Was wäre wenn...

von -DarkRose
OneshotFreundschaft / P12
Cat Valentine Jade West OC (Own Character) Tori Vega
23.06.2017
23.06.2017
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Warum nicht Tori ???


Man jetzt war ich wirklich schon so tief gesunken. Ich sitze hier und langweile mich. Was meine Freundin wohl gerad machte. Jetzt haben wir schon Samstag, und ich habe wohl nichts  Besseres zu tun, als hier zu sitzen und sinnlos in den Fernseher zu starren.

Warum hatte ich nicht Jades Einladung angenommen?

Sie wollte heute ins Karaokie Dokie um sich an jemanden zu rächen. So gern ich es auch mochte zu zusehen, wie sie jemanden quält, so hatte ich mich doch dagegen entschieden.

Wieso eigentlich? Wieso sage ich meiner besten Freundin ab, nur um dann alleine vor dem öden Fernseher zu hocken und mir die 4. Wiederholung von Pitch Perfect anzusehen?

Ich kannte die Lieder doch so oder so schon auswendig.

Außerdem bekam ich so oder so nie viel von dem Film mit, weil ich unentwegt am Singen war. Ich hätte doch mit ihr mitgehen sollen.

Ein prüfender Blick auf meine Uhr sagte mir, dass es gerade mal 20:30 Uhr war. Wenn ich mich beeilen würde, würde ich es vielleicht noch pünktlich schaffen. Es war immer ein fest zuzusehen, wenn jemand wegen Jade heulend wegrannte.

Schnell griff ich nach meiner Strickjacke und meinen Autoschlüssel.

Ich war schon fast zur Tür raus, als mich meine Mutter von hinten ermahnte.

„Wo willst du denn jetzt noch hin Jess?“

„Ich treffe mich mit Jade warte nicht auf mich kann spät werden.“, rief ich ihr zu, während ich das Haus schon längst verlassen hatte.

„Aber…“, mehr verstand ich schon gar nicht mehr, da mein aufheulender Motor ihren Ruf übertönte.

Ich wank ihr noch, als ich die Einfahrt verließ, bevor ich mich danach auf die Straße konzentrierte.



Ich brauchte zum Glück nicht lange, um diese Karaoke Bar zu finden, lag sie doch erstaunlich nahe an meinem Zuhause.

Ich betrat die Bar und reckte meinen Hals, um meine beste Freundin zu finden. Komischerweise fand ich sie leider nicht auf Anhieb.

Dies veranlasste mich dazu mich erst einmal hinzusetzen und was zu trinken zu bestellen.

Schon wenige Minuten später kam ein Kellner mit meinem Getränkt.

„ Hier bitte sehr deine Limo. Möchtest du heute Abend noch singen?“, fragte mich der hübsche Kellner.

„Danke für die Limo, aber nein ich singe nicht. Dieses Grauen würde wohl keiner lange aushalten.“, entgegnete ich ihm im nüchternen Ton. Darauf verschwand dieser wieder und ich saß wieder alleine.

Na toll jetzt sitze ich schon wieder alleine. Hätte ich das gewusst hätte ich auch zuhause bleiben können. Glücklicherweise hatte ich immer mein Notizbuch in meiner Handtasche versteckt, sodass ich immer an meinen Drehbüchern weiterschreiben konnte. Ich weiß, dass das für jeden so aussehen muss als wäre ich der totale Streber. Wer sitzt schon in einer Bar und starrt teilnahmslos in ein selbstgeschriebenes Buch? Antwort: ICH!

Als ich gerade dabei war Betty ( Eine Figur aus meinem Drehbuch) umbringen zu lassen hörte ich eine mir nur allzu bekannte Stimmt.

„Pickt euch jemanden raus, der gegen euch antritt.“

Jade. Das war eindeutig ihre Stimme. Doch worum ging es in ihrem Gespräch. Ich linste für einen kleinen Augenblick über mein Buch hinweg und sah sie mit Cat und einigen Möchtegern Schicki-Micki-Tussen. Was hat sie denn mit denen am Hut. Als ich sah, wie diese Mädchen wohl etwas in der Bar suchten vertiefte ich mich so schnell es ging wieder in mein Buch.

Ich wollte nicht dass Jade mich findet. Ich wollte so unentdeckt wie möglich bleiben.

Ich war so konzentriert darauf nicht entdeckt zu werden, als ich jemand von hinten an schupste.

„Hey hörst du schlecht?“, schrie mich eines dieser Mädchen an, mit denen Jade sich unterhalten hatte.

„Was ist?“, fragte ich sie.

„Du gehst auf die Bühne!“

WAS? Was hatte das Mädchen gerade gesagt?

„Wieso?“

„ Weil wir es so wollen und nun ab mit dir.“



Jades Sicht:



„Pickt euch jemanden raus, der gegen euch antritt.“ Das wird denen noch leidtun.

