Drum prüfet wer sich ewig bindet

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
A.D.A Alexandra Cabot A.D.A Casey Novak Detective Olivia Benson OC (Own Character)
29.06.2017
09.09.2017
14
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29.06.2017 3.018
 
Gegenwart….

Serena sah auf die geschlossene zweiflüglige weiße Tür vor sich. Ihr Herz schlug schnell und heftig, als sie daran dachte, was auf der anderen Seite dieser Tür auf sie wartete. Ihre Hände waren schweißnass und sie zitterten leicht.

„Ganz ruhig, Southerlyn. Du schaffst das. Das haben schon viele andere vor dir geschafft.“ flüsterte ihre innere Stimme in ihrem Kopf.

Sie schloss die Augen und atmete tief ein und aus. Eine Hand legte sich sanft auf ihre Schulter.

„Es ist Zeit, Serena. Man wartet sicherlich schon ungeduldig auf uns.“

Serena öffnete ihre Augen und blickte in die hellblauen Augen ihres Vaters, der sie lächelnd und mit ungeweinten Tränen in den Augenwinkeln ansah. Die Blonde nickte und ihr Vater griff an den Türknauf. Als sich die weiße Tür öffnete füllte sich ihr Herz mit vielen überschwänglichen Gefühlen und ihre Knie zitterten. Untätig einen einzigen Schritt zu wagen schossen unzählige Bilder aus den letzten Monaten durch ihren Kopf…

12 Monate zuvor….

„Ist das wirklich dein Ernst, Carmichael?“ Serena sah ihre Freundin skeptisch an. „Du glaubst wirklich, dass deine Dallas Cowboys eine Chance gegen die New York Giants haben?“

Die Bundesanwältin setzte sich eine blaue Cap mit einem weiß-blau bestickten Stern auf.

„Aber sicher, Schätzchen. Ihr habt nicht den Hauch einer Chance!“

„Niemals. Ihr werdet klanglos untergehen.“ Serena zog sich ein Trikot der New York Giants über den Kopf. Es war blau und mit der Nummer 00 und ‚Southerlyn‘ als Name auf dem Rücken.

Abbie ging auf ihre Freundin zu und nahm sie sanft in den Arm. Sie sah die Blonde verführerisch an.

„Lass uns wetten. Wenn die Giants gewinnen, dann darfst du mein Lieblingsshirt aus unserem gemeinsamen Schrank entfernen und entsorgen.“

Serena grinste breit. „Du meinst das Golf-T-Shirt von deiner Uni? Das mit den 18 Löchern?“

Abbie nickte schmunzelnd. „Aber wenn die Cowboys gewinnen, dann darf ich dir dieses unmögliche Trikot vom Leib reißen.“

Die Blonde hob eine Augenbraue und überlegte für ein paar Sekunden. Doch die Chance, dass sie nach monatelangem Kampf mit der Bundesanwältin endlich das hässliche T-Shirt entsorgen kann ließ sie langsam nicken.

Serena küsste die Brünette und gab ihr einen Klaps auf den Po.

„Okay, Carmichael. Und jetzt schwing deinen süßen Hintern, sonst fängt das Spiel ohne uns an.“

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Eine gute Stunde später kamen sie am Stadion in New Jersey an, wo sie bereits von ihren Freunden Casey und Samantha erwartet wurden.

„Na endlich!“ begrüßte Casey die beiden. „Alex und Liv sind bereits drin.“

Sam hakte sich bei Serena unter und führte sie zum Eingang des Stadions. Sie lachten und unterhielten sich, als hätten sie sich schon ewig nicht mehr gesehen. Casey und Abbie folgten mit ein oder zwei Metern Abstand.

„Und? Bist du nervös?“ fragte Casey die Brünette grinsend.

„Wegen dem Spiel? Naah. Die Cowboys werden mit Sicherheit gewinnen.“ Abbie grinste und bekam einen Stoß in die Rippen.

„Ich meine wegen dem anderen, du Nuss.“ Casey grinste die Ältere an.

Abbie grinste und nickte leicht. „Auch wenn man es mir nicht ansieht, aber ich bin tierisch nervös. Ich hoffe, alles läuft wie geplant. Hast du…?“

Casey nickte und klopfte auf ihre Hosentasche vorne. „Hier… alles wird gut laufen, Abs.“

Sie schlossen an der Eingangskontrolle zu ihren Partnerinnen auf und gemeinsam betraten sie das Stadion. Sam führte Serena jedoch nicht zu ihren normalen Plätzen sondern Richtung VIP-Bereich.

