Wo Licht ist, ist auch Schatten

GeschichteDrama, Romanze / P16
Glaedr OC (Own Character) Oromis
27.06.2017
11.10.2019
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Dieses Kapitel
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Tja, hallihallo, hier bin ich mit meinem zweiten Projekt.
Für diejenigen, die auch noch meine andere Story verfolgen, kann ich nur sagen, dass das neue Kapitel in spätestens 4 Wochen online sein wird. Für die nächsten 3 Wochen bin ich im Urlaub und kann deshalb nicht uploaden.
Dann geht noch mal ein „Sorry“ raus, weil ich das neue Kapitel gestern nicht hochgeladen habe. Diese Idee hat mir keinen Platz für andere gelassen und musste aus meinem Kopf raus ;)
Jetzt aber genug des Vorgelabers, ich wünsche euch viel Spaß mit dem 1. Kapitel!

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Kapitel 1: Ankunft

„Mist, Mist, Mist“, fluchte Mileny und rannte durch die verschlungenen Wege in der Elfenhauptstadt Ellesméra. Warum war sie auch wieder über den Büchern eingeschlafen? Lord Däedhtr würde sie umbringen! Aber das Buch war nun mal so spannend gewesen!
Mileny sah sich hektisch nach einem Versteck um und siehe da: Die Schmiede ihrer Patentante! Schnell lief sie auf das Gebäude zu und riss die Tür auf. Rhunön stand über ein paar Brocken Metall gebeugt da und sortierte sie. So wie es aussah, war dieses Metall Sternenstahl und Rhunön stellte ein neues Schwert für einen Reiter her.
Schon oft hatte Mileny ihr zugesehen und mindestens genauso oft wünschte sie sich, dass sie einmal eine Drachenreiterklinge von der Elfenschmiedin überreicht bekommen würde. Selbst Drachenreiterin zu werden... Das war ihr größter Wunsch.
Ohne aufsehen zu müssen erkannte Rhunön ihre Patentochter. „Was hast du denn dieses Mal angestellt Kleines?“ Hastig zog Mileny die Tür hinter sich zu und zuckte verlegen mit den Schultern. „Ich bin über den Büchern eingeschlafen. Sie waren so interessant. Außerdem kann mir doch keiner einen Vorwurf machen, wenn ich etwas über die Anfänge der Drachenreiter wissen will, oder?“
„Kleines, keiner darf das, aber natürlich machen es viele. Sie schämen sich dafür, dass sie mit den Drachen Krieg geführt haben, ganz einfach. Aber jetzt hör auf zu grübeln und hilf mir lieber.“ Rhunön deutete schroff auf die Metallstücke und nur zu gern sprang Mileny ihr bei. Sie liebte diese Stunden bei ihrer Patentante. Es war – es war als hätte sie eine richtige Familie. Das war einer der Gründe, warum sie sich so sehr wünschte, sie wäre eine Drachenreiterin.
Mileny wollte jemanden, dem sie bedingungslos vertrauen konnte, dem sie alles erzählen konnte und der es ihr nicht übelnahm, mitten in der Nacht ihren Gedanken zu lauschen. Der sie so akzeptierte, wie sie war.

