Experiment 35

GeschichteHorror, Sci-Fi / P18
Bolivar Trask Cyclops / Scott Summers Nightcrawler / Kurt Wagner OC (Own Character) Storm / Ororo Munroe Wolverine
30.06.2017
18.09.2017
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Es war sehr früh im brasilianischen Regenwald, weit weg von der nächsten Zivilisation und den nächsten Menschenseelen und um diese Zeit war es hier schon heller Tag.
Seit einigen Stunden und auch schon, wie man es halt in dieser Ecke der Welt nicht anders kannte, eine schwüle Hitze.

Jedoch nicht im Forschungskomplex das von einem Militär hier Geheim gebaut und betrieben wurde, tief in diesen Regenwald, abgeschottet von den lästigen Blicken und Einmischungen der Regierung woher der Ober Boss dieser Einrichtung her kam.

Hier konnten sie in Ruhe und ungestört ihre Forschungen fortsetzen ohne von der amerikanischen Regierung beobachtet, kontrolliert und eventuell von diesen in ihre Handlungen kompromittiert werden und von den lästigen Ethikkommissionen erst gar nicht von Anfangen.

Hier waren sie von alle dem Ungestört und ausgeschlossen.

Die Anlage worin sich diese Wissenschaftler befanden war klimatisiert und für das Equipment kam dies auch zugute und erst für die zahlreichen Mutanten die sie dort hielten, die die Wissenschaftler für ihre Experimente brauchten.

Unter den zahlreichen Mutanten die schon dort -eingesessen- hatten befand sich ein Mutant der den meisten sehr wohl bekannt war, selbst unter seiner Spezies und alle bewohnten für sie spezielle Zellen in einem abschottenden und separat angelegten Zelletrakt der Forschungsbasis.

Der Mutant um den es sich handelte, war ein Mutant der X-Men und dieser war auch der neueste -Gast- in dem Zellenblock und der blaue Mutant wurde auch gerade wach der sich auch nun in seiner -neuen- Kluft- wieder fand.

In einem weißen Krankenhausshirt mit V-Ausschbitt, einer weißen Bundhose und weißen Schlappen die seine blauen Füße die nur zwei Zehen jeweils aufwiesen umschossen und so den anderen die Etrodaktylie belasteten Füße verbargen.

„Oh...Verdammt! Wo bin ich?“ Fragte sich nun der blaue Mutant und mit dem Namen Nightcrawler.

Den Er schon seit vielen Jahren trug, sich als Er langsam erwachte und seine Augen langsam aber sich die Umgebung scannten die Er wahrnahm.

Eine Hand wanderte zu seinem schmerzenden Kopf, dessen Er sich schon lange dran gewöhnt hatte, das dieser hin und wieder brummte, seit Er 13 Jahre alt war, hatte Kurt Wagner, wie Er auch, mit bürgerlichen bzw. sein Geburtsname hieß, doch dies war etwas anderes.

„Du bist hier im wunderschönen Forschungslabor Stryker-Genetics.“ Antwortete eine Stimme aus einem Lautsprecher und nannte den Namen der Einrichtung in der Er sich befand.

Benannt nach dem Mann der dies ins Leben gerufen und errichtet hatte.

Colonel William Stryker: Millitärwissenschaftler der US Army!!

Und die Stimme die durch den Lautsprecher ertönte, arbeitete sowie Lockhard für diesen Mann, der Mutanten als Waffen -Umfunktionieren- will um mit deren Hilfe die eigentliche -Mutanten Plage- auszurotten und vielleicht diese Waffen am Ende, wen welche den Kampf gegen diese Bedrohung überlebt haben, sie den meist bietenden zu verkaufen.

„Du brauchst auch nicht auf Dumme Ideen kommen, das heißt, eventuell zu teleportieren, das nützt dir in diesem Fall nichts. Denn dein hübsches Halsband verhindert dies!“ Erklärte die Stimme weiter.

Und erst jetzt fiel dem Blauen auch etwas kaltes um seinen Hals auf, etwas kaltes und starres und sein Gesicht zeigte entsetzten aber auch Verständnislosigkeit, den ihm war auch noch immer nicht ganz klar wie Er überhaupt hier her gekommen war bzw. was Er eigentlich hier sollte??