„Ähm… du weißt schon, dass unsere Plätze in der anderen Richtung liegen?“ fragte Serena die Rothaarige.

Sam nickte. „Aber Alex hatte andere Pläne. Wenn sie schon gezwungen ist ein Footballspiel anzuschauen, dann wollte sie es auf ihre Weise machen und hat unseren Karten ein VIP-Upgrade verpasst.“

Serena schüttelte den Kopf. „Sie ist verrückt! Nur weil sie kein Football mag, gibt sie so viel Geld dafür aus? Ich werde unsere Prinzessin nie verstehen!“

Casey und Abbie tauschten einen kurzen Blick aus und fingen an zu grinsen. Sie gingen zu einem Aufzug, ihre Karten wurden erneut kontrolliert und dann gewährte man ihnen Zugang zum Fahrstuhl. Die kurze Fahrt verbrachten sie schweigend, jeder mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt. Als sich die Tür öffnete traten sie in den Vorraum der VIP-Logen. Ein kleiner brauner Blitz rannte auf sie zu und sprang dann in Abbies gerade noch rechtzeitig geöffnete Arme.

„Hey, kleiner Mann, wo willst du denn hin?“ fragte die Bundesanwältin und drückte dem braunhaarigen Jungen einen Kuss auf die Wange.

Dieser grinste und zappelte, damit er die anderen ebenfalls begrüßen konnte. Abbie reichte ihn weiter an Serena. Diese herzte ihn und übergab ihn dann an Casey und Sam. Als er seine Portion Begrüßungsbussis abgeholt hatte, rannte er zurück zu seinen Müttern. Diese standen vor einem großen Fenster, mit einem Kinderbuggy neben sich. Darin ein kleines blondes Mädchen, das ebenfalls anfing zu zappeln, als es die Frauen erkannte.

„Hey, Süße!“ Sam kniete sich neben den Wagen und nahm die Kleine in den Arm, um sie zu drücken. Die Erwachsenen begrüßten sich ebenfalls herzlich und es gab erst einmal ein großes Hallo. Im Augenwinkel konnte Olivia gerade noch erkennen, wie Noah, nach etwas greifen wollte.

„Noah, nein!“ Sie sprang zu ihm und brachte das Glas, nach welchem der Junge greifen wollte in Sicherheit. Dann hob sie ihn hoch und trug ihn zurück zur Gruppe.  

Die anderen kicherten. „Er ist schon eine Handvoll, hm?“ fragte Serena.

Olivia und Alex nickten. Sie wirkten etwas erschöpft, aber das ist kein Wunder mit einem Dreijährigen, der alles erkunden und entdecken wollte und einer Zweijährigen, die ihrem Bruder in nichts nachstand.

„Aber da müssen wir jetzt durch. Vielleicht wird es besser, wenn sie älter sind.“ bemerkte Alex.

Serena grinste und legte der Größeren eine Hand auf die Schulter. „Meine Mutter sagt immer ‚Kleine Kinder - kleine Sorgen. Große Kinder - große Sorgen.‘“

„Das hab ich befürchtet.“ sagte Olivia und küsste ihren Sohn auf die Schläfe. „Aber wir geben ihn nicht mehr her. Seine Adoption läuft und bald wird er auch rechtlich unser Sohn sein.“

Die anderen lächelten und gemeinsam begab man sich dann in die gebuchte VIP-Loge. Sie bestand aus einem größeren Zimmer, mit Stühlen am Fenster, um das Spiel anschauen zu können. Alex hatte bereits eine kleine Spielecke für die Kinder hergerichtet, mit Büchern und Spielsachen. Auf der anderen Seite war ein kleines Büffet mit Fingerfood und Getränken aufgebaut. Ein Esstisch stand ebenfalls in der Nähe des Fensters, doch ein direkter Blick auf das Spielfeld war von dort nicht möglich. Aber ein großer Bildschirm übertrug alles, was auf dem Feld passierte, direkt in die Loge.

