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Wo Licht ist, ist auch Schatten

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Het
Glaedr OC (Own Character) Oromis
27.06.2017
24.06.2022
160
471.853
65
Alle Kapitel
947 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
14.01.2022 2.357
 
Hallo liebe Leser,
es ist (noch) Freitag, also bin ich (noch) pünktlich.
Die Reviews überwältigen mich jedes Mal wieder auf’s Neue. Ich bedanke mich bei alexeragon, Aynela, Kolliy, Ijasain of Zigoola, Angvard, Yandaske Tampewats, Ijisain, AbsentTone, HakiNutzer63, Phantomdrache und Weltraumkaenguru für die Reviews zum Kapitel von letzter Woche.

Ich weiß nicht, ob es jemandem aufgefallen ist, aber ihr habt die 800-Review-Marke geknackt und ich bin sprachlos. Ich hätte niemals gedacht, dass das tatsächlich passiert. Außerdem sind wir inzwischen sogar bei über 70.000 Aufrufen.
So etwas schreit normalerweise nach einem „Oneshot zur Feier des Tages“ und ich hatte tatsächlich etwas geplant, aber leider hatte mein Zeitplan (und die blöde Uni) andere Vorstellungen. Das tut mir sehr leid.
Glaubt aber bloß nicht, dass ich so etwas übersehe. DANKE an alle, die immer noch dabei sind, die Geduld mit mir haben und sich jede Woche auf’s Neue mein Geschreibsel antun, auch wenn sie vielleicht das Pairing nicht mögen. Ihr seid die Besten!

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Kapitel 145: Kleine Differenzen

Mileny schaffte es tatsächlich, Oromis zwischen all ihren Aufgaben zu erwischen, als sie wegen einiger wichtiger Nachrichten Junji hinterherrennen musste. Sie würde drei Kreuze machen, wenn sie irgendwann endlich eine voll ausgebildete Diplomatin war und nicht mehr als Bote durch die Gänge des Ratsgebäudes geschickt werden würde. Vielleicht würde sie dann bald diejenige sein, die andere auf Botengänge schicken durfte.
Pass auf, dass du nicht in eine Wand rennst, während du vor dich hinträumst, sagte Diamila trocken.
Ich habe meine Umgebung im Griff, danke auch, erwiderte Mileny.
Sie lieferte ihre Berichte bei Junji ab, der ihr auftrug zu warten, und dann zu Aelrie ins Zimmer trat. Mileny blieb vor der Tür stehen und beobachtete die Vorbeigehenden. Als Oromis vorbeikam, nickte er ihr zur Begrüßung nur zu und öffnete einige Schritte entfernt die Tür zu seinem Arbeitszimmer. Mileny warf einen Blick auf Aelries verschlossene Tür, dann beschloss sie, die Möglichkeit zu nutzen.

„Hast du einen Moment Zeit?“, fragte sie leise, sobald sie ihren Fuß in die Tür geschoben hatte, bevor Oromis sie schließen konnte.
Oromis hob überrascht die Augenbrauen, nickte dann aber und ließ sie hinein.
„Ist alles in Ordnung?“, war seine erste Frage.
Mileny winkte ab. „Ja klar, es ist nichts passiert. Es geht nicht um die Eldunarya*.“ Wenn sich an dieser Front etwas tun würde, wären das sogar sehr gute Nachrichten. „Nein, es geht um uns.“
Oromis’ Augenbrauen wanderten noch ein Stück höher, während er sichtbar angestrengt überlegte.
Mileny deutete seinen Gesichtsausdruck richtig und musste lachen. „Ich bin nicht wütend auf dich.“
„Na ein Glück. Wenn du es wärst, wäre mir der Grund beim besten Willen nicht eingefallen.“
Mileny lächelte. „Ich bin hier, weil ich dich fragen wollte, ob es für dich in Ordnung wäre, wenn ich Dut und Gala von uns erzähle“, kam sie auf den Punkt. „Aelrie hat mir heute… gedankt, schätze ich mal, dass ich mit Vater geredet habe und er dich jetzt nicht permanent anschweigt. Offensichtlich ist die Stimmung im Rat jetzt viel besser. Das haben Dut und Gala gesehen und die beiden haben sowieso schon irgendeinen Verdacht. Und da dachte ich, da kann ich es ihnen langsam doch auch erzählen, oder? Immerhin wissen es Arthur, Auralia, Brom und ihre Drachen auch bloß. Und Vater.“