Die können nicht anders als Tori auszuwählen. Sie sieht heute sogar noch abscheulicher aus als sonst. Ich sah ihnen gerade zu wie sie mit ihrem Blick durch die Bar gingen. Ich schaute rüber zu Tori die gerade wie ein einziger Streber an ihrem Tisch mit einem Buch hockte.

Als sich unsere Blicke kreuzten schaute diese wirklich perplex auf. Der Plan hatte funktioniert so wie es aussieht. Doch auf einmal nickte sie auf einen anderen Tisch. Als ich eben diesem Blick folgte fand ich die beiden Möchtegern-Sängerinnen an einem anderen Tisch mit einem Mädchen quatschen. Und sie waren dabei nicht gerade sehr leise.

Als ich jedoch das Mädchen  an dem Tisch sah kam es mir eiskalt den Rücken runter.

Jess? Was hatte die hier zu suchen? Ich hatte sie doch nur eingeladen, weil ich wusste, dass sie es ablehnen würde. Die wollten doch nicht wirklich, dass sie gegen sie antrat.

Unauffällig sah ich sie an und gab ihr einige Zeichen, dass sie auf die Toilette kommen sollte.



Jess Sicht:



Ich wollte  ihnen gerade was sagen, als ich Jades Blick bemerkte.

Sie wollte, dass ich sie in der Toilette treffe.

„Okay. Wenn es denn unbedingt sein muss. Aber zuerst muss ich nochmal auf die Toilette. Wir sehen uns auf der Bühne.“

Ich schnappte mir mein Buch, schmiss es wieder in die Handtasche und nahm diese mit auf die Toilette.

Dort angekommen wartete Jade schon vor den Waschbecken auf mich.

„Überraschung.“, begrüßte ich sie, wobei das mehr nach einer Frage klang als nach einer Aussage.

„Überraschung?!“, schrie Jade mich fast an.

„Ist das dein Ernst Jess?“, fragte sie mich, obwohl ich wusste, dass sie keine Antwort erwartete.

„Ich wollte dir doch nur zusehen bei deiner Rache. Ich wollte doch nur die verheulten Gesichter deiner Opfer sehen.“ Irgendwie schaffte Jade es immer mir ein schlechtes Gewissen zu machen.

„Jess. Das war wirklich dumm von dir. Diese Mädchen wollen, dass du gegen sie in einem Karaoke Wettstreit antrittst. Die sollten Tori wählen und dann hätten wir es ihnen  zeigen können. Auch wenn ich es nicht gerne zugebe, aber Tori ist doch eine recht passable Sängerin, auch wenn sie nicht meine 1. Wahl gewesen wäre.

Du solltest doch nicht Teil des Plans sein, weil du doch…“

„Weil ich was Jade?“, diesmal war ich es die schrie.

„Du weißt doch, dass ich gut singen kann. Traust du mir das etwa nicht zu?“

„Nein!“

„Wie bitte Nein?“, wiederholte ich ihre Aussage.

„Nein. So war das nicht gemeint. Ich weiß doch, dass du gut singen kannst. Nur du… Du hast doch immer so deine Probleme vor Menschenmassen zu singen. Ich wollte doch nicht, dass du dich blamierst. Du bist doch meine beste Freundin.“

Ich war sprachlos. Das war total unüblich für Jade. Klar sie verteidigte mich zwar oft, doch diesmal war es was anderes.

„Jade…“, fing ich an, und nahm sie einfach in die Arme.

„Das ist glaube ich das größte was du je für mich getan hast. Doch ich glaube ich muss mich heute meiner Angst stellen. Ich werde dich nicht enttäuschen.“

„Find ich gut. Doch jetzt zu deinen Klamotten. Was hast du da an?“

„Ach das?“, fragte ich sie und nahm meine Strickjacke zwischen meine Hände.

„Das ist meine Strickjacke. Die ist echt bequem. Aber keine Sorge.“, ich zwinkerte ihr kurz zu.

„Ich hab noch was drunter. Siehst du.“ Ich öffnete meine Strickjacke und zum Vorschein kam ein schwarzes Corsagen-Top, welches ein dunkelblaues Spitzenmuster besaß.

„Okay. Das müsste gehen. Aber ich habe noch was.“, sagte sie während sie in ihrer Tasche rumwühlte. Kurz darauf hielt sie mir ihre Haarbürste entgegen.

Kurzerhand entfernte ich den Riesenhaargummi aus meinen Haaren und fing an meine Haare zu bürsten.

Als ich damit fertig war besprachen wir noch einige Dinge, wie ich einen perfekten Auftritt hinlegen würde.



Jades Sicht:



Ich hatte gerade noch mit Jess besprochen, dass sie doch erst auf der Bühne ihre Strickjacke ausziehen und ihre Haare aufmachen sollte. Außerdem sollte sie sagen, sie würde Louise Nordorf heißen. Das war der bescheuertste Name, der uns auf die schnelle eingefallen ist.

