünftigen Mary Jane versteht sich.
Ich stand irgendwie auf den Namen.
Er erinnerte mich an den einer wunderschönen Frau, die mich in die Welt des High-seins entführte.
Diese Welt war die, in der ich seit Jahren lebte.

Also saß ich an diesem Abend auf meinem zerwühlten Bett
-es wäre sowieso bald egal ob in meinem Zimmer Ordnung herrschte oder nicht- und nahm einen weiteren tiefen Zug an meinem Joint.
Ein letztes Mal in diese Welt entfliehen...
Der Rauch entfaltete sich in meiner Lunge und es dauere nicht lange, da spürte ich das vertraute Prickeln, welches tief aus meinem Inneren kam.

Mein Vorhaben machte mir keine Angst, doch trotzdem wurde ich viel ruhiger durch die Wirkung, die das Gras langsam entfaltete.
Meine Augen waren stur auf die weiße, völlig leere Wand gerichtet als ich sehnsüchtig auf das falsche Glücksgefühl wartete, doch heute blieb es aus.
Stattdessen wurde ich von der Dame, die mir heute wohl keinen Eintritt ins Paradies gewähren wollte, in hohem Bogen die harte Realität zurückbefördert.
Und die sah wirklich traurig aus...

Ich wusste weder wer ich war noch wer ich sein wollte.
Ich hatte kein gutes Verhältnis zu meiner Familie, doch das störte mich nicht großartig. Sie waren mir genauso egal wie ich ihnen.
Mich auf nichts und niemanden zu verlassen war etwas, das ich immerhin schon früh hatte lernen müssen.
Ich saß hier allein in meinem Zimmer mit einem Joint, der mich im Stich ließ wenn ich ihn am meisten brauchte.
Typisch...
Aber es war ja auch egal.

Ich griff gerade nach dem Inhalt meiner Komode -ich hatte mir schon die Medikamente, die ich aus unseren Schul-Ressourcen geklaut hatte, für eine ordentliche Überdosis, die mich sicher umbringen würde, zurechtgelegt- und war bereits im Begriff den ersten Schritt meines simplen Plans, nähmlich das ganze Zeug zu schlucken, zu spritzen und was man sonst noch alles damit tat, umzusetzen als mein Leben nochmal an mir vorrüber zog.
Doch was ich dort zu sehen bekam bestärkte mich noch in meinem Tun.

Ja, es war die richtige Entscheidung.
Ich war dieser Welt nichts schuldig.

Ich schloss die Augen und wollte dieses Leben nun endlich hinter mich bringen, doch ich stoppte erneut.
Irgendetwas sagte mir ich sollte das nicht tun.
Vorerst versuchte ich die Stimme in meinem Hinterkopf zu ignorieren, doch sie wurde so einvernehmlich, dass ich schließlich aufgab und ihr zuhörte.

Dass ich schon auf Stimmen in meinem Kopf hörte bewies mir, dass der jahrelange Drogenkonsum anscheinend doch heftigere Folgen hatte als ich gedacht hatte.
Jedenfalls hatte mir das Stimmchen ihren Plan so lange eingebläut bis ich mich schließlich darauf eingelassen hatte. Vorerst...

Wenn ich wollte konnte ich mich ja trotzdem jeder Zeit umbringen, denn den tödlichen Medikamenten-Mix steckte ich natürlich als erstes in den provisorisch gepackten Koffer. Noch ein paar Klamotten und Geld dazu und schon war ich aus dem Fenster verschwunden.

Sobald meine Eltern aufwachten würden sie meine Pin-up-Nachricht finden.
Mehr als das und die Worte 'Das Zimmer eures toten Sohnes steht leer. Macht damit was ihr wollt.' waren diese Leute mir nicht wert.

Und in der Hoffnung die Stimme hätte nicht gelogen als sie sagte, dass ich ihr für die verlängerte Lebenszeit noch danken würde, verschwand ich im Schutz der Nacht.

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Ich hoffe ihr konntet etwas Blut lecken und seid neugierig auf die Story!
Bis bald (hoffe ich >~<) und einen wunderschönen Tag noch
Eure craycray
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