Er dachte er träumte....

KurzgeschichteRomanze, Freundschaft / P6
Dr. Tobias M. "Toby" Curtis Happy Quinn
19.06.2017
19.06.2017
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So Leute ich weiß ihr habt länger nichts mehr von mir zu lesen bekommen. Zwei Jahre lang um genau zu sein. Dies wird sich ab sofort jedoch ändern. Ich habe mir vorgenommen wieder öfters was hochzuladen.
Wie ihr seht schreibe ich jetzt auch über Scorpion, zum einen weil ich diese Serie einfach nur liebe und zum anderen, weil die Autoren dieser Serie uns, meiner Meinung nach, so viele Szenen offen lassen, in denen so viele verschieden Theorien aufgestellt werden was wohl zw dieser und dieser Szene passiert ist oder wie die Folge weiter geht oder, oder, oder....  
Ich werde mich auch mit den Meisten dieser offenen Szenen beschäftigen und diese, wenn fertig in diesem Fandom posten, also seit gespannt und bis dahin viel Spaß beim Lesen.



Toby lag auf der Couch, in eine Decke eingekuschelt und schlief. Happy saß auf dem Stuhl gleich neben ihm. Sie hatte ihre Ellbogen auf ihre Knie gestützt, ihre Finger ineinander verschränkt und beobachtete ihn. Er sah so friedlich und entspannt aus, wie er so vor sich hin döste. Aus seinem Gesicht schienen alle Sorgen, des heutigen Tages, wie weg geblasen.
Happy liebte es ihn zu beobachten, auch wenn sie das niemals zugeben würde, und jetzt hatte sie die Gelegenheit dazu, ohne dass es Jemand bemerken würde. Alle weiteren Teammitglieder hatten sich bereits verabschiedet und sind nach Hause gefahren. Bevor Paige sich auf den Heimweg machte legte sie noch eine kleine Decke über Happy`s Schultern. Außer „Gute Nacht“ sagte sie kein Wort zu ihr. Paige wusste, dass Happy an Tobys Seite bleiben würde, bis dieser Aufwachte und Happy begrüßte es sehr, dass Paige keine Bemerkung machte.
Geschlagene drei Stunden saß sie vorn über gebeugt und beobachtete den Menschen, der ihr am meisten auf dieser Welt was bedeutete. Auch diese Tatsache hatte sie lange nicht für wahrgenommen. Sie wollte es sich lange Zeit nicht eingestehen. Eine riesige Mauer umgab sie, welche ihre gesamte Gefühlswelt mit einschloss. Doch Toby hatte sich langsam durch ihre Mauern hindurchgekämpft. Jeden Tag fällt ein weiteres Stück der Mauer. So langsam kann sie ihre Gefühle für ihn nicht mehr verstecken. Ralph gegenüber hatte sie heute zum ersten Mal laut zugegeben, dass sie sich langsam in Toby verliebte. Diese Worte lagen ihr wie Steine auf der Zunge und als sie sie endlich ausgesprochen hatte, fühlten sie sich so richtig an.
Jeden Tag musste sie an ihn denken und des Öfteren erwischte sie sich bei dem Wunsch bei ihm sein zu können, vor allem wenn sie ganz alleine zuhause saß und vor sich hin vegetierte. Immer wieder schlich Toby sich in ihre Gedanken. Sie konnte es nicht verhindern.
Während Happy so dasaß in Gedanken vertieft und Tobys Atmung zuhörend, musste sie unweigerlich wieder an ihn denken. Sie dachte darüber nach wie sehr sie ihn doch brauchte, auch wenn er sich manchmal nicht beherrschen kann, mit dem Kopf durch die Wand geht oder sich in den unpassendsten Momenten wie ein Clown aufführte, so war er doch ein liebevoller Mensch, der beste Freund, den man sich vorstellen konnte und das allerwichtigste, man kann ihm alles anvertrauen, ohne Sorge tragen zu müssen, dass er etwas ausplaudert oder sich über denjenigen lustig macht. Diese Eigenschaft liebte sie besonders an ihm. Als sie noch von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht wurde, hatte sie nie Jemanden an ihrer Seite, dem sie solch ein Vertrauen entgegen bringen konnte. Vertrauen. Eine Eigenschaft, welche sie in jedem Menschen immer gesucht hatte. Endlich hat diese Suche ein Ende gefunden. Auch wenn Toby derjenige ist, der sie am meisten Vertraut, so weiß sie doch, dass sie dieses vertrauen auch in den restlichen Teammitgliedern finden kann.
Happy rückte ihren Stuhl ein kleines Stück näher an den Sessel, in dem Toby immer noch friedlich vor sich hin Träumte, kuschelte sich in ihre Decke ein, streckte ihre Beine aus und lehnte ihren Kopf an die Rückenlehne des Sessels. Ihr Kopf lag somit nur wenige Zentimeter von Tobys Kopf entfernt. Mit einem kleinen Lächeln auf dem Gesicht schlummerte sie friedlich ein.
Mitten in der Nacht wurde Toby aus seinem Schlaf gerissen. Seine Nase war verstopft und er hatte das Gefühl ersticken zu müssen. Instinktiv schnappte er nach Luft. Es dauerte einige wenige Augenblicke, bis er realisierte, wo er sich befand. Erst dachte er, er würde sich in seinem Zimmer befinden oder dass er zuhause auf der Couch eingedöst war. Nach und nach kamen seine Erinnerungen wieder. Er war in der Garage eingedöst, während er auf die restlichen Teammitglieder wartete.  
