I can´t stand the silence between us

OneshotDrama, Schmerz/Trost / P16
OC (Own Character)
20.06.2017
20.06.2017
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I CAN´T STAND THE SILENCE BETWEEN US

ACHTUNG: ICH HABE MIR DIESE KLEINE GESCHICHTE NICHT SELBST AUSGEDACHT!

Dies ist eine Übersetzung aus dem Englischen eines Scenarios, das ich auf Tumblr gefunden und übersetzt habe. Ich habe aber die Perspektive in die Ich-Erzählung umgeschrieben, damit es flüssiger zum Lesen ist, hehe.
Wie schon bei der letzten Übersetzung hab ich ein paar kleine Sachen abändern müssen, die auf jeden Fall zum guten Lesefluss beitragen werden. :D

Hier der Link zum Original:
https://taegdcl1018.tumblr.com/post/161906424953/i-cant-stand-the-silence-between-us-g-dragon

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Ich saß im Coffeeshop. Die hier herrschende warme, beruhigende Atmosphäre stand im starken Kontrast zum kalten und leicht rauen Winter außerhalb des Ladens.
Ich saß ganz hinten, eine heiße Schokolade in den Händen haltend.
Mein Handy lag vor mir auf dem Tisch, mit dem Bildschirm nach oben. Ich starrte jetzt schon zum sechsten Mal im Zehn-Minuten-Takt auf den immer noch schwarzen Bildschirm.

Er sagte, dass wir uns hier treffen würden, aber er war schon fast 20 Minuten zu spät und wenn er jetzt nicht bald auftauchte, würde ich wieder gehen.
Ich war mir nicht sicher, worüber er mit mir sprechen wollte, aber ich wusste, worüber ich mit ihm sprechen wollte.

Eigentlich sollte unsere Beziehung eine glückliche sein, gefüllt mit „Ich liebe dich“s und Umarmungen.
Ich wusste auch, dass wir es hätten schaffen können, uns gegenseitig zu lieben und für einender da zu sein. Aber traurigerweise war er nicht immer für mich da gewesen, um mich zu lieben, wie ich ihn liebte.

Er war immer nur weg.

Es war, als ob er mich nicht mehr in seiner Nähe haben wollte. Es war momentan keine Zeit für ein Comeback und ein neues Album sollte auch erst mal nicht erscheinen.
Er schien einfach nicht mehr mit mir reden zu wollen.
Ich hatte versucht, unser Problem mit ihm zu besprechen, versuchte mit ihm zu reden, wie es Erwachsene nun mal taten, aber es lief immer darauf hinaus, dass einer von uns in Tränen ausbrach.

Und noch weniger Nähe.

Der Punkt war erreicht, an dem ich mit dieser Beziehung nicht mehr umgehen konnte.
Es war wie Gift und ich konnte mir das einfach nicht mehr antun.

Ich schaute ein letztes Mal auf mein Handy. Er war 25 Minuten zu spät und meine heiße Schokolade fast alle.
Ich seufzte, schloss die Augen und versuchte die unangenehmen Gefühle, die ich für Jiyong hatte zu vertreiben.
Ich öffnete meine Augen und sah aus dem Fenster. Friedlich saß ich da, und schaute zu, wie der Schnee die Straßen bedeckte.

..ooOoo..

Jiyong trat in den Coffeeshop, und ging geradewegs an die Theke, um eine heiße Schokolade für sich zu bestellen.
Er lächelte der Dame, die seine Bestellung aufnahm zu. Dann lehnte er sich zurück und wartete auf seine Bestellung. In der Zwischenzeit scannte er den Laden ab, um das du finden, wonach er gesucht hatte.

Sie hatte den perfekten Platz gefunden, weit weg von allen anderen Besuchern.
Er lächelte, doch sie sah aus dem Fenster und sah ihn nicht. Das Licht von draußen fiel perfekt, erhellte ihr Gesicht und er dachte daran, wie sehr er sie liebte.