Dennoch wusste ich eins ganz genau: Sie wird der Hammer sein auf der Bühne. Das wusste ich. Ich vertraute ihr. Sie schafft das.



Jess Sicht:



Na dann wollen wir diesen Püppis mal zeigen wie man richtig singt.

Ich stand oben auf der Bühne, als mich der DJ was fragte.

„Kleine am Mikrophon, wie heißt du?“

„Louise Nordorf“

„Wow. Was für ein Name! Was willst du singen Louise?“

„Ich singe Freak the Freak Out“

„Bist du dir sicher ist eine ziemlich schwierige Nummer.“

„Ich will einfach nur singen“, unterbrach ich den DJ, woraufhin dieser den Track abspielte.



Ich wippte kurz mit bevor ich die ersten Zeilen sang.



Are you listenin'?
Hear me talk, hear me sing
Open up the door
Easy less, easy more
When you tell me to beware
Are you here,
are you there?
Is there something I should know?
Easy come, easy go

Ich entledigte mich endlich meiner Strickjacke und riss mir meinen Haargummi aus meinen Haaren, sodass diese im Takt mit der Musik mit wippen konnten.

Noddin your head
Don't hear a word I say
I can't communicate
when you wait.
Don't relate.
I try to talk to you
But you never even knew
So.what's it gonna be?
Tell me.Can you hear me? (hear me? can you hear?)

I'm so sick of it
.Your attention deficit.
Never listenYou never listen
I'm so sick of it
so i'll throw another fit
Never listenYou never listen
I scream your name!
It always stays the same.
I scream and shout!
So what I'm gonna doNow is freak the freak out.

patience running thin
running thin come again
tell me what i get
opposite opposites
show me what is real
if it breaks
does it heal
open up your ear
why you think that i'm here
keep me in the dark
are you even thinking of me
is there someone else above me
gotta know gotta know
what am i gonna do cause i cant get through to you
so whats it gonna be
tell me can you hear me
im so sick of it
your attention deficit
never listen never listen
im so sick of it
so ill thow another fit
never listen never listen
i scream your name
it always stays the same
i scream and shout
so what im gonna do now is freak the freak out
I scream your name!
It always stays the same
I scream and shout
!So what I'm gonna do now is freak the freak out.

I scream your name!
But you never listen!
But you never listen





Als ich den letzten Ton ausgesungen hatte, bemerkte ich zum ersten Mal, dass die Zuschauer mir die ganze Zeit zugejubelt und Beifall geklatscht hatten.

Ich war so froh wie nie zuvor in meinem Leben.

Freudestrahlend lief ich auf Jade zu und umarmte sie.

„Du warst grandios.“, flüsterte sie in mein Ohr.

Auch sie schloss mich Herzlich in ihre Arme.

Bis ich bemerkte, dass wir von einem weiteren Mädchen komisch angeschaut wurden. Cat war auch bei ihr.

Die beiden kamen auch gerade auf mich zu, als der Barbesitzer gerade verkündete, dass ich gewonnen hätte.

Nun kamen auch Cat und das andere Mädchen bei mir an.

„Hi Cat!“, umarmte ich sie immer noch total durcheinander.

„Hi? Und du bist?“, fragte ich die braunhaarige Fremde.

„Hi. Ich bin Tori. Woher kennst du Cat und Jade?“

„Ich bin Jess. Und diese Beiden hier sind meine besten Freundinnen.“

„Wirklich? Und warum hab ich dann noch nie was von dir gehört? Geschweige denn bei uns auf der Schule gesehen?“

„Oh Jess geht nicht auf die Hollywood Arts“, antwortete Cat mit ihrer süßen Stimme wie eh und je.

„Und das obwohl sie mehr Talent als die Hälfte der Schule hat.“, beendete Jade den Satz von Cat.

Beschämt sah ich zur Seite, wusste ich doch wohin dieses Thema führen würde.

„Und wieso nicht?“, fragte Tori weiter.

„Meine Eltern sind der Meinung, dass Sängerin, Schauspielerin oder Drehbuchautorin keine richtigen Berufe sind und dass ich meine Zeit nicht mit solchen Hirngespinsten verbringen soll.“

„Aber das ist ja furchtbar…

Wir werden deinen Eltern einfach zeigen wie gut du bist. Ich organisier ein Vorsingen bei unserer Schule. Die müssen dich aufnehmen, so wie du gerade gesungen hast. Und wenn deine Eltern sehen, dass sie dich aufnehmen denken sie vielleicht anders darüber.“

Ich haderte noch eine Weile mit mir. Letztendlich stimmte ich dann aber doch zu.

Was sollte schon schief gehen?

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Und was denkt ihr?
Die Idee kann ich auch weiter ausbauen, wenn ihr wollt ;)
Also lasst mir doch bitte ein paar Reviews da

*nett und süß lächelnd wie Cat*
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