Entgegen Milenys Erwartungen schaute Oromis eher skeptisch drein. „Bist du dir sicher, dass du es ihnen jetzt schon erzählen willst? Mit dem ganzen Stress wegen Golrid und Phethi… Wollen wir nicht noch ein wenig warten? Nicht mehr lange, aber bis sich diese Aufruhr etwas gelegt hat.“
„Was hat das denn damit zu tun?“, fragte Mileny ungläubig. „Ich möchte es Dut und Gala erzählen und nicht mit einem stimmenverstärkenden Zauber durch ganz Dorú Areaba brüllen.“
„Das ist mir bewusst“, versuchte Oromis sie zu beschwichtigen. „Fakt ist, dass das ‚Geheimnis‘ bei so vielen involvierten Leuten nicht mehr lange geheim bleiben wird.“
„Aber die ‚Gefahr‘ haben wir doch schon gebannt. Und offensichtlich kann Vater sich seit heute auch wieder zusammen reißen.“
Oromis seufzte. „Es geht nicht um Vrael. Es geht darum, dass ich es in der jetzigen Situation kein bisschen gebrauchen kann, wenn die Leute meine Autorität anzweifeln.“
Mileny traute ihren Ohren kaum. „Wenn du dir darum sorgen machst, dann sollte dir klar sein, dass deine Autorität grundsätzlich angezweifelt werden wird, egal wann wir unsere Beziehung öffentlich machen.“
„Du verstehst nicht–“
Ich verstehe nicht?“, unterbrach Mileny ihn. „Oder bist du nur nicht ganz ehrlich, was deine Gründe angeht?“ Sie gab Oromis nicht die Möglichkeit, eine Antwort zu finden, sondern machte auf dem Absatz kehrt und marschierte aus dem Zimmer. Draußen lief sie fast in Junji hinein. Sie war so aufgebracht, dass sie seinen merkwürdigen Blick gar nicht bemerkte.
„Verzeiht bitte meine Abwesenheit“, sagte Mileny zu ihm. Sie konnte Oromis’ Blick im Rücken spüren, bis sie energisch die Tür hinter sich zuzog. „Was gibt es zu tun?“

~ ~ ~ ~ ~

Kaum hatte das Vrael-Problem sich neutralisiert, hatte Oromis jetzt einen anderen Streit permanent im Hinterkopf. Er arbeitete natürlich normal weiter, aber einige der anderen Altvorderen bemerkten durchaus, dass er mit den Gedanken nicht immer ganz bei der Sache war.
Warum konnte Mileny ihn nicht verstehen? Oder lag er im Unrecht? War er nicht ganz ehrlich mit sich selbst? Fakt war, dass er mehr als nur einige urteilende Blicke abbekommen würde. Das störte ihn nicht. Aber gerade jetzt, mit Golrid und Phethi und den Eldunarya konnte er es absolut nicht gebrauchen, wenn seine Kompetenz in Frage gestellt werden würde.
Vrael fragte ihn nicht, weshalb er abgelenkt war. So weit war er noch nicht. Und auch Aelrie ließ Oromis in Ruhe. Ithronel allerdings nicht.

Kurz nachdem sie beschlossen hatten, die Arbeit für den Tag zu beenden, bedeutete sie ihm, in ihr Arbeitszimmer zu kommen.
„Ist alles in Ordnung?“, fragte Ithronel, nachdem Oromis die Tür hinter sich geschlossen hatte.
„Natürlich“, erwiderte er.
Ithronel schnaubte. „Das kannst du jemand anderem erzählen. Du hast dich doch mit Vrael einigermaßen versöhnt, warum bist du jetzt wieder mürrisch und so abgelenkt?“
„Es geht mir gut“, sagte Oromis betont und wollte sich schon herumdrehen.
Ithronels anscheinend sehr kurzer Geduldsfaden riss. „Ganz offensichtlich nicht! Ich bin weder blind noch blöd! Gerade erst hast du dein Problem mit Vrael geklärt und jetzt bist du schon wieder abgelenkt! Wie oft soll ich dir noch sagen, dass das momentan absolut kontraproduktiv ist! Der Rat braucht verdammt noch mal deine gesamte Aufmerksamkeit, also sagst du mir jetzt gefälligst, was los ist!“
Oromis starrte sie überrascht und auch ein wenig erschrocken an. Es war Jahre her, dass sie ihn so angefahren hatte. Nein – da musste er sich korrigieren. Ithronel war ihn genauso angegangen, als sie herausgefunden hatte, was zwischen ihm und Mileny lief.