Und vor allem wusste Er auch nicht welcher Tag und welche Uhrzeit es war den es befanden sich keine Fenster in diesem Raum noch eine Uhr konnte Kurt ausmachen, nur das einzigste was ihm klar war das seine derzeitige Unterkunft mehr als nur einem Krankenhaus ähnelte und das hasste Kurt, denn Er mochte diese Umgebung keineswegs!!, aber hatte Er gerade richtig gehört?!, mit Stryker-Genetics?!

Das Stryker war in diesem Falle eher von Bedeutung und von seinem Interesse, den Kurt hatte Gedacht das Er diesen Mann nie wieder begegnen würde, bzw. Er hatte es inständig gehofft oder auch nur dessen Namen zu hören und das letzte Mal bzw. das erste Mal dessen Begegnung, hatte so ähnlich geendet und sein ganzes Leben verändert.

Das war der Tag gewesen wo Er zu den X-Men gestoßen war und dies war vor guten 10 Jahren geschehen und damals war Kurt 23 gewesen.

Wie die Zeit doch verging, aber natürlich blieb dies eigentlich nicht ganz aus, da sie oft als X-Men gegen solche Leute antraten und nicht nur gegen die Bruderschaft und andere abtrünnige Mutanten, die im Endeffekt dieselben Ansichten wie Magneto teilten, da hatte Kurt sich aber offenbar geirrt!?

KURTS POV


„Au.....“ Entwich es mir als ich langsam aber sicher wieder zu Bewusstsein kam.

Mein Kopf jedoch dröhnte weiter und eigentlich war es etwas das mir, seit ich 13 war, nicht mehr fremd ist, doch diese Intensität war etwas anderes als die gewohnten Kopfschmerzen die mich Ein- oder Zweimal im Monat überfielen.

Nun aber fragte ich mich natürlich auch wo ich zum Teufel ich mich gerade wieder befand!?, als mein Blick sich langsam Begann zu klären und ich meinen Oberkörper von dem harten Untergrund erhob, dabei stützte ich auch meinen Kopf mit meiner Hand und realisierte das ich auch andere Kleidung trug.

Kleidung die ansonsten Patienten in Krankenhäusern zum Anziehen bekamen, ein weißes T-Shirt mit V-Ausschnitt und einer ebenso weißen Bundhose und Schlappen die auch noch an meinen Füßen waren.

Meine Füße die wirklich kein normaler Mensch hatte, den meine Hände sowie Füße waren von einem Gendeffekt gezeichnet, Etrodaktylie!!, wie es der Professor mir einmal erklärt hatte, den immerhin war der Professor oder wie Er eigentlich hieß, Charles Francis Xavier, ein Professor der Genetik auch.

Ob Er daher seinen Mutanten Namen, der auch gleichzeitig sein eigentlicher Akademischer Grad auch war, herkam?!, hatte Er mir jedoch nicht verraten, aber es war eigentlich auch nicht meine Sache.

Aber im Institut war ich nun definitiv nicht mehr, das stand ohne Zweifel fest!!, doch wo ich mich befand??........da hatte ich keinerlei Ahnung und hier in diesem sterilen Raum waren nicht einmal Fenster um nach der Tageszeit zu sehen, um den Sonnenstand zur Hilfe zu nehmen um eine eventuelle Abschätzung der Zeit vor zu nehmen, sowie war auch keine Uhr hier, wie ich bedauerlicherweise feststellen musste.

So konnte ich nicht einmal sagen wie lange ich schon hier war oder gar geschlafen hatte, wenn man es so nennen sollte?!

Auch nun wurde auch jetzt eine gerade gestellte Frage beantwortet von einer leicht verzerrten Stimme die über einen Lautsprecher zu kommen schien und ich sah mich hastig um um diese eventuelle Quelle ausfindig machen zu können doch fand ich nichts.

Hatte ich gerade richtig gehört??, Stryker!?

Für einen Moment verkrampfte ich mich und mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen, ich hatte gehofft diesen Mann bzw. diesen Namen niemals wieder hören zu müssen, nachdem was Er mir angetan hatte und so mein Leben gänzlich verändert hatte.

Vor 10 Jahren, vor 10 Jahren war ich in einer ähnlichen Lage gewesen wie diese hier und damals hatte ich auch gehofft gehabt es würde sich niemals wiederholen und dieser Stryker, hatte es geschafft mir damals vorzumachen das Amanda, meine erste große Liebe und meine Adoptivschwester im Zirkus, mich Liebte.