„Ich werde verrückt.“ murmelte Serena, als sie eintrat. „Alex, du bist wahnsinnig. So ein Aufwand, nur für uns?“

Die Blonde zuckte grinsend mit den Schultern und sah kurz zu Abbie. Diese nickte ihr verschwörerisch zu. Serena stand am Fenster und besah sich das Stadion. Die anderen verteilten sich im Raum und bedienten sich vom Büffet oder setzten sich auf einen der Sitze. Abbie trat hinter ihre Freundin und schlang ihre Arme von hinten um sie. Serena lächelte. Sie liebte es Abbie so zu spüren. Warmer Atem kitzelte ihr Ohr.

„Ich kann es kaum erwarten, dir dieses schreckliche Trikot auszuziehen. Schade, dass wir hier nicht alleine sind. Sonst könnten  wir…“ flüsterte die Bundesanwältin in das Ohr der Blonden.

„Abbie!“ unterbrach Serena sie und schlug ihr sanft auf den Arm. „Du bist unmöglich.“

Die Brünette grinste. „Aber du liebst mich!“ war ihre Antwort, als sie der Blonden vor sich einen sanften Kuss auf die Wange gab.

Diese drehte sich in Abbies Armen und sah ihr in die dunkelbraunen Augen. „Ich liebe dich, wenn du unmöglich bist. Ich liebe dich, wenn du peinlich bist. Ich liebe dich sogar, wenn du diese blöde Kappe trägst!“ Sie küsste Abbie zärtlich und lange, bis sie von einem Räuspern neben sich gestört wurden.

Casey stand neben ihnen mit einem Bier in der einen und einem vollen Teller in der anderen Hand. Sie sah die beiden mit einem vorwurfsvollen Blick an.

„Hier sind Kinder anwesend. Reißt euch zusammen.“ bemerkte die Rotblonde trocken und zwängte sich an Serena und Abbie vorbei zu einem der Sitze vor dem Fenster.

Diese antworteten gemeinsam: „Halt die Klappe, Novak!“

Sam kicherte und folgte dem Beispiel ihrer Freundin mit einer Limonade in der Hand. Olivia und Alex setzten die Kinder an den Tisch und zogen ihnen jeweils einen Latz an, ehe sie eine kleine Auswahl des Essens für Ava und Noah an den Tisch brachten. Gemeinsam aßen sie Chicken Wings, Sandwiches, Salat und ähnliches. Die Kinder aßen begeistert die Sachen, die es zuhause eher selten gab. Olivia und Alex hatten alle Hände voll zu tun, dass kein Essen auf den Boden geworfen, keine Grimassen beim Essen gezogen und nicht versucht wurde aus dem Hochsitz herauszuklettern.

Serena kam zu ihnen und unterstützte sie dabei, damit wenigstens eine von ihnen auch mal die Chance  hatte etwas zu essen. Sie setzte sich neben Ava und sah sie lächelnd an.

„Sag mal, bist du schon wieder gewachsen? Letzte Woche warst du noch soooooo klein!“ Die Blonde zeigte eine Größe mit ihren Händen an.

„Neinneinneinneinnein!“ kreischte Ava lachend.

„Dochdochdochdoch!“ antwortete Serena und fing eine Pommes auf, die gerade aus Avas Hand fallen wollte.

„Ich groß!“ rief Noah und Serena grinste ihn an.

„Ja Schätzchen, du bist auch schon sehr groß. Bald bis du größer als Tante Sam!“ antwortete sie ihm.

„Hey! Das habe ich gehört!“ rief die Rothaarige von vorne und drehte sich um. „Wehe du wirst größer als ich, Noah. Dann muss ich Schuhe mit Absätze tragen!“

Die anderen kicherten, wussten sie doch um die Tatsache, dass Sam als Ärztin diese Art von Schuhwerk nicht wirklich leiden konnte und Alex und Serena oft dafür kritisierte. Obwohl man genug davon in Sams Schrank zuhause finden konnte.

Olivia strich ihrem Sohn über den Kopf. „Hör nicht auf Tante Sam. Sie hat nur Angst, dass sie bald wieder die Kleinste ist in dieser Runde.“ So überbrückten sie noch die restliche Wartezeit bis zum Anpfiff des Spiels.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Alex saß mit den Kindern in der Spielecke und las den beiden eine Geschichte vor. Die anderen fünf Frauen saßen unruhig am Fenster und jubelten, als der erste Kick zur Eröffnung des Spiels stattfand. Sie feuerten die Spieler an und schon bald waren sie in dem spannenden Spiel gefesselt. Alex legte das Buch zur Seite und erkannte, dass ihre Kinder beide auf der großen Decke liegend eingeschlafen waren. Sie stand vorsichtig auf und blickte zum Monitor. Die New York Giants führten, Mitte des zweiten Viertels, mit 3 Punkten.