Als sich seine Augen vollständig an die Dunkelheit gewöhnt hatten, wollte er sich erheben und auf den nachhause weg machen, doch etwas hinderte ihn am Aufstehen. Etwas lag auf seinen Schultern. Als er nach rechts blickte, erkannte er was es war. Es war Happy, sie hatte sich in den Stuhl eingekuschelt und lag mit ihrem Kopf auf seiner Schulter. Sie schlief fest und friedlich. Solch ein süßer Anblick. Sie musste als einzige des Teams hier geblieben sein, um sicher zu gehen, dass es ihm gut ginge. Dieser Gedanke zauberte ein Lächeln auf sein Gesicht. Genau wie er es geträumt hatte. Oder war das ganze vielleicht doch kein Traum gewesen?
Er hatte von Happy geträumt. Er hatte geträumt, dass er ein Gespräch zwischen Happy und Ralph beobachtete. Ralph stand nicht weit entfernt von ihm, so dass er alles anhören konnte. Das Team kam vom Einsatz zurück, packten ihre Sachen auf ihre Schreibtische und machten sich kurz darauf wieder auf den Heimweg. Happy betrat die Garage und lief geradewegs auf Ralph zu. Er hörte, wie Happy Ralph ein Papier in die Hand drückte und wie sie ihn Fragte ob er all das getan hatte, was sie ihn angestellt hatte. Ralph bejahte dies und Fragte Happy wieso sie wollte, dass er all das Tat. Happy antwortete darauf, dass sie glaubt, sie verliebe sich langsam in Toby. Dieses Szenario hielt Toby erst für einen seiner Happy Träume. Er träumte sehr oft von ihr und von ihrer gemeinsamen Zukunft. Er träumte davon endlich mit ihr vereint zu sein, doch ob das alles ein Traum war, dessen ist er sich nicht mehr so sicher.  
Langsam hob er Happys Kopf etwas an und legte ihn auf die Lehne des Sessels zurück, wo er vorher lag. Er schlug die Decke von seinen Beinen weg und erhob sich. Toby streckte sich und wendete sich schließlich wieder Happy zu. Kurz hielt er inne und beobachtete sie noch ein wenig, bis er schließlich entschied sie hoch zu heben und auf die braune Couch zu legen, damit sie es bequemer hatte.
Toby hatte sie gerade abgelegt und ihr eine Decke übergelegt, als Happy erwachte.
„Hey Happy“, begrüßte Toby sie leise. Happy rieb sich die Augen und setzte sich auf.
„Wieso liege ich auf der Couch?“
„Ich dachte das wäre bequemer als dieser Stuhl auf dem du lagst“, antwortete Toby immer noch leise.
„Wie geht es dir?“ Happy kuschelte sich in ihre Decke ein.
„Meine Nase ist noch etwas verstopft aber ansonsten geht es mir viel besser“, Toby setzte sich neben Happy, legte eine Hand leicht auf ihre Schulter und fügte ein „Danke“ hinzu. Er läßt seine Hand auf ihrer Schulter liegen, weil es sie nicht zu stören schien.  
„Ich konnte dich ja schließlich nicht einfach Krank zurück lassen!“
„Nicht nur das…“, Toby legte eine kleine Pause ein und beobachtete Happy, welche auf ihre Finger sah, und sich überlegte, was er meinen konnte. „…Danke für die Suppe und die eins A  Versorgung.“ Toby drückte Happy einen leichten Kuss auf die Stirn, wobei Happy, zu Tobys Verwunderung, nicht zurück zuckte.
„Woher?“ Happy blickte immer noch auf ihre Finger. Sie war leicht verwirrt und konnte sich nicht vorstellen, dass Ralph etwas ausgeplaudert hatte.
„Ich konnte hören, wie du mit Ralph geredet hattest.“ Happy war schockiert und wurde leicht rot im Gesicht. Dies bestätigte Toby in dem, was er gehört hatte und amüsierte ihn leicht. Jedoch sagte er nichts dazu, weil er Happy nicht verscheuchen wollte.
„Ich dachte du würdest schlafen?“ Ihre Stimme klang jetzt leicht schüchtern, was Toby sehr süß fand.
„Ich war im Halbschlaf und habe alles um mich herum mitbekommen. Erst dachte ich ich würde Träumen, doch als ich heute Morgen erwacht bin und neben solch einer schönen Frau aufgewacht bin, wusste ich, dass das alles kein Traum gewesen war.“
„Was hast du denn alles gehört?“ Happy hob langsam ihren Kopf und sah ihn an, vermied jedoch jeglichen Augenkontakt. Toby sah sie an und musste Grinsen. Dieses Grinsen verriet Happy gleich, dass er gehört hatte, was sie befürchtete, dass er gehört hat.
„Alles. Jedes Wort. Und am besten hat mir die Stelle gefallen, in der du zugegeben hast, dass du mich liebst.“ Tobys Grinsen wurde noch breiter.
„Autsch, mein Arm!“ schrie Toby nachdem Happy ihm mit der Faust gegen den Arm schlug. „Wofür war das?“
„Dafür dass du ein Idiot bist“, erwiderte Happy.
„Aber ein liebevoller Idiot“, sagte Toby immer noch mit einem Grinsen im Gesicht. Happy ignorierte seine Worte, rückte ein Stück näher an ihn ran und legte ihren Kopf auf seine Schulter. Toby war leicht überrascht, doch kommentierte dies nicht. Er legte seinen Arm um Happy und drückte ihr einen weiteren Kuss in ihr Haar.
Happy genoss diese Art von Zuneigung und döste langsam wieder ins Reich der Träume, dicht gefolgt von Toby.


So das war eine meiner Schlußszenen zu einer der Episoden. Ich hoffe sie hat euch gefallen, wenn ja, oder auch nicht, dann lasst doch bitte ein Kommentar da ;)
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