Sie war die Tochter meiner Ziehmutter Margalie die mich gefunden und aufgezogen hatte, bis zu jendem Tag als Stryker meinen Weg kreuzte.

Eigentlich hätte ich es ja merken müssen, das eine Illusion meine damaligen Träume und Hoffnung, Amanda endlich für mich zu haben und das diese mir endlich gestand zu Lieben, Verantwortlich dafür gewesen war?!, aber ich war Blauäugig und Naiv gewesen!!

Die Erfüllung meiner Wünsche hatte mich zu dem Zeitpunkt Blind gemacht, ich hatte schlicht die Gefahr nicht erkannt die Begann sich über meinen Kopf zusammen zu brauen.

Zu dem Zeitpunkt passte die Redensart sehr gut auf mich das -Liebe Blind macht-!!

Ansonsten wäre sicherlich vieles anders gekommen?!, vermutlich wäre ich niemals den X-Men begegnet und hätte mich ihnen angeschlossen und würde noch immer als Freak im Zirkus GEHLHAAR, Kunststücke vorführen?!

Doch das positive was aus der ganzen Sache entstanden war, ist das ich dort eine neue Familie gefunden hatte und eine die mich wirklich Liebte, so wie ich war, bzw. gerade weil ich so war wie ich bin?!

Ororo Munroe oder wie die meisten Sie auch nannten und wie sich selber den Mutanten Namen gegeben hatte, STORM und dieser Name beschrieb sehr gut ihre Kräfte als Mutantin.

Sie konnte das Wetter kontrollieren und diesem ihren Willen aufzwingen, so war nichts und niemand vor ihr gefeit und diese unbeschreibliche Göttin der Naturgewalten war meine Liebe, Sie hatte sich für mich entschieden.

Es gab noch immer Momente wo ich mir es einfach einredete es wäre nicht Real das Storm mich zu ihrem Geliebten gemacht hatte, aber vermutlich wegen der Tatsache was mit Amanda und vor so vielen Jahren geschehen war?!

Ich hingegen hatte den Mutanten Namen: NIGHTCRAWLER, doch wie viele andere meiner Mutanten Brüdern und Schwestern habe ich ihn mir nicht selbst ausgesucht sondern hatte ihn von meiner Ziehmutter Margalie bekommen, aber dennoch passte Er.

Er beschrieb eine Eigenart von mir, die ich aber eher als ein Teil meiner Mutation ansah, denn wer spazierte schon jede Nacht umher weil Er nur 4 Stunden Schlaf benötigte?!

„Ein Forschungslabor? Welche kranken Ideen habt ihr jetzt wieder mit mir vor?“ Fauchte ich nun darauf und ich klang nicht sonderlich erfreut, was eigentlich auch verständlich war?!, wenn man die Vergangenheit und dem letzten Zusammentreffen von Stryker und seinen Leuten bedachte?!

Aber als die Stimme es ansprach fiel mir auch erst jetzt wirklich den starren und kalten Metallring um meinen Hals auf.

So ein verdammter Mist!!

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Das der blaue Mutant durch die Nachricht, wo Er sich gerade befand und das Kurt seine Kräfte nicht nutzen konnte um dem bevorstehenden Schicksal zu entrinnen, sich wie ein wildes Tier aufführte, überraschte die Wissenschaftler nicht.

Denn immerhin kannten Sie den Mutanten der X-Men, vor allem aber Bolivar Trask und Stryker konnte auch ein Lied, von der Begegnung mit dem Blauen, singen.

Und eigentlich kannten sie auch jeden Mutanten den sie in den Zellentrakt eingepfercht und eingesperrt hatten, denn nur so konnten sie die jenigen Auswählen die für sie in Frage bzw. wer für die Experimente in Frage käme und so war es auch bei Kurt gewesen.

Bei ihm war aber schon der Vorteil, wohl aber eher Nachteil, das Stryker ihn schon kannte und so an Bolivar weiter gegeben hatte die Informationen.

Nur waren einige Daten veraltet oder neu Nachzuholen, ansonsten hätten sie den Blauen schon etlichen Jahren früher eingefangen und nicht erst jetzt, nach 10 Jahren des letzten Aufeinandertreffens von Stryker und Wagner.
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