Die Anwältin ging, von den anderen unbemerkt zur Tür der Loge. Dahinter wartete bereits eine junge Frau auf Alex. Die Blonde schloss die Tür hinter sich.

„Ist alles bereit?“ fragte sie die junge Frau. Diese nickte.

„Die Zuschauer auf der Tribüne sind instruiert?“ fragte Alex ab. Wieder ein Nicken der jungen Frau.

„Die Technik hat den Film, der gezeigt werden soll?“ ging Alex eine interne Checkliste durch.

„Alle wissen Bescheid, Miss Cabot. Und jeder ist auf seiner Position.“ Nancy, so der Name der jungen Frau, schaltete ihr Headset ein und gab ein paar Kommandos weiter.

„Achtung, nur noch vier Minuten im zweiten Viertel. Sobald die Cheerleader auf dem Platz sind startet der Film. Die Luftballons sind bereit?“ fragte sie ab. Nach ein paar Sekunden Stille hob sie den Daumen und zeigte diesen der Anwältin.

„Okay, dann lasst uns die romantischte Halbzeitshow starten, die dieses Stadion je gesehen hat.“ Nancy setzte sich in Bewegung zum Technikraum und Alex ging.

Casey und Abbie holten sich kurz vor Ende des zweiten Viertels noch ein Bier. Die Brünette atmete ein paar Mal tief ein und nahm von Casey einen kleinen Gegenstand entgegen, den sie fest in ihrer Hand versteckt  hielt. Alex deutete einem Kellner mit einem Nicken an im Hintergrund eine Flasche Champagner zu öffnen, die nur für diesen Augenblick von Alex geordert worden war. Olivia und Sam standen ebenfalls auf, als das Ende des Viertels durch ein akustisches Signal angezeigt wurde.

Abbie setzte sich neben Serena, die aufgrund der Führung ihrer Mannschaft, bester Laune war. Sie grinste Abbie an und streichelte ihr die Wange. Doch ehe sie eine Bemerkung über die Qualität der Dallas Cowboys loswerden konnte sah sie wie Abbie lächelnd auf die große Leinwand im Stadion starrte.

Serenas Lieblingslied war zu hören, ‚A moment like this‘ von Kelly Clarkson. Die Blonde folgte Abbies Blick. Ihr Herz setzte aus, als ein Bild von ihr über den Bildschirm flimmerte. Dieses verschwand langsam und ein neues erschien, Serena lachend auf einer Party bei Abbies Eltern. Passend zum Text des Liedes waren immer mehr Bilder auf dem  Bildschirm von Serena in unterschiedlichen Situationen zu sehen.

What if I told you
It was all meant to be
Would you believe me,
Would you agree
It's almost that feelin'
That we've met before
So tell me that you don't think I'm crazy
When I tell you love has come here and now...

Nun erschienen Bilder von ihr und Abbie, die von ihren Freunden und Familien aufgenommen worden waren. Arm in Arm, sich anlächelnd oder auch mal diskutierend. Gemeinsam in Abendkleider oder in Football-Trikots. Serena begriff nicht, was hier eigentlich gerade passierte. Sie war so überrascht, woher diese ganzen Bilder kamen, die sie teilweise selbst noch nicht einmal kannte.

A moment like this
Some people wait a lifetime,
For a moment like this
Some people search forever,
For that one special kiss
Oh, I can't believe it's happening to me
Some people wait a lifetime,
For a moment like this

Als der Refrain einsetzte, kamen mehrere romantische Bilder von Abbie und Serena auf den Bildschirm. Bei einem Kuss, Hand in Hand oder sich verliebt anschauend. Ein entferntes Jubeln war von den Zuschauern im Stadion durch die Scheibe zu hören.
Everything changes
But beauty remains
Something so tender
I can't explain
Well I maybe dreamin'
But 'till I awake
Can we make this dream last forever
And I'll cherish all the love we share

Serena schnappte hörbar nach Luft, als sie zusah, wie die Cheerleader auf dem Rasen ein großes Herz bildeten. Auf der gegenüberliegenden Tribüne hoben die Zuschauer Schilder hoch, die zusammengesetzt die Schrift ‚Serena & Abbie forever‘ bildeten. Mit Tränen in den Augen lauschte sie erneut dem Refrain und Bilder von Serena und Abbie zusammen mit ihren Freunden und Familien erschienen. Kinder auf dem Arm tragend. Bei eine Barbecue beide mit Schürzen bekleidet und Grillbesteck bewaffnet. Serena lachte, als sie dieses Bild sah und ihre Tränen liefen vor Rührung über ihre Wangen.