Er wusste, dass er in letzter Zeit nicht der beste Freund der Welt gewesen war, vor allem durch den Mist, den er kürzlich erst gebaut hatte.
Da waren einige Dinge, die sie sicherlich auch mit ihm besprechen wollte, aber dieses Thema und Gespräch zu vermeiden war wohl die beste Idee.

Die Dame an der Theke zog seine Aufmerksamkeit wieder auf sich, indem sie ihm seine Bestellung reichte. Er schenkte ihr ein kleines Lächeln, drehte sich um und verschwand in Richtung Tisch ganz hinten am Fenster.

..ooOoo..

Meine Aufmerksamkeit und innere Ruhe verflogen, als der Stuhl mir gegenüber zurückgezogen wurde. Meine Augen weiteten sich als ich Jiyong sah.
Er war wirklich gekommen und bereit zu reden. Jiyong lächelte mich an, sein spielender Unterton klang vorsichtig als er sagte: „Was? Es kommt mir vor als wärst du überrascht mich zu sehen.“

„Ehrlich gesagt,“, begann ich, mit nur wenig humorvollem Unterton in der Stimme, „bin ich überrascht, dass du wirklich aufgetaucht bist.“

„Nicht“, sagte er ausdruckslos. Seine Stimme klang jetzt streng und befehlend.
Ich hasste das. Es war dieser Ton, den er immer hatte, wenn er Anweisungen an Leute gab, die G-Dragon während seiner Arbeit nicht zugehört hatten.  

„Fang nicht damit an.“

„Worüber wolltest du dann mit mir reden?“, fragte ich.
Jiyong war leicht bestürzt über meinen scharfen Ton. So war ich noch nie zu ihm gewesen.
Es war aber auch lange her, dass wir ein richtiges Gespräch geführt hatten.

„Ich wollte nur sagen, dass ich bald ein Comeback haben werde und nicht so oft bei dir sein kann.“

Bei seinen Worten lachte ich spöttisch auf und sah auf meine heiße Schokolade, die Tasse in meinen Händen drehend. Jiyong war geschockt über meine Reaktion auf seine Worte.

„Was ist so lustig?“

„Du sagst das so, als ob du in letzter Zeit oft bei mir gewesen wärst“, murmelte ich.
Bei deinen Worten runzelte er die Stirn. Seine Augenbrauen zogen sich vor Ärger zusammen, als er mich verwirrt ansah.

„Was soll das denn bedeuten?“, fragte er.

Ich sehe ihn an, meine Augen treffen auf seine und ich sehe Wut und Verwirrung in ihnen.
Ich seufzte. Wir würden uns streiten. Das war ja klar.

„Jiyong, wann warst du das letzte Mal zuhause?“

„Vor zwei Tagen, weißt du nicht - “

„Als ich wach war oder anwesend, und mit dir reden konnte?“

Jiyong öffnete seinen Mund um zu antworten, doch schloss ihn wieder, als er sich nicht erinnern konnte. Ich stieß ein kleines humorloses Lachen aus und starrte diesmal leicht verletzt auf mein Getränk.

„Genau das ist es, was ich meine.“

„Du weißt genau, dass ich arbeiten muss“, verteidigte er sich.
„Du kannst nicht erwarten, dass ich 24/7 für dich da sein kann.“

„Ja, weiß ich doch,“ sagte ich, immer noch auf meine heiße Schokolade starrend.
Ich schloss meine Augen, mir kamen die Tränen und meine Sicht wurde verschwommen, „aber seit wann ist es Arbeit, vollkommen hacke nach Hause zu kommen? Und mit vollgekotztem T-Shirt von einer anderen?“

„Süße, sie mich an, bitte“, sagte Jiyong sanft.
Ich sah ihn an, meine Augen wässrig. Er legte die Stirn in Falten, als er sah, dass ein Ozean auf dem Vormarsch war. Aller Ärger glitt von ihm ab.

Er fühlte sich schuldig.

Er war weggewesen, und nicht immer nur für die Arbeit, ja. Es gab Zeiten, da war er wirklich wegen der Arbeit ausgegangen, aber er war bewusst länger geblieben und das hatte nichts mehr mit Arbeit zu tun gehabt.

