Runetrust

GeschichteDrama, Romanze / P18
Loki Maddy
26.06.2017
20.07.2017
3
2052
1
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Hallo zusammen,
Ich habe vor ein paar Wochen wieder einmal meine Ausgabe von Runemarks zu Hand genommen und liebe das Buch immer noch, wie beim ersten Mal lesen. Ich habe schon damals mein Herz an Loki verloren und wollte jetzt mal versuchen, meine Version einer Fortsetzung zu schreiben.
Diese Geschichte spielt nach Runemarks bzw Feuervolk, ich nehme auch Bezug auf The Gospel of Loki. Runelight habe ich noch nicht gelesen, werde euch da also garantiert nicht spoilern, und wäre euch dankbar, wenn ihr umgekehrt mich nicht spoilert ;)
Genug geredet:
Ich hoffe euch gefällt die Geschichte und würde mich sehr über Reviews freuen.
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Prolog:

Mittelwelt

Adam Scattergood verließ den Hügel auf dem selben Weg auf dem er ihn betreten hatte: Durch das, noch immer weit offen stehende Pferdeauge. Im Freien suchte er Schutz hinter einigen niedrigen Büschen und atmete erst einmal tief durch. Es war ihm geglückt. Er war entwischt. Die Schwachköpfe da unten hatten vermutlich noch nichtmal bemerkt, dass er verschwunden war - Er war ja nur der unbedeutende Gehilfe des toten Pfarrers. Ein bösartiges Lächeln spielte um seine schmalen Lippen. Sie würden schon noch sehen, was sie davon hatten ihn zu unterschätzen. Ihre Arroganz würde sie teuer zu stehen kommen.
Er würde in sein Dorf zurückkehren und warten.
Früher oder später, so flüsterte die kleine Stimme in seinem Hinterkopf ihm zu, würde das Smith-Mädel sich dort wieder zeigen. Und dann wäre es Zeit für seine Rache. Er würde sie zahlen lassen für alles, was sie und ihre verkommenen Verbündeten ihm angetan hatten - Allen voran Hundsstern. Warum hatte er ihn nicht vernichtet als er die Gelegenheit dazu gehabt hatte? Doch auch an ihm würde er Rache nehmen und ihm das narbige Grinsen aus der Visage wischen.  Und dann würden ihm alle neun Welten zu Füßen liegen. Endlich bekäme er was ihm rechtmäßig zustand.
Er stand auf, klopfte sich den Staub von den Kleidern und machte sich auf den Weg in Richtung des armseligen Dörfchens, dass Adam 16 Jahre lang sein zu Hause genannt hatte.
Er würde warten…