For a moment like this
Some people wait a lifetime,
For a moment like this
Some people search forever,
For that one special kiss
Oh, I can't believe it's happening to me
Some people wait a lifetime,
For a moment like this

Abbie stand nach dem Refrain auf und kniete sich vor Serena hin. Die Zuschauer auf der Tribüne drehten ihre Schilder und darauf war nun zu lesen ‚Will you marry me?‘ Die Blonde sah ungläubig von den Zuschauern, zum Bildschirm. Dort erkannte sie die gleiche Frage. Sie sah zu Abbie, die mit ebenfalls feuchten Augen vor ihr kniete. Die Brünette konnte kaum Worte finden und ließ deshalb das Lied für sich sprechen.
Could this be the greatest love of all
I wanna know that you will catch me when I fall
So let me tell you this...
Some people wait a lifetime

For a moment like this
Some people wait a lifetime,
For a moment like this
Some people search forever,
For that one special kiss
Oh, I can't believe it's happening to me
Some people wait a lifetime,
For a moment like this

Oh, like this oh, I can't believe it's happening to me.

Some people wait a lifetime,
For a moment like this.


Auf der Leinwand erschien nun das Bild live aus der VIP-Loge, doch Serena hatte in diesem Moment nur Augen für Abbie. Diese schluckte und unterdrückte ihre Tränen so gut es ging. Bevor das Lied zum Ende kam atmete Abbie nochmals tief durch. „Serena, du bist das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist. Du bist die Frau, mit der ich alt werden will. Du bist der Grund, warum mein Herz schneller schlägt sobald du den Raum betrittst, und gemäß  meinem Kardiologen ist das ein ganz sicheres Zeichen, dass du mir wirklich gut tust.“

Serena lachte kurz auf und wischte sich eine Träne aus dem Gesicht.

„Ich liebe dich, mein Engel. Und nachdem ich bei deinem Vater um deine Hand angehalten habe, und er mir meine dabei fast gebrochen hätte möchte ich nun dich fragen. Serena Southerlyn, willst du meine Frau werden?“

Abbie hielt eine kleine geöffnete Box hoch, mit einem Diamantring in der Mitte. Die Blonde war so überwältigt von dem ganzen Aufwand, den Abbie für diesen Augenblick betrieben hat. Sie trat auf Abbie zu und nahm deren Gesicht zwischen ihre Hände. Sie nickte und brachte nur ein leises „Ja“ über ihre Lippen, ehe sie Abbie liebevoll küsste. Ein Jubel im Stadion entbrannte und plötzlich schwebten mehrere hundert Herzluftballons in den Himmel.

Die Freunde applaudierten und jubelten ebenfalls bei Serenas Antwort. Der Stadionsprecher beglückwünschte das Paar zur gelungen Verlobung und zum aufwendigsten Heiratsantrag den dieses Stadion je gesehen hatte. Serena half Abbie wieder auf die Beine und sie küssten sich erneut, ehe die Brünette der Jüngeren den Ring anstecken konnte. Die Übertragung auf dem Stadionbildschirm endete und der Kameramann verließ grinsend die Loge.

„Abigail Carmichael, du bist wirklich verrückt!“ Serena wischte sich immer noch Tränen vom Gesicht und sah ihre Freundin, nein ab jetzt Verlobte (!), glücklich an.

„Ja, ich bin verrückt. Nach dir, Rena.“ Abbie umarmte sie und erneut küssten sie sich glücklich.

„Darauf sollten wir anstoßen!“ rief Alex und drückte den Frisch-Verlobten je ein Glas Champagner in die Hand.

Die Blonde sah sich um. „Und ihr habt alle Bescheid gewusst oder?“ fragte sie die anderen Vier.

Als diese grinsend nickten, bedankte sie sich bei allen Anwesenden und stieß mit ihnen allen an.

„Vielen Dank für diesen unvergesslichen Tag.“

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Fortsetzung ??? Oder lieber One-shot???
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Vielen Dank im Voraus!
Eure guesswho3107
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