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 The Story Of Tonight

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
18.06.2017
31.08.2017
6
3.171
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18.06.2017 553
 
P.o.v. Alex

Schuljahres-End-Stress kennt jeder! Alle wollen irgendwas zu Ende bringen, man ertrinkt nahezu in Prüfungen und alle sind absolut ausgelaugt vom Schuljahr, aber was ist mit Schuljahres-Anfangs-Stress? Genau genommen war es für mich Semester-Anfangs-Stress. Das änderte trotzdem nichts an der Tatsache, dass ich absolut gestresst war. Seit über einer Stunde irrte ich durch die schier unendlichen Gänge des Buchladens und versuchte alle Bücher auf meiner Liste aufzustöbern. Zugegeben ich machte meinen Job gar nicht schlecht. Mittlerweile hatte ich alle Bücher gefunden, aber dadurch tat sich jedoch ein neues Problem auf: Die Bücher waren schwer! Dadurch lief ich nicht mehr- ich schwankte.

Meine Universität hatte ich allerdings noch nicht gesehen. Ich wusste, dass ich mit einem anderen Studenten meines Jahrgangs zusammenwohnen würde, aber das war auch alles. Das trug nicht unwesentlich dazu bei, dass ich unglaublich aufgeregt war.

Als ich so durch die Regalreihen auf dem Weg zur Kasse lief, sah ich mir noch mal jedes Buch an und glich es mit der Liste ab, doch plötzlich spürte ich, wie ich gegen jemanden prallte. Meine Bücher waren plötzlich nicht mehr auf meinem Arm, sondern lagen verstreut auf dem Boden. Mit einem verwirrten Blick hob ich meinen Kopf. Mir gegenüber stand ein junger Mann. Er war glühend Rot und stammelte: “Oh mein Gott. Tut mir so leid. Ich hab auf meine Liste geguckt und hab dich einfach nicht gesehen.” Mit jedem Wort wirkte er panischer und wurde röter, doch ich lachte nur. Er sah verwirrt aus. “Kein Ding”, sagte ich als ich mich bückte um meine Bücher aufzuheben. Auch er kniete sich hin und wir sammelten schnell alle Bücher auf. Schließlich standen wir uns schweigend gegenüber. “So”, fragte ich, “Du hast Bücherzettel gesagt. Gehst du auch zur Uni?” “Ja, geh ich. Es ist aber mein erstes Jahr.”, antwortete er. Ich war überrascht. Er sah um einiges jünger aus. Vielleicht wie ein High School Junior oder Senior. Plötzlich rief er: “Sorry nochmal, aber ich muss jetzt echt los. Ich will unbedingt vor meinem Mitbewohner da sein, damit ich mir das bessere Bett aussuchen kann.” Ich lachte und erwiderte: “Vielleicht keine schlechte Idee. Ich bezahle schnell und mach mich dann auch auf den Weg zur Uni.” “Weißt du was”, sagte er, “Wir können eigentlich auch gemeinsam dahin laufen.” Ich lächelte und nickte und wir liefen zur Kasse.

Wir schlenderten über den Campus. “Wie heißt du eigentlich?”, fragte er. “Alexander, aber alle nennen mich Alex. Was ist mit dir?” “Äh nein, mich nennen nicht alle Alex.”, scherzte er und sagte dann doch: “Ich bin John.”

Wir traten gemeinsam durch die Tür zum Wohngebäude. Auf dem Weg dorthin hatten wir festgestellt, dass wir im selben Gebäude wohnen würde, doch nun erwartete ich, dass sich unsere Wege jeden Moment trennen würden, doch John lief neben mir her, bis wir vor einer Tür mit der Aufschrift 111 standen. Ich drehte meinen Kopf nach links und sah ihn an. Er sah mich. Vorsichtig fragte ich: “Kann es eventuell sein, dass wir zusammenwohnen?”. “Jap”, sagte er, “Wie es aussieht müssen wir uns um das bessere Bett prügeln. “

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Herzlich willkommen zu dieser FF!
Wir sind zwei Autorinnen und haben jeder einen Charakter zum Schreiben.
MaryHonest schreibt aus der Sicht von Alex und Erik the Phantom aus der Sich von John.
Viel Spaß beim Lesen!
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