Rhunön war die einzige, die das halbwegs tat, aber die schroffe Elfenschmiedin war nicht an viel Gesellschaft gewöhnt. Als kleines Mädchen schon hatte sie ihre Patentante nie richtig verstanden. Sie tat tagein tagaus dasselbe. Allein. Mileny hingegen wollte Abenteuer erleben. Mit jemandem an ihrer Seite, der sie verstand.
Und der Rest ihrer Familie... Ihre Mutter war bei ihrer Geburt gestorben und Mileny hatte das Gefühl, dass ihr Vater Vrael sie deswegen nicht mochte. Viel zu selten sah sie ihn, noch seltener konnte sie mit ihm reden. Er hatte als Anführer der Reiter viel zu tun, das wusste sie, aber nie hatte ein inniges Verhältnis zwischen ihnen bestanden. Vrael hatte immer nur darum gebeten, dass sie ihn verstand, aber Mileny's Verständnis war erschöpft. Nie hatte Vrael sich wirklich um sie bemüht. Nie hatte er sie wirklich akzeptiert. Lag es an ihrem Aussehen? Mileny wusste es nicht. Sie war sicher die untypischste Elfe, die je das Licht der Welt erblickt hatte. Keine Elfe hatte goldbraune Locken, das wusste sie. Sie alle hatten schwarze oder silberweiße Haare.
Und keine Elfe war so lebhaft wie sie. An manchen Tagen glaubte sie fast, dass sich die Elfen für sie schämten. Jeder akzeptierte Rhunön so wie sie war, da sie noch aus den alten Zeiten stammte und ihr Handwerk stets perfekt ausführte. So sahen sie über ihre Marotten und ihre schroffe Art hinweg.
Mileny hingegen störte. Was hatte sie zu bieten? Sie war so schön und schnell wie jede Elfe, doch das Elfenvolk wollte nur Mitglieder, die sich nahtlos in die Masse einfügten. Wenn man sich mit der Zeit selbst veränderte, sei es, dass man sich Fell wachsen ließ, wurde es als schön angesehen. Wurde man jedoch anders geboren, dann wurde man nicht akzeptiert. Und wenn man sich auch noch anders verhielt, wenn man sagte, was man dachte... Dann wurde man ausgegrenzt. Ganz besonders sie.
Sie wusste, was die anderen Elfen hinter ihrem Rücken über sie sagten. Der einzige Makel an de weißen Weste des Anführers der Drachenreiter. Die missratene Tochter des Primor Argetlam. Mit der Zeit stumpfte Mileny ab und richtete sich sogar etwas in ihrer Rolle ein. Und doch tat es jedes Mal so unglaublich weh, wenn ihr Vater sie ansah. Mit so einem distanzierten Blick. Kühl und so freundlich, wie zu jedem Fremden auch.

„Was grübelst du denn so Grashüpfer?“, riss Rhunön sie aus ihren Gedanken. Mileny schreckte hoch und besann sich wieder auf ihre Arbeit. „Nichts nichts“, versuchte sie abzuwiegeln und drehte ein Stück des Sternenstahls um.
Rhunln brummte etwas Unverständliches mit zu Schlitzen verengten Augen und wischte sich die Hände an ihrer Schürze ab. Dann nahm sie Mileny die Zange ab, legte sie ordentlich zu den anderen Werkzeuge und bedeutete ihrer Patentochter mit ihr zu kommen. Verwirrt gehorchte Mileny.
Rhunön drückte sie auf die Bank vor ihrem Haus und holte dann etwas Wasser, bevor sie Mileny scharf fixierte. „Was ist los?“ Ihr Ton duldete keinen Widerspruch.
Mileny seufzte auf, sie wusste, hier konnte sie sich nicht herausreden. Langsam drehte sie das Wasserglas in der Hand, während sie antwortete. „Rhunön, glaubst du, wenn ich eine Reiterin werde, wird – wird mein Vater mich dann endlich akzeptieren?“
Die Schmiedin seufzte schwer. „Glaub mir Kleine, ich weiß es nicht. Vrael mag ja ein guter Anführer der Reiter sein, aber er ist in Bezug auf dich ein riesengroßer Idiot. Weißt du Mileny, du solltest dich nicht durch ihn auf deinem Lebensweg beeinflussen lassen. Dir kann es egal sein, ob so ein dämlicher Drachenreiter dich gut findet so wie du bist Kleines. Die stichst heraus und ich persönlich finde das gut. Auch wenn die anderen Elfen das nicht so sehen. Du bist dadurch viel stärker als jedes einzelne dieser verzogenen Bälger, die alles vorgesetzt bekommen. Ich bemitleide sie. Niemand wird sich je an sie erinnern Mileny. Aber du, du wirst ihnen im Gedächtnis bleiben. Weil du anders bist als die anderen.“
Mileny sah auf, Dankbarkeit war ihr ins Gesicht geschrieben. „Danke Tantchen.“ Rhunön blies empört die Backen auf. „Wie oft soll ich dir noch sagen, du sollst mich nicht Tantchen nennen?“ Mileny grinste spitzbübisch. „Öfter als ich zählen konnte Tantchen. Aber ich bin die Rebellin, schon vergessen?“
Dann sprang sie enthusiastisch auf und lief wieder in die Schmiede. „Komm schon Tante Rhunön, wir haben viel Arbeit vor uns.“
Rhunön schüttelte seufzend den Kopf. Sie liebte ihre Patentochter auf ihre Weise und Mileny's Energie war einfach ansteckend. Vrael wusste wirklich nicht, was er ohne Mileny verpasste. Dieser Idiot von der Größe eines Urgals!

