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 The Story Of Tonight

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
18.06.2017
31.08.2017
6
3.171
1
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19.06.2017 545
 
P.o.v. John

Mein Blick schweifte kurz durchs Zimmer, bevor ich meine Sachen schnell ablegte und ich zum Bett am Fenster stürmte um mich darauf zu werfen.
„Das ist meine Bett!“, meinte ich sofort und sah zu Alex, der nicht gerade begeistert das andere Bett musterte. Es stand in einer Ecke und es fiel nicht wirklich viel Licht darauf, wodurch es nicht wirklich gemütlich wirkte.
Doch er war halt einfach zu langsam gewesen! „Können wir vielleicht über die Betten sprechen?“, fragte er schließlich und stellte sich vor mich, „Dann wäre es fairer!“
Ich legte meinen Kopf schief und schüttelte dann meinen Kopf. „Du musst mich von diesem Platz hier vertreiben, wenn du dieses Bett willst!“, meinte ich und legte mich gemütlich hin. Alex setzte sich auf die Bettkante und sein Blick blieb auf mir liegen.
„Ich muss dich also vertreiben?“, fragte er grinsend und legte seine Hände kurz auf meinen Oberkörper, „Wie mache ich es bloß?“
Seine Hände wanderten an meine Seite und er begann mich zu kitzeln. Ich begann hysterisch zu lachen und versuchte verzweifelt seine Hände weg zu drücken, doch ich konnte es nicht. Er war einfach stärker als ich!
„Hör auf, du bekommst das Bett ja schon! Aber bitte, bitte hör auf mich zu kitzeln!“, japste ich irgendwann und atmete tief ein als er seine Hände von mir nahm. „Das war gemein!“, meinte ich noch, bevor ich mich erhob und mich aufs andere Bett legte. „War es nicht, du hast auch keine Regeln genannt!“, grinste er nur siegessicher.
Da hatte er auch wieder recht! Das hätte ich vielleicht wirklich mal machen sollen, aber jetzt war es eh zu spät und ich musste mich mit diesem Bett zufrieden geben.
Und eigentlich war es gar nicht so schlimm!
Es war nämlich viel bequemer als das Andere. Doch das würde ich ihm jetzt nicht sagen, sonst würde er mich nochmals durchkitzeln und das wollte ich auf jeden Fall verhindern! „Ich finde es hier gar nicht so schlecht!“, lächelte ich daher nur und zuckte auf seinen verwirrten Blick hin nur grinsend mit den Achseln.
Warum es so war würde er bestimmt nie erfahren und das war wahrscheinlich auch besser so. Wenige Minuten später erhoben wir uns schließlich und begannen es uns hier etwas gemütlicher und wohnlicher zu machen - was auch einigermaßen gut klappte.
„Kann es sein, dass du Schildkröten magst?“, fragte mich Alexander irgendwann und sah sich meine zwei extra Kissen von zu Hause an.
Es waren zwei Schildkröten die sich gegenseitig ansahen. Mir schoss heute zum gefühlt tausendsten Mal die Farbe ins Gesicht.
Eigentlich musste es mir doch gar nicht peinlich sein, doch irgendwie war es so. Weshalb es so war wusste ich selbst nicht mal!
„Ja, ich mag sie!“, meinte ich schließlich mit einem vorsichtigem Lächeln und senkte dann meinen Blick.
Warum musste ich ausgerechnet heute andauernd rot werden. Am Ende würde ich noch Tomate oder so genannt werden und das wollte ich ja mal so gar nicht.
Nachdenklich hob ich schließlich meinen Kopf wieder und sah in Richtung Tür. „Komm, lass uns raus gehen und uns etwas umsehen!
Wir können ja nicht den ganzen Tag im Zimmer verbringen...“, meinte ich, zog mir meine Jacke über und verließ kurz darauf mit Alex das Zimmer, damit er gleich in zwei Personen hinein lief.
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