„Ich weiß, dass ich nicht immer für dich da war, aber ich - “

„- kann mich ändern?“, beendete ich den Satz.
Er nickte und sah mich an. Ich schüttelte meinen Kopf und umschloss die Tasse mit dem noch warmen Getränk mit meinen Händen.

Stille trat ein.
Jiyong schaute mich ausdruckslos an und versuchte mein leeres Gesicht zu lesen.

„Süße, ich verspreche dir, ich werde mich ändern“, sagte er mit verzweifelter Stimme.
Ich schüttelte nur wieder meinen Kopf und wischte mir die Träne aus dem Gesicht, die mir über die Wange gelaufen war, als ich ihn angesehen hatte.
„Das sagst du immer, Jiyong. Immer. Ich weiß nicht mehr, ob ich dir noch vertrauen kann.“

Es wurde wieder Still. Jiyong hatte nicht vor, die Stille zu brechen und ich ebenso wenig.
Das war alles, was zwischen uns noch war.
Die Funkstille, ausgehend von ihm war erstickend, war schon immer erstickend gewesen, aber jetzt zog es den unausweichlichen Moment nur unnötig in die Länge.
Ich entschied, dies zu beenden.

„Ich ertrag diese Stille zwischen uns nicht mehr.“

„Du willst also nicht mehr für uns kämpfen?“, fragte Jiyong, sichtlich beleidigt.
Sein Gesicht verriet leichte Wut und Ärger, mein Gesicht war jedoch immer noch emotionslos.

„Hast du auch nicht“, schoss ich zurück.
Seine Gesichtszüge entspannten sich und er schien, wieder runterzukommen.
Er öffnete seinen Mund, um etwas zu sagen, aber ich schnitt ihm das Wort vorher ab.

„Versuch es gar nicht erst. Du liebst mich nicht so sehr, wie ich dich.“

Darauf bekam ich keine Antwort, aber die Stille reichte mir vollkommen aus. Ich nickte und schaute wieder auf meine Schokolade. Die Stille zwischen uns machte sich erneut breit.

..ooOoo..

Jiyong wollte etwas sagen, aber er wusste nicht, was.
Er wollte sagen, dass sie nicht gehen sollte, aber er war sich nicht sicher, ob es das war, was er wirklich wollte.
Er wollte sagen, dass er sie brauchte, aber er wollte sie nicht schon wieder nur benutzen. Er wusste, dass sie daran zerbrochen war.

..ooOoo..

„Ich denke, es ist das Beste, wenn wir es beenden.“ Jiyong nickte bei meinen Worten.
„Wenn es das ist, was du willst“, sagte er.

Ich nickte, immer noch auf meine Tasse starrend.
Ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen.
„Kann ich wenigstens dein Gesicht noch mal ansehen, bevor es vorbei ist?“

Ich sah zu ihm auf und schenkte ihm ein kleines, ausdrucksloses Lächeln. Meine Augen, waren immer noch wässrig, aber meine Wangen getrocknet. Er lächelte zurück. Dann stand er auf und schaute, ob er alle seine Sachen beisammenhatte.

„Leb wohl, Süße.“

„Tschüss, Yongie.“
Beim Klang des Spitznamens sah er mich ein letztes Mal traurig an. Dann nickte er mir zu, drehte sich auf seinem Absatz um, ließ mich allein zurück.
Schnell verließ er den Laden, in den kalten Winter hinein.

Er ließ mich weinend am Tisch sitzen, mit einer unberührten Tasse heißer Schokolade und einer kalten Tasse heißer Schokolade. Ich holte tief Luft, um mich zu beruhigen und sah wieder hinaus in die schneebedeckte Welt. Meine Tränen fielen wie der Schnee draußen vom Himmel, langsam und ruhig.
Ich holte erneut Luft und ließ mich in die beruhigende und friedvolle Atmosphäre des Wetters fallen.

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So meine Lieben, das war es auch schon wieder, haha.
Ich hoffe, euch hat diese kleine Übersetzung gefallen hat und ihr schaut auch bei der nächsten wieder rein. :)

Vergesst nicht, falls ihr auf Tumblr seid, das Original zu liken. ^^
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