~ ~ ~ ~ ~

Unruhig wälzte Mileny sich hin und her. Wann brummte denn endlich diese verdammte Weckkugel? Sie war vor ein paar Wochen 20 Sommer alt geworden und durfte jetzt an den Drachenreiterprüfungen teilnehmen. Die Zeit, bis die Weckkugel endlich Geräusche von sich gab, erschien ihr elendig lang. Tausende von Gedanken schwirrten ihr durch den Kopf.
Wird ein Drache für mich schlüpfen? Wer würde dann mein Lehrer werden? Wie würde mein Vater reagieren? Und wenn gar kein Drache für mich schlüpft? Bin ich dann eine Versagerin? Was wird aus mir?
Die Weckkugel brummte und riss sie so aus ihren wirren Gedanken. Blitzschnell sprang Mileny aus dem Bett und krallte sich ihre Sachen. Hastig streifte sie sich eine hellbraune, enganliegende Hose über, dazu ein weißes Oberteil und weiche, hellbraune Stiefel. Mileny stolperte fast über den Teppich, als sie die Tür zu ihrem Schlafzimmer schwungvoll aufriss und die Treppe hinunterstürmte.
„Tante Rhunön, Tante Rhunön, es ist so weit“, rief sie und wirbelte durch die Schmiede. Dabei entdeckte sie ein frisch geschmiedetes Schwert. Es funkelte in allen Blautönen und durch die Klinge verlief ein wellenartiges Muster. Am Knauf hatte ihre Patentante einen großen Saphir eingelassen. Fasziniert betrachtete sie es, berührte das Meisterwerk jedoch nicht.
Werde ich eines Tages auch einmal so ein Schwert bekommen?, fragte Mileny sich sehnsüchtig. Vollkommen in der Betrachtung des Schwertes versunken bemerkte sie nicht, wie eine muffelige Rhunön hinter sie trat.
„Das du immer so schreien musst du Grashüpfer“, seufzte diese und Mileny machte erschrocken einen Satz zur Seite. Ihre Patentante betrachtete sie unfreundlich, aber davon ließ sich die braunhaarige Elfe schon lange nicht mehr abschrecken. Rhunön war eben so.
Die Schmiedin drängte sich an ihr vorbei und betrachtete das Schwert schon fast liebevoll. Es war quasi – ihr Kind. Sie hatte also schon ziemlich viele Kinder.
Mileny erholte sich von ihrem Schrecken und fragte neugierig: „Tantchen? Für wen ist das Schwert?“ Rhunön seufzte. „Wie oft soll ich dir noch sagen... Aber du hörst ja eh nicht auf mich. Das Schwert ist für einen Schüler, der gerade eben seine Ausbildung abgeschlossen hat und bald auf den Orden vereidigt wird. Dazu braucht er das Schwert. Der Schüler heißt übrigens Brom. Ein Mensch.“

Rhunön deckte das blaue schimmernde Schwert mit einem weißen Tuch ab und drehte sich dann mit in die Seite gestemmten Händen zu Mileny um. „Du gehst jetzt schon auf die große Lichtung Grashüpferchen. Du machst mir hier sonst noch etwas kaputt. Vielleicht kannst du die Ankunft des Schülers und seines Meisters beobachten.“
Wie elektrisiert wirbelte Mileny herum und sprintete zur Tür. Noch ein schnelles „Danke Tantchen!“ und weg war sie. Rhunön schüttelte lächelnd den Kopf. Mit so etwas konnte man sie immer locken.
Mileny rannte derweilen aufgeregt zu der großen Lichtung des Menoa-Baumes. Fast hätte sie auf ihrem Weg einen Elf umgerannt, der richtig arrogant war. Krysteon tauchte so unvermittelt vor ihr auf, dass sie zur Seite springen musste und in einem Busch landete. Bevor dieser jedoch einen beleidigenden Kommentar von sich geben konnte, war sie schon hundert Meter weiter weg.
Diesen Tag wollte sie sich nicht von Kialandí's Sohn verderben lassen.