Er hielt das Schweigen nur noch einige Momente durch, bis er schließlich nachgab. „Ich habe mich mit Mileny gestritten.“
„Und weshalb?“
Oromis seufzte. „Wem wir was wann sagen.“
„Und das erzeugt Probleme, weil…?“, hakte Ithronel ungeduldig nach.
Oromis wollte eigentlich nicht seine Beziehungsprobleme vor Ithronel ausbreiten. Er würde schon selbst eine Lösung finden, aber er befürchtete, dass Ithronel ihn nicht nach Hause lassen würde, bevor sie die ganze Geschichte erfahren hatte.
„Ich bin der Meinung, dass wir noch ein wenig warten sollen, weil irgendwelche Idioten dann garantiert der Meinung wären, dass ich inkompetent sei und nichts im Rat zu suchen hätte“, erklärte er kurz. „Und wie du so schön sagst, wäre das momentan kontraproduktiv.“
Ithronel schnaubte erneut. „Mach dich nicht lächerlich, das wäre immer kontraproduktiv. Und du weißt genauso gut wie ich, dass das nur Gerede wäre. Am Ende wird sowieso niemand den Mut haben, dir öffentlich irgendetwas vorzuwerfen.“
Oromis hatte langsam das Gefühl, dass er auch in diesem Gespräch den Kürzeren ziehen würde.
Ithronel fuhr fort: „Ich schlage vor, dass du dich auf der Stelle zu Mileny bewegst und dich bei ihr entschuldigst. Mit den Idioten werden ihr so oder so klarkommen müssen, da könnt ihr es auch gleich hinter euch bringen. Und wenn du morgen früh wieder hier antanzt, dann wirst du gefälligst wieder voll bei unserem eigentlichen Problem sein, verstanden?“
Oromis bemerkte, dass ihm nichts anderes übrig blieb als zu nicken. Gegen Ithronel würde er nicht ankommen, das wusste er. In Momenten wie diesen wurde ihm nur zu deutlich bewusst, dass Ithronel noch ein paar Jahrhunderte älter war als er.

Irgendwer musste es mal sagen, meinte Glaedr bloß trocken.
Nicht einmal mein eigener Drache ist auf meiner Seite, knurrte Oromis.
Deine Seite ist ja auch falsch.

~ ~ ~ ~ ~

So also kam es, dass Oromis sich noch am gleichen Abend vor Milenys Haustür wiederfand und die Hand hob um anzuklopfen.
„Sie hat gerade Besuch“, sagte plötzlich eine Stimme hinter ihm.
Es war nur Oromis’ jahrelanger Übung zu verdanken, dass er nicht zusammenzuckte. Langsam drehte er sich um.
Auralia stand auf der anderen Straßenseite und hatte die Arme vor der Brust verschränkt. Aus ihrem Blick war nichts zu lesen.
„Ich weiß“, erwiderte Oromis. „Sie hat es mir erzählt.“
„Und was macht Ihr dann hier?“, fragte Auralia.
Mich entschuldigen, dachte Oromis, sagte es aber nicht laut.
Auralias Blick wanderte zwischen Oromis und der Tür hin und her, bis es ihr wie Schuppen von den Augen fiel. „Die Geheimnistuerei hat also bald ein Ende?“
Oromis nickte nur kurz.
Auf ihrem Gesicht breitete sich ein Grinsen aus, es fehlte nur noch, dass sie sich die Hände rieb. „Herzlichen Glückwunsch.“ Ihr Blick flackerte wieder zur Tür. „Ich verabschiede mich dann mal. Ich wünsche Euch viel Erfolg bei– Was auch immer Ihr hier tut.“ Sie neigte den Kopf und setzte ihren Weg zu ihrem Haus fort.

Oromis blickte ihr kurz hinterher. Milenys Freunden müsste er dann auch noch das ‚Du‘ anbieten. Zumindest im inoffiziellen Rahmen. Er klopfte endlich an der Tür.
Es dauerte nicht lange, bis Mileny die Tür öffnete. Sobald ihr Blick auf ihn fiel, wurde er eisig. Aus dem Haus drangen zwei Stimmen und an der Garderobe hingen zwei fremde Mäntel, also waren Dut und Gala offensichtlich wirklich gerade hier.
„Oromis-Elda, welch eine Ehre“, begrüßte Mileny ihn kühl, bevor er etwas sagen konnte. „ Womit kann ich Euch behilflich sein?“
„Mileny, du-“, setzte Oromis an.
„Vielleicht ist es dir nicht aufgefallen, aber ich habe gerade Besuch“, zischte Mileny leise. „Wenn du also unsere Beziehung weiterhin geheim halten willst, ist das gerade ein wirklich schlechter Zeitpunkt.“
„Können wir vielleicht reden?“, fragte Oromis unbeirrt.
„Wie wäre es mit morgen?“, entgegnete sie. „Dann ist die ‚Gefahr‘ geringer.“ Sie war schon im Begriff, die Tür vor Oromis’ Nase zuzumachen, als plötzlich ihr Besuch hinter ihr im Flur auftauchte.
Dut und Gala sahen Oromis überrascht an und begrüßten ihn höflich. An den Blicken, die sie Mileny danach zuwarfen, wurde deutlich, dass sie sehr über Oromis’ Besuch wunderten.

