Seelenband

GeschichteRomanze / P18 Slash
01.07.2017
30.09.2017
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01.07.2017 970
 
Prolog


„Du wirst schon sehen E-chan, bald hast du ganz viele neue Freunde. Der Kindergarten wird dir viel Spaß machen. Ich kann immer noch nicht glauben, dass mein Baby schon so groß ist“, flüsterte mir Mama ins Ohr und drückte mich dann fest an ihre Brust.

Ich hatte das Gefühl zu ersticken und zappelte hilflos mit meinen kleinen Händen und Füßen. Lachend ließ sie mich los und zog mir eine leichte Sommerjacke an. Meine Kindergartentasche hatte ich auf dem Rücken und gemeinsam liefen wir los.
Jedes Mal war ich erstaunt wie faszinierend die Außenwelt war. Die Autos die immer schnell an mir vorbei rauschten und so laut brummten. Mama hielt meine Hand, was ich echt doof fand, schließlich gab es so viel zu entdecken.
Aber immer wenn ich der Straße zu nahe kam, schimpfte Mama mit mir.
Am Kindergarten angekommen liefen wir ein paar steinerne Stufen hinauf. Ein Eisentor versperrte uns den Weg. Mama klingelte und kurz darauf kam eine nette Tante die aufgeregt quietschte. Ich fand es schrecklich, dass sie so laut war. Sie öffnete das Tor und ließ uns hinein. Wir standen auf einem großen Spielplatz, welcher meine Augen zum leuchten brachte.

„Heute Mittag spielen wir hier draußen, doch jetzt gehen wir erst einmal hinein Eijun“, sprach die nette Tante. Ihr Haar war lockig und sehr kurz. Dadurch dass ihr Haar die gleiche Farbe hatte, wie die von meiner Oma, war sie bestimmt auch ganz alt. Neugierig tapste ich ihr hinterher und schaute mich immer zu Mama um, die mich still lächelnd beobachtete.
Nie würde ich es zugeben, aber Mama war wirklich hübsch wenn sie lächelte.
Wir standen in einem Flur, der riesig war. Eine Treppe führte nach oben und auf jeder Seite war eine Nische in denen Jacken und Schuhe standen. Wir liefen ans andere Ende des Hauses und bogen nach rechts. Auch hier war eine Nische. Zwei Türen führten in andere Räume. Die nette Tante zeigte uns einen Platz, mit einer Bank und einem Garderobenhaken. Mama zog mir die Jacke aus und hing sie hin. Über dem Hacken war ein Bild aus Holz. Es zeigte einen Baseball, was mich sehr glücklich machte, denn ich liebte dieses Spiel.
Auch meine Schuhe wurden ausgezogen und ich bekam neue Hausschuhe an.
Danach gab mir Mama einen Kuss auf die Stirn und verabschiedete sich. Das machte mir Angst. Ich riss mich von der netten Dame los und klammerte mich an Mamas Bein.

„E-chan, mein Schatz, ich komme bald wieder, okay? Da drin sind ganz viele Kinder, mit denen du spielen kannst und heute Mittag, wenn ich fertig mit der Arbeit bin, dann hol ich dich wieder ab und du erzählst mir, was du heute gemacht hast.“ Mama lächelte mich liebevoll an und gab mir noch mal ein Küsschen.

„Aber du kommst auch wirklich wieder?“, wimmerte ich.

Sie nickte und hielt mir ihren kleinen Finger unter die Nase. Ich grinste und hackte meinen bei ihr ein. Danach ging Mama und ich wurde von der netten Dame mitgenommen.
Wir betraten den Raum und sahen viele Kinder spielen. So viel Spielzeug und so viele Blätter zum malen.
Die nette Tante rief alle Kinder kurz zu uns und stellte mich dann vor.
Schüchtern winkte ich und versteckte mich leicht hinter der netten Tante.
Danach gingen die Kinder wieder zum spielen und ich setzte mich erst mal und bekam ein Puzzle.
Ich konnte mich nicht wirklich darauf konzentrieren, denn mein Blick schweifte immer wieder zu den anderen Kindern. Ich wollte auch jemanden zum spielen haben. Leicht schmollte ich, doch dann sah ich wie ein Junge mit rosa Haaren auf mich zukam und sich neben mich setzte, ihm folgte ein größerer Junge mit blauschwarzen Haaren. Interessiert sah ich dem Lichtspiel zu, dass seine Haare immer anders anstrahlte und so mal mehr blau war oder schwarz.

„Hallo Eijun, ich bin Haruichi und das ist Satoru. Magst du mit uns spielen?“, fragte der Kleinere von beiden.

Ich nickte glücklich und räumte das Puzzle auf. Ich fand zwar das Satoru recht böse guckte, aber vielleicht legte sich das ja.
So kam es, dass wir drei unzertrennlich wurden.
Eines Tages im Kindergarten zeigte eines der Kinder sein Bild auf der Haut, es war sein Soulmark. Jeder hatte eines, ich hatte nur keine Ahnung was daran besonders war?
Dadurch entbrand eine heftige Streiterei, da jeder zu wissen glaubte warum dies wichtig sei.
Die Kindergärtnerin sorgte für Ruhe und Ordnung. Danach mussten wir in einen Stuhlkreis.

„Ihr wollt also wissen, warum ihr ein Soulmark habt? Das liebe Kinder hat den einfachen Grund, dass es irgendwo auf der Welt ein genaues Gegenstück für euch gibt. Man nennt es Seelenpartner. Wenn ihr euren Seelenpartner findet, wird euer Soulmark zum leben erwachen. Es wird sich bewegen, so wie meines.“ Sie zeigte uns an ihrem Bein ihr Soulmark. Es war eine Katze die mit einen Wollknäul spielte. Wir waren total erstaunt.

Jeder von uns schaute nach seinem Soulmark, doch bei uns bewegte sich nichts.
Die Kindergärtnerin lachte amüsiert. „Jeder wird seinen Seelenpartner finden, aber das dauert meist bis man Volljährig ist. Keiner weiß warum, aber kurz nach dem beide Partner ihr achtzehntes Lebensjahr erreichen, laufen sie sich über den Weg. Jedes Seelenpaar hat ein ganz individuelles Soulmark. Das heißt außer euch, gibt es nur noch eine Person, dass das gleiche Bild auf dem Körper trägt. Also freut euch auf den Tag, an dem ihr euren Partner findet.“

Diese Geschichte hat mich tief berührt. Mein Soulmark war eine Sonne mit vielen Schnörkeln und sie leuchtete in einem schönen Bronzeton. Wann werde ich wohl mein Gegenstück finden?










Hallo ihr Lieben,
diese FF habe ich für einen besonderen Menschen erstellt. Meine liebe Vivi!
Für dich ist diese Story und ich hoffe sie gefällt dir, genauso wie meinen anderen Lesern.
Dann wünsche ich euch nun viel Spaß und hoffe man liest sich mal ;)

Alles Liebe
Eure Honey♡♡♡
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