Mileny landete auf einem Baum an der Lichtung und sah sich aufmerksam um. Noch keine Spur von den Reitern und ihren Drachen. Warten war angesagt. Die Zeit vertrieb sie sich damit, zu überlegen, wie ihr Drache wohl aussehen würde und ob er männlich oder weiblich wäre.

~ ~ ~ ~ ~

Wir werden auf der Lichtung des Menoa-Baumes landen, übermittelte Oromis seinem ehemaligen Schüler Brom. Dieser nickte, zu aufgeregt, um etwas zu sagen. Seine Drachendame Saphira war nicht so schüchtern.
Ich werde nie verstehen, was an einem Zahnstocher so toll sein soll, beschwerte sie sich. Warum verschaffst du dir mit deiner Magie nicht einfach Feueratem?
Das ist kein Zahnstocher sondern ein Drachenreiterschwert!, entgegnete Brom entgeistert. Dadurch werde ich zum vollwertigen Drachenreiter!
Wenn du denkst, nur durch so einen Zahnstocher zum Drachenreiter zu werden, dann befördere ich dich auf der Stelle nach unten und du kannst den Bäumen in Zukunft beim Wachsen zusehen!, knurrte Saphira wütend und machte in der Luft eine Rolle ohne Ankündigung. Brom jedoch erschütterte das im Moment nicht wirklich, er war so etwas gewohnt.
Leicht musste Oromis schmunzeln, als er sich erinnerte, dass er auch einmal diese Diskussion mit Glaedr geführt hatte.
Einen Unterschied gab es aber, meldete sich sein goldener Seelenbruder zu Wort.
Und der wäre?, wollte Oromis wissen.
Ich habe dich damals wirklich runtergehauen. Glaedr lachte sein Drachenlachen, während Oromis versuchte, ein empörtes Gesicht zu machen. Das gelang ihm nicht wirklich.

Da ist die Lichtung Meister!, rief Brom aufgeregt und deutete auf eine Lücke in dem dichten Blätterdach Du Weldenvardens. Die beiden Drachen steuerten die Lichtung an und landeten schließlich. Oromis und Brom stiegen ab. Sie würden zu Rhunöns Schmiede laufen, während Glaedr und Saphira die Luftvariante vorzogen.
Oromis sprang los und Brom folgte ihm, immer einen Schritt hinter ihm. Natürlich konnte Oromis nicht so schnell laufen, wie er wollte, da Brom immer noch ein Mensch war, aber für einen Menschen war sein Schüler sehr flink. Doch kurz bevor sie die Lichtung verließen, blitzte im Blätterdach eines Baumes ein Augenpaar auf. Diese Augen brannten sich in sein Gedächtnis ein, aus einem Grund, den er nicht verstand, aber er würde sich immer an die Ehrfurcht, den Neid, die Bewunderung und die Sehnsucht darin erinnern.
Er schüttelte kurz den Kopf und konzentrierte sich auf den Weg. Kurze Zeit später kam ihm ein Elf entgegen, dessen Gesicht er kannte. Krysteon war der Sohn eines Reiters namens Kialandí und leider hatte er auch viel von seinem Vater geerbt. Die Arroganz, der Egoismus und nicht zuletzt die Überzeugung, ein Drachenreiter zu werden und besser zu sein als selbst Vrael es war.