Oromis nutzte die Möglichkeit und schob einen Fuß in die Tür. „Kann ich bitte jetzt mit dir reden?“, fragte er eindringlich.
Mit Duts und Galas neugierigen Blicken im Rücken gab Mileny widerwillig nach. Während die Zwillinge wieder ins Wohnzimmer gingen, folgte Oromis Mileny in die Küche und schloss die Tür hinter sich.
„Wie wäre es mit Stillezaubern, damit uns auch niemand belauschen kann?“, schlug Mileny vor.
Oromis ignorierte ihren Tonfall und ihre Worte. „Es tut mir leid.“
Mileny schnaubte. „Wie kommst du denn zu der Einsicht? Wer hat dir dabei geholfen?“
„Traust du es mir nicht zu, das aus eigener Kraft zu schaffen?“, fragte Oromis in einem scherzhaften Ton, aber sie ging nicht darauf ein.
„Nach meinen Erfahrungen eher nicht.“

Gut, das habe ich verdient, musste Oromis sich eingestehen.
Ein Wunder ist geschehen, funkte Glaedr trocken dazwischen.
Hast du nicht irgendetwas anderes zu tun?
Nein, momentan nicht.

Oromis ignorierte seinen Drachen und wandte sich wieder Mileny zu. „Es war Ithronel. Sie hat mir ein wenig die Augen geöffnet.“
Mileny verschränkte die Arme vor der Brust. „Und was kannst du jetzt sehen?“
„Dass ich weder ehrlich zu dir noch zu mir war.“ Oromis machte einen kleinen Schritt auf sie zu. Er war erleichtert, dass sie nicht zurückwich. „Dass ich nicht wollte, dass wir…“ Er gestikulierte zwischen ihnen hin und her. „Dass wir es öffentlich machen, weil irgendwer mich in der derzeitigen Krise in Frage stellt, sondern… Ich genieße die Ruhe, die ich mit dir habe. Ohne irgendwelches Getuschel darüber, was wir sind, ohne dass unsere Beziehung in Frage gestellt wird, oder meine Motive… Dass nicht jedes unserer Gespräche mit Argusaugen beobachtet wird, wenn wir im Silion** zufällig miteinander sprechen. Und es wird nun einmal ziemlich lange dauern, bis wir diese Ruhe wiederhaben.“
Mileny ließ ihre Abwehrhaltung fallen, ihre Arme hingen wieder an ihrer Seite. Aufmerksam lauschte sie seinen Worten.
Oromis räusperte sich. „Und vielleicht – vielleicht – hat ein Teil von mir auch Angst, dass du bald der Meinung sein könntest, ich sei dir das Gerede nicht wert. Und ich-“

Er wurde unterbrochen, als Mileny den Abstand zwischen ihnen überbrückte und ihn umarmte. Sie barg ihr Gesicht an seinem Hals.
„Niemals“, murmelte sie gedämpft. „Darüber brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Zumindest nicht wegen irgendwelcher Gerüchte oder Getuschel oder was auch immer.“
Erleichtert legte Oromis sein Kinn auf ihrem Kopf ab und erwiderte die Umarmung. „Weswegen dann?“
Mileny zog sich so weit von ihm zurück, dass sie ihm in die Augen sehen konnte. In ihren blitzte der Schalk. „Wenn du was Dummes anstellst“, gab sie zurück.
Oromis zog eine Augenbraue hoch, die Mileny mit einem finsteren Blick bedachte. Das konnte sie immer noch nicht leiden.
„Und was ist, wenn du etwas Dummes anstellst?“
Hoheitsvoll hob Mileny das Kinn und warf dramatisch ihre Haare nach hinten. „So etwas kommt nicht vor.“
Oromis musste lachen und küsste sie. „Natürlich, wie konnte ich nur“, sagte er amüsiert.
„Ich weiß auch nicht, wie du-“

Ein Klopfen an der Küchentür unterbrach sie.
„Mileny, können wir hereinkommen?“, drang Galas Stimme durch die Tür.
Mileny blickte Oromis fragend an. Er zuckte mit den Schultern und festigte seinen Griff um ihre Mitte. „Dein Haus.“
Mileny strahlte. Sie gab ihm noch einen kurzen Kuss, bevor sie Gala zurief: „Klar, kommt rein.“
Als sich die Tür öffnete, stand Dut hinter seiner Schwester im Türrahmen. Ihm fielen fast die Augen aus dem Kopf, während Gala einfach nur mit offenem Mund die Szene anstarrte.
Dut ging zuerst das Licht auf. „Nein!“

- - - - - - -

* Eldunarí (Pl. Eldunarya) = Seelenstein, Herz der Herzen
** Silion = Ratsgebäude
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