Oromis verlangsamte seine Schritte und nickte Krysteon höflich zu. Dieser hielt es jedoch nicht für nötig, als Erster das elfische Begrüßungsritual zu beginnen, obwohl er niedriger gestellt war als der Reiter des goldenen Drachen. Oromis verengte die Augen zu Schlitzen, sagte aber nichts dazu.
„Oromis, es ist mir eine Freude euch hier begrüßen zu dürfen“, sagte Krysteon in einem arroganten Tonfall. „Was verschafft mir die Ehre?“
„Mein Schüler wird zum Abschluss seiner Ausbildung sein Reiterschwert erhalten“, antwortete Oromis in neutralem Tonfall, ohne sein Missfallen über das Verhalten des jungen Elfen zu zeigen. Mit abschätzendem Blick musterte Krysteon Brom. „Es ist schön zu hören, dass der Orden wächst, auch wenn er nur Zuwachs in Form eines Menschen erhält“, sagte Krysteon verächtlich.
„Wie gut, dass du das als Mitglied des Ordens beurteilen kannst Krysteon“, sagte Oromis und warf dem Elfen einen kalten Blick zu. „Wenn du uns entschuldigen würdest, wir werden bei Rhunön erwartet.“
Ohne Kialandí's Sohn eines weiteren Blickes zu würdigen nahmen Lehrer und Schüler wieder an Tempo auf und begaben sich zu Rhunön's Schmiede.

Als sie davor stoppten, wollte Brom wissen: „Wer war das und warum hat er mich so verächtlich gemustert?“ „Sein Name ist Krysteon, er ist der Sohn Kialandí's. Er vertritt die Überzeugung, besser als alle anderen zu sein, also solltest du seine Worte nicht beachten. Aus ihnen spricht nur der Neid, dass ein Mensch es geschafft hat, ein Drachenreiter zu werden, der genauso alt ist wie er. Doch nun sollten wir Rhunön nicht länger warten lassen. Sie kann sehr ungemütlich werden.“
Oromis führte Brom in das kleine Gebäude. Augenblicklich schlug ihnen der typische Geruch einer Schmiede entgegen. Rhunön stand mit einer Schürze umgebunden und einem kleinen Hammer in der Hand an ihrem Werktisch und bearbeitete ein kleines Stück Metall, dass aussah, als wäre es reinstes Silber.
„Die Drachenreiter sind eingetroffen“, murmelte sie, ohne aufzusehen. Sie machte noch einige Schläge und legte dann Werkstück und Werkzeug beiseite. Anschließend begrüßte sie die beiden und führte sie zu dem Schwert. Oromis ließ Brom den Vortritt.

Nur zu gut erinnerte er sich an den Tag, an dem er sein Schwert überreicht bekam. Zu diesem Zeitpunkt war Rhunön noch bedeutend jünger, ihr Haar war tiefschwarz gewesen, doch die schroffe Art kennzeichnete die Elfenschmiedin damals schon aus.
Oromis beobachtete, wie Brom's Hände vor Aufregung zitterten, als Rhunön das weiße Tuch wegzog und ein tiefblaues Drachenreiterschwert darunter zum Vorschein kam. Ein wellenartiges Muster kam zum Vorschein, als Brom das Schwert nach einem fragenden Blick zu Rhunön in die Hand nahm und es schwang.
Sobald das Schwert bewegt wurde, schien es, als würde die Oberfläche eines Sees in Bewegung kommen.
Oromis überließ Brom erst einmal Rhunön und sah sich in der Schmiede um. Die grundlegende Aufteilung des Raumes änderte sich nie, jedoch sah er immer andere, perfekt gearbeitete Werkstücke.
Als die Tür sich plötzlich öffnete und eine Elfe hereinschneite, ohne zu klopfen, sah Oromis überrascht auf. Diese Augen kannte er, doch jetzt sprach nur reine Neugier aus ihnen.

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Das wäre das erste Kapitel. Hier werde ich nicht regelmäßig uploaden können, wie ich es bei meiner anderen FF wöchentlich tue, da die andere Story erst einmal im Vordergrund steht. Wer will, kann ja auch da mal reingucken, außerdem würde ich mich natürlich über Reviews freuen, egal ob sie kritisch oder lobend sind :D

Liebe Grüße
Artemis
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